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Sony Xperia L2

Einsteiger
 
Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 3

Einsteiger oder Aussteiger?: Das Sony Xperia L2 im Unboxing

Sony lässt sich den Einsatz eines Fingerabdrucksensors beim neuen Einsteigermodell Xperia L2 teuer bezahlen, gegenüber dem Vorgänger schlägt der Hersteller 50 Euro drauf. Warum das Smartphone deswegen zur Nullnummer wird, klären wir in unserem ersten Hands-on.

Das Einsteigersegment war bei Sony noch nie mit sonderlich spannenden Smartphones belegt, das ändert auch das Xperia L2 nicht. Vielmehr gewinnt man auch bei diesem neuen Modell den Eindruck, als fühlten sich die Japaner dazu verpflichtet, ihren Luxus-Telefonen das genaue Gegenteil entgegensetzen zu müssen. Das neue Budget-Smartphone von Sony besteht durch und durch aus Plastik, ist klobig und schwer und noch dazu mit einer UVP von 249 Euro reichlich teuer geraten.

Das Xperia L2 hat wie das im vergangenen Sommer veröffentlichte Xperia L1 ein 5,5 Zoll großes 16:9-Display. Dabei scheint es fast so, als hätte Sony das Xperia L2 im Vergleich zum Vorgänger einfach auf den Kopf gestellt: Der freie Bereich unter dem Bildschirm ist anders als beim Xperia L1 breiter, der darüber ist schmaler geworden. Das sieht zwar etwas besser aus, wirkt sich aber auch auf die Bedienung aus – der obere Bildschirmrand lässt sich nicht so gut erreichen, wie beim Vorjahresmodell. Die Anzeige ist recht blass und büßt bei Neigung schnell an Leuchtkraft ein, generell geht die Helligkeit aber in Ordnung.

Wie die neuen Mittelklasse-Smartphones Xperia XA2 und XA2 Ultra ist auch die Rückseite des Xperia L2 leicht gewölbt und geht in einen abgerundeten Rahmen über, Kopf- und Fußende sind stumpf. Oben befindet sich der Kopfhörereingang, unten ein USB-C-Anschluss und der Lautsprecher des Smartphones. Die Power-Taste und die Lautstärkewippe befinden sich auf der rechten Seite, der Einschub für eine Nano-SIM- und eine microSD-Karte ist links. Wegen der rutschigen Oberfläche liegt das Xperia L2 nicht sonderlich sicher in der Hand.

Der größte Knackpunkt des Sony Xperia L2 ist der hohe Preis. Für 250 Euro gibt es die Moto-G5S-Smartphones, das BQ Aquaris X oder demnächst das Huawei P Smart zu kaufen, das Honor 7X mit besserer Technik und hochwertigem Gehäuse kostet unter 300 Euro. Angesichts der vielen besseren Alternativen ist der neue Sony-Einsteiger leider eine Nullnummer.

Kommentare
  1. 21.01.18 14:56 Oannes (Advanced Member)

    Man fragt sich, wer bei Sony die entsprechende Entwicklungsabteilung leitet. Kann sich dort niemand mehr in die Kundschaft hinein versetzen? Wer kauft Sony-Geäte, nur weil Sony drauf steht?
    Sehr schade, den Niedergang dieses früher so geschätzten Herstellers mitansehen zu müssen. Traurig.

  2. 21.01.18 20:54 tayler (Advanced Member)

    Haaaalllooo Oannes,
    die schrieben schwarze Zahlen, der Laden läuft ganz ordentlich.

    Nicht immer ist der Umsatz entscheidend was hinten bei rauskommt aber sehr wohl.
    Sony verdient mehr als die meisten Smartphonehersteller.

    Es ist eben ein Hersteller der seinen eigenen Weg geht und z.B. ein eigenständiges Design aufweist.

    Also, bitte das hatern lassen, danke.

  3. 21.01.18 22:32 Oannes (Advanced Member)

    Seltsam. Kommentiert hier ein möglicherweise von Sony bezahlter Akteur Kommentare anderer Nutzer und bezeichnet diese trotz gemäßigter Wortwahl als "hater"?

    Eigentlich bin ich ein Sony seit Jugendzeiten gewogener Nutzer.

    Bitte erst aufmerksam lesen und verstehen, dann Kommentare kommentieren. Danke.

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