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Wiko View 2 Pro

Mittelklasse
 
Tobias Czullay, Matthias Zellmer| 28.05.2018 - 17:43 | 0

Wiko View 2 Pro Unboxing: Das Wiko-Flaggschiff sieht doppelt

Nach dem View 2 bringt Wiko noch ein verbessertes View 2 Pro auf den Markt. Das Smartphone sieht dem Namensgeber mit Notch-Display sehr ähnlich, bringt aber einen Rahmen aus Metall und eine Dual-Kamera mit.

Das Wiko View 2 hat eine Notch im Display, wo sie gar nicht sein müsste. Gleiches gilt nun für das im Juni auf den Markt kommende View 2 Pro, das dem Namensgeber der Serie zunächst einmal sehr ähnlich sieht. Auch ins Display des Pro-Modells ragt diese übertrieben große Bucht hinein, in der sich letztendlich nur die Frontkamera befindet und die den eigentlichen Bildschirminhalt ein gutes Stück nach unten rutschen lässt. Und wie beim View 2 ist die Auflösung der 6 Zoll großen 19:9-Anzeige einfach zu niedrig, bei 1.528 x 720 Pixel wird eine Pixeldichte von lediglich 282 PPI erreicht. Scharf ist anders.

Immerhin hat Wiko dem View 2 Pro auch ein etwas edleres Gewand spendiert. Wenngleich das Design quasi dasselbe ist wie beim View 2 und auch die Größe eins zu eins übernommen wurde, ist der Rahmen nun aus Metall statt aus Kunststoff gefertigt und hat eine auffällige Schliffkante verpasst bekommen. Das hat aber auch einen Nachteil: Die Rückseite mit "Glas Touch" geht anders als beim View 2 nicht sanft in den Rahmen über, sondern hat eine etwas störende, scharfe Kante am Übergang. Die Reflexionen sind gleichmäßiger, zudem sieht man Fingerabdrücke und Schmierer beim View 2 Pro nicht ganz so deutlich.

Das Wiko-Flaggschiff hat einen Dreikartenslot, es nimmt also zusätzlich zu zwei SIM-Karten noch eine microSD auf. Darüber hinaus gibt es am Kopfende eine 3,5-mm-Buchse und am Fußende einen antiquierten Micro-USB-Anschluss. Die Druckpunkte von Power-Taste und Lautstärkewippe sind exzellent.

Dual-Kamera und besserer Octa-Core-Prozessor

Ein Unterschied zum View 2 ist beim Pro-Modell die Dual-Kamera. Das zweite Objektiv nimmt Fotos im extrem weiten 120-Grad-Blickwinkel auf, nicht ohne die typischen Fischaugenverzerrungen und mit gegenüber der Hauptlinse reduzierter Auflösung. Weiterhin unterstützt die Wiko-Knipse Auto-HDR und beherrscht Bokeh-Effekte.

Auch unter der Haube ist das View 2 Pro zwar etwas stärker aufgestellt als das View 2, mit dem Snapdragon 450 liefert es dabei trotzdem nur einen Prozessor aus der unteren Mittelklasse. Der Arbeitsspeicher ist 4 GB groß, der Festspeicher bemisst sich auf 64 GB. Android 8.0 Oreo ist auf dem Smartphone vorinstalliert, die Benutzeroberfläche kommt dabei mit nur wenigen Anpassungen gegenüber dem Vanilla-Android von Google daher.

In unserem Datenblattvergleich könnt ihr euch die Unterschiede zwischen Wiko View 2 und View 2 Pro näher vor Augen führen.

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