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Christopher Gabbert, Stefan Schomberg| 03.03.2018 - 15:00 | 0

Nokia 6 (2018) Hands-on: Neuauflage enttäuscht beim Handling

In China hat HMD Global das Nokia 6 (2018) bereits Anfang Januar vorgestellt, auf dem MWC wurde auch der Release für Deutschland bekannt gegeben. Wir zeigen euch das neue Modell und schildern unsere ersten Eindrücke.

Das Gehäuse des neuen Nokia 6 für 2018 besteht fast vollständig aus Metall und fällt etwas schmaler, aber auch dicker als der Vorgänger aus. Dort eingelassen ist auf der Vorderseite aber wieder ein 5,5 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel im 16:9-Format, das von Gorilla Glass 3 geschützt wird. Eingelassen ist das in der gleichen 2,5D-Optik wie beim 2017er-Modell.

Hinzu kommen die im Vergleich mit dem ebenfalls vorgestellten Nokia 7 Plus oder Nokia 8 Sirocco breiten Displayränder an Kinn und Stirn. Dort sind oberhalb des Displays die 8-Megapixel-Frontkamera mit f/2.0-Blende und die Hörmuschel untergebracht. Das untere Ende, wo beim Vorgänger Fingerabdrucksensor und kapazitive Navigationstasten zu finden waren, ist nun eine leere Fläche. Für das Nokia 6 (2018) setzt HMD auf On-Screen-Buttons. Power-Button und Lautstärkewippe hätten wir gerne etwas weiter voneinander entfernt platziert gesehen.

Fingerabdrucksensor schwer erreichbar

Die Rückseite des Unibody-Gehäuses vom Nokia 6 (2018) und dessen Rahmen sind von einem matten Lack überzogen. Die Diamantschliffkanten glänzen dabei aber angenehm subtil hervor. Die 16-Megapixel-Hauptkamera ist zusammen mit dem zweifarbigen LED-Blitz in einem länglichen Modul untergebracht, das gut einen Millimeter aus dem Gehäuse heraussteht. Das sorgt dafür, dass das Smartphone auf dem Tisch liegend leicht kippelt.

Auf die Rückseite gewandert ist der Fingerabdrucksensor, der für große Hände eindeutig zu weit unten platziert ist. Ohne Hinsehen tätschelt man gerne mal auf dem Kamera-Element umher und verschmiert im schlimmsten Fall die Linse, bevor man es schafft, das Smartphone zu entsperren. Hier ließ sich das Nokia 6 aus dem Vorjahr deutlich bequemer über den Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite entsperren. Die Antennenstreifen ranken sich ähnlich wie beim aktuellen iPhone 7 oder dem Huawei P10 zu den kurzen Enden hin.

Mittelklasse-Hardware und schnelle Update

Im Inneren des Nokia 6 (2018) arbeitet mit dem auf 2,2 GHz getakteten Snapdragon 630 ein schnellerer Prozessor als im Vorgänger. Der greift hier je nach Variante auf 3 GB LPDDR4 RAM und 32 GB ROM oder 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB erweiterbaren Festspeicher zu. Als Energiespender kommt ein 3.000 mAh großer Akku zum Einsatz, der über den USB-C-Anschluss auf der Unterseite geladen wird.

Eine Änderung gibt bei beim neuen Nokia 6 im Vergleich zum Vorgänger auch bei der Software. Hier setzt HMD Global jetzt nicht mehr auf nur wenig angepasstes Android, sondern gleich Android One. Das verspricht noch schnellere System- und Sicherheitsupdates für die nächsten zwei bzw. drei Jahre. Bespielt war das Smartphone auf der Messe mit Android 8.1 Oreo und dem Sicherheitspatch vom Februar.

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