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Autor: Björn Brodersen 08.08.2011 - 19:00 | (8)

HTC ChaCha Testbericht

Testüberblick HTC ChaCha

  1. Hardware und Bedienung, mobile Datenübertragungen, Browser
  2. Facebook-Taste, Multimedia, Telefonfunktionen, Akku und Fazit
  3. (8) Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Tiefer gehende Facebook-Integration als bei anderen Handys
  • gut zu bedienende QWERTZ-Tastatur
  • solide Ausstattung für mobile Datenübertragungen
  • Flops
  • Zu kleines Display fürs mobile Surfen und Videosessions
  • Wenig Platz für Widgets zur Personalisierung des Homescreens
  • Kamera liefert unscharfe Bilder

HTC ChaCha Test: Der Facebook-Profi im Praxiseinsatz

Beim HTC ChaCha geht es um die mobile Nutzung von Sozialnetzwerken, das macht die Facebook-Taste unterhalb der QWERTZ-Tastatur unmissverständlich klar. Mit dieser kann der Nutzer des ChaCha schnell neue Status-Updates an seine Facebook-Freunde absenden oder ihnen seinen jeweiligen Aufenthaltsort mitteilen. Doch Facebook- und Twitter-Apps bieten auch andere, teilweise günstigere Smartphones als das HTC ChaCha. Wir haben im Test geprüft, was das Gerät des taiwanesischen Herstellers außer der Facebook-Taste noch bietet.

Der Touchscreen

HTC ChaCha | (c) Areamobile

HTC ChaCha | (c) Areamobile

Bedient wird das 10,7 Millimeter flache und 120 Gramm schwere Gerät über die echte Volltastatur, die vier auf Android-Handys gängigen Softkeys unterhalb des Displays und einen 2,6 Zoll großen, Multitouch-fähigen TFT-Touchscreen mit 480x320 Pixel Auflösung. Eine virtuelle Tastatur sucht der Nutzer dieses Facebook-Handys vergebens. Gemessen an der Größe des flott reagierenden Touchscreens fällt die Auflösung recht hoch aus. Das hat Vor- und Nachteile: Texte, Buttons und Menüs fallen so ziemlich klein aus, gleichzeitig werden Texte, Bilder, Videos und Webseiten ausreichend scharf dargestellt und können gut vom Display abgelesen bzw. dort angeschaut werden.

Es ist eng auf dem Bildschirm: Beispielsweise findet oftmals nur ein einzelnes Widget Platz auf einem der bis zu sieben Homescreen-Seiten – mit vergleichbar kleinen Displays sind nur wenige Android-Smartphones - etwa das Sony Ericsson X10 mini - ausgerüstet. Installiert auf dem Handy sind nicht nur die für Android typischen Google-Dienste Mail, Maps, Talk, Latitude, der Zugang zum Android Market sowie der Webkit-basierte Web-Browser, sondern auch HTC-eigene Applikationen wie der HTC Hub, HTC Likes, die von HTC entwickelte Friendstream-Anwendung oder auch die einzelnen Facebook- und Twitter-Apps für HTC Sense. Wem das zu viele Networking-Anwendungen sind, kann einzelne Apps aus dem System löschen.

Betriebssystem und Networking-Anwendungen

HTC ChaCha | (c) Areamobile

HTC ChaCha | (c) Areamobile

Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.3.3 Gingerbread mit einer angepassten Version der Benutzeroberfläche HTC Sense 2.1 ("Für Messenger") zum Einsatz. Hier können die Nutzer beispielsweise schon eine von vier ausgewählten Anwendungen starten, ohne den Bildschirm zu entsperren. Das Einrichten persönlichen Accounts der sozialen Netzwerke Facebook, Flickr und Twitter auf dem HTC ChaCha geht schnell vonstatten: Auf dem gerade erst gestarteten Gerät wird der Nutzer auf dem Homescreen darauf hingewiesen, dass noch keine Konten eingerichtet sind. Durch Antippen des entsprechenden Widgets öffnet sich ein Auswahlmenü mit den drei genannten sozialen Netzwerken, die der Nutzer dann wie üblich durch die Eingabe seiner Zugangsdaten für die Nutzung auf dem Smartphone aktivieren kann. Die neuesten Status-Updates, Tweets oder Fotos werden dann jeweils in einem Homescreen-Widget, in der Friendstream-Anwendung oder in den einzelnen Applikationen für Facebook und Twitter angezeigt.

Zwar ist im ChaCha ein Bewegungssensor eingebaut und der Nutzer kann den Kipp-Mechanismus für die Display-Anzeige aktivieren. Diese funktioniert jedoch nur bei aus dem Android Market heruntergeladenen Apps. Browser- oder Foto-Ansichten verharren dagegen starr im Landscape-Modus, auch wenn das Smartphone seitlich geneigt wird – aufgrund des Displayformats ist das auch sinnvoll. Wie beim Nokia E6 oder vielen Blackberry-Modellen ist der Bildschirm für eine Darstellung der Inhalte im Querformat ausgelegt. Ausnahme: Zum Lesen von E-Books aus dem Google-Bücher-Store auf dem Handydisplay muss das Gerät seitlich gekippt werden.

Prozessor und Speicherkapazität

Für zügiges Arbeitstempo des Smartphone-Systems sind ein 800-Megahertz-Prozessor und 512 Megabyte Arbeitsspeicher zuständig. Der ebenfalls 512 Megabyte große interne Speicher des HTC ChaCha kann per wechselbarer Speicherkarte im microSD-Format um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Zum Lieferumfang des Smartphones gehört eine 2 Gigabyte große Speicherkarte. Seitdem die Android-Version 2.2 Froyo herausgekommen ist, können auf der Speicherkarte nicht nur persönliche Daten wie Fotos, selbstgedrehte Videos oder Songs gespeichert werden, sondern auch aus dem Android Market heruntergeladene Anwendungen.

Mobile Datenübertragungen und Web-Browser

HTC ChaCha | (c) Areamobile

HTC ChaCha | (c) Areamobile

Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Quadband-GSM-Gerät neben GPRS auch EDGE, UMTS und HSDPA mit Datenübertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Downstream und bis zu 384 Kilobit pro Sekunde im Upstream. Für den Internetzugang an Hotspots ist das Smartphone mit einem Wlan-n-Modul ausgerüstet. Dabei kann das Smartphone auch als Modem für einen Laptop (Tethering) dienen oder einen Wlan-Hotspot für andere mobile Geräte bereitstellen. Im Menü kann der Nutzer beispielsweise festlegen, dass das Gerät sich nur per WLAN, gar nicht oder nur im Heimatnetz mit dem Internet verbindet – über diese auch auf anderen Android-Handys mit Gingerbread-Version vorhandene Wahlmöglichkeiten freut sich auch mancher Smartphone-Nutzer. Mobil im Internet surfen macht angesichts des kleinen Displays des HTC ChaCha wenig Spaß. Dabei unterstützt der installierte Web-Browser Flash sowie Pinch-to-Zoom und Tap-to-Zoom zum Vergrößern oder Verkleinern von Webseiten.

Auf der zweiten Seite unseres Testberichts stellen wir Ihnen die Funktionen der Facebook-Taste sowie Kamera und Musikplayer des HTC ChaCha näher vor.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 08.08.11 23:55 chief (Handy Master)

    " Zu kleines Display fürs mobile Surfen und Videosessions"
    Warum führt das zu einem Flop? Ich mein grundsätzlich wäre dieser punkt berechtigt wenn HTC das mobile surfen und Video massiv beworben hätte.
    Aber beim ChaCha liegt doch das texten in sozialen Netzwerken im vorder Grund.

  2. 09.08.11 07:23 Gorki (Handy Master)

    @ Chief, das iPhone3Gs oder das Legend haben die gleiche Auflösung. Und wenn ich mir vom ersteren den Testbericht anschaue...: http://www.areamobile.de/testberichte/12831-apple-iphone-3g-s-besser-als-alle-anderen

  3. 09.08.11 07:38 chief (Handy Master)

    @Gorki
    Und nun? Ich habe nicht die Auflösung bemängelt, sondern warum es Bauart/Einsatzzweck bedingt eine Abwertung bekommt.
    Weiß nicht warum du jetzt hier mit dem Testbericht vom 3GS ankommst?

  4. 09.08.11 07:50 Gorki (Handy Master)

    Der Test hat es aber bemängelt ;).

  5. 09.08.11 07:52 chief (Handy Master)

    Ich glaube wir zwei reden aneinander vorbei;-)

  6. 09.08.11 08:04 chief (Handy Master)

    Ausserdem kann ich nicht feststellen das die Auflösung als zu gering empfunden wurde.
    "Gemessen an der Größe des flott reagiernden Touchscreens fällt die Auflösung recht hoch aus"

  7. 09.08.11 09:33 Nissin (Advanced Member)

    Denke auch das es bauartbedingt kein grösseres Display möglich ist, Blackberry und Co haben ähnlich kleine Bildschirme. Ob man es nun bemängeln sollte oder nicht ist vielleicht Ansichtssache...

  8. 28.08.11 12:38 FoVITIS (Member)
    Flash?

    "Dabei unterstützt der installierte Web-Browser Flash sowie Pinch-to-Zoom"

    FLASH?

    WO?

    Also bei Youtube bleibt alles duster...

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