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Björn Brodersen, Andreas Woitaschek| 04.04.2018 - 14:40 | 0

iPad (2018): Apples Billig-Tablet mit Apple Pencil im Unboxing

Das neue iPad (2018) sieht aus wie ein Standard-iPad, ist aber preisgünstiger als jedes andere bisherige Apple-Tablet und unterstützt wie die iPad-Pro-Modelle Eingaben mit dem Apple Pencil. Damit kann man nicht nur Zeichnen und Schreiben auf dem iPad, sondern beispielsweise auch simuliert Frösche sezieren.

Das neue iPad (2018) ist unverkennbar ein iPad: Auch im achten Jahr nach dem Release des ersten eigenen Tablet-Modells hält Apple am 9,7-Zoll-Format fest. Ansonsten hat sich über die Jahre viel verändert: Die Display- und Kamera-Auflösung, die Rechenleistung sowie die Speicherkapazität der Geräte sind gestiegen, die Datenschnittstellen sind schneller, das Aluminiumgehäuse ist gleichzeitig flacher und leichter geworden.

Das Display des 2018er-Modells des iPad löst mit 2.048 x 1.536 Pixel auf, darunter arbeitet der vom iPhone 7 (Plus) bekannte Chipsatz A10 Fusion mit einem bis zu 2,2 GHz leistenden Quad-Core-Prozessor, mit Zugriff auf 2 GB RAM, die interne Speicherkapazität beträgt je nach Modell 32 GB oder 128 GB. Der Internetzugang gelingt per WLAN ac oder per Mobilfunk, und aus einem Lautsprecher wurden zwei.

Ganz neue Features im Vergleich zum ersten iPad von 2010 sind die Kameras mit 8 Megapixel (hinten) bzw. 1,2 Megapixel (vorn) auflösenden Kameras, der Lightning-Port sowie der Fingerabdrucksensor Touch ID.

Mit Unterstützung für den Apple Pencil

Im Vergleich mit neueren Geräten fällt die technische Grundausstattung des iPad (2018) wenig beeindruckend aus, denn das iPad von 2017 bietet schon viele der genannten Features. Doch das ab Werk mit iOS 11.3 laufende iPad (2018) ist in zweierlei Hinsicht interessant: Es ist zum Verkaufsstart mit einem Preis ab 349 Euro für die Wifi-Version mit 32 GB Speicher das bislang preisgünstigste Apple-Tablet, und es unterstützt Eingaben mit dem bislang nur für die iPad-Pro-Modelle vorgesehenen Apple Pencil zum Zeichnen, kritzeln oder Anlegen von Anmerkungen oder Notizen.

Die Unterstützung von Eingaben mit dem drucksensitiven Stylus, der nicht zum Lieferumfang des Geräts gehört, ist jedoch das einzige der Alleinstellungsmerkmale der iPad-Pro-Modelle am neuen Standard-iPad. Im Vergleich ist der Bildschirm des neuen Apple-Tablets kleiner, die Prozessorleistung und der Speicherplatz geringer, und die Kameras lösen niedriger auf.

Außerdem bietet der Bildschirm des iPad (2018) weder den erweiterten DCI-P3-Farbraum, um beispielsweise kontrastreichere HDR-Inhalte wiederzugeben, noch die True-Tone-Technologie zur automatischen Anpassung der Farbtemperatur an das Umgebungslicht. Auch die Pro-Motion-Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz für superflüssiges Zoomen und Gaming sowie eine geringe Latenz beim Zeichnen oder Schreiben mit dem Apple Pencil, findet sich beim neuen iPad (2018) nicht.

Das neue iPad spiegelt stärker und bietet keinen Rundum-Sound

Dass es keine Antireflexionsbeschichtung auf dem Display gibt, haben wir schon beim ersten Ausprobieren des Geräts im Raum bemerkt: Das durch ein Fenster hereinfallende Licht erschwerte der von der Seite mitschauenden Person das Ablesen des Bildschirms. Was dem Gerät auch von einem iPad Pro fehlt, sind die Rundum-Lautsprecher-Bestückung und der Smart Connector für Apples Smart Keyboard.

Die Prozessorleistung des iPad (2018) und die Apple-Pencil-Performance auf dem Gerät werden wir im folgenden Test genauer überprüfen. Spaß beim ersten Ausprobieren machten die AR-Anwendungen wie beispielsweise Froggipedia zum Darstellen sowie zum simulierten Häuten und auch Sezieren von Fröschen.

Ausgeliefert wird das iPad (2018) mit Lightning-Kabel und Netzteil. Auf unseren Unboxing-Bildern seht ihr auch optionales Zubehör wie den Pencil und das Smart Cover von Apple.

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