[QUOTE=AreaMobile Redaktion;1020673]Japanische Handys erstaunen zwar immer mit ihren Funktionen, aber im Ausland können sie sich kaum durchsetzen. Das soll sich jetzt ändern. Sharp, Panasonic, Fujitsu und NEC wollen gemeinsam den Weltmarkt erobern.<a href="/news/15086-gemeinsam-die-welt-erobern-japanische-handy-hersteller-schmieden-allianz">[...]</a>
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@anonymous
Das stimmt so pauschal nicht. Es stimmt zwar, es gibt nur 2-3 Smartphones auf dem japanischen Markt. Die normalen Telefone können aber mitnichten mit modernen Smarthpones mit Android oder iOS mithalten.
Die Möglichkeit vernünftige Applikationen zu installieren, geht den Geräten völlig ab. Zwar ist ein rudimentärer Java-Stack vorhanden, vergleichbar mit dem, was man z.B. auf einem Nokia S40 findet. Aber die Möglichkeit der Applikationserstellung ist künstlich begrenzt, insbesondere der Speicherplatz, damit die Anwendung möglichst viel aus dem Netz nachlädt und Traffic generiert - den sich die Netzanbieter in Japan dann vergolden lassen.
Mit modernen Apps a la iPhone hat das ungefähr Null gemeinsam.
Und hast Du den Browser auf modernen Telfonen z.B. von Docomo mal ausprobiert? der kann noch nicht einmal Seiten mit mehr als 500KB laden. Von Webkit trennt das Welten. Von Bedienbarkeit mal ganz abgesehen. Softbank kriegt das auch nicht auf die Reihe und installiert OperaMobile. Klar, für die Japaner reicht das, weil dort eh all noch imode benutzen und nicht im Netz surfen.
Auf Grund des Drucks der Contentindustrie kann ein normales japanisches Handy noch nicht einmal Mp3 Dateien abspielen!!! Nur WMA mit DRM, so daß man seine gesamte Musik mit DRM neukodieren darf.
Wenn die Handys, die es in Japan so gibt, in den USA und Europa verkauft würden, würden sich die Kunden totlachen. Das ist so schwach... Um hier zu bestehen, müssten japanische Konzerne massiv in die App-Entwicklung investieren, um Entwickler werben und passende Werkzeuge bereitstellen. Gegenüber japanischen Telefonherstellern ist Apple mit iOS geradezu die Jungfrau Maria, so proprietär und gelockt ist deren Technologie, und Technologiekultur. Die wissen nicht, was die Leute in Europa wollen.
Also dieser Versuch wird so enden mit die 100000 vorherigen - da kommt nicht viel bei rum, außer vielleicht ein paar Android-modellen in Europa, und selbst die wohl eher von SonyErricsson als von den anderen großen Sharp, Toshiba und NEC.