Neues Gerät von Sagemcom
Fand ich ganz Interessant:
Sagem, bei Handyverkäufen nicht sonderlich erfolgreich, versucht es mit neuem Namen - Sagemcom - und neuen Produkten: Der Pocket-PC Spiga mit HSPA und Touchscreen soll die Lücke zwischen den ohnehin schon kompakten Netbooks und den immer üppiger werdenden Smartphones schließen.
Mit Maßen von 15,8 x 9,4 x 1,9 Zentimeter ist es in der Tat nur wenige Zentimeter größer als die neuesten Smartphones, besitzt aber einen 4,8 Zoll großes Touchscreen mit 1.024 x 768 Bildpunkten und eine komplette QWERTZ-Tastatur. Das Gewicht von 315 Gramm entspricht etwa dem doppelten eines Rundum-Sorglos-Handys. Im Inneren treibt ein Intel-Atom-Prozessor den Windows-XP-Rechner an, neben den acht Gigabyte einer SSD kann der User bis zu 16 Gigabyte per MicroSD-Karte nachrüsten.
Zu wenig Speicher für ein Netbook...
Da hat beispielsweise das aktuelle iPhone mit 32 Gigabyte mehr Speicherkapazität, ebenso wie andere Smartphones, die sich per Speicherkarte aufbohren lassen. Über einen Mini-USB-Port lassen sich immerhin externe Geräte anschließen, beispielsweise Festplatten oder auch ein DVD-Laufwerk. Denn sonst dürfte der Speicher mit den vorinstallierten Office-Anwendungen wie Word, Excel oder Powerpoint und eigenen Dateien bald knapp werden.
Netbooktypisch sind eine 1,3-Megapixel-Kamera und ein Mikrofon verbaut, ebenso wie kleine Lautsprecher und ein Kopfhörerausgang. Wer ein größeres Smartphone sucht und kein geschrumpftes Netbook, der wird sich über den Touchscreen freuen, der sich per beigelegtem Stylus bedienen lässt. An der Vorderseite lässt sich außerdem eine SIM-Karte einführen, um das Gerät nicht nur per WLAN online zu bringen, sondern auch per Mobilfunknetz mit HSPA-Geschwindigkeit. Bluetooth ist ebenfalls an Bord.
... sehr günstig für ein Smartphone
Noch im November kommt das Spiga laut Sagemcom in den Handel und soll 499 Euro kosten - damit ist es zwar teurer als die Basis-Netbooks, aber günstiger als unsubventionierte Smartphones von HTC und Co. Für vielreisende, E-Mail schreibende Geschäftsleute dürfte es also die optimale Mischung zwischen den beiden Gerätekategorien sein.