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Tobias Czullay, Andreas Woitaschek| 23.04.2018 - 12:39 | 0

Nokia 6.1 Unboxing: Altes Modell mit neuen Teilen

Microsoft hat das Nokia-Smartphone zu Grabe getragen, HMD Global hat es im vergangenen Jahr mit dem Nokia 6 wiederbelebt. Im Jahr 2018 bringt der finnische Hersteller mit dem Nokia 6.1 eine Neuauflage des Erstlings heraus, die Bewährtes mit Neuem verbinden soll. Im Unboxing klären wird, ob das klappt.

Auf den ersten Blick sieht das neue Nokia 6.1 so aus wie der Vorgänger. Und tatsächlich hat Hersteller HMD Global nur wenig am Gehäuse verändert: Das neue Modell hat dieselbe Form, ist genauso dick und mit 173 Gramm nahezu gleich schwer. Erst nebeneinander gelegt sieht man, dass das neue Smartphone mehr als einen halben Zentimeter kürzer ist. Und das ist nicht die einzige subtile und doch entscheidende Änderung: Endlich gibt es einen modernen USB-C-Anschluss am Fußende, die Kamera hat eine Zeiss-Optik und statt kapazitiven Navigationstasten gibt es On-Screen-Buttons. Auch den Fingerabdrucksensor sucht man vorne vergebens, er befindet sich beim Nokia 6.1 hinten.

Die Rückseite des neuen Nokia-Smartphones ist leicht bauchig und geht mit einer feinen Schliffkante in einen flachen Rahmen über, nach vorne blitzt ebenfalls noch ein Schrägschliff durch. Das Aluminium-Gehäuse ist wie beim teureren Nokia 7 Plus aus einem Block gefräst und auch die Farbgebung ist sehr ähnlich: Der Unibody ist zum Großteil Schwarz, dazu setzt HMD Global auf kupferne Farbakzente. Jedoch hat das Nokia 6.1 keine Keramikbeschichtung, was sich durch die rutschigere Oberfläche bemerkbar macht. Besonders heikel ist das am ja ebenfalls lackierten Rahmen, der bei schwitzigen Händen schon einmal durch die Finger gleitet.

Nicht optimal ist die Position des Fingerabdrucksensors. Weil sich die Sensorfläche fast mittig befindet, muss der Zeigefinger etwas eingeknickt werden. Zudem ist er fast bündig zur Rückseite verbaut und lässt sich folglich nicht gut erfühlen. Die an der rechten Seite angebrachten Drucktasten sitzen uns hingegen zu weit oben und ihr Hub ist etwas kurz geraten. Doch davon abgesehen sind Verarbeitung und Materialanmutung sehr gut.

Android One für längere Updates

Wie der Vorgänger hat das Nokia 6.1 ein 5,5 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung. Es handelt sich dabei um einen Bildschirm um 16:9-Seitenverhältnis, nur das Nokia 7 Plus hat unter den aktuellen HMD-Neuheiten einen 18:9-Touchscreen. Der Anzeige erscheint uns generell etwas blass, dafür aber blickwinkelstabil und hell. Der Snapdragon 630 mit 4 GB RAM legt das vorinstallierte Android 8.1 Oreo weitestgehend flüssig aufs Parkett. Wie das Nokia 7 Plus ist das Nokia 6.1 ein Android-One-Smartphone, die Updates dürften demnach in regelmäßigen Abständen und über einen Zeitraum von drei Jahren auf dem Gerät eintreffen.

Das Nokia 6.1 ist ab sofort bei ersten deutschen Händlern erhältlich und kostet 279 Euro.

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