| Gesamtwertung | |
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| Gesamteindruck |
85%
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Bei Amazon kostet das HTC Wildfire gerade einmal 260 Euro, trotzdem kommt es mit einer technischen Vollausstattung, die im Vergleich mit Topmodellen nur an wenigen Stellen abgespeckt wurde. Das macht es besonders für jüngere Menschen interessant. Wir sagen, ob sich der Kauf lohnt.
Bei Amazon kostet das HTC Wildfire gerade einmal 260 Euro, trotzdem kommt es mit einer technischen Vollausstattung, die im Vergleich mit Topmodellen nur an wenigen Stellen abgespeckt wurde. Das macht es besonders für jüngere Menschen interessant. Wir sagen, ob sich der Kauf lohnt
Das HTC Wildfire sieht aus wie eine Mischung aus Nexus One und Desire. Das günstige Smartphone weist ebenfalls starke Rundungen auf und liegt dadurch gut in der Hand, außerdem verwendet der Hersteller bei den drei Geräten einen fast identischen Materialmix. Doch wo beim viel teureren Desire ein lackierter Metallrahmen rund um das Display Verwendung findet, erwartet den Nutzer beim Wildfire nur Kunststoff. Auch auf der Rückseite findet man solches Alu-Imitat, das man nur durch Anfassen vom Original unterscheiden kann.
In Deutschland gibt es das Socializer-Handy in den Farben Braun, Schwarz und Weiß. Rot bleibt anderen Ländern vorbehalten. Das Wildfire sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch sehr kompakt. Mit Maßen von 107x60x12 Millimeter passt es gut in jede Hosentasche, 118 Gramm Gewicht gehen in Anbetracht der guten technischen Ausstattung voll in Ordnung. An der Verarbeitung kann man trotz der einfachen Materialien nur wenig auszusetzen. Der Akkudeckel sitzt passgenau an seinem Ort, Spaltmaße fallen zwar nicht immer gleichmäßig, aber weitgehend gering aus.
Beim Display macht sich der günstige Preis aber dann doch bemerkbar. Es misst 3,2 Zoll, statt moderner AMOLED-Technik verwendet HTC nur ein TFT mit 65.000 Farben und die Auflösung beträgt lediglich 320x240 Pixel. Das mag im Alltag ausreichen, im direkten Vergleich mit aktuellen Topmodellen wie Samsung Galaxy S (800x480 Bildpunkte) oder iPhone 4 (960x640 Bildpunkte) wirkt die QVGA-Auflösung allerdings pixelig und unscharf.
Unter dem Touchscreen findet man die gleiche optische Maus, wie beim Desire - aber sie wird beim Wildfire nicht von Metall-Tasten flankiert, sondern von Sensortasten, die man nicht erfühlen kann. Texte lassen sich wegen des hervorragenden HTC-Keyboards gut tippen, zumindest im Querformat sind die einzelnen Tasten ausreichend groß. Leider dauert die Ausrichtung der Tastatur mit mehreren Sekunden recht lang.
Das Wildfire knipst Fotos mit fünf Megapixel, ein LED-Blitz sorgt bei schlechten Lichtverhältnissen für Unterstützung. In Anbetracht des günstigen Preises für das Smartphone sind das gute Werte. Bei Videos hat HTC allerdings einen ganz dicken Rotstift angesetzt, eine Auflösung von 352x288 Pixel ist das Maximum. Diese Funktion hätte sich der Hersteller daher gleich ganz schenken können.
Dafür ist die Qualität der Fotos durchaus akzeptabel. Bildschärfe und Farbwiedergabe gehen voll in Ordnung, auch wenn unser Testmodell im Bildbereich mittig links zu partieller Unschärfe neigte. Das dürfte aber ein Einzelfall sein. Große Probleme hat das Wildfire allerdings mit der Bilddynamik. Helle Bildbereiche verschwimmen schnell zu konturlosen Flächen. Dafür macht der Blitz einen sehr guten Eindruck. Er reicht gut zwei Meter weit und erlaubt scharfe Bilder selbst in völliger Dunkelheit. Er kann auch als Taschenlampe genutzt werden, HTC installiert dafür extra eine App.
Die Bildergalerie ist genauso hübsch und fast so flüssig wie auf den hochpreisigen Smartphones von HTC, allerdings braucht das Wildfire deutlich länger, um statt der grauen Platzhalter die Fotos darzustellen. Hier merkt man dem Einsteiger-Smartphone deutlich an, dass es keinen starken Gigahertz-Prozessor hat.
Musik kann man auf dem Wildfire nur genießen, wenn man gute Kopfhörer dazu kauft. Das originale Headset ist zwar sehr laut und klar, aber ohne Bässe. Mit einem besseren Headset – egal ob mit 3,5-Millimeter-Stecker oder per Bluetooth mit A2DP- Protokoll gekoppelt– produziert das Wildfire aber ein ausgewogenes Klangbild aus Bass und Höhen.
Optisch sieht der Player aus, wie auf dem Gigahertz-Handy HTC Desire, bei der Anwendung merkt man dem Wildfire aber den über 400 Megahertz schwächeren Prozessor deutlich an. Schon beim Aufrufen des Players genehmigt sich das Handy ein paar Sekunden Bedenkzeit, will man anschließend zum nächsten Lied springen, dauert das ebenfalls einen spürbaren Augenblick. Das UKW-Radio mit RDS-Merkmalen wie Radiotext bietet zwar die typische Ausstattung, hat aber schlechten Empfang und ist sehr leise. Filme machen wegen dem kleinen Display samt niedriger Auflösung wenig Spaß, für gelegentliche Youtube-Videos mit dem guten Client reicht es aber allemal.
Trotz schnellem HSDPA-Datenturbo mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde und WLAN ist das HTC Wildfire im Internet schneckenlahm. Im Test benötigte das Einstiegs-Smartphone für areamobile.de über 40 Sekunden, das HTC Desire braucht dafür weniger als 10 Sekunden. Das Wildfire ist viel zu langsam, große Seiten werden so zur Qual. Auch nach der Wartezeit werden Poweruser mit dem Wildfire nicht glücklich. Wegen des kleinen Displays und der niedrigen Auflösung ist die Übersicht schlecht, scrollen kann man mit dem HTC-Gerät nur ruckelig. Auch der automatische Wechsel ins Querformat mittels Lagesensor dauert einige Sekunden.
Wer andere HTC-Handys kennt, kommt auch mit dem Wildfire auf Anhieb zurecht. Die Software ist mit dem HTC Desire fast identisch, auf beiden Handys sind das Betriebssystem Android 2.1 und die Oberfläche Sense installiert. Selbst technisch gibt es viele Übereinstimmungen: Schnelles HSDPA, WLAN und sogar GPS hat das Wildfire. Aber die Arbeitsgeschwindigkeit kann nicht mit Spitzenmodellen mithalten. Nicht nur der Browser ist langsam, man muss auch einige Sekunden warten, bevor Programme gestartet werden. Das Scrollen durch Menüs oder auf dem Startbildschirm funktioniert hingegen fast flüssig.
Die HTC-App Friend Stream fasst die Aktivitäten von Freunden bei den drei sozialen Netzwerken Facebook, Flickr und Twitter übersichtlich zusammen. Per Widget kann man dann auf seinem Homescreen alle Updates einsehen. Der Funktionsumfang von Friend Stream ist begrenzt, eigenständige Clients wie Seesmic oder selbst die neben Friend Stream vorinstallierte Twitter-App HTC Peep können mehr.
Eine echte Neuerung ist hingegen die App Share-Funktion – zumindest für HTC. Damit kann man Freunden und Bekannten als SMS, E-Mail oder über soziale Netzwerke einen direkten Link zu Anwendungen aus dem Android Market schicken. Anschließend landen die nach einem Klick auf den Link direkt bei der entsprechenden App im Market. Das ist zwar sehr praktisch, ähnliche Apps gibt es allerdings schon mehrfach im Android Market.
Selbst Navigation ist mit dem Billig-Smartphone Wildfire problemlos möglich. Die günstigste Alternative (kostenlos im Android Market) ist dabei das neue Google Maps Navigation, allerdings empfiehlt sich ein günstiger Datentarif, denn die Informationen zur Routenplanung bezieht die Software aus dem Internet. Eine Verbindung zu den GPS-Satelliten ist ausreichend schnell gefunden, im Schnitt benötigt das Handy dafür keine 10 Sekunden. Die Navigationsanweisungen schallen laut und gut verständlich aus den Lautsprechern des Wildfire. Für den quakigen Sound der Stimme ist vielmehr die Sprachsynthese-Software von Google verantwortlich.
Die Gesprächsqualität ist trotz des niedrigen Anschaffungspreises beim HTC Wildfire sehr gut. Gesprächspartner sind laut und deutlich zu verstehen, das leise Grundrauschen ist nur in Gesprächspausen und dann auch nur in ruhiger Umgebung zu hören. Die Freisprechfunktion schneidet aber nur mittelmäßig ab. Auf hoher Lautstärke klirrt und scheppert der Lautsprecher deutlich vernehmbar.
Der Akku leistet 1300 mAh, das ist für die gebotene Ausstattung ausreichend, ohne das Wildfire jedoch zum Dauerläufer zu machen. Bei intensiver Nutzung kommt es nicht über einen Tag ohne Strom hinaus, im Schnitt sollte man aber zwei bis drei Tage mit einer Akkuladung schaffen.
Das Wildfire kann fast alles, was die aktuellen Topmodelle auch beherrschen und ist noch dazu günstig. Das klingt nach einem guten Geschäft, allerdings muss man sich mit einigen Nachteilen im Vergleich zu den großen Geschwistermodellen Desire und Nexus One abfinden: Zum regelmäßigen Internetsurfen ist der Billigheimer einfach zu langsam, auch das Display spricht wegen der niedrigen Auflösung dagegen. Ein weiterer Nachteil ist der mit 528 Megahertz deutlich schwächere Prozessor. Das Wildfire lässt sich immer wieder einige Sekunden Zeit, bevor Befehle ausgeführt werden und ist auch nicht gerade ruckelfrei beim Scrollen auf Internet-Seiten oder in Menüs. Wer damit klarkommt, erhält ein voll ausgestattetes Smartphone zum kleinen Preis.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
85%
|
| Verarbeitung |
90%
|
| Sprachqualität |
95%
|
| Akku |
85%
|
| Connectivity |
90%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
85%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
85%
|
| Internet |
75%
|
| Messaging |
80%
|
| PIM-Funktionen |
100%
|
| Sound |
90%
|
| Kamera |
80%
|
| Gaming |
75%
|
| Video |
75%
|
Areamobile Redaktion,
Gesamteindruck 95%
Empfehlung ja
Bewertet am 19.07.2011
| Bewertung HTC Wildfire | |
|---|---|
Weiterempfohlen von
|
|
Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 69 Bewertungen von Areamobile Lesern.
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Du bist nicht dabei?Kurztest - da kein Ei-Fon.
Erscheinungen wie das HTC HD Mini wurden z. B. noch nie getestet. Zufall? Oder einfach nur von Apple finanziert ^^
Grüße
Timo
bewertung geht in ordnung denk ich,internet hätte es aber ruhig schon was im 80% bereich geben können :)
Hat die gleiche Kamera wie iPhone, bekommt aber nur 80%
Naja, der Drops iPhone ist auch schon gelutscht!
Aber allgemein ist es derzeit ein einfaches Einsteiger-Handy. Nicht supergut, auf keinen Fall schlecht. 80-85 sind dafür auf alle Fälle in Ordnung!
ich find dafür das design iwie pot-hässlich!
geht das nur mir so? :S
aber das ist ein generelles problem bei mir und htc,75% wären angebracht^^
Ich finde es unmöglich, dass bei jedem Test das iphone als Vergleich herangezogen wird. Für eine solche Käuferschicht (iphone oder galaxy s) wurde das Wildfire garnicht konzipiert. Leute die sich das Wildfire kaufen, sind mit den Funktionen und auch mit dem Display voll zufrieden.
Das iPhone ist eben nach wie vor Referenz. Das weist auch du. Allerdings scheint das Feuer in dem Fall wohl alles andere als wild zu sein.
Das ist wirklich Käse. Es macht wirklich keinen Sinn jedes Gerät mit dem iPhone zu vergleichen. Ein Handy das nur einen Bruchteil kostet ist einfach nicht vergleichbar mit dem iPhone. Man vergleicht ja auch keinen Golf mit einem Maserati.
Das Wildfire ist kein super-handy aber wohl doch gut brauchbar und für den Preis sehr viel mehr als in Ordnung.
Das Design ist wirklich nicht so toll, aber leider gilt das für die Meisten Android-Handys von htc. Dabei könnten sie es ja, die WinMobile-Geräte sehen ja viel besser aus. Warum auch immer...
HTC Wildfire ist sicher kein gutes Smartphone
Keine volle Android Market Kompatibliät durch QVGA is traurig! Sonst ein cooles Gerät!