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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek | 0

Sony Xperia XA2 gegen Xperia XZ1: Halb so teuer, halb so gut?

Das Sony Xperia XA2 verzückt mit einem schicken Design und hochwertiger Verarbeitung. Doch wie schlägt sich das Mittelklasse-Smartphone im Vergleich zum aktuellen Spitzenmodell Xperia XZ1? Der Vergleich zeigt es.

Mit dem Xperia XA2 stellt Sony unter Beweis, dass auch Mittelklasse-Smartphones gut aussehen und sich sehr hochwertig anfühlen können. Und dass sie vielleicht sogar etwas moderner aussehen können als das gerade aktuelle Topmodell. Denn im Vergleich mit dem Xperia XZ1 hat das Xperia XA2 zwar dieselbe Display-Diagonale von 5,2 Zoll, allerdings ist das günstigere Smartphone kleiner als das teure. Weniger Rand links und rechts, vor allem aber ober- und unterhalb des Bildschirms lassen das Xperia XA2 neben dem langgestreckten Xperia XZ1 sogar richtig kompakt erscheinen – wahrscheinlich liegt das auch daran, dass es etwas dicker und der Rahmen nicht ganz so stark abgerundet ist.

Ein weiterer Unterschied liegt im Gewicht der zwei Sony-Smartphones. Während das Xperia XA2 mit 171 Gramm auf die Waage bringt, unterstreichen die leichteren 155 Gramm das fragile Design des Xperia XZ1. Wirklich stören tut das Mehrgewicht im Umgang mit dem Mittelklasse-Xperia nicht, es passt vielmehr ausgezeichnet zum monolithischen und halt etwas klotzigen Sony-Design. Trotzdem hält sich das Xperia XA2 nicht so angenehm in der Hand, weil die Ecken dann doch recht stark in den Handballen bohren. Beim Xperia XZ1 ist das nicht so störend, eine andere Sache haben die Japaner aber dafür nicht ganz so elegant gelöst: Das nicht ganz bündig mit dem Rahmen abschließende Kartenfach mit Aussparung für den Fingernagel ist genau auf der Höhe des Mittelfingers, jede leichte Ungenauigkeit wird also sofort ertastet. Und die gibt es.

Der Fingerabdrucksensor: Beide Positionen nicht ideal

Das Gehäuse des Xperia XZ1 besteht komplett aus Metall. Beim Xperia XA2 sind nur die Kappen an Kopf- und Fußende aus Metall, der mehrteilige Rahmen und die aufgesetzte Rückseite sind aus Kunststoff gefertigt. Auf den ersten Blick mag man das vielleicht nicht erahnen, im Vergleich mit dem Xperia XZ1 merkt man den Unterschied dann aber doch. Das Sony-Topmodell fühlt sich schon etwas edler an. Anders ist beim Xperia XA2 auch die Position des Fingerabdrucksensors, der sitzt nicht im Power-Button in der Seite, sondern auf der Rückseite.

Das hat einen offensichtlichen Nachteil, wenn man das Smartphone entsperren möchte und es auf dem Tisch aufliegt. Andererseits setzt sich das beim Xperia XZ1 auch nicht immer gut um. Außerdem stellt sich bei der Kombination aus Fingerabdrucksensor und Power-Taste eben auch das Problem ein, dass das Smartphone sofort entsichert und der Lockscreen übersprungen wird und dadurch nicht einmal eben die Uhrzeit gecheckt werden kann.

Beide Sony-Smartphones haben einen Kopfhöreranschluss am Kopfende und einen USB-C-Port am Fußende, nur das Xperia XZ1 mit schnellem USB-3.1-Übertragungsstandard. Außerdem bleiben die Stereo-Lautsprecher und der Wasserschutz dem Topmodell vorbehalten. Auf beiden Geräten ist Android 8 Oreo vorinstalliert, das Google-Betriebssystem ist also auf dem aktuellen Stand. In Sachen Leistung ist das Xperia XZ1 mit Snapdragon 835 dem Mittelklasse-Modell natürlich klar überlegen, das dürfte aber eher bei anspruchsvolleren Anwendungen und Spielen auffallen - Ruckler haben wir auch beim Xperia XA2 mit Snapdragon 630 keine feststellen können.

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