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Google Home im Test: Besser spät als nie?

 
AreaMobile Redaktion
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Google Home im Test: Besser spät als nie?

Lang hat uns Google mit der Markteinführung des smarten Lautsprechers Google Home warten lassen. Hat das Unternehmen durch den verzögerten Verkaufsstart bereits den Anschluss zum Amazon Echo verloren? Unser Test soll Klarheit schaffen.[...]

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foetor
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Sehe den Sinn hibter solchen Geräten noch nicht wirklich. Vlt die 3. Generation die jedes Wort versteht
Matthias Zellmer
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Klar, im Augenblick sind wir voll in der Lernphase. Aber wenn den Job niemand übernimmt, geht es auch nicht vorwärts ;)
Fritz_The_Cat
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… wobei ich mal ketzerisch die Frage aufwerfen möchte, ob diese Art "Home-Geräte" wirklich ein Fortschritt sind… Stichwort: 1984
Signatur
Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung. [Leonardo Da Vinci]
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Nicht, was lebendig, kraftvoll sich verkündigt, Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's, das Ewiggestrige, Was immer war und immer wiederkehrt. Und morgen gilt, weil's heute hat gegolten! [Friedrich Schiller]
idm
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Ein 63mm Lautsprecherchassis als Bass zu bezeichnen ist schon gewagt.
In der heutigen Zeit, in der ein Brüllwürfel schon als Hifi bezeichnet wird, wahrscheinlich mittlerweile aber normal.
DerZander
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>> 1984

1984 ist bereits da, da fast jeder ein potentiell ständig lauschendes Gerät mit Kameras, Mikrophonen und GPS mit sich herum trägt. Das gefährdet potentiell nicht nur die Privatsphäre in einem Raum, sondern ständig bis hin zum Klo (bei einigen ;).

Warum Echo und Co. der Überwachungsalbtraum vieler zu sein scheint, die selber immer ihr Smartphone dabei haben, kann ich nicht nachvollziehen. Ich vermute, da ist mehr "gefühlte Überwachung" im Spiel als dass das Thema einmal bis zum Ende durchdacht wird.

Wer kein Smartphone hat oder nur anschaltet, wenn es es benötigt, der hat auch das Recht sich über die Home-Assistenten aufzuregen, bei allen anderen ist das ziemlich albern.

@idm
Die Dinger sind auch eher für die Küche oder so gedacht. Für das Wohnzimmer mit höheren Ansprüchen an den Sound wäre dann eher sowas wie ein Echo Dot (gibt es noch nicht von Google glaube ich) mit Anschluss an die normale Soundanlage geeignet.

Geändert von DerZander (14.08.2017 um 09:45 Uhr)
Fritz_The_Cat
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Natürlich sind auch Smartphones potentiell zur Überwachung geeignet, aber dort kann man die Sprachbefehle ausschalten. … anders als bei den hier besprochenen smarten "Home-Boxen", deren Bestimmung es ja gerade ist auf jedes gesprochene Wort zu lauschen. Daher sehe ich durch die "Always On"-Funktion des Mikrofons und dessen permanenter Verbindung ins Internet schon einen signifikanten Unterschied höheres Überwachungspotential im Vergleich zu Smartphones.…


"Die Dinger sind auch eher für die Küche oder so gedacht. Für das Wohnzimmer mit höheren Ansprüchen an den Sound wäre dann eher sowas wie ein Echo Dot (gibt es noch nicht von Google glaube ich) mit Anschluss an die normale Soundanlage geeignet."

==> Zitat aus dem AM-Artikel:
"Der Google-Lautsprecher dient mithilfe des Google Assistant primär als zentrale Schnittstelle der Smart-Home-Steuerung. Auf Zuruf lässt sich Musik abspielen, dürfen Philips-Hue-Lampen ein- und ausgeschaltet, der Chromecast-taugliche Fernseher gesteuert und Filme über Youtube, Play Video oder Netflix gestartet werden. Aber auch Termine aus dem eigenen Google-Account können abgefragt werden, der Assistant kann Nachrichten vortragen oder auch allgemeine Fragen beantworten. Das können Fragen nach dem Wetter, Rechenaufgaben oder Sprachübersetzungen sein. Google bietet sogar ein kleines Angebot an Spielen, wie beispielsweise Triviatschi oder Glücksrad an."

Das sind m.E. nicht gerade typische Dinge, die man in der Küche tut.…
nohtz
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"schon einen signifikanten Unterschied höheres Überwachungspotential im Vergleich zu Smartphones.…"
-->stichwort Siri... die hört doch auch immer mit

"Das sind m.E. nicht gerade typische Dinge, die man in der Küche tut.… "
-->badewanne oder bett würde auch passen
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"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren." -Albert Einstein"
Ich greife auch nicht an , sondern stelle zusammengefasst fest !"
PGP-Erfinder Phil Zimmerman: "Wenn Privatsphäre ungesetzlich wird, haben nur noch die Gesetzlosen Privatsphäre."
Fritz_The_Cat
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>"schon einen signifikanten Unterschied höheres Überwachungspotential im Vergleich zu Smartphones.…"
-->stichwort Siri... die hört doch auch immer mit<

==> Nö. Die Sprachsteuerung kann man beim iPhone ausschalten. Bei den hier besprochenen smarten "Home-Boxen" ist es hingegen deren ausdrückliche Bestimmung auf jedes gesprochene Wort zu lauschen. Aber das habe ich ja bereits im vorangegangenen Beitrag geschrieben. Daß Du da einen Halbsatz aus dem Kontext reißt, läßt mich vermuten, daß Du meinen Beitrag entweder nicht verstanden hast oder einfach nur provozieren möchtest.
nohtz
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"Nö. Die Sprachsteuerung kann man beim iPhone ausschalten"
-->sagt der, der sprachsteuerung als das mass der dinge hält
(falls du noch die selbe person bist, die das mal sinngemäss so behauptet hat)

"Bei den hier besprochenen smarten "Home-Boxen" ist es hingegen deren ausdrückliche Bestimmung auf jedes gesprochene Wort zu lauschen"
-->nicht kaufen, fertich is der lack

"daß Du meinen Beitrag entweder nicht verstanden hast oder einfach nur provozieren möchtest"
-->nur auf den busch klopfen, ob da noch bisschen substanz mit kommt
Fritz_The_Cat
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1. ging es in meiner Antwort #7 an @Zander nicht allein um Siri sondern allgemein um die nur OPTIONAL zu nutzende Sprachsteuerung von Smartphones im Gegensatz zu den hier thematisierten "Home-Boxen", deren ausdrückliche Bestimmung es ist auf jedes gesprochene Wort zu lauschen.

2. habe ich ja bereits in #4 "ketzerisch die Frage aufgeworfen], ob diese Art "Home-Geräte" wirklich ein Fortschritt sind… Stichwort: 1984"

3. "auf den busch klopfen" = ein anderer Terminus für 'provozieren'. Schön, daß DU das so unumwunden ugegeben hast. Dann haben wir das ja geklärt.
nohtz
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"3. "auf den busch klopfen" = ein anderer Terminus für 'provozieren'. Schön, daß DU das so unumwunden ugegeben hast. Dann haben wir das ja geklärt. "
-->ähm, nein, haben wir nicht geklärt.
der definition nach ist es keine provokation:

https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~auf%20den%20Busch%20klopfen&suchspalte%5B%5D=rart_ou

aber mit (wort)definitionen hast du es ja eh nicht so

dass du bei einer nachfrage sofort "HILFE, PROVOKATION" schreist... naja...
...hätten wir geklärt, wie gehaltvoll dann deine aussage ist

Geändert von nohtz (14.08.2017 um 12:46 Uhr)
AlfredENeumann
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[QUOTE=DerZander;1462495]
@idm
Die Dinger sind auch eher für die Küche oder so gedacht. Für das Wohnzimmer mit höheren Ansprüchen an den Sound wäre dann eher sowas wie ein Echo Dot (gibt es noch nicht von Google glaube ich) mit Anschluss an die normale Soundanlage geeignet.[/QUOTE]

Das löst man ganz einfach mit nem Chromecast Audio an einer vernünftigen HiFi Anlage.
Weil wer die Teile nur zum Musikhören holt ist bei Google Home oder der Amazon-Kiste sowieso schlecht aufgehoben. Da gibt es einfachere Lösungen.
Fritz_The_Cat
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"Da gibt es einfachere Lösungen. "

==> Stimmt. z.B. diese: https://www.amazon.de/BLAUPUNKT-IRD-30-Internetradio-Radio/dp/B0741CYWY9/
DerZander
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A:"Die Home-Assistenten hören ja nur zu, wenn man das Schlüsselwort gesagt hat und senden sonst nichts."
B: "Tja, weiß man es? Wenn man sich so ein Wanze ins Wohnzimmer stellt, dann weiß man nie was sie macht und ob nicht auch heimlich übertragen wird"
--> Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS.

B:"Außerdem kann man die Dinger vielleicht hacken und dann kann die NSA/Böse Hacker/Werauchimmer alles bei dir mithören"
--> Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS.

B:"Ich klebe auch immer die Laptop-Kamera bei meinem Laptop zu. Die kann die NSA/Böse Hacker/Werauchimmer hacken und mit beobachten"
--> Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS.
(Ich habe noch nie ein Smartphone mit zugeklebter Kamera gesehen.)

Ich will die Argumente nicht klein reden, aber wer ein Smartphone nutzt, der kann auch einen Home-Assistenten nutzen. Die Unterschiede sind nur "gefühlt".

>> Die Sprachsteuerung kann man beim iPhone ausschalten.

Wer nicht vertraut, dass die Home-Assistenten nicht übertragen, wenn sie nicht sollen, der kann auch nicht darauf vertrauen dass Siri ausgeschaltet ist, wenn man es ausschaltet.

>> Bei den hier besprochenen smarten "Home-Boxen" ist es hingegen deren ausdrückliche
>> Bestimmung auf jedes gesprochene Wort zu lauschen.

Wichtig ist nur, ob ein Gerät es kann und es macht. Ob es ausdrückliche Bestimmung ist oder nur eine Funktionen nebenbei ist unerheblich. Wie gesagt: Deine "Argumente" sind nur "gefühlte".
DerZander
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@Alfred
>> Das löst man ganz einfach mit nem Chromecast Audio an einer vernünftigen HiFi Anlage.
stimmt, Chromecast habe ich immer nicht so auf der Rechnung.
nohtz
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""Da gibt es einfachere Lösungen. "
==> Stimmt. z.B. diese: https://www.amazon.de/BLAUPUNKT-IRD-30-Internetradio-Radio/dp/B0741CYWY9/ "
-->spielt auch bestimmt die sammlung, die ich auf dem PC, bei amazon habe...nicht
und es ist hässlich wie die nacht

Geändert von nohtz (14.08.2017 um 14:57 Uhr)
Fritz_The_Cat
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"-->spielt auch bestimmt die sammlung, die ich auf dem PC, bei amazon habe...nicht"
==> Du meinst, DU hast NICHT die Beschreibung zu dem Gerät gelesen? ("Adaptive WiFi-Antenne bringt kabellos Musik vom PC aufs Internetradio. Gerät streamt als UPnP Media-Player Musik aus dem eigenen Netzwerk wireless ab")


"und es ist hässlich wie die nacht"
==> Geschmackssache. Außerdem ging es in #13 um die Einfachheit von Lösungen für Küchenradio wie es @Zander in #6 ansprach.


@ Zander:

"Deine "Argumente" sind nur "gefühlte". "
==> Mag sein. Darf ich trotzdem die in #3 gestellte Frage aufwerfen, ob die "Home-Boxen" wirklich ein Fortschritt sind? … Auch unter dem Stichwort 1984…
nohtz
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"Du meinst, DU hast NICHT die Beschreibung zu dem Gerät gelesen?"
-->doch habe ich...
vom PC ja. musik, die ich im amazon-konto habe nicht...

"die Einfachheit von Lösungen für Küchenradio"
-->so einfach isses eben doch nicht
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@DerZander:Fritz?: "Tja, weiß man es? Wenn man sich so ein Wanze ins Wohnzimmer stellt, dann weiß man nie was sie macht und ob nicht auch heimlich übertragen wird"
du: Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS."
>>Das gilt für das Smartphone qualitativ schon, aber eben nicht quantitativ. Eine ähnliche bzw sogar weitreichendere Überwachung wäre mit dem Smartphone möglich, aber eben nur theoretisch und nicht praktisch. Praktisch würde man es bei Dauerüberwachung schon am höheren Akkuverbrauch merken. Für zielgerichtete Überwachung eignet sich ein Smartphone selbstverständlich besser rein von der Sensorik und dem Einsatzgebiet. Das Hauptproblem ist aber immer noch die (automatisierte) Massenüberwachung. Von Gelegenheitshackern hat man auf Android und iOS sowieso nicht viel zu befürchten, wenn man es nicht darauf anlegt.

Fritz?:"Außerdem kann man die Dinger vielleicht hacken und dann kann die NSA/Böse Hacker/Werauchimmer alles bei dir mithören"
Du: "Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS."
>>Insgesamt nicht technologiebedingt, sondern eine Frage der Implementierung. Wie bei allen IoT-Geräten derzeit sollte man die Finger von proprietärer Software lassen in diesem Bereich. Die Chancen stehen gut, dass die massenhaft ausgehorcht werden. Wie gesagt, hat aber nichts mit der Geräteklasse selbst zu tun.

Fritz?:"Ich klebe auch immer die Laptop-Kamera bei meinem Laptop zu. Die kann die NSA/Böse Hacker/Werauchimmer hacken und mit beobachten"
Du: "Stimmt, aber gilt genauso für Smartphones, und die haben auch noch Kameras und GPS.
(Ich habe noch nie ein Smartphone mit zugeklebter Kamera gesehen.)"
>>Das wollte doch hier jemand schon machen. Da gab es hier glaube ich einen Forenanfrage, aber naja... ist auch insgesamt ein bisschen rückwärtsgewandt, aber gut wenn man die Kamera nicht nutzt, dann spricht da natürlich auch nichts dagegen. Dass die NSA da allerdings dran Interesse hat, darf man bezweifeln. NSA hat nur Interesse an verarbeiteten Daten, die man mit wenig Aufwand weiterverarbeiten kann und "böse Hacker" dürften auch kein besonderes Interesse an der Kamera haben, wenn der "böse Hacker" kein Bekannter ist.

Fritz?:Bei den hier besprochenen smarten "Home-Boxen" ist es hingegen deren ausdrückliche Bestimmung auf jedes gesprochene Wort zu lauschen.
du:"Wichtig ist nur, ob ein Gerät es kann und es macht. Ob es ausdrückliche Bestimmung ist oder nur eine Funktionen nebenbei ist unerheblich. Wie gesagt: Deine "Argumente" sind nur "gefühlte"."
>>Das stimmt auch nur halb. Die Audio kann theoretisch bei beiden abgegriffen werden, wobei das beim Smartphone um einiges schwerer sein wird, weil man hier auf dem Hardware-/Treiberlevel arbeiten muss. Bei Alexa hingegen wird alles analysiert und verarbeitet, was beim Smartphone schlicht nicht energieeffizient umsetzbar ist. Das heißt, dass man am Ende verwertete Daten abgreifen kann, was beim Smartphone so nicht machbar ist ohne dass der Anwender das auf Dauer merkt. Smartphones sind eben nicht für den gleichen Einsatzzweck gedacht. Die Unterschiede sind klein, aber praktisch sind die Auswirkungen groß.
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... oder kurz ibnam
DerZander
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@IBNAM
>> Das Hauptproblem ist aber immer noch die (automatisierte) Massenüberwachung.
Da hast du recht, aber das Szenario sehe ich als eher unwahrscheinlich an. Zumindest als unwahrscheinlicher als die gezielte Bespitzelung.

Es gibt natürlich einige zu diskutierende Unterschiede zwischen den Überwachungsfähigkeiten der Home-Assistenten und der Smartphones, aber so weit kommt man ja meistens gar nicht. Meistens geht es wie hier: Fritz, der selber überall sein iPhone dabei hat, sieht in den Home-Assistenten "1984". Das zeugt einfach davon, dass er wenig bis gar nicht darüber nachgedacht hat.

>> Smartphones sind eben nicht für den gleichen Einsatzzweck gedacht.

Das sehe ich anders und denke, dass du hier falsch liegst. Auf den Echos läuft auch nur ein angepasstes Android und alle Smartphones habe bereits eine dauerhafte CatchWord-Erkennung (Ok, Google, Hey Siry etc pp.) laufen auch wenn diese aus Stromspargründen oft nicht permanent läuft.

Technisch auf Seiten der Hard- und Software sehe ich keinen Unterschied. Die Smartphones würde sich genau so zum Überwachen eignen, auch wenn beim Echo die Mikros besser sind und er dauerhaft Strom hat. Dafür gaben die die Smartphones viel mehr Sensoren, Kameras und GPS.
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@DerZander:"Da hast du recht, aber das Szenario sehe ich als eher unwahrscheinlich an. Zumindest als unwahrscheinlicher als die gezielte Bespitzelung. "
>>Die gezielte Bespitzelung dürfte doch relativ uninteressant sein bei dir und mir sofern du keine richtig wichtigen Firmen-/Staatsinterna kennst. Man darf ja nicht vergessen, dass man für das gezielte Bespitzeln Manpower braucht und das führt gleichzeitig zu einem viel fragileren Überwachungssystem, wenn man das auf die Masse anwenden will.

"Es gibt natürlich einige zu diskutierende Unterschiede zwischen den Überwachungsfähigkeiten der Home-Assistenten und der Smartphones, aber so weit kommt man ja meistens gar nicht. Meistens geht es wie hier: Fritz, der selber überall sein iPhone dabei hat, sieht in den Home-Assistenten "1984". Das zeugt einfach davon, dass er wenig bis gar nicht darüber nachgedacht hat."
>>Gut möglich, aber 1984 lässt sich leichter mit automatisierter Überwachung umsetzen als mit gezielter Überwachung. Der Unterschied ist dann eben ob ich per Software meinen Wunsch äußere und so die Menschen aussiebe oder ob ich jeden einzelnen abhören muss um das zu Gleiche zu erreichen. Was ist wohl praktisch besser umsetzbar auch in Hinblick auf die Antwort darüber?

"Das sehe ich anders und denke, dass du hier falsch liegst. Auf den Echos läuft auch nur ein angepasstes Android und alle Smartphones habe bereits eine dauerhafte CatchWord-Erkennung (Ok, Google, Hey Siry etc pp.) laufen auch wenn diese aus Stromspargründen oft nicht permanent läuft."
>>Ich glaube der erste Satz zielt auf die Sicherheit ab. Ist für die Geräteklasse erstmal nicht so relevant, weil das ein Implementierungsdetail ist. Nehmen wir an, dass es so sicher gegen Angriffe von außen ist, wie es Smartphones sind. Der Unterschied ist immer noch, dass die automatisierte Überwachung mit einem Smartphone praktisch schwer bis gar nicht umsetzbar ist in dem gleichen Sinne wie es beim Echo der Fall ist. Smartphones kann man ergänzend hinzunehmen, ja, aber dann wären die Assistenten immer noch ein Nachteil, weil die eben oben drauf kommen.

Ich würde auch sagen, dass die automatisierte Überwachung des Gesagten (und Umwandlung in Textform) noch um einiges schmerzhafter wiegt als Bewegungsprofile und Kamerabilder (oder Videos meiner Hosentasche :p). Aber ich sehe ein, dass das wohl auch auf den Einzelfall ankommt. Schlussendlich ist es für mein Argument kaum relevant.

"Technisch auf Seiten der Hard- und Software sehe ich keinen Unterschied. Die Smartphones würde sich genau so zum Überwachen eignen, auch wenn beim Echo die Mikros besser sind und er dauerhaft Strom hat. Dafür gaben die die Smartphones viel mehr Sensoren, Kameras und GPS."
>>Ja mehr Sensoren, aber mit den Daten kann man nur bedingt was anfangen, wenn man zB Menschen politisch steuern will. Eine Überwachung im Wohnzimmer über das Gesagte ist da schon etwas hilfreicher.
 
 

 
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