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Tobias Czullay| 12.04.2018 - 17:00 | 0

Nokia 7 Plus Unboxing: Android-One-Smartphone mit Premium-Anstrich

Mit den kupfernen Farbakzenten zieht das Nokia 7 Plus die Blicke auf sich, keine Frage. Doch hat das neue Smartphone mit Android One noch mehr zu bieten als ein schickes Design? Wir schauen uns das Gerät im Unboxing näher an.

Das Nokia 7 hat es nie nach Deutschland geschafft. Nun landet stattdessen das Nokia 7 Plus in den hiesigen Regalen, das mit dem Namensgeber jedoch kaum etwas gemeinsam hat. Bei der Ausstattung platziert sich das neue Smartphone von HMD Global zwischen dem neuen Nokia 6 (2018) und dem im Vorjahr erschienenen Topmodell Nokia 8, es hat den Mittelklasse-Prozessor Snapdragon 660, 4 GB RAM und 64 GB erweiterbaren Speicher an Bord. Außerdem mit dabei ist eine Dual-Kamera mit Carl-Zeiss-Branding, die anders als noch beim Nokia 8 mit einem zusätzlichen Tele-Objektiv daherkommt und damit einen zweifach optischen Zoom erlaubt.

Das Nokia 7 Plus hat einen 6 Zoll großen IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixel und 18:9-Seitenverhältnis. Die Display-Ecken sind wie beim LG G6 oder dem Samsung Galaxy S9 abgerundet. Zwischen dem leicht gewölbten Glas und dem Metallrahmen blitzt dezent ein kupferner Streifen durch, der dann in eine harte schwarze Kante und schließlich in eine ebenfalls in Kupferfarbe gehaltene Banderole übergeht. Die Rückseite ist wiederum Schwarz, allerdings schimmern hier die Einfassungen der Dual-Kamera und des Fingerabdrucksensors noch rötlich hervor. Mit seinen Farbakzenten ist das Nokia 7 Plus ein waschechter Hingucker, selbst wenn das Gerät bei der Form stark an das Nokia-Lineup aus dem vergangenen Jahr erinnert.

Keramik-Textur für besonders guten Grip

Die Verarbeitung des Smartphones ist ausgezeichnet. Obwohl das Gehäuse zweifarbig ist und sich die schwarzen und kupfernen Oberflächen sehr unterschiedlich anfühlen, wurde es auch einem Aluminium-Block gefräst. Während der harte Rahmen daran keinen Zweifel erlaubt ist es vor allem die Rückseite, die etwas stutzig macht. Sie entfernt sich mit ihrer "Keramik-Textur" doch recht stark von der typischen Metall-Haptik, sie ist weder so kühl, noch so rutschig wie bei den meisten Alu-Smartphones. Auch wenn dadurch fast ein wenig der Eindruck entsteht, es handele sich um dabei Plastik, gefällt uns das ausgesprochen gut, nicht zuletzt weil es griffiger ist als Metall oder Glas. Leider nimmt zumindest die schwarz-kupferne Ausführung des Nokia 7 Plus sehr gerne Fingerabdrücke auf.

Bei der Performance erlaubt sich das Nokia 7 Plus keine Macken, der Snapdragon 660 leistet sehr gute Dienste und animiert Android 8.1 Oreo flüssig. Weil das Gerät Googles Android-One-Programm angehört kommt das Betriebssystem ohne größere Anpassungen daher, nur die Kamera-App wurde entsprechend angepasst und die Bedienung um Features wie Double-Tap-to-Wake und einen Glance-Screen erweitert. Der Bildschirm macht einen sehr guten ersten Eindruck, die Ausleuchtung ist gleichmäßig und recht hell, IPS-typisch schleicht sich bei Neigung allerdings ein leichter Grauschleier ein.

Das Nokia 7 Plus ist bei einigen deutschen Online-Händlern bereits erhältlich und kostet 399 Euro.

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