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Christopher Gabbert, Stefan Schomberg| 28.02.2018 - 16:15 | 1

Nokia 7 Plus Hands-on: Glanzstück im modernen Design

Das Nokia 7 Plus ist mit den kupferfarbenen Akzenten bereits ein Hingucker. Doch auch unter der Haube hat das Smartphone Gutes zu bieten. Wir haben das es ausprobiert und verraten euch, was HMD Global beim Nokia 7 Plus gut und was weniger gut gelungen ist.

Mit dem Nokia 7 Plus quetscht HMD Global hierzulande noch ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse zwischen das Nokia 6 (2018) und das neue Highend-Gerät Nokia 8 Sirocco. Neu beim finnischen Hersteller ist hierbei der Sprung auf ein 18:9-Display mit schmalen Displayrändern. Darüber hinaus spendiert der Hersteller dem Nokia 7 Plus Features des Topmodells.

Äußerlich macht das Nokia 7 Plus mit einer Rückseite aus 6000er Aluminium mit Keramiktextur einen hochwertigen und durch die kupferfarbenen Farbakzente am Metallrahmen und der Einfassung der Hauptkamera einen fast schon edlen Eindruck. Getrübt wird das lediglich durch die Antennenstreifen, die den Rahmen optisch im oberen und unteren Bereich durchbrechen. Sie sind zwar in einem ähnlichen Ton gefärbt, fallen aber trotzdem deutlich und im Vergleich zum ansonsten tadellos verarbeiteten Gehäuse auf.

Das Nokia 7 Plus liegt beim ersten Ausprobieren gut in der Hand, der hochwertige Eindruck wird durch ein angemessenes Gewicht noch einmal verstärkt. Zudem wirkt das neue Nokia-Smartphone durch den schmaleren Displayrand im aktuell sehr beliebten 18:9-Format deutlich moderner als die Nokias aus dem Vorjahr. An das Display-Design der Topmodelle wie dem Samsung Galaxy S9 oder LG V30S ThinQ reicht es aber noch nicht. Dafür ist das Nokia 7 Plus aber auch deutlich günstiger.

Einhandbedienung nur mit Fingerakrobatik

Mit einer Hand lässt sich das Nokia 7 Plus mit seinem 6 Zoll großen Display (FHD+) allerdings nicht bedienen. Selbst mit großen Händen kommt man nur mit Umfassen und viel Fingerakrobatik in die weiter entfernte Displayecke. Hier scheint Zweihandbedienung Pflicht, wenn man nicht möchte, dass einem das Smartphone mit der rutschigen und Fingerabdrücke anziehenden Rückseite aus den Händen flutscht.

Zu große Spaltmaße oder andere Ungleichmäßigkeiten konnten wir bei dem Ausstellungsmodell des Nokia 7 Plus auf dem Launch-Event nicht feststellen. Power-Button und Lautstärkewippe auf der rechten Gehäuseseite boten zudem kurze Tastenhübe und knackige Druckpunkte. Scharfe Kanten ließen sich an üblichen Problemstellen wie dem USB-C-Port oder den zwei ovalen Öffnungen für den Lautsprecher nicht ausmachen.

Android 8.1 Oreo: Pures Android-Feeling ohne Bloatware

Das Nokia 7 Plus ist Teil des Android-One-Programms von Google, mit purem Android in der Version 8.1 Oreo bespielt und damit auf dem derzeit aktuellsten Softwarestand. Zudem stehen dem Smartphone damit mindestens zwei Jahre zügige Betriebssystem-Updates und drei Jahre Sicherheitsupdates zu. Einzige Zusatzapps auf dem Gerät sind die Apps "Nokia Mobile Care" für den Support und die Nokia-eigene Kamera-App. Diese bietet auch den mit dem Nokia 8 eingeführten "Dual-Sight-Modus", über welchen Nutzer zeitgleich ein Foto mit der Haupt- und Frontkamera machen.

Die Kameras des Nokia 7 Plus

Hier verbaut Nokia im übrigen eine Dual-Kamera mit 12 Megapixel und Weitwinkelobjektiv und 13 Megapixel mit Teleobjektiv für zweifachen optischen Zoom. Auf der Vorderseite gibt es eine 16-Megapixel-Kamera, die wie auch die Hauptkamera mit einer Optik von Carl Zeiss bestückt ist.

Bei ersten Fotos bei den schwierigen Lichtbedingungen auf dem Event lieferte die Kamera bereits zufriedenstellende Ergebnisse ab. Negativ fiel uns allerdings die übermäßig lange Pause nach der Aufnahme auf, sodass etwas viel Zeit vergeht, bis man erneut den Auslöser drücken kann. Wer allerdings zahlreiche Fotos in Folge machen will, kann hier auch auf den Burst-Modus zurückgreifen.

Reibungslose Performance

An der Performance des auf 2,2 GHz getakteten Octa-Core-Prozessor Snapdragon 660 haben wir beim ersten Ausprobieren nichts zu bemängeln. Apps öffneten sich schnell und es waren keine Ruckler beim Scrollen durch Menüs oder den Browser auszumachen. Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass der im Zusammenhang mit dem 3.800 mAh großen Akku wirklich die von HMD Global versprochene Akkulaufzeit von 2 Tagen bietet.

Bis es so weit ist, ziehen aber noch so einige Wochen ins Land. Hierzulande soll das Nokia 7 Plus nämlich frühstens Mitte April in den zwei Farbvarianten "Black Copper" und "White Copper" zum Preis von 399 Euro erscheinen. Alle technischen Daten des neuen Smartphones von HMD Global findet ihr in unserem ausführlichen Datenblatt des Nokia 7 Plus.

Kommentare
  1. 28.02.18 22:24 ReneS.

    Das wird mein nächster Daily Driver. Schickes Smartphone mit reinen Android. Kann ich mein Mate 9 endlich einstampfen. Freue mich schon wenn es zu haben ist.

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