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Samsung Omnia 7 Test: System - Hardware und Bedienung

Samsung Omnia 7 i8700 Test - Teil 4. Hier geht es zur ersten Seite vom Samsung Omnia 7 i8700 Test.

System: Hardware und Bedienung


 
Samsung Omnia 7 HTC HD7 Apple iPhone 4
System Windows Phone 7 Windows Phone 7 iOS 4.1
Oberfläche aus System aus System aus System
Chipsatz Qualcomm QSD8250
Qualcomm QSD8250 Apple A4
Taktrate CPU 1 Gigahertz 1 Gigahertz 1 Gigahertz
RAM unbekannt 576 Megabyte 512 Megabyte
GPU Adreno 200 Adreno 200 PowerVR SGX 532

Man könnte meinen, alle Windows Phones sind geklont. Sie haben ein großes Touchdisplay, drei Tasten darunter und die Bedienoberfläche unterscheidet sich, wenn überhaupt, nur in der Farbgebung. Auch das Samsung Omnia 7 ist da keine große Ausnahme, Unterschiede muss man schon fast mit der Lupe suchen. Das liegt an den strikten Vorgaben von Microsoft. Das Unternehmen stellt Mindestanforderungen an die Hardware und verbietet eigene Benutzeroberflächen der Hersteller, wie man sie vom Google-System Android kennt. So stellt der Windows-Entwickler sicher, dass es nur eine Version des Betriebssystems gibt, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Eine Fragmentierung, wie sie etwa Android OS droht, wird es bei Windows Phone nicht geben.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Lockscreen von Windows Phone 7

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Startbildschirm mit Tiles

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Übersichtliches und sehr schlichtes Hauptmenü | Fotos: Areamobile

 

Individualisten werden sich schnell langweilen, zumal die Kacheln auf dem Startbildschirm auf den ersten Blick völlig steril aussehen. Schaut man genauer hin, entdeckt man aber kleine Animationen und Einblendungen, die das Ganze etwas auflockern. Aber die Restriktionen durch Microsoft haben noch einen anderen Vorteil, als die einfache Systempflege durch Microsoft: Alle Windows Phones sind rasend schnell. Die Zeiten lahmer Windows-Krücken sind endgültig vorbei.

Microsoft setzt Prozessoren mit mindestens 1 Gigahertz Taktrate voraus, die Hersteller HTC, LG und Samsung haben sich bei ihren ihre ersten Windows Phones für einen Snapdragon QSD8250 von Qualcomm entschieden, der den Handys zu einer starken Performance verhilft. Man stolpert an keiner Stelle des Systems über Ruckler oder Hakler - so flüssig scrollt man sonst nur auf einem iPhone 4. Mehr Infos zu Windows Phone 7 finden Sie in unserem HD7-Test.

Connectivity, Synchronisation und Navigation


 
Samsung Omnia 7 HTC HD7 Apple iPhone 4
Funkunterstützung GPRS / EDGE / UMTS / HSDPA (7,2 Mbit/s) / HSUPA (5,76 Mbit/s) / WLAN b,g,n / Bluetooth 2.1 GPRS / EDGE / UMTS / HSDPA (7,2 Mbit/s) / HSUPA (2 Mbit/s) / WLAN b,g,n / Bluetooth 3.0 GPRS / EDGE / UMTS / HSDPA (7,2 Mbit/s) / HSUPA (5,76 Mbit/s) / WLAN b,g,n / Bluetooth 2.1 EDR
DLNA nein nein nein
FM-Transmitter nein nein nein
Tethering nein nein gegen Aufpreis, Kabel
Anschlüsse microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker microUSB / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker 30-Pin-Connector / 3,5-Millimeter-Klinkenstecker
GPS A-GPS A-GPS A-GPS
Navigation ab Werk Navigon Select (Telekom) noch nicht verfügbar nein
PC-Software Zune Zune iTunes
Outlook-Sync nein nein ja

Für die Verwaltung und Synchronisierung des HD7 benötigt man die Zune-Software von Microsoft. Sie der Dreh- und Angelpunkt für alle wichtigen Funktionen, um Multimediainhalte vom Handy auf den PC zu bekommen oder umgekehrt. Außerdem lässt sich die Desktop-Software auch als Medien-Player nutzen und man kann Filme und Musik bequem mit der Maus einkaufen. Dafür wird ein kostenloser Windows Live-Account benötigt, über den dann der Kauf abgerechnet wird.

Die Synchronisation mit dem Handy kann sowohl über ein USB-Kabel, als auch über Wlan erfolgen. Ähnlich wie bei den Diensten HTCSense.com und Motoblur von Motorola lässt sich das Windows Phone im Falle des Verlustes über Zune auf einer Karte anzeigen, anrufen, sperren und sogar löschen.

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Navigon bietet auch POIs | Foto: Areamobile

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Informative Voransicht des Ziels | Foto: Areamobile

Samsung Omnia 7 Test | Foto: Areamobile

Zweckdienliche Routenführung | Foto: Areamobile

 

Für Windows Phone 7 werden noch keine Navigationslösungen im Marketplace angeboten, aber die Telekom installiert die kostenlose Onboard-Navigation Navigon MobileNavigator Select. Nach einer kurzen Aktualisierung über den Marketplace will die Software etwa 380 Megabyte über Wlan oder Zune herunterladen. Anschließend steht dem Nutzer Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) zur Verfügung.

Im Test schlug sich die Navi-Software sehr wacker. Die GPS-Verbindung baut das Samsung-Handy schon nach wenigen Sekunden auf und hält sie zuverlässig. Die anschließende Navigationsdarstellung ist zwar sehr einfach gehalten, aber ausreichend. Die Sprachanweisungen kommen frühzeitig und vor allem deutlich verständlich aus dem Lautsprecher des Handys. Sonderziele werden direkt auf der Route angezeigt, sie lassen sich auch als Ziel definieren. Außerdem bietet Navigon Select verschiedene Profile, darunter für Fußgänger und Autofahrer.

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