iPad 3 Hands-on: Das neue iPad von Apple ausprobiert
Zum Verkaufsstart des neuen iPad 3 konnte Areamobile heute im Flagship Store von Gravis das neue Apple-Tablet kurz ausprobieren. Das Hands-on des neuen iPad bot eine Reihe an Überraschungen.[...]
Habe es auch grade getestet.
Definitiv ein Rückschritt im Tablet Bereich. Das neue iPad hat zwar ein nettes Display, aber ansonsten ist es ein herber Rückschritt im Mobilitätsgedanken. Es ist wirklich ein "dicker Klotz" im vergleich zum Vorgänger und den Modellen der Mitbewerber.
Ich fand schon, dass es sich Dicker anfühlt. Kann aber auch nen subjektiver durch das hohe Gewicht gewesen sein. Das iPad 2 ließ sich auf jeden Fall angenehmer halten.
> Beim ersten iPad, das Apple 2010 vorstellte, wirken Gewicht und Maße irgendwie ausgeglichener, obwohl es mit 730 Gramm nochmals deutlich schwerer ist.
Das ist halt ein ähnliches Phänomen, wie beim Sprung vom iPhone 3GS zum 4er: nur wenige Gramm schwerer, dennoch gefühlt einiges mehr – einfach weil man es im Vergleich zum Volumen abschätzt – und wenn dann ein Gerät dünner wird aber beim Gewicht nicht entsprechend abnimmt, hat man den Eindruck von relativ hohem Gewicht. (5 Kilo Steine kommen einem schwerer vor als 5 Kilo Federbett)
> einen merkbaren Unterschied zum iPad 2 wird der Nutzer im Alltag nicht bemerken - es sei denn, er spielt grafisch aufwändige Spiele.
Und dazu hat schon mal heise ein paar Benchmarks veröffentlicht: "Die mit Hilfe von GLBenchmark gemessene Texturfüllrate verdoppelt sich auf 1983 Millionen Texel pro Sekunde. Das ist fünf mal so viel wie beispielsweise beim Eee Pad Transformer Prime von Asus, das auf den Tegra-3-Grafikchip setzt. Die Framerate im Spielebenchmark Egypt verbesserte sich von 89 Bildern pro Sekunde (iPad 2) auf 141 (Eee Pad Transformer Prime: 57 fps)." Schon mal nicht ganz schlecht.
Dafür soll die Akku-Ausdauer im praktischen Gebrauch doch etwas geringer als beim Vorgänger ausfallen und der Akku auch einiges länger brauchen, um aufzuladen.
> Neben der LTE-Anbindung, die hierzulande aufgrund anderer Frequenzen nicht verwendet werden kann ...
Dafür soll angeblich HSPA+/DC-HSDPA auch schon geschwindigkeitsmäßig was bringen: "In Hannover konnten wir im Vodafone-Netz maximal 28 MBit/s im Downstream messen, während es das iPad 2 an derselben Stelle auf nicht mehr als 6 MBit/s brachte – es kann technisch maximal 7,2 MBit/s." (heise)
Ich denke, ähnlich der Einschätzung des Autors, dass man von der hohen Auflösung vor allem beim Lesen profitiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass das neue Displays den Konsum von eBooks und digitalen Zeitungen/Magazinen auf der iOS-Plattform signifikant erhöhen wird.
(Trotzdem benötige ich persönlich kein Tablet) ;-)