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Nepper, Schlepper, Baunerfänger: Nie wieder 1und1 ...

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stefan48media
Newcomer
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Beiträge: 1
Registriert seit: 20.10.2011

Nepper, Schlepper, Baunerfänger: Nie wieder 1und1 ...

... ich war leider so bescheuert und bin vor ein zwei Jahren von der Deutschen Telekom (Festnetz und Internet) weg und zu 1und1 mit einem „Komplettanschluss“gegangen - und ich muss es leider so hart sagen: Ich könnte mich Stunde um Stunde in den Allerwertesten beißen.

Doch der Reihe nach. Ich wohne in einem "Hochhaus-Bunker" am Wöhrder See in Nürnberg. Gebaut wurde der "Bunker" 1970/72 - leider mit der entsprechenden Technik der damaligen Zeit: „KUPFERKABEL!“

Wir haben zwar eine TV-Anlage für ASTRA (DVB-C) auf dem Dach, aber die "armen" Eigentümer haben absolut kein Geld (800 EURO) für einen Transponder für Hotbird! Es ist zum Schreien! Und das geben die "irren Hausverwalter Typen" einem so gar noch schriftlich! Weil die wohlbeleibten älteren Damen keinen Sex in der hauseigenen TV-Anlage haben wollen! Noch katastrophaler ist die Geschichte mit Telefon/Internet. Hier kann die Telekom maximal ein DSL von 3.000 Kbit/s anbieten - natürlich zum stolzen Preis von rund 35 EURO. Okay, dafür lief das aber auch bislang anstandslos. Keine Abbrüche, keine Aussetzer, schneller Verbindungsaufbau.

Übrigens: Bei entsprechender Modernisierung der TV-Verkabelung wäre bei uns ein schnelles DSL auch über ASTRA für alle Mieter mit entsprechendem Modem möglich - aber das kostet halt leider Geld und leider haben die Eigentümer auch nicht den entsprechenden „Weitblick“!

Ganz abgesehen davon, liegt direkt vor unserer „Hoch-Bunker-Anlage“ eine Glasfaser-Leitung in Richtung einer „großen Nürnberg Versicherung“ vergraben.

Und jetzt zu 1und1: Kaum bei 1und1 (Komplettanschluss DSL 6000) ging der Ärger auch schon los: Schlechte Sprachqualität, permanente Abbrüche und eine DSL-Geschwindigkeit von maximal 5.000 Kbit/s. Und jetzt kommt der Hammer: Trotz dieser Schwierigkeiten habe ich "Vollidiot" mich zu einem Tarifwechsel auf 1und1 DSL 16.000 überreden lassen. Da habe ich aber voll in den "Scheibenkleister" gelangt. Auf gut Deutsch: Ich habe voll „krass“ die „A-Karte“ gezogen:

Die Leitung ist permanent zusammengebrochen und hat maximal 6.000-8.000 Kbit/s gebracht. Und nun kommt der der Gipfel der 1-und1-Frechheit: 1und1 sieht den Vertrag als erfüllt an und verweist auf die Vertragsklausel von "bis zu … Geschwindigkeit" und hat natürlich auch schon die Rechnung mit dem vollen und neuen Beitrag geschickt. Dass ich inzwischen vom "neuen" Vertrag zurückgetreten bin und die Wiedereinsetzung des alten Vertrag verlangt habe, nimmt natürlich 1und1 geflissentlich nicht zur Kenntnis. Wozu auch? Nepper, Schlepper, Bauernfänger …

Natürlich kann ich die Einzugsermächtigung widerrufen und via Mahnverfahren eine gerichtliche Klärung versuchen – aber bei den „weltfremden Göttern in Schwarz“, die wir hier in Nermbärch haben, na denn, gute Nacht ...

Fazit:
Mit diesen Typen von 1und1 kann man(n) nur mit Einschreiben und Rückschein verhandeln. Oder noch besser: Falls eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, sofort verklagen. Was anderes haben diese Kerle nicht verdient! Das ist wirklich die Methode: "Nepper, Schlepper, Bauernfänger …"

Und wer ganz schlau ist, lässt die Hände davon. Das „soll“ aber für die meisten der privaten „Billigheimer“ gelten. Lieber fünf bis zehn EURO mehr bezahlen und dafür einen vernünftigen Vertragspartner haben.
Macianer
Gast
no user
Tut mir leid, daß Du diese Erfahrungen machen mußtest. Andererseits: rechtzeitige Information (über 1&1 Geschäftsgepflogenheiten) soll ebenso vor Unbill schützen wie das Lesen von und Nachdenken über -im Grunde gängige- (Werbe-)-formulierungen zur DSL-Geschwindigkeit.

So ist Deinem im letzten Absatz formulierten Fazit auch nichts hinzuzufügen.…
cookieman
Moderator
Benutzerbild von cookieman
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Ort: Lost Paradise
Ich bin ganz ehrlich und bitte auch deswegen nicht böse sein. Letztlendlich muss man sich auch entsprechend informieren, was technisch machbar ist.

Alleine die Tatsache das die Telekom nur max. 3 MBit anbieten kann würde mich stutzig wenn andere Anbieter eine höhere Bandbreite auf DSL-Basis anbieten können. Das läßt sich aber schnell feststellen. Die meisten Anbieter bieten auf ihren Websites die Möglichkeit eines Verfügbarkeitscheck. Spätestens da siehst Du was möglich ist.

Das funktioniert nicht außer der Anbieter hätte ein komplett eigenes Leitungsnetz in der Straße liegen. Den Aufwand betreibt aber kein Anbieter.
Wenn es eben nur die Leitung der Telekom gibt, muss der Anbieter die letzte Meile abnehmen. Da vermutlich die Vermittlungsstelle weiter weg zu sein scheint, oder technisch nicht aktuell ist, dürfte bei dir ein recht hoher Dämpfungswert herrschen da nur 3 MBit möglich sind.

Die einzige Alternative die ich dir so mitgeben kann, wäre eine Abfrage bei T-Mobile, Vodafone und O2 zum Thema LTE, dem neuen Standard, da die Anbieter auch damit anfangen in den Städten die Versorgung aufzubauen.
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Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.(Goethe)
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