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Polizeiarbeit - G20 in Hamburg

 
DerZander
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Polizeiarbeit - G20 in Hamburg

Hi,

da die Shoutbox nicht der richtige Ort ist, um komplexere Sachverhalte zu diskutieren, eröffne ich mal diesen Thread.

Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass der harte Kern der Law&Order-und der "Ich habe nichts zu verbergen"-Fraktion, gewillt ist sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, aber es gibt hier ja auch viele vernünftige Foristen, die an einer konstruktiven Diskussion Interesse haben.

Es geht mit dabei in erster Linie nicht um die Randalierer und Chaoten, die das Eigentum andere Leute zerstören und Polizisten angreifen, aber natürlich könnt ich das Thema auch ausweiten.

Da man schwer und vorallem nicht kurzfristig etwas daran ändern kann, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gibt, sei es aus Unzufriedenheit, sei es aus reiner Krawalllust, Veranstaltuntgen wie die G20 zum Anlass nehmen, Krawalle zu veranstalten, finde ich es viel wichtiger zu überlegen, warum die Polizei in Hamburg auf sovielerei Linie versagt hat und was man ändern muss.

Einige Punkte:

Die Polizei in Hamburg hat nicht nach aktuellem Stand der Polzeiforschung gehandelt, sondern absichtlicher Null-Toleranz gefahren und damit Krawalle zusätzlich beflügelt. Die sehr gute Polizeiarbeit in Berlin rund um den ersten Mai zeigt ja, dass es anders geht und auch muss. Dort sind die Randalen sehr rückläufig, seit die Polizei ihre Taktiken geändert hat.

Außerdem sollte es für die Arbeit der Polizei ebenso wichtig sein, Demonstrationen zu ermöglich und Leute ihr verfassungsgebenens Recht ermöglichen, wie es wichtig ist das Eigtentum anderer Leute zu schützen. Das sollte auf Vorrang vor dem Durchsetzen von Vorschriften wie dem Vermummungsverbot (oder anderswo das Zeigen eines Hitlergrußes) meiner Meinung nach. Aber das ist sicher im Einzelfall diskussionwürdig. Sicherlich kann das Rechtsstaat nicht alles durchgehen lassen, aber die Polizei hat zu Recht Ermessensspielräume. Es sollte dabei nicht ums Prinzip gehen, sondern darum Ausschreitungen wie in Hamburg möglichst zu verhindern oder zu begrenzen. In Hamburg hat die harte Linie die Polizei die Krawalle befördert, friedliche Demonstranten mit Gewalt bedroht und vom Demonstrieren abgehalten und dabei auch noch Polizisten gefährdet. Das ist weder Stand der Polizeiforschung, noch Stand des BestPractice (in Berlin z. B.)

Die Prioritäten der Politik und die Polizeiführung, die es wichtiger fand, dass beim Konzeit in der Elbphi Ruhe herschte, als dass die Leute in der Schanze sicher sind, ist ein weiteres Thema.

Außerdem finde ich es bedenklich, wenn einer Großzahl an Journalisten einfach ohne Begründung (dafür öffentlich) die Akkreditierung entzogen wird und Pressearbeit verhindert wird.

Eine Links zum Thema:

Stern:
stern Fotograf Hans-Jürgen Burkard Keine Polizeigewalt? Herr Bürgermeister, das stimmt nicht. | STERN.de

Sammlung zum Thema Polizeigewalt beim G20-Gipfel:
https://g20-doku.org/

https://netzpolitik.org/2017/g20-dok...ng-der-presse/

https://policebrutalityg20.wordpress.com/


Podcast - Lage der Nation mit einer guten Aufarbeitung:
https://www.kuechenstud.io/lagederna...rg-sponsoring/

Tageschau:
http://faktenfinder.tagesschau.de/in...ragen-101.html

DF
Krawalle beim G20-Gipfel - Die Polizei hat Fehler gemacht

Lobo
G20-Gipfel in Hamburg: World Wide Wut - Kolumne von Sascha Lobo - SPIEGEL ONLINE

Disclaimer:
Es geht mir nicht darum Polizisten zu bashen. Mein Vater war Polizist, mein Schwager ist Polizist und ich kenne auch sonst noch einige Polizisten in meinem Freundeskreis. Ich finde die schlechte und nicht konstruktuive Polizeiarbeit aus ideologischen Gründen bei einige Großveranstaltungen (Law & Order-Mentalität) denklich weil dadurch mehr Polizisten verletzt werden (die meisten der verletzte Polizisten hatten Kreislaufzusammenbrüche und wurden vom eigenene Reizgas verletzt), mehr Krawalle entstehen und Demonstration verhindert werden.

Geändert von DerZander (17.07.2017 um 14:11 Uhr)
Gorki
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Ich kann auch noch was beisteuern...

Hier ein Link, der nachhaltig das Vertrauen erschüttern kann:

https://www.buzzfeed.com/marcusenger...rgN#.iyLwNdO30

Behandlung von Festgenommenen bei G20: „Das war für mich wie eine Folter“ - taz.de

https://vimeo.com/225546198


Eine gute Zusammenfasung der Ereignisse, finde ich:

G20 in Hamburg: Eine Stadt im Ausnahmezustand -Video - SPIEGEL ONLINE

Das meint ein Polizist dazu:

Vionville: Der G20 in Hamburg aus Sicht eines Polizisten

und anscheinend sieht das nicht nur Er so:

https://twitter.com/vonDobrowolski/s...stensicht.html
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Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

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M.a.K
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Man könnte ja jetzt damit kommen solche großen Demos erst gar nicht mehr zu erlauben. Dann kann auch niemand mehr meckern, weder die Demonstranten, noch die Polizisten, aber das wird garantiert auch wieder einigen nicht gefallen. Eigentlich ist das alles vollkommen egal, denn wie man es auch macht, Probleme gibt es immer und es wird auch immer Menschen geben die eine Scene kurzzeitig mit der Kamera einfangen ohne zu zeigen was davor passiert ist. So lässt sich natürlich auch Stimmung machen, von wem auch immer.
cookieman
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Für den G20 Gipfel wurden aus ganz Deutschland Hundetschaften abkommadiert, logistisch war dies wohl nicht sehr einfach..... Problem ist eben das es bei Demos leider zu Kollateralschäden kommt und für die Polizei in Hamburg war die Situation ohnehin schon angespannt.
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Hunter
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Ohne jetzt den Kram gelesen zu haben... Ich habe erst gestern eine Doku gesehen wo mehrere Polizisten Interviewt wurden und da war nix mit 0 Toleranz (sprich drauf kloppen) sondern genau das Gegenteil. Die standen da, mussten sich Steine und Flaschen an die Rübe schmeißen lassen und es kam eben selbst als die plündereien angefangen haben, kein Befehl "Attacke".
Ich bin ja für meine Hardliner Einstellung bekannt und genau die würde ich hier auch anbringen. Jeder der an so einer "demo" teilnimmt, begibt sich wissentlich in Gefahr und hat somit auch keine Regress Ansprüche zu stellen, wenn er unter die Räder kommt. Diejenigen die fremdes Eigentum zerstören oder jemanden verletzen oder angreifen eh schon nicht. Tränengas, auf die fresse und einknasten, fertig.
Den spinnern, die so einen Gipfel in so einer Stadt planen, sollte man übrigens auch gleich das Handwerk legen. Fahrlässige Körperverletzung könnte man denen auch vorwerfen.
Gorki
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Hier auch wieder ein Beispiel, der Pressefotograf hat ganz sicher die Polizisten und den Wasserwerfer bedroht...:

stern Fotograf Hans-Jürgen Burkard Keine Polizeigewalt? Herr Bürgermeister, das stimmt nicht. | STERN.de
Hunter
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Wie ich schon sagte, wer sich wissentlich in Gefahr begibt, soll sich nicht beschweren.
Ich finde es ehrlich gesagt eher schlimm, dass jetzt alle auf den Bullen rum hacken, obwohl die für uns ihr Leben riskieren... Und solange es nur beteiligte trifft und keinen, der mit der ganzen Geschichte überhaupt nix zu tun hat, finde ich das in Ordnung.
Fritz_The_Cat
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@ Hunter:

Da sind wir einer Meinung. Wer sich in Gefahr begibt, darf sich nicht beklagen, wenn er etwas abbekommt.
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Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung. [Leonardo Da Vinci]
-
Nicht, was lebendig, kraftvoll sich verkündigt, Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's, das Ewiggestrige, Was immer war und immer wiederkehrt. Und morgen gilt, weil's heute hat gegolten! [Friedrich Schiller]
Gorki
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Habt Ihr Beide den Artikel nicht gelesen? Das war akkreditierter Pressefotograf vom Stern, der dort seinem Job nachging. Eure Begründung für das eindeutige Fehlverhalten der Polizei, das Ihr mehr schädigt als nutzt, finde ich bedenklich.

Die Medien sollen von den Geschehnissen dort berichten und wenn sie unverschuldet und ja das ist er, von Denen, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, geschädigt und verletzt wird, ist das seine eigen Schuld?

Sagt Ihr das auch von Euch, wenn Ihr unverschuldet in einen Autounfall verwickelt werdet? Hättet ja auch die Bahn nehmen können oder zu Hause bleiben...
Fritz_The_Cat
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Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Die Medien sollen von den Geschehnissen dort berichten und wenn sie unverschuldet und ja das ist er, von Denen, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, geschädigt und verletzt wird, ist das seine eigen Schuld?
Ganz klar und eindeutig JA.

1. sollen die Medien nicht von der Demo berichten, sondern sie WOLLEN es, in der Regel um damit Geld zu verdienen.

2. Ausnahmslos JEDER, der sich in Gefahr begibt, muß damit rechnen, dabei auch zu Schaden zu kommen. Dessen sollte -und IST wahrscheinlich auch- sich jeder Kriegsreporter bewußt sein. Und ebenso sollte das Risiko auch jedem Reporter klar sein, der von gewalttätigen Demonstrationen berichten möchte und auf der Jagd nach den besten Bildern sich in die unmittelbare Gefahrenzone begibt.

Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^

Geändert von Fritz_The_Cat (18.07.2017 um 14:28 Uhr)
Gorki
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Was die Polizei tun soll? Echt! Einen ordnungsgemäß akkreditierten Pressemitarbeiter, seine Arbeit machen lassen und dafür Sorgen, das er es auch kann. Das ist unter anderem auch deren Job.

Der Pressefotograf befand sich übrigens nicht dort, wo sich das Ziel der Begierde stand. Das war unten auf der Strasse. Kein Polizist darf Unschuldige Bedrohen, Schädigen, Verletzen. Das Du so ein Verhalten billigst und gut findest sagt so einiges aus...
Fritz_The_Cat
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Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Was die Polizei tun soll? Echt! Einen ordnungsgemäß akkreditierten Pressemitarbeiter, seine Arbeit machen lassen […]
kann er doch … auf eigenes Risiko.
Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
[…] und dafür Sorgen, das er es auch kann. Das ist unter anderem auch deren Job.
NEIN! Es ist ganz gewiß nicht die Aufgabe der Polizei Kindermädchen für irgendwelche Medienleute zu spielen.

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Der Pressefotograf befand sich übrigens nicht dort, wo sich das Ziel der Begierde stand. Das war unten auf der Strasse. Kein Polizist darf Unschuldige Bedrohen, Schädigen, Verletzen. Das Du so ein Verhalten billigst und gut findest sagt so einiges aus..
Wo er sich genau befunden haben will, ist mir eigentlich völlig wurscht. Tatsache ist und bleibt, daß er sich auf der Jagd nach den besten -und am besten/teuersten zu verkaufenden- Bildern in Gefahr begeben hat und zwar ganz freiwillig.…

Und noch einmal meine Frage an Dich:
Zitat:
Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^
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"NEIN! Es ist ganz gewiß nicht die Aufgabe der Polizei Kindermädchen für irgendwelche Medienleute zu spielen."

Aha, dann hat der Justitzminister also auch keine Ahnung: "Wichtig ist, dass sich Journalistinnen und Journalisten in einer solchen Situation darauf verlassen können, dass der Staat – und damit auch die Polizei – sie in ihrer Berufsausübung, die Grundlage der Pressefreiheit ist, schützt."

Quelle: Heiko Maas: „Journalisten müssen sich auf den Staat verlassen können“ ***8211; Augenzeugen.info



"kann er doch … auf eigenes Risiko. "

Nein, konnte er in diesem speziellen Fall und einige Andere eben nicht.

"https://www.heise.de/tp/features/G20-Braucht-die-Polizei-Grundgesetz-Nachhilfe-3769396.html"



"Tatsache ist und bleibt, daß er sich auf der Jagd nach den besten -und am besten/teuersten zu verkaufenden- Bildern in Gefahr begeben hat und zwar ganz freiwillig.…"

Klassische Nebelkerze, er geht dort seinem Beruf nach, wenn Dir das, was dabei rauskommt nicht gefällt, dann ist das Dein Problem. Ich möchte schon möglichst vollumfänglich informiert werden und gebe mich nicht mit einseitigen Aussagen zufrieden. Dein Verhalten wirkt auf mich sehr oberflächlich...


"
Was soll die Polizei Deiner Ansicht nach denn tun? Nach einer Aufforderung an die Anwesenden den/einen Platz zu räumen den Medienleuten noch eine schriftliche Extra-Einladung schicken?^^"

Das habe ich bereits beantwortet...
cookieman
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Bei Demos ist immer damit zu rechnen, das es in einzelnen Fällen zu Eskalationen kommt. Im übrigen wenn Reporter aus Kriegsgebieten berichten machen Sie das auch auf eigene Gefahr/Risiko hin. Kommt es zu Verletzungen, dann ist das eben Pech, nennt sich Berufsrisiko.

In Hamburg war bereits eine gewalttätige/gereizte Stimmung vorhanden. Randalierer haben abends/nachts vom Schulterblatt Steine... alle möglichen Gegenstände auf die Poliziesten geworfen..... also was soll die Polizei denn unternehmen? Mit Blumensträußen Randalierer begrüßen?

Die Schadensbilanz liegt bei 12 Mio Euro für die die Versicherungen weitestgehend aufkommen... je nach Versicherungsfall.
Gorki
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@ Cookie, Du hast aber schon gelesen, das der Pressefotograf vor den Ereignissen auf der Schanze (Donnerstag) diese "Erlebnisse" hatte. Und wie kommst Du darauf das Geschehen in Kriegsgebieten mit denen in Hamburg zu Vergleichen?

Übrigens, niemand hier hat das verlangt, was Du hier schreibst.
M.a.K
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Naja, was da abgelaufen ist kann man schon fast als Kriegszustand beschreiben. Es hatte zu diesem Zeitpunkt niemand die Kontrolle und wirklich alle die zum späteren Zeitpunkt noch unterwegs waren wollten einfach nur alles zerstören und Metallstangen/Pflastersteine von Dächern auf anrückende Polizisten werfen. Man kann schon von Glück reden, dass man hier nicht so leicht an Waffen kommt. Wobei aber auch das nur eine Frage der Zeit ist... Ich frage mich was es für einen Aufschrei geben würde, sollte die Polizei wirklich mal von einer Schusswaffe gebrauch machen müssen.

Geändert von M.a.K (19.07.2017 um 16:03 Uhr)
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@MaK: Also Kriegszustand ist wirklich lächerlich. Ausschreitungen hat es schon schlimmere gegeben (Tag der Arbeit Berlin zB und im EU-Ausland sogar noch schlimmere) und das als Kriegszustand zu bezeichnen, zeigt wie weit entfernt man vom Krieg wirklich ist.

@Topic:
Nebenbei bemerkt: Die Polizei war nicht zur Sicherung der Bürger abgestellt, sondern nur zur Sicherung des G20 und dessen Teilnehmer. Umso merkwürdiger, dass man im Vorfeld Demonstranten zusammengepfercht hat. Was wollte man damit bewirken? Einfach nur Stärke zeigen? Das ist jedenfalls in die Hose gegangen und hat sich als ziemlicher Boomerang herausgestellt. Wenn man im Nachhinein hört, dass zu wenig Polizisten für die Sicherung da gewesen sein sollen, dann fragt man sich umso mehr, warum man schon im Vorfeld provozieren musste.

Ja in diesem Fall hat die Polizei bzw deren Führung richtig über die Strenge geschlagen und zwar in fast allen Belangen. Man kann die Polizei nicht mit dem gleichen Maßstab bemessen wie die Demonstranten, aber wenn man es doch tut, dann muss man /auch/ die gewalttätigen Ausschreitungen der Polizei ganz klar als radikal bezeichnen.

Ganz am Ende darf man sich auch fragen, warum man überhaupt in einer Großstadt sowas veranstalten muss. Es war von Anfang an klar, was passieren würde. Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal.
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... oder kurz ibnam
Gorki
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"Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal."

So ein BBQ gab es hier mal in der Nähe, in einem kleinen Dorf. Der Herr Busch war zu Besuch. Da gab es überhaupt keine Probleme...
Fritz_The_Cat
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Zitat:
Zitat von cookieman Beitrag anzeigen
Bei Demos ist immer damit zu rechnen, das es in einzelnen Fällen zu Eskalationen kommt. Im übrigen wenn Reporter aus Kriegsgebieten berichten machen Sie das auch auf eigene Gefahr/Risiko hin. Kommt es zu Verletzungen, dann ist das eben Pech, nennt sich Berufsrisiko.
Vollkommen meine meinung.

Zitat:
Zitat von cookieman Beitrag anzeigen
In Hamburg war bereits eine gewalttätige/gereizte Stimmung vorhanden. Randalierer haben abends/nachts vom Schulterblatt Steine... alle möglichen Gegenstände auf die Poliziesten geworfen..... also was soll die Polizei denn unternehmen? Mit Blumensträußen Randalierer begrüßen?
Sehe ich auch so. Auf Deine berechtigte (vorletzte) Frage wirst allerdings auch Du hier keine konstruktive Antwort erhalten.

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
@ Cookie, Du hast aber schon gelesen, das der Pressefotograf vor den Ereignissen auf der Schanze (Donnerstag) diese "Erlebnisse" hatte. Und wie kommst Du darauf das Geschehen in Kriegsgebieten mit denen in Hamburg zu Vergleichen?
Vielleicht ganz einfach, weil die Auseinandersetzungen hier in Hamburg teilweise schon kriegsähnliche Züge hatten!?…

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Übrigens, niemand hier hat das verlangt, was Du hier schreibst.
@ cookie: Siehste, genau das meinte ich mit 'keine konstruktive Antwort erhalten'

Zitat:
Zitat von M.a.K Beitrag anzeigen
Naja, was da abgelaufen ist kann man schon fast als Kriegszustand beschreiben. Es hatte zu diesem Zeitpunkt niemand die Kontrolle und wirklich alle die zum späteren Zeitpunkt noch unterwegs waren wollten einfach nur alles zerstören und Metallstangen/Pflastersteine von Dächern auf anrückende Polizisten werfen. Man kann schon von Glück reden, dass man hier nicht so leicht an Waffen kommt. Wobei aber auch das nur eine Frage der Zeit ist... Ich frage mich was es für einen Aufschrei geben würde, sollte die Polizei wirklich mal von einer Schusswaffe gebrauch machen müssen.
Auch hierfür meine volle Zustimmung.

Zitat:
Zitat von IchBinNichtAreamobile.de Beitrag anzeigen
@MaK: Also Kriegszustand ist wirklich lächerlich. Ausschreitungen hat es schon schlimmere gegeben (Tag der Arbeit Berlin zB und im EU-Ausland sogar noch schlimmere) und das als Kriegszustand zu bezeichnen, zeigt wie weit entfernt man vom Krieg wirklich ist.
Sind denn Kriege alle gleich schwer (schlimm)? Ab wievielen Toten, -Verletzten oder ab welchen Schäden darf man Deiner Meinung nach einen Vergleich herstellen zwischen dem Risko, das Journalisten beim G20-Gipfel hier in HH eingingen und demjenigen, das Kriegsreporter eingehen?

Zitat:
Zitat von IchBinNichtAreamobile.de Beitrag anzeigen
Ganz am Ende darf man sich auch fragen, warum man überhaupt in einer Großstadt sowas veranstalten muss.
Und

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"Man lässt fast alle Demonstrationen wegen Terrorgefahr absagen, aber so ein BBQ der Regierungschefs muss auf jeden Fall in der Großstadt stattfinden. Am Ende trifft es bei den Ausschreitungen ja auch nur die Mitbürger und die sind den Staatsmännern aber mal sowas von egal."

So ein BBQ gab es hier mal in der Nähe, in einem kleinen Dorf. Der Herr Busch war zu Besuch. Da gab es überhaupt keine Probleme...
So? Keine Probleme? Na, dann sind die HIER beschriebenen Auseinadersetzungen wohl alles ein frei erfundenes Märchen… ^^
Und das war nur ein G7-Treffen, welches 2007 in Heiligendamm stattfand und kein G20-Gipfel.

Wo wollt Ihr Schlaumeier denn sonst solch ein Treffen mit 10.000 Teilnehmern und Medienvertretern stattfinden lassen, wenn nicht in einer Großstadt? Etwa in der Dorfkneipe von Barth? Und zum Übernachten geht es auf den Campingplatz von Kleinkleckersdorf?
Aber auch auf diese ganz sachlichen Fragen werden wir hier voraussichtlich keine konstruktive Antwortvon den "Kritikern" erhalten.…
Gorki
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"So? Keine Probleme? Na, dann sind die HIER beschriebenen Auseinadersetzungen wohl alles ein frei erfundenes Märchen… ^^
Und das war nur ein G7-Treffen, welches 2007 in Heiligendamm stattfand und kein G20-Gipfel."

Damit belegst Du eindeutig Deine sehr selektive Wahrnehmung. Staatsbesuch in Trinwillershagen: Wenn die Bushs zum Grillen kommen | STERN.de

Deine Argumentation besonders mir gegenüber, belegt das Du an einer sachlichen Diskussion gar nicht interessiert bist - wie so oft...
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@ Gorki:

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Deine Argumentation besonders mir gegenüber, belegt das Du an einer sachlichen Diskussion gar nicht interessiert bist - wie so oft...
Oh ja, natürlich. Meine ganz sachlichen Fragen, die ich Dir gestellt habe, . und Bitten um konstruktive Antworten, die Du allesamt nicht ebenso sachlich beantwortet hast - sind natürlich ein Beleg dafür, daß ich an einer sachlichen Diskussion nicht interessiert bin. Mea cukpa. Wie konnte ich das nur übersehen? ^^
Gorki
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Um das festzustellen reicht der letzte Absatz des Post#19 sowie das Nichteingehen auf meinen Link in Post#20, der zeigt das Du Dir nicht die Mühe machst, das verstehen zu wollen, worauf ich mich in Post#18 bezog...

Stattdessen wirfst Du mir vor, ich würde die Geschehnisse zum G8 in Heiligendamm als Märchen einschätzen. Mal davon abgesehen, das ich das nirgendwo behauptet oder geschrieben haben, zeigt es sehr deutlich was Du unter einer sachlichen Diskussion verstehst...
Fritz_The_Cat
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Immer das selbe mit Dir. Wenn Du keine sachlichen Antworten hast, spielst DU das beleidigte Sensibelchen und wirst persönlich.
Gorki
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"Immer das selbe mit Dir. Wenn Du keine sachlichen Antworten hast, spielst DU das beleidigte Sensibelchen und wirst persönlich."

Das ist so Lächerlich ^^.

Ich vergaß, es steht ja nur Dir zu persönlich zu werden (#19). Sorry.

Aber die Mission ist doch aufgegangen, Du hast wieder einmal eine Diskussion "gefritzt", die Dir nicht gefällt. Bravo ^^
cookieman
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@ibnam
>Ganz am Ende darf man sich auch fragen, warum man überhaupt in einer Großstadt sowas veranstalten muss. Es war von Anfang an klar, was passieren würde<

Siehe hier:
"2015 wollte die Stadt Hamburg sich an den Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2024 beteiligen. Im selben Jahr fragte Bundeskanzlerin Angela Merkel an, ob Hamburg den G20-Gipfel 2017 ausrichten könne. Damit wollte sie eventuell Hamburgs Olympiabewerbung unterstützen und die damit wachsende internationale Bekanntheit für den Gipfel nutzen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz gab ihr die Zusage für G20".

@ibnam
>@MaK: Also Kriegszustand ist wirklich lächerlich. Ausschreitungen hat es schon schlimmere gegeben (Tag der Arbeit Berlin zB und im EU-Ausland sogar noch schlimmere) und das als Kriegszustand zu bezeichnen, zeigt wie weit entfernt man vom Krieg wirklich ist.<

Man könnte es auch als bürgerkriegsähnlichen Zustand nennen, was das Abfackeln, plündern und zerstören angeht......

Im übrigen gab es im Mai 2008 Anlass das linksgerichtete Autonome auch ohne irgendeinen Gipfel zu Gewalttaten in Hamburg bereit waren.
Siehe hier:
Eskalationen bei Anti-Rechts-Demo: Hamburg: Schlimmste Mai-Krawalle seit Jahren
"Von einer Welle der Gewalt wurde Hamburg am 1. Mai überrollt: Linksautonome setzten Autos in Brand, warfen mit Steinen und griffen Polizisten an. Die Behörden sprechen von den schlimmsten Mai-Krawallen seit Jahren."


@ibnam
Es ist fas twie bei den Fussballspielen... was haben Autonome und Hooligans gemeinsam? Sie sind gewaltbereit und auf Krawall aus.



@gorki

>@ Cookie, Du hast aber schon gelesen, das der Pressefotograf vor den Ereignissen auf der Schanze (Donnerstag) diese "Erlebnisse" hatte. Und wie kommst Du darauf das Geschehen in Kriegsgebieten mit denen in Hamburg zu Vergleichen?
Übrigens, niemand hier hat das verlangt, was Du hier schreibst<

Ja, muss ich sagen sehr konstruktiver Beitrag.... das erinnert mich an den Film 8 Blickwinkel, in der jeder Betroffene seine Geschichte schildert....

Mal Butter bei den Fischen @gorki.
Soweit ich nun dutzende Berichte gelesen habe, komme ich zur folgender Aussage. Stimmen die Berichte hat sich eine Gruppe von linksgerichteten Autonomen (auf Krawall gebürstet) unter den friedlichen Demonstranten gemischt, entsprechend gekleidet und vermummt. Sag mir @gorki aus welchem Grund haben Sie das getan?
Sie haben eindeutig die aufgestellten Regeln (z.B. Vermummungsverbot) der Polizei missachtet, mischen sich unter friedliche Demonstranten... damit die Polizei wenig Chancen hat, denen habhaft zu werden... das ist ausgeklügelt.... genau wie die Videos die weglaufende Vermummte zeigen, sich dabei noch umziehen und in Richtung rote Flora unterwegs sind, und sich dort sich wieder umziehen.... das hat wahrlich Methode.....
Stattdessen behaupte ich, haben diese Autonomen die friedlichen Demonstranten als Schutzschild benutzt und bewußt in Kauf genommen das diese bei einer Eskalation zu Schaden kommen.... das wäre dann die sogenannte Polizeigewalt, die ja gerne in den Raum geworfen wird. Das hierbei leider auch unbescholtene Büger zu Schaden kamen ist traurig, aber jedem muss auch bewusst sein das etwas passieren kann.
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@cookieman:"2015 wollte die Stadt Hamburg sich an den Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2024 beteiligen. Im selben Jahr fragte Bundeskanzlerin Angela Merkel an, ob Hamburg den G20-Gipfel 2017 ausrichten könne. Damit wollte sie eventuell Hamburgs Olympiabewerbung unterstützen und die damit wachsende internationale Bekanntheit für den Gipfel nutzen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz gab ihr die Zusage für G20" --zitierte Quelle(?) von dir;
>>Wie ich schon vorher sagte, wollte man es sich nicht nehmen lassen ein BBQ in Hamburg zu machen egal was es kostet. Ist ja auch nicht deren Geld.

"Man könnte es auch als bürgerkriegsähnlichen Zustand nennen, was das Abfackeln, plündern und zerstören angeht......"
>>Ja mit kriegsähnlichen Zuständen haben wir ja Erfahrung Das bedeutet doch im Grunde gar nichts außer das man das Geschehene auch noch aufbauschen will, obwohl das gar nicht nötig ist. Du siehst ja selbst, dass sowas schon häufiger geschehen ist. Das jedes Mal bürgerkriegsähnlichen Zustand zu nennen, ist im Vergleich zu tatsächlichen Bürgerkriege wirklich deplatziert.

"Im übrigen gab es im Mai 2008 Anlass das linksgerichtete Autonome auch ohne irgendeinen Gipfel zu Gewalttaten in Hamburg bereit waren."
>>1. du stimmst mir damit zu, dass man nicht noch extra Anlässe dazu finden muss
2. Grund waren wieder mal Gegendemos gegen Nazis
3. was zum Geier ist jetzt eigentlich Links?

Nach allem was ich bisher gelesen habe ist Links absolut alles, was nicht für Hitler ist. Also ist fast jeder Links und jeder der dann Gewalttaten verübt, übt linksgerichtete Gewalt aus. Gewalttaten linksgerichtet (oder auch rechtsgerichtet) zu nennen, dient doch allein der politischen Polemik und sonst niemandem. Gewalttaten sind Gewalttaten, für jede Demo wird sich jemand finden der ordentlich Krawall machen will und das kann man dann hinterher wunderbar politisch nutzen. Ist ja auch nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Gruppen auf Demos auf beiden Seiten gehen.

Wogegen oder wofür demonstriert wurde spielt ja so oder so keine Rolle in den Medien. Über Demonastrationen, die friendlich ablaufen wird so gut wie nicht berichtet, auch wenn zehntausende auf die Straße gehen.

"Soweit ich nun dutzende Berichte gelesen habe, komme ich zur folgender Aussage. Stimmen die Berichte hat sich eine Gruppe von linksgerichteten Autonomen (auf Krawall gebürstet) unter den friedlichen Demonstranten gemischt, entsprechend gekleidet und vermummt. Sag mir @gorki aus welchem Grund haben Sie das getan? "
>>Kennst du Millwall? Es gibt bestimmte Gruppen, die jede Gelegenheit dafür nutzen ordentlich Krawall zu machen.
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@ibnam
>>>Wie ich schon vorher sagte, wollte man es sich nicht nehmen lassen ein BBQ in Hamburg zu machen egal was es kostet. Ist ja auch nicht deren Geld.<

Es ist völlig egal, wo der G20 in Deutschland stattgefunden hätte... Kosten, naja haste ja mit finanziert und im grunde ein paar Stunden für lau gearbeitet, wie jeder andere Bürger auch, und wenn Du irgendwann einen Brief von deiner Versicherung erhälst mit Beitragsanpassung, weißte ja an wen Du dich wenden kannst ;-)

>>Das jedes Mal bürgerkriegsähnlichen Zustand zu nennen, ist im Vergleich zu tatsächlichen Bürgerkriege wirklich deplatziert.<<

Wie würdest Du das bezeichnen? Es geht ja schon über dummen Jungenstreich deutlich hinaus....

>>
Wogegen oder wofür demonstriert wurde spielt ja so oder so keine Rolle in den Medien. Über Demonastrationen, die friendlich ablaufen wird so gut wie nicht berichtet, auch wenn zehntausende auf die Straße gehen.<<

Was erwartest Du von den Medien? Klar wirkt das uninteressant wenn es friedliche Demos gibt.....passiert halt nix aufregendes...

Millwall?
Wenn es um den englischen Fußballverein geht, ist das allerdings aus meiner Sicht andere Gründe
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@cookieman:"Es ist völlig egal, wo der G20 in Deutschland stattgefunden hätte... "
>>Wieviele Schaufenster kannst du in der Pampa bitte zerstören?

"Kosten, naja haste ja mit finanziert und im grunde ein paar Stunden für lau gearbeitet, wie jeder andere Bürger auch, und wenn Du irgendwann einen Brief von deiner Versicherung erhälst mit Beitragsanpassung, weißte ja an wen Du dich wenden kannst ;-)"
>>An die Bundesregierung? Den Bürgermeister von Hamburg? An die/alle Demonstranten? Die Randalierer? An niemanden außer der Versicherung kannst du dich damit wenden.

"Wie würdest Du das bezeichnen? Es geht ja schon über dummen Jungenstreich deutlich hinaus...."
>>Zwischen Jungenstreich und Bürgerkriegsähnlichem Zustand gibt es bei dir also nichts. Ich würde meine Position an deiner Stelle nochmal überdenken.

"Was erwartest Du von den Medien? Klar wirkt das uninteressant wenn es friedliche Demos gibt.....passiert halt nix aufregendes..."
>>Erwarten kann man ja schon lange nichts mehr, aber zumindest die Prunk-und-Protz-Medien unterliegen ja theoretisch nicht den finanziellen Zwängen des Privatsektors. Praktisch unterliegen sie politischen Zwängen, wenn sie wollen, dass der nächste Rundfunkstaatsvertrag auch unterschrieben wird bzw die nächste Erhöhung durchgehen soll.

"Millwall?
Wenn es um den englischen Fußballverein geht, ist das allerdings aus meiner Sicht andere Gründe"
>>Da ging es ganz sicher nicht um Fußball.
Gorki
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"... Stimmen die Berichte hat sich eine Gruppe von linksgerichteten Autonomen (auf Krawall gebürstet) unter den friedlichen Demonstranten gemischt, entsprechend gekleidet und vermummt. Sag mir @gorki aus welchem Grund haben Sie das getan? ..."

Das ist allgemein bekannt und wurde zeitnah in den Medien berichtet, dazu muss man nicht zwangsläufig dutzende Berichte lesen. Das war sogar Live im TV. Keine Ahnung wieso Du das nicht mitbekommen hast.

Aber was hat das mit dem Sternreporter zu tun? Gehört der Deiner Meinung nach zu den Autonomen? Es waren auch genug gewöhnliche Krawallmacher dabei. Ist Dir Hogesa ein Begriff? Die haben öffentlich Ihre "Mitglieder" zum "Protest" gegen G20 aufgerufen. Wie diese Proteste aussehen ist ja seit 2014 bekannt.

Aber noch einmal zu diesem und anderen akkreditierten betroffenen Reportern, welche Rechtsgrundlage rechtfertigt die Behinderung der Pressearbeit, die tätlichen Angriffe durch Polizeibeamte?

Übrigens: https://g20-doku.org/
Fritz_The_Cat
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Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Aber was hat das mit dem Sternreporter zu tun? Gehört der Deiner Meinung nach zu den Autonomen?
1. Weder ist dieser Mann Reporter sondern Fotograf und schon gar nicht ist er ein Fotograf des Stern sondern selbstständig und verkauft seine Bilder an alle möglichen Kunden.

2. Der Fotograf gehört vermutlich nicht zu den Autonomen. Allerdings kennen wir alle auch nicht seine persönliche Einstellung u.a. zu diesem Personenkreis und bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eine nicht unwesentliche Rolle bei der Berichterstattung.

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Aber noch einmal zu diesem und anderen akkreditierten betroffenen Reportern, welche Rechtsgrundlage rechtfertigt die Behinderung der Pressearbeit, die tätlichen Angriffe durch Polizeibeamte?
Das wird ja immer kruder. Ich sehe es so: Der Mann hat sich auf der Jagd nach dem besten - und am besten / teuersten verkäuflichen - Foto einfach zu nah ans Feuer gewagt und sich dabei die Finger verbrannt. Na und? Das ist eben Berufsrisiko und er ist dieses bewußt + freiwillig eingegangen.…

Geändert von Fritz_The_Cat (Gestern um 11:34 Uhr)
Gorki
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"1. Weder ist dieser Mann Reporter sondern Fotograf und schon gar nicht ist er ein Fotograf des Stern sondern selbstständig und verkauft seine Bilder an alle möglichen Kunden. "

Ach was, das sieht selbst der Stern, in dessen Auftrag er dort gearbeitet hat ein wenig anders - ergo Links nicht gelesen/beachtet. Was antwortest Du denn überhaupt, wenn Du augenscheinlich gar nicht ausreichend informiert bist?


"2. Der Fotograf gehört vermutlich nicht zu den Autonomen. Allerdings kennen wir alle auch nicht seine persönliche Einstellung u.a. zu diesem Personenkreis und bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eine nicht unwesentliche Rolle bei der Berichterstattung."

Ja was denn nun? Ich denke er macht nur Fotos? Solltest Du seine ganz persönliche Erfahrung meinen, von der er berichtet, dann es ist von Dir schon fast eine böswillige Unterstellung ihm da eine Pro Einstellung zu diesen Chaoten zu unterstellen. Er ging dort nur seinem Beruf nach, der übrigens durch das Grundgesetz abgesichert ist, das die Polizei im übrigen schützen sollte, was zum wohl ein Großteil der eingesetzten Beamten auch getan hat und worüber auch der betroffen Foto-Journalist berichtete.



Deine Einstellung zu dem Beruf Reporter, Jounalist, Fotojournalist halte ich für sehr bedenklich. Es ist ganz einfach Ihr Job von solchen Ereignissen möglichst zeitnah und möglichst umfänglich zu berichten. Das geht nicht vom Hotelzimmer aus...
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Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"1. Weder ist dieser Mann Reporter sondern Fotograf und schon gar nicht ist er ein Fotograf des Stern sondern selbstständig und verkauft seine Bilder an alle möglichen Kunden. "

Ach was, das sieht selbst der Stern, in dessen Auftrag er dort gearbeitet hat ein wenig anders - ergo Links nicht gelesen/beachtet. Was antwortest Du denn überhaupt, wenn Du augenscheinlich gar nicht ausreichend informiert bist?
1. Daß der Mann im Auftrag des Stern dort gearbeitet hat / haben will, bedeutet doch noch lange nicht, daß er dort angestellt ist.

2. Ein wenig ""Nachhaken" in der Suchmaschine des Vertrauens fördert sehr schnell als Ergebnis zutage, daß der Mann freiberuflicher Fotojournalist ist. Was schreibst Du denn überhaupt hier, wenn Du augenscheinlich gar nicht ausreichend informiert bist?


Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"2. Der Fotograf gehört vermutlich nicht zu den Autonomen. Allerdings kennen wir alle auch nicht seine persönliche Einstellung u.a. zu diesem Personenkreis und bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eine nicht unwesentliche Rolle bei der Berichterstattung."

Ja was denn nun? Ich denke er macht nur Fotos?
Bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eines Journalisten durchaus eine Rolle bei seiner Auswahl der Fakten bzw. Fotos.…
Das wissen wir doch nicht erst seit "Sudelede", welcher ja auch Dir aus eigenem Erleben noch bekannt sein dürfte.

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Solltest Du seine ganz persönliche Erfahrung meinen, von der er berichtet, dann es ist von Dir schon fast eine böswillige Unterstellung ihm da eine Pro Einstellung zu diesen Chaoten zu unterstellen.
Nein,ich meine nicht primär seine persönliche Erfahrung, wegen der er nun herumheult … nur weil er sich auf der Jagd nach dem besten - und am besten / teuersten verkäuflichen - Foto einfach zu nah ans Feuer gewagt und sich dabei die Finger verbrannt hat.
Zitat:
Er ging dort nur seinem Beruf nach, der übrigens durch das Grundgesetz abgesichert ist, das die Polizei im übrigen schützen sollte, was zum wohl ein Großteil der eingesetzten Beamten auch getan hat und worüber auch der betroffen Foto-Journalist berichtete.
1. Und sein Beruf ist es, sich so nah ans Feuer zu wagen, daß er sich dort die Finger verbrennt / verbrennen kann? Oder hat der Fotograf dies doch freiwillig getan?

2. Welchen Artikel des GG meinst Du?

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
Deine Einstellung zu dem Beruf Reporter, Jounalist, Fotojournalist halte ich für sehr bedenklich. Es ist ganz einfach Ihr Job von solchen Ereignissen möglichst zeitnah und möglichst umfänglich zu berichten. Das geht nicht vom Hotelzimmer aus...
Und die Alternative zum Hotelzimmer ist, sich so weit in die Gefahrenzone / ans Feuer zu begeben, daß man sich dort die Finger verbrennt?
Sorry, aber wenn man als Fotograf derart sensationsgeil ist, daß man anscheinend jede Vernunft und den Sinn für Gefahrensituationen verliert, ist man m.E. selbst schuld, wenn man etwas abbekommt.
Gorki
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"1. Daß der Mann im Auftrag des Stern dort gearbeitet hat / haben will, bedeutet doch noch lange nicht, daß er dort angestellt ist. "

Das habe ich nicht nicht behauptet... Du willst einfach nicht verstehen, das er genau in diesem Fall für den Stern gearbeitet hat. Das Ergebnis seiner Arbeit gehört dann auch dem Stern, seinem Vertragspartner in diesem Fall - ganz einfach.


"Bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eines Journalisten durchaus eine Rolle bei seiner Auswahl der Fakten bzw. Fotos.…"

Deine Meinung ist nicht allgemeingültig, es ist nur Deine Meinung. Also stelle es nicht so dar. Zeigt mir nur was Du für Vorbehalte und Verdächtigungen pauschal gegenüber Medienvertreter hast, mehr nicht.


"...nur weil er sich auf der Jagd nach dem besten - und am besten / teuersten verkäuflichen - Foto einfach zu nah ans Feuer gewagt"

Von der Unterstellung Deinerseits mal abgesehen, geht er dort nur seine, durch das GG legitimierte, Tätigkeit nach.


"Und die Alternative zum Hotelzimmer ist, sich so weit in die Gefahrenzone / ans Feuer zu begeben, daß man sich dort die Finger verbrennt?
Sorry, aber wenn man als Fotograf derart sensationsgeil ist, daß man anscheinend jede Vernunft und den Sinn für Gefahrensituationen verliert, ist man m.E. selbst schuld, wenn man etwas abbekommt."

Na dann bin mal gespannt wie man als Foto-Journalist (diese Bez. stammt aus dem Sternartikel), Fotos machen soll, wenn man nicht vor Ort sein darf - Deiner Meinung nach...
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Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"1. Daß der Mann im Auftrag des Stern dort gearbeitet hat / haben will, bedeutet doch noch lange nicht, daß er dort angestellt ist. "

Das habe ich nicht nicht behauptet... Du willst einfach nicht verstehen, das er genau in diesem Fall für den Stern gearbeitet hat. Das Ergebnis seiner Arbeit gehört dann auch dem Stern, seinem Vertragspartner in diesem Fall - ganz einfach.
Doch, genau das habe ich verstanden und die ganze Zeit gemeint. Der Mann ist freiberuflicher Fotograf. Daß er einen Auftrag vom Stern hatte, macht ihn aber keineswegs automatisch zu einem Stern-Fotografen, als welchen Du ihn die ganze Zeit hingestellt hast.


Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"Bekanntlich spielt die persönliche Einstellung eines Journalisten durchaus eine Rolle bei seiner Auswahl der Fakten bzw. Fotos.…"

Deine Meinung ist nicht allgemeingültig, es ist nur Deine Meinung. Also stelle es nicht so dar. Zeigt mir nur was Du für Vorbehalte und Verdächtigungen pauschal gegenüber Medienvertreter hast, mehr nicht.
Natürlich ist meine Meinung nicht allgemeingültig, ebensowenig wie Deine.… oder die eines jeden anderen. Ich habe aber auch nicht den Anspruch einer Allgemeingültigkeit meiner Ansicht erhoben.

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"...nur weil er sich auf der Jagd nach dem besten - und am besten / teuersten verkäuflichen - Foto einfach zu nah ans Feuer gewagt"

Von der Unterstellung Deinerseits mal abgesehen, geht er dort nur seine, durch das GG legitimierte, Tätigkeit nach.
Auch wenn Du immer wieder auszuweichen versuchst: Welcher GG-Artikel verpflichtet Journalisten sich so nah ans Feuer zu wagen, daß er sich dort die Finger verbrennt / verbrennen kann? Oder hat der Fotograf dies doch freiwillig getan?

Zitat:
Zitat von Gorki Beitrag anzeigen
"Und die Alternative zum Hotelzimmer ist, sich so weit in die Gefahrenzone / ans Feuer zu begeben, daß man sich dort die Finger verbrennt?
Sorry, aber wenn man als Fotograf derart sensationsgeil ist, daß man anscheinend jede Vernunft und den Sinn für Gefahrensituationen verliert, ist man m.E. selbst schuld, wenn man etwas abbekommt."

Na dann bin mal gespannt wie man als Foto-Journalist (diese Bez. stammt aus dem Sternartikel), Fotos machen soll, wenn man nicht vor Ort sein darf - Deiner Meinung nach...
"Vor Ort" ist doch keineswegs gleichbedeutend mit "so nah am Feuer, daß man sich die Finger verbrennt / verbrennen kann". Zweifellos kann man auch "vor Ort" sein ohne sich in die unmittelbare Gefahrenzone zu begeben.
Wenn man dies dennoch tut, bspw. um die besten / am besten bzw. teuersten verkäuflichen Bilder zu schiessen, geschieht dies freiwillig und nach eigener jeweiliger Risikoabwägung. Und wenn man dabei "'was auf die Nase bekommt", hat man eben das Risiko entweder unterschätzt oder ist es bewußt, in jedem Fall aber FREIWILLIG eingegangen. …… Dann darf man aber auch nicht anschließend 'rumheulen.

DISCLAIMER: Dies ist meine Meinung. Sie erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
 
 

 
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