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AreaMobile Redaktion
areamobile.de
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Nokia verlagert Smartphone-Produktion nach Asien

Der finnische Handy-Hersteller Nokia verlagert seine Smartphone-Produktion nach Asien. In Werken in Ungarn, Mexiko und Finnland sollen rund 4.000 Stellen wegfallen.[...]

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benthepen
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Reichlich spät, die Maßnahme.
Der Wanderzirkus zieht weiter.
Könnte mir vorstellen, das Foxconn jetzt noch mehr Aufträge von Nokia erhält.
Nokia ist dort ja eh schon der größte Kunde.
B4stiB
Youngster
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Die Marktmacht des Kunden

Der Kunde kauft was am billigsten ist, also wird dort produziert, wo man diesen Kundenwunsch am Besten ermöglichen kann.
So lange Kunden nicht bereit sind 250€ je Smartphone mehr zu zahlen, damit alles in Deutschland hergestellt wird, kann man solche Schritte des produzierenden Gewerbes nachvollziehen.
Beinhart
Gast
no user
Daß die Kunden nur das billigste kaufen, glaube ich nicht. Sonst wären weder die deutschen Autohersteller oder, um im Mobilfunk zu bleiben, das iPhone so erfolgreich.
Stattdessen denke ich, daß der Grund für die Produktionsverlagerung vielmehr in der geographischen Nähe zu den Komponentenherstellern liegt. Damit lassen sich nicht nur Entwicklungs- und Transportkosten senken, sondern auch Kapitalkosten. Die geringeren Lohnstückkosten durch Fertigung bei z.B. Foxconn wurden ja bereits genannt.
Nach den EInbußen der vergangenen Jahre wird Nokia eine finanzielle Stärkung durch Steigerung der Gewinne sehr gut gebrauchen können.
Das-Korn
Advanced Handy Profi
no user
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Registriert seit: 30.01.2008
Es könnte alles so viel einfacher sein.

Das ganze ist meiner Meinung ein Henne-Ei-Problem.

Produkt wird teurer -> Arbeiter mehr Lohn -> Produkt teurer...

Raus aus diesem "Teufelskreis" kommt man letztendlich nur damit im Ausland zu produzieren.
Was haben wir davon? Nichts. Keine Steuern, Gerät billiger, aber dafür ist kein Geld mehr da...
Was hat das Ausland davon? Geld. Was haben die Leute die dort Leben davon? Wohlstand... ach ne, hier ist ein Fehler!

Traurig...
Marcitos
Advanced Member
no user
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Registriert seit: 04.05.2009
Ich stimme B4stiB zu.
@Beinhart: Man muss aber genauso sehen, dass Marken wie Dacia oder Kia/Hyundai so viele Autos verjkaufen wie nie.
Genauso die Discounter.
Die Schere öffnet sich und immer mehr Menschen sind nicht bereit entsprechend ihr Geld auszugeben.
Ich sage bewusst "bereit", denn es gibt viele die durchaus mehr bezahlen könnten, es aber nicht wollen.
M.a.K
Advanced Handy Profi
Benutzerbild von M.a.K
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Hab gehört, in Bangladesch sollen die Menschen im Durchschnitt nur 35€ im Monat verdienen, warum nicht gleich dort hin?
NewPhone
Expert Handy Profi
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Beiträge: 2.694
Registriert seit: 15.09.2010
> Hab gehört, in Bangladesch sollen die Menschen im Durchschnitt nur 35€ im Monat verdienen, warum nicht gleich dort hin?

Meine Nichte war eine ganze Zeit lang dort, daher weiß ich: Das Problem dort ist einfach die fehlende Infrastruktur (Straßen, Wasser, Telefon/Funk, Nahrung), Strom gibt es nur oft nur stundenweise. Für Näherinnen von Billigklamotten stellt das einfach ein geringeres Problem dar als für Hitech-Produktion. Zudem wenden sich IT-Firmen gerne an große Zulieferer, und die sitzen und fertigen nun mal momentan in China/Taiwan.
Signatur
“Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!” (Klaus Kinski)
B4stiB
Youngster
Benutzerbild von B4stiB
Beiträge: 127
Registriert seit: 23.02.2009

@Beinhart

Gut, dann nenne ich es nicht "billig", sondern "preiswert". Die Preisleistung entscheidet und so lange den Kunden die Produktion im Inland keinen Produkt-Mehrwert generiert, sind sie auch nicht bereit den Aufschlag zu bezahlen. Hätte ich Unrecht, wäre Trigema eine Erfolgsgeschichte. Die gibt es aber nur noch, weil durch den Abbau der Diversifikation so viele Schulden abgebaut werden konnten.
Auf jeden Fall ist nicht immer nur der Hersteller schuld, sondern auch wir Kunden können durch das Kaufverhalten etwas ändern.
B4stiB
Youngster
Benutzerbild von B4stiB
Beiträge: 127
Registriert seit: 23.02.2009
Achja und Transportkosten bestehen Heut zu tage so gut wie nicht mehr. Tomaten aus Kanada sind günstiger als welche aus Spanien und weisen sogar noch eine geringere CO2 Bilanz auf.
Oft werden Ressourcen auf Kontinent A gefördert, auf Kontinent B verarbeitet und diese Materialien wieder ganz woanders zusammengebaut. Das ist immer noch günstiger, als gleich alles in einem Land zu machen.