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Stefan Schomberg, Andreas Woitaschek| 19.03.2018 - 18:15 | 1

ZTE Blade V9 Unboxing: Der unbekannte Goldjunge ausgepackt

ZTE Blade – von dieser Reihe gibt es nun schon eine ganze Menge Geräte, so richtig bekannt ist die Serie hierzulande aber nicht. Zu Recht? Wir haben das ZTE Blade V9 ausgepackt und beantworten die Frage unter der Bildergalerie.

ZTE – wer ist das noch gleich? Genau diese Frage dürfte sich in Deutschland wohl immer noch ein großer Teil der Bevölkerung stellen, auch wenn der chinesische Hersteller schon seit Jahren hierzulande Smartphones unter eigenem Namen verkauft. In der Öffentlichkeit tauchen die Produkte aber kaum auf, Werbung ist so gut wie gar nicht zu sehen. Schade eigentlich, denn nicht erst mit dem ZTE Blade V9 beweist das Unternehmen, dass man nicht nur billig, sondern auch durchaus schick und gut kann. Für rund 270 Euro bekommt man derzeit ein zumindest auf den ersten Blick hochwertig wirkendes Smartphone, dass sich nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss.

Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass der Rahmen nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff besteht, das lässt das Smartphone gleich deutlich weniger hochwertig wirken. Dafür stimmt die Verarbeitung. das ZTE Blade V9 wirkt robust und wie aus einem Guss. Zumindest, soweit das bei einem Glas-Gehäuse möglich ist. Das punktet zu den Rändern hin mit minimaler Rundung und sorgt dafür, dass das Smartphone recht angenehm in der Hand liegt. Die zahlreichen Spiegelungen unseres goldenen Testgerätes auf der Rückseite mögen für einige Interessenten schon zu auffällig sein, andere Farbvarianten glitzerten auf dem MWC 2018 aber noch viel mehr. Genau diese Lichtspiele machen für uns zumindest einen Teil des Designs des ZTE Blade V9 aus, das ansonsten sehr zurückhaltend ist.

Mittelklasse-Preis - Mittelklasse-Technik

Die Front wird vom 5,7 Zoll großen LCD mit FHD+ Auflösung (2.160 x 1.080 Pixel) im Format 18:9 eingenommen. Da ZTE aber verhältnismäßig viel Platz neben, vor allem aber unter dem Display übrig lässt, wirkt das Blade V9 nicht ganz so hochwertig wie andere Konkurrenten – dafür ist es aber normalerweise auch günstiger. Leider hat sich der Preis offenbar auch auf den Touchscreen ausgewirkt, er wirkt zwar beim ersten Ausprobieren zwar ausreichend kontraststark und scharf, aber nicht übermäßig hell.

Auch die restliche Ausstattung zeugt vom Mittelklasse-Preis. Als Antrieb dient ein Snapdragon 450, der je nach Version von 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher, 3 GB RAM und 32 GB internem Speicher oder 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher unterstützt wird. In Deutschland gibt es allerdings nur die mittlere Version zum erwähnten Preis von aktuell rund 270 Euro, entgegen den ursprünglich veröffentlichenten Datenblättern wird allerdings neben Schwarz und Gold auch die blaue Farbvariante in Deutschland verkauft.

Zum Glück, denn das ZTE Blade V9 lebt quasi von seinem auffälligen Glitzer-Äußeren, einen echten anderen Kaufgrund liefert das Modell nämlich sonst nicht.

Oder wie seht ihr das?

Kommentare
  1. 19.03.18 22:43 peter0815 (Handy Profi)

    Nicht Fisch nicht Fleisch ,
    Das gilt auch für den Preis ...oh das reimt sich ja....

    270 ist nah an Top Vorjahresmodellen die es schon für 300 - 350 gibt ( die aber auch mehr bieten) aber auch nicht billig .... also was macht man damit? Hmmmmm.......

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