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Audiokompression: AAC, MP3 und WMA im Detail

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AreaMobile Redaktion
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Audiokompression: AAC, MP3 und WMA im Detail

AAC, MP3 oder WMA. Wissen Sie, was sich hinter den Kürzeln verbirgt oder warum sich Ihr Abspielgerät partout weigert, einen dieser Standards zur Musikkompression wiederzugeben? Wir erklären, was es mit den Codecs auf sich hat, welche Alternativen es gibt und erläutern, warum es keinen Gewinner geben kann.[...]

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Anonymous
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Unterschied CD Qualität und MP3 jederzeit hörbar

Mit einer guten Anlage kann man den Unterschied zwischen CD und MP3 jeder Auflösung (!) sehr wohl deutlich hören. Insbesondere die Räumlichkeit geht bei MP3 verloren.
nohtz
Handy Master
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Ort: Nimmo Bay
schonmal FLAC (free lossless audio codec) probiert?
NewPhone
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> Mit einer guten Anlage kann man den Unterschied zwischen CD und MP3 jeder Auflösung (!) sehr wohl deutlich hören.

Halte ich für einen Mythos. "Man" kann das schon mal gar nicht, einzelne (am ehesten junge Frauen) können es evtl. noch, ein Mann mittleren Alters hört sowieso nur noch Bruchteile dessen, was er gerne hören möchte. Und es hängt vieles von der Codierung ab, das Abschneiden der "unhörbaren" Frequenzen kann man meines Wissens auch deaktivieren und bei 320 kBit (VBR) AAC wird auch nur noch wenig "wegkomprimiert".

Wenn ein Mann um die 40 den Unterschied zwischen unkomprimierter und (sehr hochwertig) komprimierter Musik hören kann, liegt das meistens an einem Hörschaden (bei einem Freund von mir durch einen entfernten Tumor der Fall), der das psychoakustische Modell aushebelt, weil bestimmt überdeckende Frequenzen nicht gehört werden und dann zusätzlich die wegkomprimierten fehlen. Solche Leute sind zwar gute Komprimierungs-Erkenner, haben aber ohnehin wenig Spaß an Musik, weil diese grundsätzlich nicht mehr so schön klingt, wie ohne den Hörschaden.


Was man evtl. im Artikel stärker hätte herausarbeiten können, ist die Tatsache, dass AAC nicht nur als MP3-Nachfolger propagiert wird, sondern es faktisch IST. Es steht das gleiche Team (u.a. Fraunhofer Institut) dahinter und sie haben die psychoakustischen Verfahren erheblich verbessern können. Es gibt zu dem Thema einen sehr ausführlichen Podcast aus der WDR ComputerClub Reihe.

Und man kann auch durchaus sagen, dass es einen handfesten Grund für das Schattendesign von OGG Vorbis (außerhalb der Spielewelt) gibt: Es gibt schlicht zu weniger Hardwareplayer (bzw. Chips), die OGG-Dateien dekodieren können. Der iPod (immerhin 70% des Player-Marktes) kann kein OGG abspielen und viele andere Player und Handys können es (im Gegensatz zu AAC) auch nicht. Auch WMA fristet außerhalb der der kleinen Zune-Welt eher ein Schattendasein, Zumal MS mit dem Inkompatibel-machen des Zunes zu den alten "Plays-for-shure"-Geräten der MS-Partner die Kunden und Partner "ein wenig" vor den Kopf gestoßen hat. Aufgrund keinerlei Klang-Verbesserung zu MP3 hat WMA ohnehin nur seine Daseinsberechtigung durch sein integriertes DRM. Ein Feature, dass Apple bei AAC seit Jahren nicht mehr nutzt.
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