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Galaxy S Internet & E-Mail im Test

Samsung Galaxy S i9000 Test - Teil 4. Hier geht es zur ersten Seite vom Samsung Galaxy S i9000 Test.

Internet und E-Mail

Im Internet spielt die Hardware ihre Stärken aus. Auf dem großen Display verliert man nie die Übersicht und der Gigahertz-Prozessor sorgt gleichzeitig dafür, dass man immer butterweich über die Websites scrollt. Areamobile ist in knapp 7 Sekunden vollständig geladen. Das ist fast so schnell wie mit dem iPhone 4. Auf dem Samsung-Handy macht das Internet aber mehr Spaß, weil das Display schlicht größer ist. Flash-Inhalte werden erst nach dem Update auf Android 2.2 unterstützt.  

Mehr Übersicht: Der Galaxy-S-Browser im Vergleich mit dem HTC Desire

Mehr Übersicht: Der Galaxy-S-Browser im Vergleich mit dem HTC Desire / Foto: Areamobile

Bei E-Mails kann das Galaxy S ebenfalls überzeugen. Samsung hat den nativen Client von Android mit einer eigenen Benutzeroberfläche veredelt, die zwar nicht so viele Funktionen integriert, wie die HTC-Oberfläche Sense, aber eine gute Übersicht bietet. Im oberen Display-Bereich findet man eine schmale Leiste, die den schnellen Wechsel in alle Mail-Unterordner erlaubt. Das Android-System kann mit POP-, IMAP- und Exchange-Postfächern umgehen. 

Galaxy S Posteingang

Galaxy S Posteingang

Social Hub

Social Hub / Screenshots: Areamobile

 

Leider gibt es keinen globalen Posteingang, die E-Mails landen stattdessen in separaten Ordnern, die man als Schnellzugriffe auf dem Startbildschirm anordnen kann. Da hilft auch der von Samsung angepriesene "Social Hub" nichts. Er soll alle möglichen Sozialnetzwerke und Nachrichten in einer Oberfläche bündeln, entpuppt sich aber in der Praxis als simple Ansammlung von Links. Ein Fingertipp auf ein E-Mail-Fach öffnet den Posteingang, drückt man auf Facebook&Co, dann öffnet sich ein Browser-Fenster und man wird auf die mobile Website weitergeleitet.

Connectivity

Das Galaxy S gehört zu den Smartphones mit den umfangreichsten Verbindungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zum iPhone 4 hat Samsung an fast alle wichtigen Standards gedacht. Sie reichen von einem microUSB-Anschluss bis zu den erweiterten Netzstandards DLNA und UPnP, über die man Dateien in einem Heimnetzwerk freigeben kann. Die entsprechende Software hat der Hersteller sogar schon in den Handy-Speicher gelegt: All Share.

Samsung All Share

Mit Samsung All Share kann man...

Samsung All Share

...Dateien vom Server auf dem Telefon wiedergeben...

...und umgekehrt... / Screnshots: Areamobile

 

Damit kann man zum Beispiel Fotos auf dem Handy auf einem Computer anschauen oder Musik vom Computer an das Handy weiterleiten. Wer einen modernen Fernseher mit DLNA-Unterstützung zu Hause hat, kann die mit dem Handy gedrehten Videos ohne Umwege auf den Fernseher streamen. Die Möglichkeiten der Software sind beeindruckend, aber sie hat noch einige Kinderkrankheiten: bei unserem Test kam es zu Abstürzen und mitunter wurden Dateien nicht gelesen oder angezeigt. 

Verschiedene Verbindungeinstellungen für USB

Verschiedene Verbindungeinstellungen für USB

Im Modus

Im Modus "Samsung Kies" wird das Galaxy S unbenutzbar / Screenshots: Areamobile

 

Auch die PC-Anbindung ist noch nicht ausgereift. Damit das Galaxy S überhaupt am Computer erkannt wird, muss man das mehr als 100 Megabyte große Software-Paket Kies installieren, das die Verwaltung des Galaxy S über den PC erlaubt. Mit dem Programm, das von der Video-Konvertierung, Kontakt-Synchronisation bis hin zur Verwendung des Handy als Modem (Tethering) zahlreiche Funktionen integriert, fangen die Probleme aber erst an. Besonders genervt waren wir von der Tatsache, dass das Handy völlig unbrauchbar wird, wenn man es über Kies an den PC stöpselt. Auf dem Bildschirm erscheint dann ein Platzhalter und man kann nichts mehr machen. Zu allem Überfluss wird das Gerät nicht immer erkannt. Bei uns half dann nur ein PC-Neustart. Hier muss Samsung unbedingt nachbessern. Bis dahin sollte man versuchen Kies einfach nicht zu benutzen. Unter dem Menüpunkt "Einstellungen/Telefoninfo" versteckt sich der Eintrag "USB-Einstellungen", wo man den den Standard von "Samsung Kies" auf "Massenspeicher" umstellen kann. 

Schnittstelle zwischen PC und Handy: Samsung Kies / Screenshot: Areamobile

Schnittstelle zwischen PC und Handy: Samsung Kies / Screenshot: Areamobile

Technisch macht der Hersteller alles richtig. Neben HSPA und dem neuen WLAN-Standard n wird sogar Bluetooth in Version 3.0 unterstützt. Der neue Bluetooth-Standard enthält neue Stromspar-Mechanismen und soll Verbindungen schneller aufbauen und die theoretische Übertragungsgeschwindigkeit verzehnfachen. War bei der Version 2.1+EDR noch eine maximale Geschwindigkeit von 2,1 Megabit pro Sekunde möglich, schafft 3.0 einen maximalen Durchsatz von 24 Megabit. Diese Transferrate wird aber nur erreicht, wenn beide Handys den Standard unterstützen und ein extra WLAN-Kanal zur Hilfe genommen werden kann. Bluetooth 3.0 ist kompatibel zu allen vorhergehenden Versionen.

A-GPS ist natürlich auch integriert. Der GPS-Fix ist schnell und die Verbindung ist stabil, sodass man das Gerät problemlos für die kostenlose Navigation mit Google Maps benutzen kann . 

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