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Apple und die Liebe zum Detail

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DerZander
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Registriert seit: 22.12.2016

Apple und die Liebe zum Detail

Hi AM-Foristen,

folgenden Link finde ich sehr interessant, da er einen Eindruck von mir bestärkt:

https://hackernoon.com/dive-into-the...d-fe70af065a7d

Die Frage ist, ob Apple seine Liebe zum Detail verloren hat. Den Eindruck habe ich bereits seit längerem und der Tod von Steve Jobs markiert hier wohl den Wendepunkt.

Apple war immer dafür bekannt, viel Liebe und Aufwand in die Kleinigkeiten zu stecken und dafür zu sorgen, dass alles wie aus einem Guss aussieht und arbeitet. Die Aufstellung oben zeigt schon deutlich, dass Apple hier vieles nicht mehr mit derselben Akribie macht, wie es früher der Fall war.

Ich weiß jetzt schon, dass die üblichen Verdächtigen das natürlich nicht hören wollen und von Mücken und Elefanten reden, aber ich denke für alle anderen Appleuser und -freunde ist das eine interessante Thematik.

Zitat:
In recent years, there’s been discussion about degeneration of software quality of Apple. Apple has been stepping steadily in Bioinformatic, Machine Learning, AR and many other fields and growing its business, but slowly losing the detail-oriented focus on design and products like before.
During the event of 12th, listening to The Beatles, and to Steve’s words of wisdom, I had a moment feeling that we’re still in the good old days.
However Apple is different from those days. Honestly I have no intention of smearing Apple, as owner of many Apple products for many aspects of my life. Apple is still my only favorite and mostly respected company. I sincerely wish that, while stepping forward,
Apple could still maintain those values they’ve cherished and built in the past.

Geändert von DerZander (24.10.2017 um 17:31 Uhr)
IchBinNichtAreamobile.de
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@DerZander:"folgenden Link finde ich sehr interessant, da er einen Eindruck von mir bestärkt:"
>>Was immer den Hang der selektiven Wahrnehmung und der selbstbestärktenden Meinung nahelegt.

Ansonsten ist das Thema auch mehr als subjektiv. Apple muss ja auch experimentieren und auch gewisse Features nach einer Weile bringen und einige davon sind sowieso niemals "fertig". Nur falls da jetzt wieder die Steve Jobs-Geschichte kommt. Auch unter Steve Jobs gab es genug Murks.

Man darf einfach auch nicht vergessen, dass Apple einfach ein Unternehmen ist und keine Zauberer beschäftigt. Keine einzelnde Person ist für den Erfolg und die "Details" verantwortlich - nicht Cook, auch damals nicht Jobs.
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... oder kurz ibnam
nohtz
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ich finde die notch immer noch höchst dümmlich,
und unsinning, weil da alles drumrum programmiert werden muss, was dann doch hier und da einfach shaice aussieht

ibnam
"dass Apple einfach ein Unternehmen ist und keine Zauberer beschäftigt"
-->die aussendarstellung ist eine Andere ;-)
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"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein"
Ich greife auch nicht an , sondern stelle zusammengefasst fest !"
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cookieman
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Man kann sich mit vielem beschäftigen.... für mich zählt die Funktionalität, und ob die Schrift größer oder kleiner, oder eine andere Schriftart, ist für mich persönlich nicht wirklich wichtig.

Jobs war unter den Mitarbeitern schon gefürchtet... unter Cook geht das alles etwas entspannter zu und zB. die Abteilungen unter Craig Federighi und Co genießen deutlich mehr Freiheit als früher......könnte aber aus meiner Sicht besser optimiert werden.... siehe als Beispiel die neuen Macbooks mit abgespeckten Anschlüssen.
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Laborant
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Die Zeit der "Durch und Durch"-Engineerten Smartphones ist meines Erachtens schon vor etwa fünf Jahren vorbei.

Man spürt einen Unterschied, wenn das 80/20 Konzept durchbricht, oder ob man tatsächlich 100% geben will. Das iPhone 4 machte noch diesen "abgerundeten" (höhö) Eindruck bei dem Design, OS und Umfeld aus "einem Guss" erschien. Es gibt noch ein zweites Gerät, welches genau auf das OS hin designt wurde - das N9 von Nokia.

Bei allen anderen Geräten liess mich nie das Gefühl los, dass das OS darauf prinzipiell austauschbar wäre. Ja, auch bei Blackberry. Irgendwas war immer. Bei Androiden habe ich sowieso das Gefühl, dass sie ziemlich austauschbar sind.

Bei Apple merkt man, dass sie sich auf den Lorbeeren ausruhen - eine Zeit lang gab es meines Wissens nichtmal ein offizielles Kabel um ein iPhone (Lightning) direkt an einem neuen Macbook (USB-C) anzuschliessen - ohne einen Adapter dazwischenzuschalten. Das hat schon ein Gschmäckle.

Das "It just works" kann man auch auf andere Hersteller oder Produktlinien hinbiegen - natürlich funktioniert ein iPhone oder MacBook "out of the box" wie es soll, aber das tut ein Galaxy oder Thinkpad (Lenovo ohne Bloatware) auch. (Wenn man natürlich noch immer 2000-Euro-Macbooks mit 150-Euro-Windowsrucheln vergleicht, sieht der Apple immer besser aus )

Dennoch muss ich zugeben, dass Apple noch immer einen guten Job macht - Sowohl auf dem Smartphonemarkt gegen drölfzig Hersteller mit Android, und gleichzeitig auf dem Laptopmarkt gegen Drölfzig Hersteller mit Windows. Den PC Markt hat Apple wohl ziemlich abgewürgt, wenn man die Mac-Pro Pflege ansieht.

Konkurrenz belebt den Markt. Nichts ist schädlicher für den Endkunden, als ein fauler Monopolist.
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"Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher." -- Albert Einstein
cookieman
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Ort: Im Miezhaus..... bei unseren Katzen
@Laborant
Die Zeit der Innovationen sind wie Du schreibst ja wirklich länger vorbei. Im Grunde ist das nichts anderes als weiter optimieren. Daher bleibt als Beispiel der VW Golf immer noch der Klassiker als Auto mit Wiedererkennungswert zu den frühereren Modellen.

Konkurrenz zum Macbook ist da, nimm als Beispiel die Surface Serie von Microsoft, die sich preislich an Apple orientiert. Günstig sind die Geräte auch nicht. Auch von HP findet man Geräte in der Preislage...

Ich hatte letztens einen Bericht gelesen in der rund 64% der US Bürger mindesten ein Apple Produkt besitzen, das ist schon viel und anscheinend sind diese auch mit den Apple Produkten zufrieden.
nohtz
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Registriert seit: 21.09.2010
Ort: Galaxy far, far away
"rund 64% der US Bürger mindesten ein Apple Produkt besitzen, das ist schon viel und anscheinend sind diese auch mit den Apple Produkten zufrieden"
-->die haben auch einen donald trump zum präsidenten gewählt
sagen will: schlechtes beispiel

Geändert von nohtz (26.10.2017 um 12:55 Uhr)
 
 

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