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Verleger sind gegen Kauf-Zwang auf dem iPad

Stichworteipad kauf-zwang, ipad verleger
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AreaMobile Redaktion
areamobile.de
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Verleger sind gegen Kauf-Zwang auf dem iPad

Die Beziehungen zwischen Apple und den Verlagen sind ambivalent. Einst wurden das iPad des Herstellers aus Kalifornien als Rettung aus der Krise gesehen. Doch mehr und mehr entwickelt sich der gefeierte Held zum gefürchteten Tyrannen. Der Widerstand wächst.[...]

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Quirky.
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Ja ne is klar.

Wir müssen unsere Kunden kennen.

Wie jetzt, etwa das Schmitze Billa ussem Vurjebirg was den Stürmer liest wegen den Gemüsepreisen?

Ne, ne die lahmen werden gefressen, so sieht es aus.

Gruß
Gerhit
Newcomer
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Apple No Go

Sehr schönes Bild vom Helden zum Tyrannen.

Das kann man auf den Konzern selbst übertragen. Ich erinnere mich noch gerne an Klageersuche von Apple gegen Microsoft wegen Missbrauch der Monopolstellung Mitte der 90er Jahre. Jetzt sitzt Apple am sprichwörtlichen Hebel und sie verhalten sich keines wegs anders.
,,Der König ist tod! Es lebe der neue König!"
ColorMe
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no user
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schon eine kleine zwickmühle für die verlage... entweder sie richten sich nach apple und müssen mit den auflagen leben (dadurch werden mit sicherheit auch potenzielle käufer verloren gehen und natürlich die 30% provision nicht zu vergessen) oder sie lassen es einfach, wodurch natürlich auch geld verloren geht.
apple hat da schon eine große machtposition solang die andoridgeräte noch nicht so stark etabliert sind.
WingnutStrikesBack
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Bald wird Honeycomb als rettender Held gefeiert wartets ab ;)
NewPhone
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Wenn ich den AM Artikel mit dem von heise vergleiche, wird die Sachlage etwas unterschiedlich dargestellt. Bei heise und auch in anderen Artikeln wird nichts mehr vom Verbot kostenloser Abo-Modelle berichtet. Ich glaube, dass sich die "Info" in den AM-Artikel eingeschlichen hat, weil ursprünglich mal von einem belgischen Verlag so etwas behauptet wurde. Dies vermischt sich jetzt mit den Meldungen über die Meckerei der Medienkonzerne.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/iPad-Streit-Medienkonzerne-suchen-nach-gemeinsamer-Strategie-1184322.html

Apple hat seit mindesten letztem Sommer in seinen AppStore-Richtlinien stehen, dass in-App-Käufe (so funktionieren "Abos" bislang) nur über den AppStore abgewickelt werden dürfen. Nun will Apple die Richtlinie bis zum Sommer auch wirklich durchsetzen. Zudem lockern sie im Prinzip die Vorgabe dadurch, dass sie die Abwicklung übe den AppStore nur optional verlangen. D.h. die Verleger können weitermachen wie bisher, nur müssen sie ZUSÄTZLICH den Weg über den AppStore anbieten. Der Kunde kann also frei entscheiden, welchen Weg der Bezahlung er geht. Nutzt er den AppStore Bezahlweg, verdient der Verlag 30% weniger und bekommt die Kundendaten nur, wenn dieser zustimmt.

Kostenlose Inhalte können gar nicht über In-App-Käufe durch den AppStore abgebildet werden (wie der Name sagt, kann man darüber nur kaufen), sodass solche Inhalte wahrscheinlich gar nicht von der Regelung betroffen sind. Zumindest verstehe ich das so.

(ich befasse mich damit, weil wir evtl. In-App-Käufe in unserem demnächst erscheinenden Spiel anbieten wollen.)
Marketinghoschi
Expert Handy Profi
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Wenn die Verleger unfähig sind, sollen sie auch bluten. Das was sie dann an Apple abdrücken müssen, hätten sie auch in eine eigene Infrastruktur stecken können.
Aber nein, die Gier hat wieder gesiegt...Pech.
cookieman
Moderator
Benutzerbild von cookieman
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Ort: Lost Paradise

@marketinghoschi

Für mich sieht das eher nach Gier bei Apple aus. Ich muss mir also ein IPad oder Iphone kaufen um mir unterwegs meine digitalen Zeitungsinhalte bei Apple zu holen?

Da kauf ich mir lieber die Zeitung am Kiosk.

Bei Chip gesehen

Berichte über Apples Pläne, den Verkauf aller Inhalte für das iPad künftig selbst abzuwickeln und dafür eine Provision von 30 Prozent zu verlangen, treibt deutsche Verleger auf die Barrikaden. Wie das Magazin Focus berichtet, wollen sich die Mitglieder des Verbands Deutscher Zeitungsverleger (BVDZ) morgen treffen, um Pläne eine gemeinsame Strategie gegen Apples Pläne abzustimmen.

Die Befürchtung, dass Apple den Verlegern eine restriktive Politik aufzwingen will, kam auf als bekannt wurde, dass der Konzern eine App von Sony für das eigene Reader Store ablehnte mit der Begründung, dass E-Book-Verkäufe künftig nur über den eigenen Book Store abgewickelt werden müssen. Der Gedanke an eine weitreichende Abhängigkeit von einem Apple-Zeitungskiosk innerhalb von iTunes bringt nun die Verleger dazu, vorsorglich ihre Strategie abzustecken.

Für meinen Geschmack wird Apple ziemlich größenwahnsinnig.....
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Nissin
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Das gilt "nur" für Käufe aus dem AppStore und iTunes. Ist auch logisch, denn Apple stellt die Infrastruktur zur Verfügung, also hostet die Apps/Bücher/Zeitschriften und bezahlt auch die Traffic, und dafür möchte Apple natürlich auch Geld sehen. Oder dachten die Verleger wirklich, Apple stellt denen das alles kostenfrei zur Verfügung? Der Kiosk um die Ecke, der die Zeitungen verkauft verdient doch auch mit, oder nehmen sie von den Verlegern kein Geld?
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eichyl
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@Nissin

Ähm, Apple hostet überhaupt nichts von den Verlegen, Apple hostet sein eigenes Angebot an Büchern und Zeitschriften. Das einzige was Apple von den Zeitungsverlegern hostet ist die App und dafür werden sie ja bereits entlohnt.
 

 
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