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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek| 17.01.2018 - 17:00 | 2

Huawei P Smart Unboxing: Hässliches Entlein mit anderen Qualitäten

Das P Smart ist das neue handliche Mittelklasse-Smartphone von Huawei, das im gleichen Design daherkommt, wie gefühlt jedes Smartphone des chinesischen Herstellers dieser Tage. Doch macht dies das Smartphone zu einem schlechten Gerät?

Huawei rührt mit dem P Smart das nächste Gerät in den chinesischen Smartphone-Einheitsbrei und arbeitet damit weiter daran, zusammen mit Honor ein immer unübersichtlicheres Smartphone-Portfolio zu schaffen. Entsprechend langweilig lässt sich das Design des Huawei P Smart beschreiben, das in einem schlichten weißen Karton zusammen mit einem 2-Ampere-Netzteil, einem Aufladekabel mit Micro-USB und überraschender Weise auch einem paar Kopfhörer mit Klingenanschluss den Weg zu Käufern findet.

Beim Blick auf die Vorderseite des Huawei P Smart zeigt sich nämlich ein Bild, das es derzeit bei immer mehr Smartphones des chinesischen Herstellers zu sehen gibt: Das 5,65 Zoll große Display ist von recht schmalen Bildschirmrändern umgeben, unter welchem das Hersteller-Logo prangt. Auf der Stirnseite sind Hörmuschel, die 8-Megapixel-Frontkamera und der Näherungssensor untergebracht. Etwas das gleiche sieht man beim Betrachten des Honor 7X, Honor View 10, Honor 9 Lite, Huawei Nova 2S oder Huawei Mate 10 Lite.

Letzteres Smartphone zeigt immerhin bei der Unterbringung der Hauptkamera etwas Abwechslung - im Gegensatz zum Huawei P Smart. Dessen Dual-Kamera sitzt nebst LED-Blitz in der rechten oberen Ecke der Rückseite und steht leicht aus dem Gehäuse heraus. Mittig im oberen Teil des Metallgehäuses, das am oberen und unteren Ende von Kunststoff-Balken unterbrochen wird, ist der Fingerabdrucksensor mit einer Diamantschliffkante eingelassen.

Ein weiterer Tropfen im Meer der Langeweile

Eines muss man Huawei wie auch dem Tochterunternehmen Honor allerdings lassen: Selbst Smartphones im unteren Preissegment sind in der Regel sehr gut verarbeitet. Das gilt auch beim Huawei P Smart, das weder ungleichmäßige Spaltmaße, noch scharfe Kanten oder unschöne Einfassungen aufweist. Die Lautstärkewippe und der Power-Button, bei am rechten Gehäuserand zu finden, haben einen knackigen Druckpunkt und kurzen Tastenhub. Leider unterscheidet sich Letzterer haptisch nicht vom Tonregler.

Auch im Inneren des Huawei P Smart findet sich Hardware, die so bereits in mindestens schon in fünf anderen Smartphones des chinesischen Herstellers zu finden ist. Der Kirin 659 mit 3 GB RAM und 32 GB erweiterbaren Speicher treibt das Smartphone an, auf der Rückseite ist eine Dual-Kamera mit 13 und 2 Megapixel verbaut, die Selfie-Cam knippst mit 8 Megapixel und die Displayauflösung beträgt 2.160 x 1.080 Pixel (FHD+). Damit liefert das Smartphone eine gute Alltagsleistung ab, muss aber bei aufwendigen 3D-Anwendungen langsam treten.

Schönes Aussehen ist nicht alles

Ist das Huawei P Smart wegen dem wenig aufregenden und schon tausendmal dagewesenen Äußeren sowie der nur soliden Mittelklasse-Ausstattung nun ein schlechtes Smartphone? Wahrscheinlich nicht, das muss aber ein ausführlicher Test beweisen.

Beim ersten Ausprobieren macht das Gerät zumindest einen durchaus guten Eindruck. Immerhin bietet das Smartphone zu einem Preis von 259 Euro in einem handlichen Format genug Leistung und voraussichtlich auch Akkulaufzeit, um tägliche Aufgaben wie das Browsen im Netz, Chatten und schießen von ein paar Schnappschüssen zu bewerkstelligen.

Wer also auf der Suche nach einem günstigen Allrounder ist, der sich auch mit einer Hand bedienen lässt und das Smartphone nicht zum Zocken nutzt, könnte hier den richtigen Kandidaten finden.

Kommentare
  1. 18.01.18 08:57 Gandalf (Expert Handy Profi)

    "Hässliges" Entlein? Euer Ernst? Wenn dann "hässliches"...

  2. 18.01.18 15:29 Antiappler (Advanced Handy Profi)

    @Gandalf

    "Hässliges" Entlein? Euer Ernst? Wenn dann "hässliches"...

    Das war bestimmt ein Dialekt.;-) Allerdings konnte mir selbst Google nicht mitteilen welcher Dialekt.

    "https://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/haesslig.shtml"

    Übrigens ist "hässlich" doch eine reine Geschmacksache und sollte zumindest nicht so in einer Überschrift stehen.

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