Gesamteindruck 70%
Empfehlung nein,
Bewertet am 08.09.2009
GNUme Tops und Flops
Tops & Flops
Linux Westentaschencomputer, incl. X11
guter Support durch Hobbyentwickler
freie Wahl des (Linux-)Betriebssystems (Debian, Android, SHR, ...)
inakzeptable Sprachqualität, teils wohl leider auch wg. Hardwaremacken
Hersteller hat Softwareentwicklung gestoppt
GNUme Detailbewertung
Detail
Design & Verarbeitung
100%
Bedienung & Handlichkeit
40%
Ausstattung & Features
80%
Gesamteindruck
60%
GNUme findet das Openmoko Neo FreeRunner
nicht empfehlenswert
Achtung Baustelle! Eltern haften...
Die Hardware war bei Markteinführung top, ist daher noch immer ganz in Ordnung,
aber eben nicht mehr in allen Punkten Spitze. Da mehr als GPRS nicht geht, ist
Internet "on the Road" z.B. unzeitgemäß lahm. Das winzige, aber knackscharfe
VGA-Display dagegen wird u.A. noch eine Weile lang mithalten können.
Mangels
Platz wurden (wie bei vielen anderen Smartphones auch!) an einigen Stellen
kapazitiv unterdimensionierte Kondensatoren verbaut, Audio ist daher eher
mangelhaft. Leider schlagen Defizite der Hardware aber auch in hohem Maße auf
die Funktion als Telefon durch und ob Software hier allein noch irgendwann für
akzeptable Sprachqualität sorgt, darf bezweifelt werden, zumal das firmeneigene
Entwicklerteam mittlerweile entlassen wurde und die Motivation, an toten
Projekten weiter mit Hochdruck zu arbeiten, eher gering sein wird (insbesondere
in Anbetracht lebendiger Linux-Projekte wie Nokia / Maemo, oder Palm /
WebOS!).
Netter Versuch, aber andere (Palm / Nokia) können das demnächst
deutlich besser. Wer wusste, worauf er sich einließ und sich gut mit Linux
auskennt, wird seinen OpenMoko Freerunner trotzdem nicht hergeben wollen - und
sei es nur aus sentimentalen Gründen, oder als individuell anpassbarer
(Zweit-)Taschencomputer.
Nachzügler und der Rest der Welt warten aktuell
besser noch einige Wochen auf ausgereifte Smartphones mit Palm's WebOS, oder
auf Geräte mit Maemo von Nokia und profitieren dort dann ggf. von der Vorarbeit,
die durch dieses Smartphone im Bereich freier Software geleistet wurde. Wer
damit nicht ernsthaft telefonieren will, bekannte Macken toleriert und eher
einen bezahlbaren Linux Taschencomputer sucht, könnte sich zwar ggf. noch immer
für das "Original" interessieren, sollte sich aber vorher die in den USA stark
fallenden Preise für Palm's Pre ansehen und überlegen, ob er da wirklich noch
spart, oder (in Anbetracht diverser Defizite) am Ende gar draufzahlt...
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Achtung Baustelle! Eltern haften...
Gesamteindruck 70% Empfehlung nein, Bewertet am 08.09.2009
Die Hardware war bei Markteinführung top, ist daher noch immer ganz in Ordnung,
aber eben nicht mehr in allen Punkten Spitze. Da mehr als GPRS nicht geht, ist
Internet "on the Road" z.B. unzeitgemäß lahm. Das winzige, aber knackscharfe
VGA-Display dagegen wird u.A. noch eine Weile lang mithalten können.
Mangels
Platz wurden (wie bei vielen anderen Smartphones auch!) an einigen Stellen
kapazitiv unterdimensionierte Kondensatoren verbaut, Audio ist daher eher
mangelhaft. Leider schlagen Defizite der Hardware aber auch in hohem Maße auf
die Funktion als Telefon durch und ob Software hier allein noch irgendwann für
akzeptable Sprachqualität sorgt, darf bezweifelt werden, zumal das firmeneigene
Entwicklerteam mittlerweile entlassen wurde und die Motivation, an toten
Projekten weiter mit Hochdruck zu arbeiten, eher gering sein wird (insbesondere
in Anbetracht lebendiger Linux-Projekte wie Nokia / Maemo, oder Palm /
WebOS!).
Netter Versuch, aber andere (Palm / Nokia) können das demnächst
deutlich besser. Wer wusste, worauf er sich einließ und sich gut mit Linux
auskennt, wird seinen OpenMoko Freerunner trotzdem nicht hergeben wollen - und
sei es nur aus sentimentalen Gründen, oder als individuell anpassbarer
(Zweit-)Taschencomputer.
Nachzügler und der Rest der Welt warten aktuell
besser noch einige Wochen auf ausgereifte Smartphones mit Palm's WebOS, oder
auf Geräte mit Maemo von Nokia und profitieren dort dann ggf. von der Vorarbeit,
die durch dieses Smartphone im Bereich freier Software geleistet wurde. Wer
damit nicht ernsthaft telefonieren will, bekannte Macken toleriert und eher
einen bezahlbaren Linux Taschencomputer sucht, könnte sich zwar ggf. noch immer
für das "Original" interessieren, sollte sich aber vorher die in den USA stark
fallenden Preise für Palm's Pre ansehen und überlegen, ob er da wirklich noch
spart, oder (in Anbetracht diverser Defizite) am Ende gar draufzahlt...
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