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Aktuelle Nachrichten zum Blackberry OS
17.06.WhatsApp: Für diese Handys endet der Messenger-Support
Zum 1. Juli 2017 beendet WhatsApp den Support für einige ältere Smartphone-Plattformen - das hatte Messenger-Betreiber schon im vergangenen Jahr angekündigt. Doch für manche Smartphone-Systeme gibt es noch ein paar Monate Schonfrist.
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15.05.Blackberry Ontario: So sollte der Z30-Nachfolger aussehen
Fans, die Blackberry schon seit mehr als einem Jahrzehnt die Treue schwören, dürften beim Anblick dieses Smartphones etwas wehmütig werden: Neue Fotos zeigen das Blackberry Ontario, das die Passport- und Classic-Modelle ergänzen sollte, aber nie erschienen ist.
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16.12.Alcatel-Betreiberin baut künftig Blackberry-Smartphones
Was sich mit dem DTEK50 und DTEK60 bereits abzeichnete, ist jetzt Gewissheit: Das chinesische Unternehmen TCL Communication (Alcatel) wird exklusiver Hersteller und Verkäufer von Blackberry-Smartphones. Aus der Blackberry-eigenen Produktion wird es aber noch ein Tastatur-Smartphone geben.
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02.12.Blackberry OS: Update auf Version 10.3.3 steht in den Startlöchern
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15.11.WhatsApp verlängert Support für Blackberry OS
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02.11.Lidl You: Deezer und Maxdome beim Discounter günstiger als beim Anbieter
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06.10.Blackberry will Blackberry OS 10 auch weiter auf Smartphones sehen
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31.07.Umfrage: Warum ein Blackberry-Smartphone kaufen?
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29.07.Fünf Fragen an Blackberry zur Zukunft der Smartphone-Sparte
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13.07.Blackberry äußert sich zur Zukunft von BB10 und Tastatur-Smartphones
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weitere Nachrichten zu Blackberry OS-Handys
 
Blackberry OS Logo

Blackberry OS ist das Smartphone-Betriebssystem des gleichnamigen kanadischen Business-Smartphone-Herstellers Blackberry (ursprünglich Research in Motion, kurz RIM). Blackberry OS wurde mit einer Runderneuerung auf Touchscreen-Eingaben optimiert und im Oktober 2011 offiziell als "Blackberry 10" vorgestellt.

Besondere Bedeutung kam Blackberry OS durch den firmeneigenen Push-Service für E-Mails zu, bei dem E-Mails im Posteingang direkt an das Handy weitergeleitet (gepusht) wurden. Damals war Blackberry der erste und einzige Hersteller, der diesen Dienst für Smartphones anbot, weshalb Blackberry OS vor allem bei Geschäftskunden sehr beliebt war. Auch die verschlüsselte Kommunikation über die Blacberry-Server begeisterten die Business-Kundschaft. Die Beliebtheit und der Marktanteil schrumpften jedoch mit der Verbreitung anderer Betriebssysteme wie Android, iOS und WindowsPhone.

Im Januar 2013 wurden die ersten beiden Geräte mit dem neuen System ausgeliefert: das Blackberry Z10 und Q10. Blackberry 10 ist zwar für Touchscreen-Eingaben optimiert, unterstützt aber weiterhin auf vielen Geräten die typische QWERTZ-Hardware-Tastatur. Da das Betriebssystem auch für Tablets optimiert ist, erhielt auch das Playbook im Jahr 2013 ein Update auf Blackberry 10.

Das User Interface unterscheidet sich trotz optischer Anleihen in seiner Bedienung erheblich von Android oder iOS. Das System ist stark auf die Bedienung mit Gesten optimiert, welche bei der Konkurrenz erst im späteren Verlauf an Bedeutung gewannen. Blackberry 10 unterstützt echtes Multitasking, kann also bis zu acht Apps gleichzeitig im Hintergrund ausführen, die jederzeit in der Task-Übersicht angezeigt werden können. Diese Task-Übersicht öffnet sich standardmäßig bei jedem Entsperrvorgang des Geräts.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Betriebssystems ist der "Blackberry Hub". Hier werden Nachrichten aus verschiedenen Quellen gesammelt und zum Beispiel Anrufe, Kurznachrichten oder E-Mails aller eingerichteten Accounts an einer Stelle angezeigt. Die Oberfläche ist minimalistisch gehalten, bietet wenig Anpassungsmöglichkeiten und soll effizienzfördernd und übersichtlich sein.

Die Zahl der verfügbaren Apps in der Blackberry World, dem App-Store von Blackberry, befindet sich im niedrigen sechsstelligen Bereich. Seit 2014 gibt es jedoch eine native Unterstützung für Android-Anwendungen und eine Kooperation mit Amazon, deren App-Shop in das OS eingebunden und somit die Applikationsauswahl weiter vergrößert wurde.

Blackberry10 ist aufgrund seiner starken Datenverschlüsselung, verstärkt durch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Verschlüsselungsunternehmen Secusmart, für die Kommunikation der NATO-Behörde zugelassen und kommt in vielen Ministerien und Behörden zum Einsatz.

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