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Nokia Lumia EOS: Kamera-Profi äußert sich zu mechanischem Verschluss

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AreaMobile Redaktion
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Nokia Lumia EOS: Kamera-Profi äußert sich zu mechanischem Verschluss

Das Nokia Lumia EOS könnte gerüchteweise einen mechanischen Verschluss erhalten. Nokias Ex-Kamera-Chef Damian Dinning erklärte im My Nokia Blog die Vorteile eines mechanischen Verschlusses im Vergleich zum schlankeren und robusteren elektronischen Verschluss.[...]

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REhuus
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Habt ihr euch den euren Artikel eigentlich mal vor seiner Veröffentlichung durchgelesen?
Copy & Paste sollte man schon beherrschen. -Von eurem Schrieb versteht man beim ersten Lesen mit Glück die Hälfte, aber auch nur wenn man eh schon in der Materie drin ist.
Im übrigen ist eine mechanische Blende (das was ihr als Verschluss bezeichnet) immer besser als eine elektronische, weil -wie angeschnitten- deutlich schneller.
Natürlich ist er prinzipiell anfälliger als ein elektronischer, da hier mechanische Teile notwendig sind. Das ist jedoch nicht der Grund für den überwiegenden Einsatz des elektronischen; Der wird nur eingesetzt, weil er billiger ist.
Die Vorteile der mechanischen Blende waren damals schon beim N73 zu sehen, gerade bei bewegten Objekten. Und es war auch eben wegen dieser mechanischen Blende damals eines der besten Kamera-Telefone. Für Nokia also alles in allem kein neues Thema.

Geändert von REhuus (10.06.2013 um 19:45 Uhr) Grund: add
Psychotikus
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lol also ich hab alles auf anhieb verstanden.. ka was du da für probleme hast xD
REhuus
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Ich habe keine Probleme mit der Materie an sich, denn da kenne ich mich durchaus aus, aber der Schrieb von AM ist wild durcheinander geschwurbelt. Wenn du das so hinnimmst, verstehst du von der Sache selbst wahrscheinlich nicht sehr viel. Als Beleg für meine Behauptung lies dir einfach mal den ersten Absatz des Artikels durch. Satz 1+2 haben überhaupt nichts mit Satz 3 zu tun. Das sind zwei völlig unterschiedliche Baustellen.

"In Smartphones und Tablets kommt üblicherweise der elektronische Verschluss zum Einsatz. Dabei werden die Pixel entweder zeilenweise oder komplett an- und abgeschaltet, um die Belichtungszeit zu regulieren. Im Gegensatz zu einem LED-Blitz, wie er ebenfalls in den meisten Geräten zu finden ist, ist der durch die Gasreaktion erzeugte Lichtimpuls zwar intensiver, dauert aber nur etwa eine fünfundzwanzigtausendstel Sekunde."

Geändert von REhuus (10.06.2013 um 19:51 Uhr) Grund: add
IchBinNichtAreamobile.de
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@REhuus: Jap, dann bin ich zumindest nicht der Einzige der da keinen Zusammenhang herstellen kann.
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Ja, sehr verwirrend dieser Absatz. Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht.
Ansonsten enthält der Artikel ja keinerlei neue Informationen.
Maximilian Beyer
Newcomer
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Mit der Blende regelt man mitunter die Schärfentiefe. Die Blende hat eine Öffnung, die man vor dem Auslösen einstellt (wenn man es kann). Im Gegensatz dazu regelt der Verschluss die Belichtungsdauer. Der Verschluss öffnet sich, Licht fällt auf den Sensor, der Verschluss deckt den Sensor wieder ab. Es handelt sich dabei nicht um dasselbe Bauteil.

Über dem 1. Absatz steht noch eine fett gedruckte Einleitung. Auf genau diesen Absatz nimmt der hier zitierte Absatz 2 Bezug. Der "rote Faden" beginnt bei "Lumia EOS könnte […] mechanischen Verschluss erhalten", gefolgt von "In Smartphones und Tablets kommt üblicherweise der elektronische Verschluss zum Einsatz". "Lichtimpuls dauert nur 1/25.000 Sekunde" und endet so bei "kürzere Verschlusszeiten […] sind notwendig, damit alle Pixel gleichzeitig während der Kurzen Dauer des Lichtimpulses des Xenon-Blitzes belichtet werden können."
REhuus
Handy Profi
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Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass man lediglich einen mechanischen Verschluss einbaut und keine mechanische Blende. Und auch eine Blende kann man komplett verschliessen, daher ist es letztlich Haar- bzw. Begriffespalterei.

Zum Thema "Wir schreibe ich eine Artikel, so dass man ihn versteht und die einzelnen Punkte einen nachvollziehbaren Zusammenhang haben": So nicht. Einleitungen werden i.d.R. nicht fett gedruckt. So sieht es aus wie eine Outline, was es inhaltlich auch eher trifft. Davon unabhängig besteht kein Zusammenhang zwischen den beiden Teilen des ersten Absatzes. Es gibt kein "Im Gegensatz zu", denn der LED-Blitz steht in keinerlei direkten Zusammenhang mit dem mechanischen Verschluss. Der Gegensatz kann nur der Xenon-Blitz sein, der jedoch erst im darauffolgenden Absatz (das erste mal im gesamten Artikel überhaupt) erwähnt wird. Insofern gibt es auch keinen Zusammenhang zur "Einleitung".

Sorry, aber so baut man keinen Artikel auf. Er ist sprunghaft, nicht stringent und setzt beim Leser arg viel Interpretationskünste vorraus. Wenn man die einzelnen Sätze umstellen würde, wird zwar immernoch kein journalistisches Meisterwerk daraus, aber wenigstens wird er lesbar. Für mich einer der am schlechtesten geschriebenen Artikel auf eurer Seite.
Surab
Expert Handy Profi
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Registriert seit: 21.12.2010
@ REhuus:
Das ist überhaupt keine Haarspalterei. Ich will dich ja nich angreifen, aber wenn jemand sagt, dass er sich mit der Materie durchaus auskennt, dann kann er nicht Blende (aperture -> A Modus) und Verschluss (shutter -> S Modus) in einen Topf werfen:

Ein Verschluss startet und stoppt die Belichtung. Die Blende ist ein Maß dafür, wie viel Licht auf den Film/Sensor fällt.

Am einfachsten lässt sich das anhand von Filmkameras verdeutlichen: Ein Film ist immer "aktiv", d.h., er wird immer belichtet, sobald Licht auf ihn fällt. Daher benötigt es einer Abdeckung, die diesen bedeckt, wenn man gerade nicht ein Foto aufnimmt. Diese nennt man Verschluss. Drückt man auf den Auslöser wird er geöffnet, sodass Licht auf den Film gelangen kann, und nach der eingestellten Belichtungszeit wird er verschlossen, damit dass aufgenommene Bild, so wie es ist, auf dem Film konserviert bleibt.
Die Blende dagegen gibt an, wie viel Licht während der Belichtung auf den Film gelangen soll. Gleichzeitig bestimmt sie die Schärfentiefe des Bildes, d.h., je kleiner sie gemacht wird, desto mehr Objekte in unterschiedlichen Entfernungen werden scharf abgelichtet. Sie ist, salopp gesagt, nur eine Öffnung, deren Göße man einstellen kann. Die Blende ist ein gestalterisches Element und soll, von kreativen Aufnahmen abgesehen, über die ganze Belichtungszeit konstant bleiben, d.h., sie kann gar nicht durch Öffnen und Schließen für den Start und Stopp der Belichtung dienen. Als Extremfall kann man sich zudem ein Objektiv vorstellen, dass nur eine konstante Blende aufweist (so wie alle Smartphonekameras). Dort gibt es gar keine beweglichen Blendenbauteile mehr, die die vorherige Überlegung überhaupt möglich machen könnten.

Nun noch zum elektronsichen Verschluss:
Da unsere digitalen Sensoren für die Aufnahme erst aktiviert werden müssen, hat sich eine neue Möglichkeit für den Verschluss ergeben: "An- und Ausschalten" des Sensors. D.h., dass ein nicht-aktiver Sensor trotz Bestrahlung nicht belichtet wird. (Das stimmt aber strenggenommen auch nicht ganz, da der Photoeffekt für energiereiche Strahlung, also blaue und violettes Licht noch Elektronen in den Pixeln ausschlagen könnte. Dies wird aber durch bessere Materialien wahrscheinlich ausreichend unterdrückt.) Dieser Verschluss heißt elektronisch. Er hat aber die angesprochenen Probleme, da nur zeilenweise ausgelesen wird und s. Artikel.
Im Gegensatz dazu gibt es aber gar keine elektronische Blende, also zumindest nicht bsiher, denn irgendwas muss ja die Lichtmenge im Objektiv durch abschirmen einschränken.

Würden sie übrigens wirklich eine variable Blende einbauen, wäre das ein echtes Novum bei Handys! Durch die kleinen Sensoren war das bisher allerdings nicht wirklich relevant. Seit dem 808 hat sich das allerdings geändert.

Deine Kritik am Artikel will ich damit gar nicht kritisieren. ;)

Geändert von Surab (12.06.2013 um 11:44 Uhr)