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Christopher Gabbert, Andreas Woitaschek| 05.03.2018 - 13:30 | 3

Samsung Galaxy S9 Plus Unboxing: Kein Handschmeichler mehr

Das Samsung Galaxy S9 Plus sieht genauso aus wie der Vorgänger? Überwiegend schon, aber mit Dual-Kamera und neuer Position des Fingerabdrucksensors gibt es durchaus auch optische Veränderungen. Allerdings ist das neue Modell kein absoluter Handschmeichler mehr.

Das Samsung Galaxy S9 Plus kommt im gleichen unscheinbaren schwarzen Pappkarton zu seinen Käufern wie schon der Vorgänger. Seitlich aufgeklappt befinden sich im Inneren neben dem Smartphone selbst noch das Netzteil (2 Ampere Output), Klinkenkopfhörer von AKG, ein USB-Kabel sowie ein Adapter von USB-C auf Micro-USB und ein Adapter von USB-A auf USB Typ C.

Das Samsung-Smartphone selbst unterscheidet sich auf der Vorderseite auf den ersten Blick nicht stark vom Galaxy S8 Plus. Hier verbaut der südkoreanische Hersteller erneut ein 6,2 Zoll großes Display im 18,5:9-Format mit einer maximalen Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixel (QHD+). Eingefasst ist das mit zu allen Seiten hin schmalen Rändern, der an den gewölbten Längsseiten im Mikrometer-Bereich etwas breiter als beim S8 ausfällt. Zudem rutscht der Bildschirm minimal nach unten, womit der obere Rand rund 1 Millimeter breiter als der untere ist. Das bietet Platz für eine 8-Megapixel-Frontkamera, die Hörmuschel mit zweitem Lautsprecher, Benachrichtigungs-LED und den Iris-Scanner, den Samsung jetzt hinter einer getönten Glasblende verbirgt, sowie weitere Sensoren.

Etwas weniger Handschmeichler

Der Metallrahmen des Galaxy S9 Plus ist anders als noch bei den Galaxy-S8-Modellen in der Farbe der Rückseite gehalten und glänzt nicht mehr. Zudem ist der Rahmen etwas breiter und setzt sich minimal weiter vom Glas ab. Das allein reicht jedoch schon, damit sich das neue Samsung-Flaggschiff etwas weniger an die Hände schmeichelt als noch der Vorgänger. Das S9 (Plus) ist einfach kantiger und fühlt sich daher nicht mehr so gut an - schade. Was hingegen in der Hand liegend kaum auffällt, ist das mit 189 Gramm rund 16 Gramm höhere Gewicht des Smartphones im Vergleich zum Galaxy S8 Plus.

Bei der Anordnung der noch immer sehr schmalen Druckknöpfe hat sich nichts verändert: Rechts befindet sich die Power-Taste, links sitzen die Lautstärkewippe und darunter der Bixby-Button. Alle haben den kurzen Tastenhub und knackigen Druckpunkt gemein. Einen Home-Button und kapazitive Sensorflächen gibt es auch bei den neuen Topmodellen nicht, Samsung setzt erneut auf On-Screen-Tasten. Nur der  Drucksensor ist dabei erneut unter dem virtuellen Home-Button zu finden, der starkes Drücken mit einer kurzen Vibration quittiert.

Position des Fingerabdrucksensors weiterhin nicht ideal

Die größten Neuerungen sind auf der Rückseite des Samsung Galaxy S9 Plus zu verzeichnen. Wo vormals nur eine Kamera-Linse saß, ist jetzt eine Dual-Kamera mit jeweils 12 Megapixel verbaut, von der eine ein Teleobjektiv für zweifach optischen Zoom besitzt. Der Kritik ihrer Kunden hat sich Samsung bei der Position des Fingerabdrucksensors angenommen und ihn bequemer erreichbar unterhalb des Kamera-Moduls platziert. Er lässt sich durch eine leichte Vertiefung leichter erfühlen als noch beim Vorgänger und ist zudem jetzt auch wesentlich besser erreichbar.

Allerdings ist auch die Lösung bei den neuen Galaxy-S-Modellen nicht ganz optimal, denn auch die Kamera liegt etwas tiefer im Gehäuse. Das sorgt dafür, dass sich der Sensor immer noch nicht einwandfrei von der Kameraeinfassung unterscheiden lässt. So fasst man auch hier ohne genaues Zielen gerne mal auf den unteren Bereich des Schutzglases der zweiten Kamera und verschmiert dieses. Ein Rahmen um das gesamte Konstrukt sorgt immerhin dafür, dass das Kameraschutzglas nicht direkt aufliegt und so zu leicht zerkratzen kann. LED-Blitz und Fingerabdrucksensor hat Samsung unter das Glas verfrachtet.

Vorserienmodell noch mit Fehlern?

Unschön anzusehen sind hingegen die scheinbaren Kleberänder bei der Einfassung der Kamera und der oberen Verbindung zwischen Rahmen und Glasrückseite bei unserem Testgerät des Galaxy S9 Plus - zumindest, wenn man sehr genau hinschaut. Sie wirken, als hätten sich an diesen Stellen bereits Unmengen von Schmutz angesammelt. Das trügt den ansonsten äußerst hochwertigen Eindruck und die an allen anderen Stellen sonst makellose Verarbeitung. Ähnliches konnten wir bereits beim Galaxy Note 8 feststellen.

Bleibt zu hoffen, dass der Fehler nur bei dem uns vorliegenden Vorserien-Modellen zu finden ist. Ein weiteres vorliegendes Testgerät, bei dem es sich allerdings nicht um die Duos-Variante handelt, weißt diesen Makel nicht auf.

Ebenfalls potenzieller Schmutzfänger ist der breite Schlitz am unteren Ende des Galaxy S9 Plus, hinter dem sich einer der beiden Lautsprecher befindet. Daneben sind der USB-Typ-C- sowie der 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss zu finden, die naturgemäß aber ebenso freiliegen.

Das Samsung Galaxy S9 (Plus) befindet sich bereits bei uns im Test. Habt ihr noch Fragen, die ihr gerne im Test beantwortet haben möchtet? Dann schreibt sie uns in die Kommentare.

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Kommentare
  1. 05.03.18 20:00 Arminator (Advanced Handy Profi)

    Mich würde vorallem ein ausführlicher Test von Dex intressieren und was sich da im vergleich zum vorgänger verbessert hat. Außerdem Akkulaufzeit im direkten vergleich mit s8 plus, mate 10 pro, 5t, iphone.

  2. 06.03.18 10:09 N73Willi (Handy Profi)

    Beim Akku wird es keine Überraschungen geben, dass wird deutlich hinter dem Mate 10 Pro liegen und sich vor dem IPhone einreihen, irgendwo auf Höhe des OnePlus 5t...

  3. 06.03.18 10:32 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Das mit dem Akku kann ich so schon grob bestätigen - zumindest im Vergleich zum Mate 10 Pro, das ich zuletzt ausgiebig im Dual-SIM-Modus genutzt habe, hat das S9 Plus schon jetzt das Nachsehen. Allerdings ist der Akku auch noch ganz frisch...

    mfg

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