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Stefan Schomberg| 01.03.2018 - 08:15 | 0

Nokia 1 ausprobiert: Klein und billig, aber sinnvoll

Nur knapp über den 89 Euro des Retro-Handys Nokia 8810 ist das Smartphone Nokia 1 für 99 Euro angesiedelt – dank Android Go als Betriebssystem kann es aber einiges mehr. Wir haben uns den Billigheimer für euch angeschaut.

Es müssen nicht immer Octa-Core-Prozessoren und Unmengen RAM und Pixel sein, das Smartphone geht auch billig. So wie das Nokia 1. Für gerade einmal 99 Euro schickt HMD Global ein vollwertiges Smartphone ins Rennen um die Käufergunst. Zu viel erwarten sollte man da natürlich nicht, das zeigt schon das Aussehen. Seine abnehmbare Rückschale gibt dem Nokia 1 nicht nur wegen der schreiend bunten Farben das Aussehen eines Spielzeugs, die pummeligen Proportionen verstärken diesen Eindruck noch. Doch diese Rückschalen haben auch einen Vorteil: Der immerhin 2.150 mAh starke Akku lässt sich darunter direkt entnehmen und bei Bedarf problemlos austauschen. Das klappt heute nicht mehr bei vielen Smartphones. Außerdem können diese Xpress-Cover genannten Elemente in anderen Farben nachgekauft werden, so lässt sich der Look des Phones an den eigenen Geschmack anpassen.

Ruckelfrei trotz schwacher Hardware

Optisch macht das Nokia 1 zwar keinen hochwertigen Eindruck, die Verarbeitungsqualität ist trotz des ganzen Kunststoffs aber ausreichend und das rundliche Gerät liegt gut in der Hand. Technisch muss man natürlich Abstriche machen. Der Billigheimer wird von einem Mediatek-Quad-Core (MT6737M) mit 1,1 GHz Taktfrequenz angetrieben und kann nur 1 GB RAM und 8 GB internen Speicher vorweisen. Daten können aber immerhin auf Speicherkarten mit bis zu 128 GB ausgelagert werden.

Als Touchscreen kommt ein 4,5 Zoll großes Display zum Einsatz, das eine Auflösung von 854 x 480 Pixel aufweist. Die Darstellungsqualität ist in Relation zum niedrigen Verkaufspreis des Nokia 1 überraschend gut. Die Hauptkamera macht Aufnahmen mit 5 Megapixel, die Frontkamera mit 2 Megapixel. Das Nokia 1 unterstützt LTE mit Download-Raten bis zu 150 Mbit/s, WLAN n und Bluetooth 4.2. GPS ist ebenso vorhanden wie ein integriertes UWK-Radio und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Als SIM-Karte kommt eine Nano-SIM zum Einsatz.

Damit trotz der einfachen Technik alles weitgehend flüssig läuft, verwendet Nokia Android Oreo in der Go Edition. Die abgespeckte Version wurde extra für Smartphones mit leistungsschwächere Hardware entwickelt. Die Rechnung geht auf, beim ersten Ausprobieren gab es keine auffälligen Ruckler.

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