CX70: Das erste „Push and Talk“ fähige Handy von Siemens Eine neue Art der mobilen Kommunikation – Handy als Walkie-Talkie mit weltweiter Reichweite
München, 18.08.2004 |
Mit dem CX70 präsentiert Siemens mobile das erste Modell mit „Push and Talk“ (PaT)-Funktionalität. Der neue Walkie-Talkie-Dienst über Mobilfunknetze macht die Kommunikation mit Freunden oder in der Firma so einfach and so schnell wie nie zuvor und bringt Spontaneität in den Kommunikationsalltag: Kurzfristig Verabredungen treffen, Informationen verbreiten, Aufgaben koordinieren oder einfach in Kontakt bleiben – bei Push-and-Talk-Verbindungen genügt ein Knopfdruck.
Und so funktioniert Push and Talk etwa bei einem Telefon-Chat: Zunächst markiert der Nutzer die von ihm gewünschten Gesprächspartner in einer Liste im PaT-Handy. Gleich nach Knopfdruck erhalten alle zuvor markierten Adressaten eine Einladung, die sie annehmen oder ablehnen können. Sobald die Teilnehmer feststehen, drückt der Initiator die PaT-Taste und beginnt das Gespräch, dem alle gleichzeitig folgen können. Ein zeitraubender Gesprächsaufbau entfällt, denn die „Always on“-Funktion der GPRS-Netze hält die Verbindung im Hintergrund permanent aufrecht. Sofort kann jedes Gruppenmitglied antworten, wobei die Kommunikation immer abwechselnd und jeweils in eine Richtung stattfindet: Wer zuerst die PaT-Taste drückt, spricht zuerst.
Damit gleicht Push and Talk dem herkömmlichen Sprechfunk. Aber der neue Dienst kann weit mehr: Da er über Mobilfunknetze funktioniert, ist es möglich, ihn überall zu nutzen, auch international. Zudem lassen sich PaT-Gespräche nur von eingetragenen Teilnehmern eines Gruppenrufs mithören – ein deutlicher Sicherheitsgewinn.
Das Potenzial von Push and Talk ist enorm. Mit flächendeckender Einführung durch die Netzbetreiber erweitert der Dienst das bisherige Kommunikationsportfolio um eine Option, die sich vor allem durch Schnelligkeit auszeichnet. Laut dem Industrie-Analysten Northstream AB wird Push and Talk, die Nutzung von Mobilfunknetzen deutlich intensivieren. Der mobile Sprach-Chat ergänzt SMS und erspart das umständliche Einrichten von Telefonkonferenzen. Bald kann der Handy-Service den Betriebsfunk von Speditionen, Kurierdiensten, Taxiunternehmen oder Baufirmen ersetzen. Im Privatbereich hat Push and Talk die Chance, sich zum neuen Kult zu entwickeln. So ist denkbar, dass Netzbetreiber offene PaT-Foren anbieten werden. „Push and Talk ist ein neuer Dienst für den Massenmarkt“, so Lothar Pauly, Vorstand des Siemens-Mobilfunkbereichs. „Der Dienst ist nicht nur für Handwerker und Außendienstmitarbeiter interessant. Er ist auch ein Angebot für Jugendliche und Vereine, also für alle, die beruflich oder privat Kontakt zu vielen Menschen halten.“
Das CX70 hat zusätzlich zur Option auf PaT-Funktion (abhängig von Netzbetreiber), eine 3D Java Engine und ein großes, hoch auflösendes Display mit 65.536 Farben.
Erfolgreich ist Push and Talk bereits in den USA. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Zelos rangiert dort die PaT-Funktionalität in der Rangfolge gewünschter Handy-Merkmale an zweiter Stelle, gleich nach dem Farbdisplay. Doch nur wenn ein problemloser Informationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Mobilfunknetzen und Endgeräten verschiedener Anbieter gewährleistet wird, kann sich Push and Talk im gesamten Markt durchsetzen. Als treibende Kraft des Gruppenrufs per Handy setzt Siemens mobile bei allen PaT-Komponenten auf Kompatibilität. Voraussetzung dafür ist IMS, das IP Multimedia Subsystem. Basierend auf herstellerübergreifenden Festlegungen ist diese Technologie die Grundlage der paketvermittelten Datenübertragung in GPRS- und UMTS-Netzen. Alle Mobiltelefone von Siemens mobile gewährleisten den Zugang zu IMS-Netzwerken und sind mit einem PaT-Client nach offenem Industriestandard ausgestattet.
Das garantiert die reibungslose Kommunikation mit den Geräten anderer Anbieter und der Infrastruktur der meisten Netzbetreiber. Darüber hinaus ist IMS die Steuer- und Kontrollebene kommender innovativer Handy-Dienste wie Videoübertragung, Multimedia-Messaging und Virtual-Reality-Anwendungen. Lothar Pauly: „Mit Push and Talk über IMS haben wir die Zukunft bereits eingebaut“.
Manchmal sind Hersteller auch für Überraschungen gut. Besonders, wenn sie offenbar mit einer nicht ganz zu verleugnenden Hektik versuchen, mit ihren Konkurrenten gleichzuziehen. Etwas schwammig war die Pressemitteilung schon, die uns heute gegen 11:00 Uhr vormittags ein neues Push-To-Talk-fähiges Gerät namens CX70 von Siemens ankündigte. Bis auf ein paar spärliche Informationen über das Display ("hochauflösend", 65.536 Farben) und die Multimediafunktionen (3D Engine) des Geräts erklärt man der wenig erstaunten Pressewelt eine Technologie, die bereits bei vielen anderen Herstellern längst zum Portfolio gehört.
Siemens nennt die gemeinhin Push-To-Talk genannte Walkie-Talkie Funktion allerdings "Push-And-Talk" (PaT), ansonsten konnten wir keine Unterschiede zu Geräten der etablierten Größen wie Motorola (V400p), Nokia (5140) und Sony Ericsson (Z500i) erkennen.
lol...ich mal wieder:-)))sorry ,,,ja ja da stehts...ich bin leider so n bissel blind manchmal:-)
welches der highendphones von nokie hat denn p to talk? das 6600 wohl nicht? und wie weiit is im allg. die reichweite von Push to talk?
In vielen Laendern wird dieses System bereits verwendet (siehe USA und Mexiko z.B.) und es ist echt gut. Ich wuenschte, dass mehr Hersteller solche Phones rausbringen wuerden, wobei dann immer noch die Frage ist, ob das Ganze wirklich Anklang findet. Es ist dann ja wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit bis die Provider sich da querstellen und diese Handys nicht mehr mit ins Sortiment nehmen. Naja, warten wir mal ab.
Des Weiteren ist es dann ja auch wieder so ne Sache auf welche Entfernung das Ganze funktioniert. Ich seh das fuer den Deutschen Markt noch nicht als 100% zukunftstauglich.