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Android Market / Geldgeile Konzerne

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inte
Handy Profi
Benutzerbild von inte
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@Newphone

Du hast recht. So war Linux früher immer.
Aber schau Dir OSX an. Das basiert auf dem FreeBSD-Userland.
Ist also auch ein Unix, aber dennoch einfach und leicht zu bedienen.
Nokia hat es auf dem N900 das erste mal geschafft, ein Unix userfreundlich zu gestalten - eben mit Hilfe von GUI-Experten.
Das ist ja gerade das neue. Das hatte vorher nur noch niemand probiert.
Deswegen bin ich ja so enttäuscht von der Absage an MeeGo.
Sowohl Android, WP7 als auch iOS lassen Apps keinen vollen Systemzugriff.
Diese Geräte werden sich immer eine Klasse unterhalb von echten PCs ansiedeln.
MeeGo-Geräte sind aber echte PCs. Das macht das System ja gerade so einzigartig. Echte Linux-Systeme im Taschenformat, die DAU-kompatibel sind.
Keine Einrichtung, keine Treiberinstallation, Unmengen an Software - und vor allem völlig unabhängig von der Kontrolle von Weltkonzernen, es benötigt nur ein wenig Sponsoring...

@boca: Meinst Du, es ginge nicht um Geld, und damit auch um Politik? Du denkst also wirklich, das wäre völlig unabhängig von einander?
Naive Denke.
bocadillo
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Beiträge: 10.311
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Ort: Unterfranken
"
@boca: Meinst Du, es ginge nicht um Geld, und damit auch um Politik? Du denkst also wirklich, das wäre völlig unabhängig von einander?
Naive Denke. "

Und Du machst Dir eine einfaceh Denke damit sie in Dein Weltbild passt.

Natürlich geht es ums Geld- das was Nokia nicht(mehr) hat.


"Keine Einrichtung, keine Treiberinstallation, Unmengen an Software - und vor allem völlig unabhängig von der Kontrolle von Weltkonzernen, es benötigt nur ein wenig Sponsoring..."

Dieser Satz inte...das ist naive Denke!!! Sponsoring von dem keiner was hat- außer der Nutzer.

"Das ist ja gerade das neue. Das hatte vorher nur noch niemand probiert."

Und warum- weil es nicht genug user gibt die es interessiert- und es sich nicht rechnet!

"MeeGo-Geräte sind aber echte PCs. Das macht das System ja gerade so einzigartig. Echte Linux-Systeme im Taschenformat, die DAU-kompatibel sind."

Dummerweise will kaum ein DAu ein Taschen-Pc- die nutzen ihrem PC zuhaus schon nur zu 5 % seiner Leistungsfähigkeit. Und wie np schon sagte...was bringt mir PC Software auf dem smartphone- nix außer Frust.

Die WElt der DAUS und somit der absoluten Mehrheit der User ist eine andere die Du dir denkst/wünschst
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Stau ist nur hinten blöd, vorne gehts
nohtz
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hab auch einen arbeitskollegen (40++) der schwört (mir zu heftig) auch tierisch auf linux, macht irgendwie alles mit linux zuhause, und es funktioniert sogar ;-)
der wollte sich das n900 gebraucht kaufen, weil er ein handy mit nem ordentlichen linux drunter wollte, und ihm android zu verschwenderisch mit resourcen umgeht.
ende vom lied, er hat ein ge-ebayt, nach 3wochen das gerät immernoch nicht bekommen, ebay eingeschaltet, jetzt hatter wenigstens die kohle zurück aber immernoch kein linuxhandy...
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- http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/unternehmen-berechnen-zusatzdienste-die-nicht-bestellt-wurden-a-904440.html
- http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mifid-ngos-kritisieren-schlupfloecher-bei-finanzregulierung-a-903008.html
NewPhone
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> Wie hoch mag der Gesamtanteil an Linux User sein.

Du kannst grob als Desktop-Anteil folgendes rechnen: 1:10:100 (Linux:Mac:Windows). (Laut Statistiken, die das Surfverhalten beobachten, denn Linux wird ja (meistens) nicht verkauft und daher gibt es dafür keine Verkaufszahlen).


> Das mag vielleicht für das iphone funktionieren, wo man afaik zwingend eine Kreditkartennummer angeben muß und so erst zum Shoppen verleitet wird, zumal die meisten iphone-Käufer zumindest ursprünglich besser situiert waren, aber für den Massenmarkt sehe ich Apps für deutlich weniger relevant an.

Wie Boca schon schrieb, kann man auch Prepaid-Karten verwenden. Und seit einiger Zeit sogar Bankeinzug – oder man meldet sich komplett ohne Zahlungsmöglichkeit an (geht auch) und saugt nur Free-Apps. Aber wie du schon sagst, wird man zum Shoppen verleitet – weil es so schön einfach funktioniert. iTunes-Gutscheine kann man einfach im Supermarkt, in Apple-Stores oder bei eBay kaufen und dann verschenken – so etwas geht bei anderen Ökosystemen nicht so leicht.

Gut situiert muss man für 79ct-Apps auch nicht sein (zur Erinnerung: von den rund 470.000 Apps sind 40% free und 30% kosten 79ct).

Zum Thema Relevanz für den Massenmarkt: Laut Analysten wurden 2010 durchschnittlich je iOS-User 50 Apps heruntergeladen, 2011 sollen es über 80 Apps je User werden. Ca. 20% davon sind Payed-Apps mit einem Durchschnittspreis von ungefähr 1,50 $. Das entspricht einem App-Umsatz je iOS-User von etwas über 20$ in diesem Jahr. Das ist nicht viel aber es ist auf jeden Fall stark ansteigend (+60% gegenüber dem Vorjahr). Für den einzelnen User ist das nicht viel Geld (keine 2$ je Monat für Apps) aber aufgrund der großen Userbasis kommt für die Entwickler einiges zusammen.

Hunger Grows for Apple Store App | 148Apps.biz
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cookieman
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@inte

Mal auf den Punkt gebracht was diesen Thread betrifft, sind hier nur noch verhärtete Fronten vorhanden.

Du kannst mit deinem Linux betreiben was du willst, aber diesse Scheuklappendenken, kommt hier nicht wirklich an, und führt letztendlich auch zu keinem Erbenis.
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Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.(Goethe)
NewPhone
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> Du hast vollkommen recht. Ich sehe das ganz genauso. (pixel)
> Du hast es richtig gut auf den Punkt gebracht. (cookie)
> Ansonsten stimme auch ich Np voll zu. (boca)
> Du hast recht. (inte)

Ich bin verwirrt, soviel Zustimmung hatte ich ja noch nie – ich muss unbedingt meine eigene Meinung überprüfen. ;-)


> Neo Office als Alternative zu MS Office erscheint mir recht sinnvoll zu sein.

Ich verwende sogar das original Microsoft Office (2008/2011 for Mac) zum Öffnen der Kundendokumente (und weil da Outlook dabei ist). Man kann sehen: Ich verteufele MS nicht! ;-)


> Ist also auch ein Unix, aber dennoch einfach und leicht zu bedienen.

Ja natürlich. Aber man muss es wollen und können. Und das sehe ich bei den Linuxern noch nicht – soweit sind die noch nicht – und es ist ja auch kein Druck dahingehend vorhanden. Da gibt es immer zu viele, die sagen: ich schreibe meine Programme für mich – wenn andere sie verwenden wollen, ist das nicht mein Problem.


> Echte Linux-Systeme im Taschenformat, die DAU-kompatibel sind.

Meiner Meinung nach widerspricht sich das. Komplette Computer im Taschenformat werden nie DAU-kompatibel sein. Weil "Taschenformat-Rechner" nun mal keine kompletten Rechner sind und auch von der Mehrheit nicht so benutzt werden. Wo ist denn bei OpenOffice und GIMP das Multitouch-GUI, das mit den kleinen Displaygrößen von Smartphones und Tablets klarkommt? Ich vermisse bei fast allen Linux-Programmen entsprechende GUIs. Gibt es ein FTP-Programm, dass ein fingerkompatibles GUI hat? Kann man Tux-Racer schon mit Bewegungssensoren steuern? Und warum soll ich überhaupt Desktop-Programme auf einem Handy oder Tablet haben wollen?
cookieman
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@NP

So eine Lobhuddelei was biste hier nicht gewohnt.

Da hab ich leider nur eine MS Office 2010 Pro auf Win 7 laufen. NeoOffice kann die neueren MS Office Formate lesen und öffnen, sowie auch bearbeiten. Als Mailprogramm verwende ich unter SL Thunderbird. Das klappt recht gut, und ich finde die Kontenübersicht sehr praktisch. Mit der Archivierung von Mails habe ich mich nicht beschäftigt.

> Ist also auch ein Unix, aber dennoch einfach und leicht zu bedienen.<

Ja wenn man sich mit der Konsolenbedienung unter Mac OS beschäftigt, kann man wohl einige Abläufe effizienter gestalten, oder vereinfachen. Aber da bin ich noch nicht. Lion geht ja auch noch einen Schritt weiter und vereint zum Teil IOS....
NewPhone
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> So eine Lobhuddelei was biste hier nicht gewohnt.

Wirklich nicht. Darauf muss ich jetzt erst einmal was essen. ;-)


> Da hab ich leider nur eine MS Office 2010 Pro auf Win 7 laufen. NeoOffice kann die neueren MS Office Formate lesen und öffnen, sowie auch bearbeiten. Als Mailprogramm verwende ich unter SL Thunderbird. Das klappt recht gut, und ich finde die Kontenübersicht sehr praktisch. Mit der Archivierung von Mails habe ich mich nicht beschäftigt.

Neo/Open/LibreOffice ist ja auch gut. Aber da ich mir nicht nachsagen lassen möchte, ich wäre nicht "kompatibel", verwende ich halt "das Original" auf dem Mac. Thunderbird verwendet ein Geschäftspartner von mir und der ist auch ganz zufrieden. Ich nehme halt Outlook zum Mailen (Termine und Kontakte habe ich in den mitgelieferten Apple Anwendungen), weil ich schon vor ewigen Jahren Outlook Express verwendet habe, der meines Wissens der erste Mailer war, der mehrerer Accounts abfragen konnte (Das seinerzeit beliebte Eudora konnte das noch nicht). Und da ich immer beim gleichen Produkt geblieben bin, brauchte ich meine 15GB Mail-Datenbank nie irgendwo importieren. Ich steige aber demnächst wahrscheinlich auf Mail.app und IMAP um – Archivieren passiert bei mir sowieso automatisch per Time Machine (auch so eine Sache, die ein DAU-System Out-of-the-Box mit einem Klick können sollte: Datensicherung)


> Ja wenn man sich mit der Konsolenbedienung unter Mac OS beschäftigt, kann man wohl einige Abläufe effizienter gestalten, oder vereinfachen.

Klar kann man. Aber es gibt auch noch Ebenen darüber, mit denen man z.B. Automatisierungsprozesse erstellen kann – aber eben verhältnismäßig simpel zu bedienen: AppleScript und Automator. Ich gucke immer erst, was man damit machen kann, bevor ich auf Kommandozeilenbasis etwas verhunze. Aber wenn man will, geht natürlich auch das.
inte
Handy Profi
Benutzerbild von inte
Beiträge: 857
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Also ich kenne FreOffice, das ist eine Portierung von KOffice (aus dem KDE-Projekt) mit angepasster GUI für Touchscreens, und das läuft recht stabil.
Desktop-Programme machen teils nur eingeschränkt Sinn, aber xskat ist mein Lieblingsspiel auf meinem N900.
Für Symbian kenne ich leider kein Skat-Programm.
NewPhone
Expert Handy Profi
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Registriert seit: 15.09.2010
> Also ich kenne FreOffice, das ist eine Portierung von KOffice (aus dem KDE-Projekt) mit angepasster GUI für Touchscreens, und das läuft recht stabil.

Das mag stabil laufen – aber schön ist was anderes. Ich hatte mir davon mal eine Präsentation für das WeTab angesehen – urgs. Und ich habe jetzt noch ein 2. Video gefunden, dass auch nicht gerade eine wirklich gelungene Oberfläche zeigt. OK, die Buttons sind groß – das war’s dann aber auch schon. Pinch to zoom? Fehlanzeige. Hast du dir mal Pages, Numbers oder Keynote auf iPhone/iPad angesehen? Davon ist FreOffice noch meilenweit entfernt.

FreOffice auf WeTab: KOffice aka Fre Office demonstration on WeTab - YouTube
FreOffice Möglichkeiten: Freoffice adds editing capabilities for open document formats - YouTube

Zum Vergleich:
Pages iPad: Quick Review: Pages for iPad - YouTube
QuickOffice iPad: QuickOffice HD for iPad - YouTube


> Desktop-Programme machen teils nur eingeschränkt Sinn

Schön, dass du das einsiehst. Aber wenn du jetzt nur mal nur die Linux-Apps mit Multitouch-GUI betrachtest, musst du doch merken, dass die Anzahl doch recht übersichtlich ist, oder?


> xskat ist mein Lieblingsspiel auf meinem N900. Für Symbian kenne ich leider kein Skat-Programm.

Eine Problematik, die du auf anderen Plattformen evtl. nicht hättest:
Skat für iPhone, iPod touch und iPad im iTunes App Store
Die Skat-App für’s iPad und iPhone — Skatstube
ProSkat: Vergünstigte Skat-App mit Online-Modus - appgefahren.de
 

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