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Matthias Zellmer | 0

Huawei Mate 10 Porsche Design im Hands-on: Ein Smartphone zum Preis von zwei

Das Huawei Mate 10 Pro gilt aktuell als eines der besten Android-Smartphones. Es geht aber noch etwas besser: Das Huawei Mate 10 Porsche Design bietet den doppelten Speicher, ist jedoch auch fast doppelt so teuer wie das Standardmodell. Wir haben uns das Luxus-Smartphone auf der CES 2018 in Las Vegas näher angeschaut.

Bereits im Oktober 2017 hat Huawei die Neuauflage der Mate-Serie mit dem Mate 10, Mate 10 Lite, Mate 10 Pro und dem Mate 10 im Porsche Design in München offiziell präsentiert. Während Mate 10 Lite und Mate 10 Pro relativ zeitnah zum Launch im deutschen Handel erhältlich waren, ließ das Flaggschiff-Smartphone im Porsche Design noch einige Wochen auf sich warten. Auf der CES 2018 hatten wir die Gelegenheit uns das Modell der Porsche-Design-Abteilung einmal genauer anzuschauen.

Verarbeitung und Haptik

Auch das Huawei Mate 10 im Porsche Design ist trotz 6-Zoll-Display kein großes Smartphone und liegt sehr gut in der Hand. Das Smartphone hat einen Metallrahmen und eine Rückseite aus Glas, soweit ist es zum Huawei Mate 10 Pro identisch. Weder lassen sich Spaltmaße erkennen, noch scharfe Kanten beim Übergang von Display zum Rahmen spüren. Im Gegenteil: Das leicht gewölbte Glas auf der Vorder- und Rückseite geht nahtlos in den Rahmen über.

Auf der Rückseite gibt es dann auch den ersten, wenngleich sehr kleinen Unterschied zum Standardmodell zu bemerken: Während das Huawei Mate 10 Pro den "Signature Stripe" horizontal auf der Höhe der Dual-Kamera hat, ist es im Porsche Design ein vertikaler Streifen. Ebenfalls in Höhe der mittig angeordneten Kamera, endet dieser unterhalb des Fingerabdrucksensors mit dem Logo von Porsche Design.

Power- und Standby-Buttons sowie die Lautstärketaste sitzen auf der rechten Seite und sind dadurch genau so positioniert, dass der Nutzer sie gut erreicht ohne das Smartphone dabei durch die Hand wandern zu lassen. Auf der linken Seite befindet sich der SIM-Tray, der bis zu zwei Nano-SIM-Karten - keine microSD - aufnehmen kann.

Unten befinden sich die Öffnung für den Lautsprecher und ein USB-C-Anschluss. Auch an der Oberseite, wo sich der IR-Blaster befindet, ist keine 3,5 Millimeter große Audio-Buchse zu finden. Wer einen Kopfhörer mit einem Klinkenstecker sein Eigen nennt, muss den mitgelieferten Adapter nutzen.

Display

Huawei nennt den im 18:9-Format gefertigten 6 Zoll großen Bildschirm "Full View Display". Und in der Tat bieten die 2.160 x 1.080 Pixel viel Display und wenig Rahmen. Oben befindet sich nur ein schmaler Rand, geradewegs genügend Platz um die 8 Megapixel auflösende Kamera mit einer Blende von f/2.0, die Hörmuschel und die Bewegungs- und Annäherungssensoren zu verbauen. Unter dem Bildschirm hat anstelle des Huawei-Logos der Schriftzug von Porsche Design Platz gefunden. Das AMOLED-Display unterstützt HDR10 und ist selbst noch unter dem hellen Scheinwerferlicht der Messe knackscharf und überzeugt mit satter Farbdarstellung und hoher Blickwinkelstabilität. Aber auch der Bildschirm ist zu dem des Huawei Mate 10 Pro baugleich, im ausführlichen Testbericht hat er uns überzeugt.

Huawei Mate 10 Pro Test: KI macht den Kumpel

Es gibt im Grunde auf der technischen Seite nur einen Unterschied: der interne Speicher. Der ist entgegen dem Pro-Modell doppelt so groß, statt 128 GB spendiert die Designschmiede 256 GB Flash-ROM. Durchaus ein wichtiges Kaufargument, da sich der Speicher nicht mithilfe einer microSD-Karte erweitern lässt. Die 6 GB Arbeitsspeicher und der Kirin 970 mit Neural Processing Unit sind wieder zum Mate 10 Pro identisch.

Kamera

Gleiches gilt für die vertikal angeordnete Dual-Hauptkamera auf der Rückseite. In Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Leica verbaut Huawei in dem Mate 10 Porsche Design einen 20-Megapixel-Sensor für monochrome Aufnahmen und einen Farbsensor mit 12 Megapixel mit jeweils einer Blende von f/1.6. Da es sich auch hierbei um die identische Hardware zum Pro-Modell handelt und die Messebedingungen keinen ausführlichen Foto-Test zulassen, verweisen wir hier auf den ausführlichen Areamobile-Test. Enttäuschung macht sich nur bei der künstlichen Unschärfe breit, generell kann aber nur noch die Kamera des Samsung Galaxy Note 8 für bessere Fotoergebnisse unter den Android-Smartphones bieten.

Fazit

Das Huawei Mate 10 Porsche Design ist aktuell eines der besten Smartphones, daran besteht kein Zweifel. Haptik, Verarbeitung und verbaute Technik sind Premiumklasse. Doch bietet das Huawei Mate 10 Pro die identische Form, dasselbe Feeling und die gleiche Ausstattung, lediglich der aufgestockte Speicher und ein Logo von Porsche Design machen den Unterschied. Dafür dann 1.395 Euro - also 600 Euro mehr zahlen? Wer mit 128 GB internem Speicher zurechtkommt, kein Porsche-Fan ist oder Geld im Überfluss hat, entscheidet sich für das Huawei Mate 10 Pro oder wartet auf eine drastische Preisreduzierung.

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