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bocadillo
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homeend

So mal ganz blöd gesagt...ich würde mich bei Highendgeräten niemals!!! auf eine prozentuale Lösung einlassen. Das patent käme für ein 3 Gs bei aktuellem Preis auf 6,50 Euro.....bei einem ipad umts 64 GB auf knapp 20,- Euro...merkste was???



Der Preis wird aber nicht über den CHip, sondern über den Speicher bestimmt ( der gar nix mit diesem Patent zu tun hat). Apple wäre also bescheuert sich auf so ein Rechenexempel einzulassen- umso hochwertiger apple verkauft umso mehr kassiert ein anderer mit.

Festpreis....wenn überhaupt 8 - 10 ,- € pro Gerät - fertig.

"Woher nimmst Du die Sicherheit, dass diese nicht angemessen sind?"

Weil ein 16 GB ipad UMTS mit einem 64 GB ipad UMTS aus Sicht dieses Patentes identisch ist- wieso dann unetrschiedliche Gebühren!!!
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Stau ist nur hinten blöd, vorne gehts
homeend
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Naja, aber ohne das Patent verkauft Apple weder ein "billiges" 3GS noch ein "teures" iPad 64 GB 3G. Aber wenn ich Deine Aussage richtig interpretiere, dann ist das nur Deine Ansicht der Dinge. Belastbare Fakten, dass es nicht angemessen ist hast Du nicht.
bocadillo
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"Belastbare Fakten, dass es nicht angemessen ist hast Du nicht. "

Nochmal-eine prozentuale Beteiligung ist weder angemessen noch usus. auch bei MS Lizenzen werden GEbühren pro Gerät in absoluten Beträgen gestellt und nicht in Relationen. Welcher Betrag pro STück angemessen ist- vollkommen irrelevant...das können auch 500 € sein. Kein Mensch lässt sich aber auf so einen sinnlosen % Satz vom Umsatz ein- es sei denn er produziert billigstes lowend.

Diesen Satz wird man auch nicht vor Gericht durchbekommen da ein teureres rodukt durch diese patentierten Posten keinen Mehrwert erhält..

"Naja, aber ohne das Patent verkauft Apple weder ein "billiges" 3GS noch ein "teures" iPad 64 GB 3G."
Ja und- nochmal- es erhält aber keinen Mehrwert durch das patentierte Teil, sondern durch etwas komplett anderes.

WEnn Du autobauer wärst...würdest ein autoradio einbauen...eines in einen Golf, eines in einen Lamborghini, beide sind komplett identisch. Mit welcher Berechtigung könnte der Hersteller des Radios jetzt sagen ok....das autoradio kostet jetzt 500,- € = 2,5 % des VK beim Golf .....so berechnen wir es jetzt auch beim VK des Lamborghini mit 2,5 % = ( VK 500000) 10500,- €

Der autohersteller wäre meschugge wenn er sich auf so einen Deal einlässt, angemessen ist der Preis definitiv nicht und ein Richter würde sich scheckig lachen.

Es ist halt business as usual- und motorola ist sich eh sicher das rs diese % nummer n icht durchkriegt.
Mit Sicherheit latzen ja auch andere für dieses Patent(wenn n icht hat Motorola schlechte Karten)- da hat man dann Vergleichswerte und fertig.
Laborant
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Bekommt der Lamborghini nicht schon kontaktkorrosion wenn man ein Golf-Radio einbaut...?

Nunja... Nokia wollte erst für ihre Patente auch einen Prozentualen wert... aufgrund eines Vergleichs gabs dann aber für Nokia "nur" etwa eine Milliarde wenn ich das richtig im Kopf habe... *shrug*
homeend
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Das Beispiel mit MS halte ich auch nicht unbedingt für vergleichbar, da dort sicher auch Patente miteinander "verrechnet" werden, während Apple die Nutzung ihrer Patente durch andere ja grundsätzlich ablehnt. Außerdem steht MS meist auch in geschäftlicher Verbindung mit den Lizenznehmern, weswegen dort sicher leichter Kompromisse geschlossen werden.

Und nüchtern betrachtet ist eine prozentuale Beteiligung gerechter, wenn jemand mit der Leistung eines anderen einen Ertrag erzielt.
homeend
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Und übrigens, das Navi im Lamborghini ist das Gleiche wie im Audi A3. ;-)
NewPhone
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> während Apple die Nutzung ihrer Patente durch andere ja grundsätzlich ablehnt.

Das ist so auch nicht richtig. Apple hat diverse Patent-Austauschabkommen – z.B. mit Microsoft – oder meinst du, Windows könnte so aussehen, wie es das tut, wenn da nix von Apple lizenziert wäre? (die Frage ist rhetorisch!). Zudem hat Apple haufenweise eigene Patente in sog. Patentpools liegen, die von Dritten lizenziert werden – z.B. bei der MPEG LA (man denke an die H.264-Codec-Patente) und Webkit, GCD und OpenCL haben sie z.B. auch zur Nutzung durch andere freigegeben (sogar OpenSource – ohne Patente oder Lizenzgebühren). Für Apple rechnet es sich halt oftmals eher, andere an der Nutzung ihrer Patente zu hindern, als selber an den Lizenz-Zahlungen zu verdienen – und Patente, die unter FRAND-Bestimmungen fallen, hat Apple ohnehin eher wenige – von daher sind sie nun mal frei in der Entscheidung, wem sie die Nutzung gewähren – und auch zu welchen Bedingungen. Apple lehnt also eine Nutzung ihrer Entwicklungen nicht grundsätzlich ab, aber sie gucken halt, wie jede andere Firma (siehe Moto, Samsung oder Nokia) auch, wie sie ihre Karten am geschicktesten ausspielen.
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homeend
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Im Bezug auf Motorola dürfte das aber nicht zutreffen. Deswegen wird es spannend sein, wie hier das Gericht entscheidet. Und wenn das Gericht die Forderungen Motorolas für angemessen hält, dann wird das richtig teuer für Apple, weil dann auch andere Patentinhaber dem Beispiel folgen werden.
bocadillo
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homeend

Nochmal ...kein Unternehmen der WElt lässt sich wenn es halbwegs bei Sinnen ist auf eine Umsatzbeteiligung ein , sondern nur auf fest Sätze.

Laborant.

Sei doch mal ehrlich...natürlich will jeder gern von Appel eine prozentuale Umsatzbeteiligung- je teurer Apple verkauft umso mehr sprudeln die Einnahmen. Nur dient diese Forderung doch nur den absoluten Betrag ( der dann rauskommt) so hoch wie möglich auszuhandeln bzw. um ihn auszumitteln.

homeend
"Und nüchtern betrachtet ist eine prozentuale Beteiligung gerechter, wenn jemand mit der Leistung eines anderen einen Ertrag erzielt. "
Ist doch ein Scherz- oder??? Der Mehrertrag wird ja nicht durch das Patent des anderen erzielt- das steckt ja auch bei deutlich billigeren Produkten drin. Wenn dieses patentierte Produkt den!!!! unterschied zu anderen Produkten ausmacht könnte man drüber nachdenken. Da es aber nicht so ist, andere billige Produkte es genauso nutzen ist es ist nicht gerecht- es ist bekloppt.

", während Apple die Nutzung ihrer Patente durch andere ja grundsätzlich ablehnt. Außerdem steht MS meist auch in geschäftlicher Verbindung mit den Lizenznehmern, weswegen dort sicher leichter Kompromisse geschlossen werden.
"
Weiß nicht was Du damit sagen willst- MS schließt leichter Lizenzgebühren da man wenig Interesse an Alleinstellungsmerkmalen eigener HW hat- weil man keine produziert!!

"Deswegen wird es spannend sein, wie hier das Gericht entscheidet. Und wenn das Gericht die Forderungen Motorolas für angemessen hält, dann wird das richtig teuer für Apple, weil dann auch andere Patentinhaber dem Beispiel folgen werden. "
Spannend wird da gar nix- entweder gibt es einen Vergleich ( Patente sind frei , im Gegenzug gibt Apple die Patente xy frei)- dier wahrscheinlichste Lösung - oder es gibt einen Betrag x von ca 6,7 € pro Gerät- fertig.

Das auch Motorola mit überzogenen Forderungn ins Rennen geht liegt in der Natur der Sache( wer vor Gericht geht muß ja irgendeinen Spielraum für einen Vergleich /VB haben)- und das man sich auf einen prozentualen Wert einlässt ist weder gerechtfertigt(Begründung schon geschrieben) noch auch nur ansatzweise aus Sicht Apples akzektabel.(Würden die jetz auch noch ein ipad64 umts titanedition anbieten das 500,- € mehr kostet müßte man sogar auf diesen Mehrerlös P zahlen)

Aber tröste Dich ..teuer wird für Apple gar nix- iese Gebühr müßte wie immer das letzte Glied in der Kette bezahlen..der Kunde( und ob das gerät jetzt 629,- oder 639,- kostet wird die VK zahlen nicht senken)
Mr.Nutz
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Sorry, irgendwie komm ich damit immernoch nicht ganz klar :)

Wenn ich das also richtig verstanden habe, hat Apple die Patente _wissentlich_ verletzt (da sie ja das Angebot von Motorola abgelehnt haben und damit offensichtlich darueber Bescheid wussten dass diese Patente Motorola gehoeren). Sie haben sie aber dennoch verwendet ohne etwas dafuer zu bezahlen. Wie kann das sein?

Desweiteren scheint mir FRAND sehr subjektiv zu sein. Wer entscheidet darueber wann ein Angebot fair und nicht diskriminierend ist?

Reicht die simple Behauptung ein grundlegendes Patent nicht zu FRAND Konditionen angeboten bekommen zu haben schon aus um in Berufung zu gehen?

Genau das gleiche hat Apple doch schon bei Samsung gemacht.

Also entweder Motorola und Samsung wollten scheinbar beide Apple abrippen indem sie zuviel fuer die Patente haben wollten oder Apple will einfach zu wenig und am liebsten gar nichts dafuer bezahlen.

Moechte noch hinzufuegen dass ich wenig in der Materie drin stecke. Das ist also meine Laienmeinung von dem was ich auf Areamobile so gelesen habe.