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Samsung Omnia 7 Test: Internet, E-Mail, PIM, Apps und soziale Netzwerke

Samsung Omnia 7 i8700 Test - Teil 5. Hier geht es zur ersten Seite vom Samsung Omnia 7 i8700 Test.

Internet, Apps, Sozialnetzwerke, E-Mail und PIM


 
Samsung Omnia 7 HTC HD7 Apple iPhone 4
System Windows Phone 7 Windows Phone 7 iOS 4.1
Multitouch ja ja ja
Flash nein nein nein
Sunspider Benchmark 46132 ms 45547 ms 10804 ms
Google V8 Benchmark v5 abgebrochen abgebrochen 85,4 Punkte
Ladezeit für areamobile.de
(leerer Cache)
11 s (benutzbar)
30 s (vollständig)
11 s (benutzbar)
30 s (vollständig)
4 s (benutzbar)
8 s (vollständig)
ACID3 Test 12 Punkte 12 Punkte 100 Punkte
App Store Windows Marketplace Windows Marketplace App Store
Anzahl Apps <2.500 <2.500 <250.000

Für den Aufbau von areamobile.de benötigt das Omnia 7 etwa 10 Sekunden, bis die Website genutzt werden kann und fast eine halbe Minute, bis sie vollständig geladen ist. Die Konkurrenten HTC Desire HD und iPhone 4 sind drei und viermal schneller. Der einzige Vorteil des Microsoft-Browsers gegenüber Android und iOS ist das butterweiche Scrolling - da kann nur das iPhone 4 mithalten. In allen anderen Bereichen ist die Internet-Software von Windows Phone 7 verbesserungswürdig.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Das Scrolling auf Windows Phones ist überragend...

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

...aber Ladezeiten sind zu hoch und in Benchmarks...

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

...versagt der Internet Explorer | Foto: Areamobile

 

Auf die Integration von Spielen hat Microsoft bei Windows Phone 7 großen Wert gelegt und seinen Xbox-Live-Dienst vollständig integriert. Damit erhält man nicht nur Zugriff auf seinen Avatar und seinen Gamerscore, sondern soll zukünftig sogar plattformübergreifend zwischen Xbox360 und Windows Phone spielen können. Noch gibt es dafür aber keine Spiele. Auch das Chatten mit Freunden ist noch Zukunftsmusik. Hier merkt man dem Betreibssystem an, dass es gerade erst veröffentlicht wurde.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Die meisten Spiele aus dem Marketplace...

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

...kann man als Testversion herunterladen...

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

...und mit allen Funktionen ausprobieren | Fotos: Areamobile

 

Nachholbedarf hat Windows Phone 7 auch bei seiner integrierten Download-Plattform Marketplace, denn die Anzahl der Apps ist noch zu klein. Mit knapp 3.000 herunterladbaren Software-Häppchen kommt der Marketplace derzeit nur auf etwa 1 Prozent der Programm-Flut, die Apple im App Store anbietet.

Die App-Zahlen dürften aber schnell steil ansteigen, bereits innerhalb hat sich das Angebot von 1.000 auf 3.000 verdreifacht. Außerdem hat der Marketplace seinen Konkurrenten schon jetzt eines voraus: Bei Windows Phone 7 kann man alle kostenpflichtigen Apps vor dem Kauf testen.

Das Omnia 7 wird in Deutschland exklusiv bei der Telekom angeboten. Daher findet man vier vorinstallierte Apps des Netzbetreibers auf dem Handy, die sich aber auf Wunsch deinstallieren lassen. Das Mediencenter mit 25 Gigabyte Online-Speicher ermöglicht den Zugriff auf eigene Inhalte wie Fotos, Videos und Musik, die zuvor im Internet deponiert wurden. Navigon Select ist eine Onboard-Navigationslösung, die in der Grundversion kostenlos nutzbar ist. MobileTV bietet gegen Bezahlung etwa Live-Übertragungen von Spielen der Bundesliga anund mit TopApps empfiehlt die Telekom den Nutzern des Omnia 7 neue Apps aus dem Marketplace. Für die Nutzung der Telekom-Apps ist eine SIM-Karte des Netzbetreibers zwingend erforderlich.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Samsung-Apps "Aktuell" und...

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

...und "Foto-Sharing".

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

T-Mobile TopApps / Foto: Areamobile

 

Auch Samsung steuert eigene Apps bei. Die Software mit dem Namen Aktuell bietet einen Überblick auf das Wetter, Nachrichten und Aktienkurse. Mit Foto Sharing stellt der Hersteller seinen Kunden ein Applikation zur Verfügung, mit der sich mit einem Klick Fotos gleichzeitig zu mehreren sozialen Netzwerken wie Facebook, Frienster oder MySpace hochladen lassen.

Ein weiteres Highlight von Windows Phone 7 und damit auch des Samsung Omnia 7 ist die starke Verknüpfung von Facebook mit dem Betriebssystem. Das Sozialnetzwerk findet man nicht nur in den Kontakten, sondern auch in der Bildergalerie wieder, wo man außerdem auch Bilder sehen kann, die zum Online-Speicher Skydrive hochgeladen wurden. Eine klar definierbare Grenze zwischen Online- und Offline-Inhalten gibt es damit beim neuen Microsoft-Betriebssystem nicht mehr.

Die Fotos aus Facebook findet man sogar in der E-Mail-Ansicht wieder. Klickt man eine Mail an, dann erscheint - falls hinterlegt - das dazugehörige Profilfoto des Absenders über der Nachricht. Wer mehr als zwei oder drei E-Mail-Konten nutzt, wird einen globalen Posteingang vermissen. Stattdessen muss man für jedes Postfach einen extra Hub anlegen und die Übersicht geht so schnell verloren. Dafür funktioniert die Unterstützung von Exchange fehlerfrei, es lassen sich sogar mehrere Profile verwalten.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Leider gibt es keinen globalen Posteingang

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Nachrichten lassen sich sogar im Hochformat gut tippen

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Facebook in den Kontakten | Foto: Areamobile

 

Auch der Kalender macht einen sehr guten Eindruck. Termine lassen sich nicht einfach nur erstellen, sondern man kann direkt aus dem Eintrag heraus Einladungen an die Teilnehmer verschicken. Termine können außerdem unterschiedlichen Kalendern wie Google, Windows Live oder Outlook zugewiesen werden. Eigentlich fehlt nur noch eine Wochenansicht (derzeit gibt es nur eine Agenda-, Tages- und Monatsansicht).

Businesskunden wird die Office-Anbindung überzeugen. Word-, Powerpoint- und Excel-Dateien lassen sich bearbeiten und Notizen mit OneNote erstellen, anschließend können die Dateien über SharePoint in die Cloud geladen und von anderen und Personen bearbeitet werden. Der Adobe Reader ist zwar noch nicht installiert, man kann ihn aber aus dem Marketplace nachladen.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Termine lassen sich für unterschiedliche Kalender festlegen

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Mit Office hat man das Büro in der Tasche

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Umlaute sind leicht zu finden | Foto: Areamobile

 

Nachrichten kann man auf der virtuellen Volltastatur bequem schreiben. Die einzelnen Buchstaben lassen sich zielgenau treffen und Umlaute erreicht man schnell durch einen längeren Druck auf die passenden Buchstaben. Im Querformat verschenkt Microsoft aber etwas Platz, die einzelnen Tasten hätten ruhig noch etwas größer ausfallen können.

Eine Extra-Reihe für Ziffern fehlt ebenfalls, man erreicht sie nur über eine Umschalttaste. Haptisches Feedback durch Vibrieren kennt die Windows-Phone-Tastatur ebenfalls nicht. Noch fehlt auch die Integration von VPN- und erweiterten Gerätemanagement-Funktionen für Administratoren in Unternehmen.

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