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iBook 2: Apple will interaktive Schulbücher verkaufen

 
AreaMobile Redaktion
areamobile.de
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iBook 2: Apple will interaktive Schulbücher verkaufen

Apple will mit Schulbüchern den Verkauf des iPad 2 weiter steigern. Das kündigte das von Tim Cook geführte Unternehmen heute auf einem Event in New York an und stellte gleichzeitig die neue Version iBook 2.0 seines virtuellen Buchladens vor, die jetzt mit erweiterter Interaktivität auftrumpft.[...]

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eichyl
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no user
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...naja

ist zwar eine schöne Idee und sicher auch sinnvoll. Allerdings sllte man in DE bevor man Geld für iPads ausgibt, sollten mal lieber die Sporthallen und Sanitär anlagen der Schulen bzw. die Gebäude überhaupt saniert werden...und last but nor least mal ordentliche Lehrer einstellen...

Wenn das gesschehen ist finde ich sollte auch das Geld für sowas ausgegeben werden.
no user
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für die schüler praktisch...ich musste früher immer ganz hektisch im bus die hausaufgaben abschreiben, so schickt man sie sich kurz zu...viel einfacher...
auch klausuren sind toll, wenn man internetzugang hat und sich mit den anderen vernetzen kann....
no user
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Mal abgesehen davon, dass es sich nicht durchsetzen wird...
- schreibt man irgendwo Klausuren mit Schulbüchern?
- hat niemand gesagt, dass sie ha im iPad geschrieben werden ;)
no user
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*die
chief
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Damit würden die laufenden Rucksäcke von der Strasse verschiedenen ;-)
Weil die unzähligen Bücher verschwinden würden.

Es hat aber noch mehr Vorteil:
So könnte man einmal bei der Einschulung ein ipad an den schüler ausgeben, was er den bis zum Abschluss behalten kann und wenn er von der Schule abgeht gibt er es einfach zurück.
Und jedes mal wenn der Schüler in die nächst höhere Klasse kommt, gibt es erstmal die neuen Bücher als update auf das Gerät.

Man spart auf Dauer ein Haufen Papier, platz zum lagern der Bücher und auch Transport(schließlich müssen die Bücher ja auch erstmal in die Schule kommen).

Und die Bücher könnten besser up to date gehalten werden. Wer kennt es nicht, dass irgend ein Zeug im Schulbuch stand was einfach nur veraltet war.
Murdo
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@Chief: Klingt im ersten Moment gut. Bedenke aber mal was das bedeutet.

Angenommen man bekommt in der 5. ein iPad, dann ist das beim Abitur 8 Jahre alt.
Manche leisten sich zwischendurch ein neues, andere nicht.

Dann müssten die Lernprogramme auf aktuellen und 8 Jahre alten Geräten funktionieren und trotzdem Spaß machen.
NewPhone
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Das ist ein logischer Schritt. Apple ist im Bildungsmarkt sehr stark (sogar im deutschen Bildungs-Computer-Markt (ohne Tablets) hat Apple einen Marktanteil von 36%) und das iPad ist das ideale Werkzeug zum Lernen. Was Lernmittel angeht, hat Apple ohnehin große Erfahrung, man sehe sich mal in iTunes iTunes-U an – Hochschul-Vorlesungen als Download-Videos inkl. PDF-Unterrichtsmaterial für lau – und das alles noch als Podcast (also im Abo, ohne sich kümmern zu müssen). Den iBook-Store dahingehend auszubauen liegt also fast schon so auf der Hand, dass die heutige Ankündigung kaum jemanden wundern dürfte. Gut, nebenbei wird Apple jetzt noch ein paar mehr iPads an Schulen verkaufen können – aber der Hauptvorteil liegt doch bei den Schülern: Interessante Lernmittel (inkl. Videos, 3D-Ansichten, interaktiven Elementen, integrierten Leistungs-Checks, globalem Bookmarking, digitalen Notizen, Karteikartenerstellung usw.), die jederzeit aktualisiert werden können, wenn sich Inhalte ändern. Ade veraltete, vergammelte, fehlerbehaftete (und schwere) Schulbücher.


> und wenn er von der Schule abgeht gibt er es einfach zurück.

Ich glaube nicht, dass man das iPad nach 5 bis 8 Jahren zurückgeben muss – das ist dann eh abgeschrieben und komplett outdated (eher wird es mittendrin noch einmal ein Neues geben). Man muss halt dafür sorgen, dass Schüler, deren Eltern sich gegebenenfalls eine Zuzahlung nicht leisten können, trotzdem mit so einem Gerät ausgestattet werden. (In den USA werden bestimmt vorwiegend private Schulen so etwas anschaffen, da dort eh Schulgeld gezahlt wird – staatliche Schulen hingegen werden wahrscheinlich weiterhin klassische Bücher einsetzen). Ich denke auf jeden Fall, dass das Lernen mit so einem interaktiven System mehr Spaß machen wird und damit auch besser funktioniert, als mit einem klassischen Schulbuch.
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chief
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@Murdo

Ich bin jetzt mal davon ausgegangen das man die iPads, anstelle der Bücher von der Schule bekommt.

Gut 8 Jahre ist jetzt ne lange zeit, stimmt schon. War auch eher die optimale Vorstellung meiner Seits.
Einmal ein Lehrmittel bekommen für den Rest der Schulzeit.


Man könnte es so einrichten das man die iPads leasen würde für 2 Jahre und nach ablauf dieser Zeit könnten die Dinger für eine kleine Zuzahlung entweder an den Schüler gehen oder halt zurück zu Apple.
Noticed
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Habe die Präsentation live verfolgt.
Finde es einen super Schritt im Bildungsbereich. Und in erster Linie ist das Konzept eben nicht für die Sekundarstufe, sondern für Hochschulen gedacht.

War bisher die erste Apple-Präsentation, die mich beeindrucken konnte!
89marco89
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Lasst doch die kleinen unschuldigen Kinder mit dem Zeug in Ruhe :)
eichyl
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"Finde es einen super Schritt im Bildungsbereich. Und in erster Linie ist das Konzept eben nicht für die Sekundarstufe, sondern für Hochschulen gedacht."

Gerade an Hochschulen ist es Unsinnig! Es gibt gefühlt eine Milliarde Fachbücher,Dissertationen, Papers, etc. dazu kommen noch Unterlagen vom Prof. selber. All das gibt es kostenlos in allen Universitätsbibliotheken...warum sollte ich mir das jetzt noch mal extra kaufen? Zudem weiß ich nach meienr Diplomarbeit was es bedeutet ca. 100 Texte durcharbeiten zu müssen...und bei allen Vorteilen des iPads...es macht auf Dauer keinen spaß vom Display abzulesen. Ich meine hier auch im speziellen den deutschen Markt.

Stift und Papier brauche ich für Notizen sowieso (außer mit einem geeigneten Stift fürs iPad).

Am sinnvollsten ist es wirklich für die Sekundärstufen, allerdings gibt es wie gesagt weitaus wichtigere Investitionen in diesem Bereich die getätigt werden sollten bevor man solche spielerein anschafft...
Noticed
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Ich halte es durchaus Sinnig für Hochschulen. Gerade für die Studenten, die etwas Probleme haben, sich nur aufgrund eines Textes in komplizierte Sachverhalte einzuarbeiten, ist das Interaktive Lernen ein großer Fortschritt.

Und die Universitätsbibliotheken haben meisstens auch nicht für jeden Studenten ein Exemplar vorliegen. Da ist es durchaus interessant, vor allem bei den angestrebten Preisen der Bücher (15 $). Meine Fachbücher haben damals ein vielfaches davon gekostet, und die werden nicht automatisch upgedatet ;)
eichyl
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Ja natürlich hat es Vorteile, aber eben soviele Nachteile wenn nicht sogar mehr ;).

Wenn ich iBooks wenigstens noch auf dem Mac nutzenkönnte...ein Multitouch-Trackpad ist ja da...aber mal eben 500€ ausgeben für ein iPad und dann dazu noch die Bücher kaufen...sorry das wird hier nicht funktionieren, soviel Geld haben 90% der Studenten nicht und von der Uni gestellt wirds schonmal gar nicht...

Edit: Wenn man hier ein Bibliothekssystem für Universitäten etablieren könnte und das iPad im Campusstore auch 19% günstger wäre, dann denke ich ist es attraktiv. Aber für 15$ bzw.15€ jedesmal ein Buck kaufen...ne ne...Das Buch aber ausleihen für 1 Monat, das wäre super. Dann kann man auch nicht mehr ungewollt überziehen und muss überziehungsgebüren zahlen, da das Buch einfach gesperrt wird. Aber Apple will halt einfach Geld machen und nicht die beste Lösung schaffen.

Geändert von eichyl (20.01.2012 um 10:08 Uhr)
Noticed
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Ist ein einfaches Rechenbeispiel (natürlich Contentabhängig).
Ein Fachbuch kann schon mal locker mit 200€ und mehr zu Buche schlagen. Wenn es diese Bücher wirklich für 15€ in iBooks geben sollte, zusätzlich um interaktive Inhalte erweitert, hat man das Geld schon mit 2 bis 3 Büchern wieder raus.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass die Uni Bibliothek eigene iPads zum ausleihen bereitstellt.

Edit:
Rechtschreibfehler korrigiert. Ich brauch nen Kaffee ;)
zorba
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Mein Problem bei der Sache ist, dass ich es sehr schnell ermüdend und anstrengend finde von einem LED Screen zu lesen. Habe es bisher nicht geschafft ein ganzes Buch auf meinem iPad zu lesen. Dagegen kein Problem auf einem Amazon Kindle.
eichyl
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200€ sind aber auch die absolute Ausnahme! I.d.R. liegen die um die 60-90€ und ich kenne auch keinen meiner Studienkollegen der sich diese neu gekauft hat. Entweder Bücherbasar, Amazon oder die Bibo.

Es ist einfach eine nette Spielerei, aber einfach noch nicht ausgereift. Ein gescheites Ausleihmodell, vergünstigte iPads für Studenten und nutzung auf dem Mac, dass fehlt einfach noch. Es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.

@zobra: Sehe ich auch so. Ich habe mir letztendlich 70% der Paper und Texte ausgedruckt oder in der Bibo ausgeliehen, weil es einfach nicht tragbar war die alles am Mac oder iPad zu lesen...
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K_y_r_a
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Ich seh schon das Problem

dass es sich vielleicht nicht jeder leisten kann, sollte es in einer Grundschule beispielsweise eingeführt werden.
Wenn dann wäre ich auch stark dafür, das erst auf weiterführenden SChulen zu verwenden.
Mein Sohn ist 10 Jahre und dem würde ich sicher kein iPad anvertrauen ;) Ich weiss, wie er mit den Dingen umgeht, nö da wäre mir ein ständig erhöhtes Adrenalin und der Blutzuckerwert zu schade für :D
Noticed
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Ich bin jetzt schon auf Googles und Microsofts Antworten gespannt ;)
eichyl
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"Ich bin jetzt schon auf Googles und Microsofts Antworten gespannt ;) "

GoogleBooks? Jetzt schon mehr auswahl und kostenlos (leider mit Einschränkungen) oder PaperC komplett kostelos fachbücher lesen auf jedem Device...außer iDevices ;)

Wenn Google in GoogleBooks investiert könnte ein weitaus bessere Lösung entstehen. Aber ich denke das wird einfach nicht passieren...

Geändert von eichyl (20.01.2012 um 10:31 Uhr)
Noticed
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Es geht ja nicht um einfache Bücher, sondern um interaktive Bücher.

Normale ebooks interessieren in dem Zusammenhang ja kaum, da kann man auch einfach zur Papiervariante greifen.
eichyl
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"Normale ebooks interessieren in dem Zusammenhang ja kaum, da kann man auch einfach zur Papiervariante greifen."

Was auch wieder nicht stimmt, 90% der Argumente die für Apples-Lösung sprechen sind 1 zu 1 auf normale eBooks übertragbar. Ein zig und allein die Interaktivität ist der Vorteil, der wiederum auch nicht überall Sinn macht.

Ich stelle mir gerade 100 Studenten in der Bibo vor, die sich alle irgendwelche interaktiven Inhalte anschauen ohne Kopfhörer...na was ein spaß...^^
marcodoncarlos
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Hätte areamobile besser recheriert hätten sie auch mitbekommen das dies ein totaler reinfall ist. Aber hey anständiger journalismus ist halt nicht jedermanns sache.

Aufklärung das ipad gibt es bis 64 gb. Jetzt zu den schulbüchern es gibt ein testexemplar welches nur läpische 960 mb gross ist. Als beispiel das biologiebuch ca. 3 gb wenn man jetzt videos odr 3d inhalte und übungsaufgaben implementiert und eine art prüfungsapp. Benötigt man immer die 64 gb version die sich ja auch jeder so mal kauft. Dann ist es sinnvoller die kinder mit laptops auszustatten und jede 250 gb platte ist mehr als ausreichend.

Soll ich meinem kind erstmal 800 euro geben für ne spielerei die nichts wirklich kann. Wenn man alle schulbücher mal zusammennimmt kommt man locker auf 40 gb zudem sollen die kinder in deutsch noch zusätzliches lehrmaterial kaufen wie goethe lessing and co da interpretationen usw. Dazugehören. Apple wird das vielleicht in ein paar chickimickischulen versuchen was aber zum scheitern führt da die anschaffungskosten zu hoch sind ob für schulen odr für eltern. Wäre es ein kindle wäre dies anders aber trotzdem schreibt man über einen computer schnellrr. Man sieht es ja in schulen.

Der lerneffekt iyt bei apple auch gering da alle dann spiele spielen und sonstiges machen beim pc ist dies ausgereifter da man alles sperren und nachverfolgen kann zudem ist alles günstiger und man speichert auf servern und schüler greifen drauf zu und können in netzwerken zusammenlernen das ist richtig.
NewPhone
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> Ich bin jetzt schon auf Googles und Microsofts Antworten gespannt ;)

Neben der reinen Technik (Bookreader, Authoring-Software, Vertriebsweg, Abrechnung) hat Apple ja auch an das Wichtigste gedacht (Content) und die großen US-Schulbuchverlage ins Boot geholt. Diese haben natürlich kein Interesse daran, ihre teuer aufbereiteten Inhalte kostenfrei ins Netz und Google zum Durchsuchen und Verwerten zur Verfügung zu stellen. Das ist jetzt halt ähnlich, wie seinerzeit mit der Download-Musik (iTunes) und den digitalen Zeitungen (Newsstand): Apple bietet der Content-Industrie interessante Möglichkeiten der digitalen Vermarktung ihrer Inhalte an und gleichzeitig schaffen sie ein gutes Angebot/Produkt für den Konsumenten.

Und für den kostenfreien Zugang zu Vorlesungsmaterialien und Video-Vorlesungen der großen (nicht nur) amerikanischen Unis hat Apple jetzt ja auch zeitgleich eine iTunes-U App in den App Store gestellt (die Sachen funktionieren übrigens schon seit Jahren auf Mac und PC – einfach über iTunes).
Noticed
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Wie kommst du auf kostenfrei? Wegen Google?
EDoubleDWhy
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Video und Audio ging doch bereits in iBook. Beim Beatles Buch wurde bereits einiges eingesetzt. Zwar ruckelt es bereits auf dem 4S, aber es ist alles da.

Ich finde, dass es eben dann Sinn macht, wenn alle an einem Strang ziehen und neben vernünftigen Buchangeboten auch attraktive Kauf/Leasing Angebote für iPads zur Verfügung stehen.
Und wer weiß, vllt wird das Lesen auf einem 9.7 Zoll Retina Display wirklich angenehm sein?
Ich will mich noch nicht festlegen, wie es wird.
Und es gibt sicher mehr als 10 % Studenten mit iPads und noch mehr, sie darüber nachdenken, sich eins für die Uni zu kaufen.
Noticed
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@ marcodonaldos:
Aufklärung:
Es gibt Wlan und Cloudserver an den meissten Schulen.
NewPhone
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@marcodoncarlos: In die Beispielbücher ist ja wahrscheinlich auch alles reingepackt worden, was geht. Der von dir erwähnte Goethe (z.B. Faust) wird als Text ja nur wenig Speicher brauchen. Man könnte natürlich auch schöne Theater-Video-Schnipsel mit hineinpacken – dann wird es halt wieder größer. Wie viele Fächer hat man denn heutzutage in der Schule? Ein Dutzend? Für jedes Fach ein Lehrbuch im Umfang von 1 GB – das passt sogar auf das kleinste iPad. Und wenn es doch mal eng werden sollte: Du kannst gerade nicht benötigte Bücher löschen und jederzeit kostenfrei wieder laden – wie bei Apps auch.

Man soll auf dem iPad auch keine Romane schreiben, sondern lesen, angucken, begreifen. Aus Markierungen Zitatsammlungen anlegen und Lernkärtchen erstellen, ist in den iBooks schon eingebaut – dafür muss man nicht tippen. Und wer wirklich mal mehr schreiben will, kann jederzeit eine USB- oder BT-Tastatur verwenden.

Alles was es an webbasierten Lernanwendungen gibt, kann man mit dem iPad ja zusätzlich mit dem Browser nutzen und dank der Netzwerkfähigkeit kannst du natürlich auch aktuelle Infos vom Schulserver laden. Und Tablets finde ich zum Lernen einfach besser als so "blöde" Net/Notebooks – da versteckt man sich hinter dem Display und schottet sich ab – ein Tablet ist viel kommunikativer – man dreht es beispielsweise auf den Kopf um dem Gegenüber kurz etwas zu zeigen – das Bild richtet sich immer passend aus. Und der Blick zum Lehrer wird nicht versperrt. Zudem hält der Akku meist länger, sodass man nicht überall Ladekabel in der Schule herumliegen hat.

Das einzige Kriterium, dass die flächendeckende Nutzung erschwert, ist der Preis. Ich glaube, Apple denkt da zuerst einmal an die amerikanischen privaten Highschools, die ohnehin teuer sind und wo der Kauf eines iPads (alle paar Jahre) im Vergleich zum ohnehin anfallenden Schulgeld nicht so sehr ins Gewicht fällt. Und wenn man mal so guckt, was Kommunen in der Vergangenheit teilweise für Apple-Notebooks ausgegeben haben, um sie an Schüler zu verteilen, kann das auch bei iPads funktionieren: 2010 hat der Cobb County-Schulbezirk in Georgia 63.000 Apple MacBooks (über 4 Jahre verteilt – also auch jetzt noch) für die Schüler gekauft. Bei so großen Mengen gibt Apple natürlich kräftig Rabatt: Um 300$ hat ein Gerät gekostet – ca. 70% unter Ladenpreis. Beim iPad käme man bei Großbestellungen wahrscheinlich so auf 200$ Anschaffungskosten je Gerät.
NewPhone
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> Wie kommst du auf kostenfrei? Wegen Google?

Ja. Das ist doch Googles Geschäfts-Prinzip: nimm den Content anderer und stelle ihn der Gemeinschaft zur Verfügung – und verdiene über die eingeblendete Werbung. Einige Verlage haben sich ja auch schon gegen dieses "Ausschlachten" ihrer Arbeit zu wehren versucht.

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-01/google-verleger-kartellamt

Bei Apple wissen die Schulbuchverlage halt, dass sie mit ihren Inhalten weiterhin Geld verdienen können. Ohne solche Zusicherungen würden sie sich auf eine elektronische Darstellung ihrer Inhalte bestimmt nicht einlassen.
NewPhone
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Apple hat natürlich auch ein paar hübsche Präsentations-Videos gebastelt (Theatralik können sie): ;-)

iBooks 2: http://www.youtube.com/watch?v=dGDfq2s3m0U
iBooks Author: http://www.youtube.com/watch?v=CnCq_mwXA1w
Die ganze Keynote (1 Stunde): http://www.youtube.com/watch?v=DO93FpZ4oLE
iTunes U: http://www.youtube.com/watch?v=Y3D7CZPCRug (schon älter)

iTunes U iPad App: http://www.youtube.com/watch?v=sG2xb1XxGiA (deutscher Review)
marcodoncarlos
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ja die anschaffungen fürs ipad müssen erst mal gemacht werden. jeder pc ist da günstiger, da die kleinen keine spiele spielen müssen oder gps oder sonstiges benötigen. wenn apple ein für die konzipiertes ipad herstellt was auch nicht wegen dem namen vom apple noch 100 prozent draufschlägt sondern ca. 150 euro verlangt pro gerät und eine art aufsatz mit tastatur dazu liefert dann lohnt sich es aber beim speicher ist dies trotzdem ein aspekt der hier seitens apple nicht beachtet wurde.

klar kann man jede app mit eingeschränkten multimediaeinheiten rausbringen aber dann ergibt sich kein vorteil mehr ein tablet von apple zu nehmen. android wäre hier mehr lohnenswert. bsp. das wikipad hat mehr leistung und dank oberflächen kann man das so anpassen wies zum lernen sein soll.

ich sag mal abwarten und tee trinken.
NewPhone
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@marcodoncarlos: Wie ich schon sagte, der Geräte-Preis könnte ein Problem (für den Einzelkunden) sein. Kauft allerdings eine Organisation/Schule/Land solche Geräte in großen Stückzahlen, werden sie extrem billiger. Ich denke, der Speicher wird für die Bücher eines Schulhalbjahres/Semesters wohl reichen – man muss mal gucken, wie groß die echten Buch-Dateien im Endeffekt sind.

Momentan sind Android und Windows-PCs keine richtige Alternative. PCs sind zu sperrig und in der Wartung oft recht aufwändig und für beide Alternativ-Systeme gibt es nun mal die jetzt im iBook-Store angebotenen Schulbücher nicht.

Ich denke auch, dass man mal gucken muss, wie das Angebot angenommen wird. Die Schulbuchverlage sind ja teilweise schon gut in Vorleistung gegangen und haben entsprechende iBooks produziert.

Das Schöne ist auch, das die Authoring-Software nichts kostet und jeder Lehrer oder Prof. eigene "Schulbücher" produzieren in den den iBook-Store hochladen kann. Das könnte auch sehr spannend werden.
eichyl
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"Kauft allerdings eine Organisation/Schule/Land solche Geräte in großen Stückzahlen, werden sie extrem billiger"

Das wird aber nicht passieren, wer soll den bitte die iPads versichern? Wenn diese einfach an jeden Studenten ausgegeben werden...was denkst Du was der Support dann kostet wenn mal eben alle Studenten einer der Top 9 mit mal eben 30.000 Studenten ein iPad haben...Die Einrichtung dessen, Changemanagement, Wartung etc. da hängt so ein riesen langer Rattenschwanz dran...Wer soll denn diese Masse an iPads verwalten? Wie stellst Du sicher das die Teile nicht gejailbraked werden? Es gibt ja nicht mal eine Benutzerverwaltung die die Studenten daran hindert Blödsinn zu machen.

Das iPad ist einfach nicht dafür konzipiert und das ist das ganze Problem, das iPad ist für den Privatgebrauch, aber nicht für sowas.

Geändert von eichyl (20.01.2012 um 15:00 Uhr)
NewPhone
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> Das wird aber nicht passieren, wer soll den bitte die iPads versichern?
> Die Einrichtung dessen, Changemanagement, Wartung etc. da hängt so ein riesen langer Rattenschwanz dran...

Da hat Apple doch schon lange Erfahrung mit. In den USA ist Apple seit dem Apple II Marktführer im Edu-Bereich. Die statten seit 3 Jahrzehnten Schulen und Hochschulen mit Rechnern aus, haben schon ewig lange Classroom-Systeme mit Ladestationen in Rollwagen und diesen Kram im Angebot. Der von mir genannte Preis von ca. 300$ für 1.000$-MacBooks war inkl. Wartungsvertrag, Schulung usw. (meinst du, eine Schule würde das anders überhaupt machen?).


> Wie stellst Du sicher das die Teile nicht gejailbraked werden?

Erst einmal kannst ja all die Policy-Einstellungen machen, wie sie auch in Firmen üblich sind. Und wie stellt man im Gegenzug sicher, dass Windows-Netbooks oder Android-Tablets nicht für irgend einen Unsinn verwendet werden? Da ist die Gefahr doch noch viel größer, die Kisten unbrauchbar zu machen.


> Das iPad ist einfach nicht dafür konzipiert und das ist das ganze Problem, das iPad ist für den Privatgebrauch, aber nicht für sowas.

Da gehörst du langsam zu den Letzten, die das noch glauben. Wie vor einem Jahr die Leute, die meinten, Tablets könne man nicht beruflich einsetzen.

http://www.appleinsider.com/articles/12/01/16/12_of_ipad_owners_in_the_enterprise_no_longer_use_their_laptop_.html
Gorki
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Wie man bei Windows Sicher stellt das Mitarbeiter oder sonst wer die nicht fremdnutzen können? Das solltest Du aber eigentlich auch Wissen (?) Die Mitarbeiter in den von mir betreuten Netzen können die Nutzer nichts Installieren. Mehr wie das Hintergrundbild ändern geht nicht :). Und selbst das lässt sich verhindern.

Würde Datenschutz mit aller Konsequenz von den Landesregierungen betrieben werden, gäbe es beispielsweise kein iPad oder iPhone ;)
eichyl
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@willst du mich gerade veralbern? Was sind denn bitte 50 Macs für einen PC Pool im Vergleich zu ein paar 1000 iPads? Die auch noch von den Studenten mit nach Hause genommen werden müssen....

Das iPad beruflich nutzen ist ein himmelweiter Unterschied zu beruflich nutzen. Obwohl es noch immer nicht möglich ist das iPad in eine Domäne einzubinden, Benutzer einzurichten etc. Das Konzept iPad und Bildung ist einfach noch nicht ausgereift....
NewPhone
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> Das iPad beruflich nutzen ist ein himmelweiter Unterschied zu beruflich nutzen.

Das finde ich auch – ein himmelweiter Unterschied. ;-)


> Die Mitarbeiter in den von mir betreuten Netzen können die Nutzer nichts Installieren.

Das kannst du beim iPad auch aktivieren. Und wenn dir die Einschränkungen auf dem PC nicht passen, putzt du einfach die Platte, packst ein frisches Windows oder Linux und ein paar nette Spiele und Pornos drauf – und dann? Also wenn irgendein System einen 12-jährigen zum Basteln animiert, dann doch ein Windows.


> Was sind denn bitte 50 Macs für einen PC Pool im Vergleich zu ein paar 1000 iPads?

Häh? Liest du eigentlich, was ich schreibe? Es ging bei den vergangenen Schul-Verträgen nicht um Computerpools von 50 Rechnern. Oder warum meinst du, dass ein County mehr als 60.000 Rechner von Apple kauft? Da hat auch jeder Schüler einer bestimmten Stufe einen eigenen Rechner bekommen – wie jetzt bei den iPads wahrscheinlich angedacht ist. Ich glaube, ihr solltet euch erst einmal über den Apple-Edu Bereich der vergangenen 30 Jahre informieren, bevor ihr das Konzept niederredet.

Ich denke, man muss hier gar nicht lange herum diskutieren. Wir warten einfach ab, wie sich die Sache entwickelt. Im Gegensatz zu eineigen anderen hier im Forum glaube ich, dass in ein oder zwei Jahren keiner mehr darüber diskutieren wird, ob das Konzept funktioniert, sondern nur, ob andere auch noch in den Bereich vorstoßen können, oder ob der Edu-Bereich endgültig an Apple verloren wurde.

Geändert von NewPhone (21.01.2012 um 02:37 Uhr)
Gorki
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"Und wenn dir die Einschränkungen auf dem PC nicht passen, putzt du einfach die Platte, packst ein frisches Windows oder Linux und ein paar nette Spiele und Pornos drauf – und dann?"

Und das geht bei einem iOs Device nicht? Also einfach eine Wiederherstellung per iTunes ;). Davon mal abgesehen das bei einer OS-Löschung die installierte Anwendersoftware ebenfalls weg wäre.

Aber darum ging es in meinem Post (35) gar nicht. Ich bin dort nur auf Deine Bemerkung eingegangen, das Windows für die Mitarbeiter nicht so weit gesperrt werden kann, das die eben keinen Unsinn damit machen. Wenn Du voraussetzt das diese kein Interesse an ihrem Job haben und die Außendiensthardware erst mal neuinstalieren, dann nicht mehr per VPN ins Intranet kommen und so weiter hast Du natürlich Recht.

Und selbstverständlich ist so etwas mit einem iPad unmöglich, nicht wahr ;)...
Joey01
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Also bei manchen Kommentaren sträuben sich mir hier echt die Haare!!!

Wie kann man nur diese Idee beführworten :-o!
Ich habe die Hochschule gerade hinter mir. Skripte, Fachbücher usw., die man wirklich intensiv für Klausuren durcharbeiten muss, kann man nur vernünftig am Schreibtisch in Papierform durcharbeiten.
Es gibt viele Studenten mit Macs, iPads inzwischen an Hochschulen und es wird auch viel damit gearbeitet aber vorwiegend ist es Spielerei!!! Keiner sagt, dass Apple schlecht ist, aber selbst die Applefreunde drucken sich alles lieber zum intensiven arbeiten aus.

Und was in den Staaten machbar ist, ist hier doch noch lange nicht denkbar! Wieso sollten iPads allgemein verteilt werden für die Studenten, NUR zum eBook lesen?!
Was für eine Verschwendung!
Wichtig ist das, was man in den Vorlesungen mitschreibt und dass man sich auf den Prof. vorne konzentriert. Wieso sollte ich mit zuhause den gleichen Stoff nochmal in einem eBook reinziehen?!
Wir haben ausgezeichnete Bibliotheken an den Hochschulen für Studenten kostenlos. Wie oft kopiert man sich nur ein paar Seiten aus einem Buch bzw. scannt sie ein und zieht sie sich auf einen Stick, um bestimmten Stoff ausführlicher nachzulesen! Kein Student liest sich komplette Bücher durch, nur bestimmte fachlich benötigte Kapitel!

Was ist mit den ganzen Programmen die an Hochschulen als Studentensoftware ausgegeben werden, Inventor, Catia, FEM, C++ usw. Die installiert sich jeder Student bei Bedarf auf dem Laptop, Macbook oder Rechner zuhause! Das geht doch gar nicht auf dem iPad!

Für mich war und wird auch noch sehr lange die Benutzung eines vernünftigen Laptop für einen Studenten am sinnvollsten sein. Allein schon wegen der ganzen verschiedenen Software und den unterschiedlichen digitalen Skripten usw.

Die Hochschulen sind ÖFFENTLICH ausgerichtet und auch wenn es viele Apple-Freunde nicht hören wollen, ist Apple mit seiner "verschlossenen Welt" absolut Fehl am Platz an Hochschulen/Unis in Deutschland.
(Ich habe selbst Apple Geräte und ärgere mich schon seit Jahren mit iTunes und den beschränkten Formaten rum wie .m4a Dateien, die nur auf meinem aktivierten PC laufen usw.)
Das iPad IST ein modernes Lifestyle-Objekt mit vielen netten Spielerein, die im Altag echt Spaß machen können. Auch im Beruf ist es bestimmt als persönlicher Begleiter sinnvoll, aber in öffentlichen Bildungseinrichtungen ist und bleibt Apple fehl am Platz!
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> Und das geht bei einem iOs Device nicht?

Es geht nicht darum, ob das bei iOS auch möglich wäre (eichyls ursprünglicher Jailbreak-Einwand brachte mich lediglich dazu, zu erwähnen, dass man auch jedes andere System manipulieren kann). Es geht darum, was die Alternative zum iPad sein sollte, wenn man denn eine sieht (es kam mir so vor, als könntest du dir vorstellen, Windows wäre hier eine Lösung). Ein PC kann hier nichts besser – denn der ist ungleich unsicherer, was das mutwillige Verändern durch den Schüler angeht (andere Nachteile mal komplett außen vor gelassen). Und auch Android kann man wahrscheinlich viel einfacher manipulieren als ein iPad – einfach weil man an Android viel mehr herumbasteln kann. Die sicherste Alternative ist einfach Papier, wie bisher. Wenn man das so lassen will – gut. Wenn die Schulbuchverlage Windows als Alternative gesehen hätten, gäbe es deren interaktive Bücher doch schon seit 10 Jahren auf der Plattform (3D und Video kann Windows ja auch) und die Schüler würden ihre Textbooks (Schulbücher) auf dem Läppi lesen – MS hatte seine Chance – und vertan. Jetzt kommt eben Apple mit einer möglichen Lösung.


> Davon mal abgesehen das bei einer OS-Löschung die installierte Anwendersoftware ebenfalls weg wäre.

Die "Anwendersoftware" ist mit dem jeweiligen iTunes-Account des Schülers verknüpft und kann jederzeit kostenfrei (und beliebig oft) erneut heruntergeladen werden. (Übrigens: Geht das bei Windows auch?). Und die angelegten Dokumente lägen wahrscheinlich noch in der Cloud (die die Schule wahrscheinlich nutzen wird) oder im Backup.


> ... das Windows für die Mitarbeiter nicht so weit gesperrt werden kann, das die eben keinen Unsinn damit machen. Wenn Du voraussetzt das diese kein Interesse an ihrem Job haben und die Außendiensthardware erst mal neuinstalieren, dann nicht mehr per VPN ins Intranet kommen und so weiter hast Du natürlich Recht.

Es geht hier nicht um Mitarbeiter, sondern um Schüler. Die bedenken die Konsequenzen ihres Handeln oft nicht besonders stark. Die sagen dann: "Ich lösche den Scheiß einfach, wenn er mich behindert." Ich denke, Schulen werden viel weniger Arbeit bei der Administration von 5.000 iPads haben als bei der Administration von 5.000 Windows-Notebooks. Du kannst da ja anderer Meinung sein – aber Pro-Gründe für Windows kann ich hier einfach nicht entdecken – und die meisten Schulen bestimmt auch nicht. Man wird ja sehen, ob die Textbook-iBooks angenommen werden oder nicht.


> Wie kann man nur diese Idee beführworten :-o!

Wie kann man nur dagegen anreden wollen? ;-)


> Und was in den Staaten machbar ist, ist hier doch noch lange nicht denkbar! Wieso sollten iPads allgemein verteilt werden für die Studenten, NUR zum eBook lesen?!

Du hast recht – USA und wir sind vergleichbar. Hier geht es aber erst einmal um die USA, denn Apple Schulbücher gibt es nur dort. Man kann vielleicht vorsichtig darüber nachdenken, ob so etwas auch hier (bei unserem weitgehend öffentlich finanzierten) Schulsystem möglich wäre – das ist aber schon ein zweiter Schritt. Wenn du dir das Basisangebot der iBooks-Schulbücher anguckst (Algebra I ...), kannst du erkennen, dass es im ersten Schritt um US-Hightschools (bis zum Abi) geht, nicht um Unis (später natürlich auch da – aber für Unis gibt es schon iTunes-U). Und es geht hier nicht darum, PCs zum Schreiben von Hausarbeiten oder zum Lernen von Programmiersprachen zu ersetzen – Es geht um interaktive Schulbücher (z.Z. bis Sek. II).

Das ist wieder die gleiche Diskussion, wie vor 1 oder 2 Jahren, als einige meinten, iPads könne man nicht professionell (also in Firmen) nutzen, weil sie keine Tastatur hätten und man keinen 24"-Monitor anschließen kann und keinen Scanner und und keine Festplatte und sie nur 1 GHz und 32 GB Speicher hätten. Es geht nicht darum, einen PC 1:1 zu ersetzen, sondern Tablets dort einzusetzen, wo sie Sinn manchen. Und dann werden eben auch etliche PCs weniger angeschafft – aber nicht in dem Bereich, wo man ein Tablet eh nicht sinnvoll nutzen kann. Wenn ein Schüler schon einen PC hat, soll und wird er ihn behalten – aber der ist zum Lesen (und Erfahren) von (interaktiven) Schulbüchern (im Klassenzimmer) eben nicht so geeignet, wie ein iPad – darum geht es.


> Das iPad IST ein modernes Lifestyle-Objekt mit vielen netten Spielerein

Ich denke, das sehen einige heute schon anders. Es hat als Media-Tablet für Privathaushalte angefangen und dringt langsam in alle möglichen Bereiche vor.


> aber in öffentlichen Bildungseinrichtungen ist und bleibt Apple fehl am Platz!

Du kannst dich gerne dagegen sträuben – aber in den USA und auch in Deutschland ist Apple PC-Marktführer, was den Bildungsbereich angeht. Und das steigert sich eher, als das es abnimmt.
bocadillo
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Joey

Jeder lernt anders...manche brauchen absolute Stille und adere (wie ich 9 hatten im Hintergrund gern etwas klassische Musik.

In meinem Studium wäre mir ein ipad o.ä. sehr recht gewesen- mitgeschrieben habe ich eh recht wenig , sondern mich wirklich auf den Prof konzentriert.

Bücher haben einen großen Nchteil- man kann mal nicht schnell per keyword suchen, sondern muß sich durchhangeln und oft viel Unfug lesen bevor das man findet was man suchtr.

"Kein Student liest sich komplette Bücher durch, nur bestimmte fachlich benötigte Kapitel!"
yep- die muß man nur erstmal finden.

"Was ist mit den ganzen Programmen die an Hochschulen als Studentensoftware ausgegeben werden, Inventor, Catia, FEM, C++ usw. Die installiert sich jeder Student bei Bedarf auf dem Laptop, Macbook oder Rechner zuhause! Das geht doch gar nicht auf dem iPad!
"
Hmmm..nicht jeder Studiengang benötigt die gleiche Software-oder??

"
Die Hochschulen sind ÖFFENTLICH ausgerichtet und auch wenn es viele Apple-Freunde nicht hören wollen, ist Apple mit seiner "verschlossenen Welt" absolut Fehl am Platz an Hochschulen/Unis in Deutschland."
Wenn alternative Anbieter es nicht auf die Reihe bekommen- doch. Es ist das Ergebnis was zählt- und nicht irgendwelches Moralapostelgeschwätz von wegen "verschlossen"

"Das iPad IST ein modernes Lifestyle-Objekt mit vielen netten Spielerein, die im Altag echt Spaß machen können. Auch im Beruf ist es bestimmt als persönlicher Begleiter sinnvoll, aber in öffentlichen Bildungseinrichtungen ist und bleibt Apple fehl am Platz! "
Im Berufsleben ist das ipad voll angerkommen, im privatleben auch. Warum dann nicht in der Bildung wenn man doch mittlerweile schon in beiden relevanten Lebensteilen darauf trifft.

Muß man (wiedermal9 am realen Leben vorbeibilden??
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ich bin dann mal weg!
Gorki
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"Du kannst dich gerne dagegen sträuben – aber in den USA und auch in Deutschland ist Apple PC-Marktführer, was den Bildungsbereich angeht. Und das steigert sich eher, als das es abnimmt."

--> In Deutschland ist Apple in den Schulen Marktführer? Unsere betreut als Mittelständisches Unternehmen auch öffentliche und private Schulen (Grundschule, Realschule, Hauptschule, Gymnasium). In absolut Keiner werden iMac oder Macbooks eingesetzt. Windows PC mit passenden Schullizenzen für beispielsweise das OS oder Office. Es gibt vielfältige Software/Lernprogramme ab Grundschule die dort Einsatz findet. Windows als OS ist schon lange dort angekommen


"Die "Anwendersoftware" ist mit dem jeweiligen iTunes-Account des Schülers verknüpft "

--> Das wird bei Kaufprodukten wohl so nicht funktionieren. Zumindest in DE gibt es ein Mindestalter für die Geschäftsfähigkeit. Woher weist das dies genauso reguliert wird? Schulbücher werden immer über die Bildungseinrichtung bezogen, warum sollte sich an der zentralen Verwaltung etwas ändern?


"Die sagen dann: "Ich lösche den Scheiß einfach, wenn er mich behindert."

--> Schon mal was von PC Wächter gehört? Gibt es auch für Notebooks oder Netbooks und verhindert Veränderungen am System.


"Schulen werden viel weniger Arbeit bei der Administration von 5.000 iPads haben als bei der Administration von 5.000 Windows-Notebooks."

--> Eben hatte jeder Schüler seine eigene Apple-ID zum Einkaufen der Programme und nun geht doch alles Zentral. Von der Anzahl mal abgesehen was muss denn administriert werden was bei Windowsstationen so kompliziert oder aufwendig ist?
NewPhone
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>> "Kein Student liest sich komplette Bücher durch, nur bestimmte fachlich benötigte Kapitel!"
> yep- die muß man nur erstmal finden.

Und das geht mit den iBooks sehr gut. Volltextsuche plus verlinktes Glossar plus eigene Textmarker-Zitate, die man auch gesammelt angezeigt bekommt etc. Besser kann ein Buch auch nicht funktionieren. Guckt euch ruhig mal die Videos an – kommt schon ganz gut.


> In Deutschland ist Apple in den Schulen Marktführer?

Hat mich auch gewundert, scheint aber selbst im Apple-feindlichen Deutschland so zu sein (ich sagte übrigens "Bildungsbereich", nicht "Schulen" – nicht, dass es hier wieder zu Missverständnissen kommt). In den USA sowieso – da kam man ja schon um die Apple IIs (lange vor dem Mac) nicht vorbei. Schon mal Fotos aus amerikanischen Hörsälen gesehen – und dich über die Apfeldichte bei den Notebooks gewundert?

Quellennachweis, Apple im Bildungsmarkt in D (zitierte Gartner-Studie):
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-legt-im-deutschen-Bildungsmarkt-zu-1417150.html


> Das wird bei Kaufprodukten wohl so nicht funktionieren.

Dann hat den Account halt der Papa angemeldet und der wird dann (ganz legal) für die ganze Familie genutzt. Ich gehe davon aus, das hier entweder der Schüler selbst das Schulbuch kauft oder einen Code von der Schule bekommt, um das Buch kostenfrei in seinen Account herunterzuladen – das ist dann SEIN Buch, dass er sein ganzes Leben (inkl. Markierungen, Zitatsammlungen, Anmerkungen etc.) behalten und auf neue iOS-Geräte jederzeit übertragen kann, unabhängig davon, ob das Tablet in Schulhand bleibt oder in den Besitz des Schülers übergeht.

Man kann sich zwar daran stören, dass es nur mit iOS-Geräten geht – Alternative wäre z.Z. aber nur Papier – denn die Verlage, die in den USA 90% der Schulbücher herstellen, bieten ihre Produkte jetzt nun mal nur in diesen Beiden "Darreichungsformen" an: statisch auf Papier oder interaktiv und aktualisierbar auf iPad.


> Schon mal was von PC Wächter gehört?

Nein, muss ich aber auch nicht, oder? Hilft der auch, wenn ich 2 Schrauben herausdrehe, und die Festplatte tausche? Ist ja toll, dass man PCs so gut absichern KANN, warum wird es dann nur unzureichend GETAN? Wenn ich mir PCs in Schulen angucke (ich war auch mal dort und die Uni ist noch nicht ewig her), läuft mir ein Schauer über den Rücken. Die Systeme waren immer unglaublich vermurkelt, selten funktionierte was auf Anhieb – was meinst du, wie die aussähen, wenn die Schüler die mit nach hause nehmen würden? Außer WOW und FB würde auf den Geräten doch nichts mehr sauber laufen.


> Von der Anzahl mal abgesehen was muss denn administriert werden was bei Windowsstationen so kompliziert oder aufwendig ist?

Das kannst du nicht ernst meinen, oder? Für 5.000 PCs brauchst du ein ganzes Team von Systemadmins – bei Media-Tablets werden das definitiv weniger Leute sein. Im Bereich TCO (total cost of ownership) war Apple (mit Mac OS) schon immer besonders günstig und bei den Tablets wird sich das nochmals verbessern.

http://www.zdnet.com/blog/apple/tco-new-research-finds-macs-in-the-enterprise-easier-cheaper-to-manage-than-windows-pcs/6294
Gorki
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Was denn nun? Sind wir nun bei Schulen oder Uni's? Wenn Du Deine Themen ständig wechselst kommen wir nicht weiter. Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen und den dort installierten Systemen berichten (in den genannten Schulen). Da ist nichts vermurkelt. Allerdings fehlt den dafür Verantwortlichen mitunter die Fachkompetenz, in der Regel holt man sich dann entsprechende Unterstützung.

"Nein, muss ich aber auch nicht, oder? Hilft der auch, wenn ich 2 Schrauben herausdrehe, und die Festplatte tausche? Ist ja toll, dass man PCs so gut absichern KANN, warum wird es dann nur unzureichend GETAN?"

--> Deine Argumentation wird immer abenteuerlicher. Jetzt baut man schon die Festplatte aus ;). Das iPad lässt sich dann doch aber auch problemlos per DFU wiederherstellen und ist dann vom Schulzwängen befreit, die man ja einrichten kann wie Du beschrieben hast. Wo ist denn da der Unterschied? Wer ein Notebook zerlegen, eine neue Festplatte einbauen und das Os installieren kann bekommt das bei einem iPad auch hin ;).
Dieser Dir vollkommen Unbekannte PC Wächter ist oft eine geforderte Ausstattung bei öffentlichen Ausschreibungen von Schulen. Auch wenn Du dies nicht kennst ist das trotzdem so.


Was hat MacOS mit iOs und dessen Pflege und Wartung zu tun? Ich kenne persönlich ein paar Firmen iPhone Nutzer. Bei einem wurde das Gerät zentral Administriert, er hat immer noch das AuslieferOS drauf (ein 3Gs). Die Anderen nutzen es mit ihrem ArbeitsPC und Updaten es auch selbst - auch nichts Zentral. Daher kann ich mir schon vorstellen, das Admins weniger zu tun haben wenn der Anwender deren Arbeit übernimmt ;).
So ein "Chaos" wird sich auch in den Schulen (wir sprechen doch noch von Schülern?) stattfinden.


Sicherlich habe ich nichts gegen interaktive Lernprogramme in Schulen. Das ist aber nichts Neues und gibt es ab Grundschule. Neu wäre dann nur das es auf einem iPad genutzt wird.
Bloß blöd für den Informatiklehrer, der dann im Unterricht nicht mehr so einfach sehen kann ob auf dem iPad gearbeitet oder gespielt wird, jetzt reicht ein Blick auf seinem Lehrermonitor :).
NewPhone
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> Was denn nun? Sind wir nun bei Schulen oder Uni's?

Ich bin eigentlich bei Schulen, um Unis wurde es ständig von Joey01 und Eichyl erweitert, daher habe ich das ab und zu mit einfließen lassen.


> Wo ist denn da der Unterschied?

Nirgendwo, das versuche ich dir die ganze Zeit näherzubringen. Du versuchst doch, einen Vorteil der Windows Systeme herbeizureden, was Sicherheit oder Wartbarkeit angeht, oder habe ich das falsch verstanden? Ich sehe da aber keinen Vorteil.


> Sicherlich habe ich nichts gegen interaktive Lernprogramme in Schulen. Das ist aber nichts Neues und gibt es ab Grundschule. Neu wäre dann nur das es auf einem iPad genutzt wird.

OK, dann hat Apple (und die Schulbuchverlage) eben mal wieder überhaupt nichts Neues vorgestellt und nur viel Wind um nichts gemacht. Also wie üblich bei Apple. ;-) Aber gegen was wird sich dann hier so gestemmt, wenn gar nichts neu ist? Dass es in Zukunft mehr iPads an Schulen geben wird? Ist das denn so schlimm?

Und ich wette, dass alleine der Name Apple zusammen mit den Namen der renommierten Schulbuchverlage, die die offiziellen Schulbücher herstellen, die wahrscheinlich an einer Vielzahl amerikanischer Schulen in Verwendung sind, dazu führen wird, dass diese interaktiven iPad-Schulbücher großen Gefallen finden werden. Und sei es nur deswegen, weil Apple die Schulen einfach am Besten abholt – mit einem dedizierten Event nur zu dem Thema, mit Vertriebswegen, mit Geräten, mit Konzepten und auch mit kostenloser Software, mit der Lehrer/Schüler/Schulen/Anbieter eigene, interaktive Schulbücher bauen können, wenn sie mit dem Angebot nicht zufrieden sind – und nicht einfach mit ein paar hingeworfenen PC-Lern-Programmen abspeist.

Ich denke, wir sind hier nicht unbedingt einer Meinung, aber ob es klappt und ob es gut ist, wird man erst in ein paar Jahren sehen können – bis dahin können wir es nur beobachten.

Geändert von NewPhone (21.01.2012 um 16:45 Uhr) Grund: falsches Wort