Testüberblick Sony Ericsson Xperia Mini Pro
| Zeitwertung Im Detail |
Wertung am 19.05.2013 |
73% (gut) |
| Community- wertung |
4 Meinungen |
50% Empfehlungen |
68% (gut) |
Nur das X10 in der Bezeichnung Sony Ericsson Xperia Mini Pro fällt weg, beim Rest bleibt der Hersteller dem Vorgängermodell treu. Auch das neue Gerät ist ultrakompakt, super ausgestattet und außerdem noch einmal deutlich schneller. Areamobile erklärt im Test, wie sich der Mini-Bolide im Alltag schlägt.
Beim Design hat sich nicht viel verändert. Augenscheinlichster Unterschied zwischen Xperia Mini Pro und Xperia X10 Mini Pro ist der Wechsel von Hardware-Tasten unter dem Display zu Sensor-Buttons. Nur der mittig angeordnete, halbkreisförmige Home-Button will beim Xperia Mini Pro noch richtig eingedrückt werden, außerdem ist er an das untere Ende des Handys gerutscht. Und der Größenunterschied fällt – zumindest im direkten Vergleich der beiden Modelle – sofort ins Auge: Das neue Mini Pro ist in allen Dimensionen um ein bis zwei Millimeter gewachsen – auch in der Dicke. Das ist aber nicht weiter schlimm, zumal dadurch auch der Touchscreen deutlich größer ist. Beim Rest gibt es nur marginale Unterschiede.
Mit seiner insgesamt guten Verarbeitung und der glänzenden Kunststoffhülle wirkt das Android-Smartphone edel und ausreichend robust. Einen Aussetzer bei der Qualität leistet sich Sony Ericsson bei der Beleuchtung der beiden Sensortasten – die aufgedruckten Symbole für Menü und Zurück sind nicht exakt über den Schablonen für die Beleuchtung angebracht – das ist nicht weiter schlimm, wirkt aber billig. Leider hat das neuere Modell auch beim Gewicht zugelegt, es wiegt jetzt 136 Gramm und ist damit mehr als 10 Prozent schwerer als das Xperia X10 Mini Pro.
Der Slider-Mechanismus, mit dem sich die Volltastatur unter dem Display hervorziehen lässt, ist beim Xperia Mini Pro hervorragend verarbeitet. Ober- und Unterteil gleiten butterweich und gleichzeitig ausreichend straff gefedert wie auf Schienen auseinander. Ein Schleifgeräusch ist dabei nicht zu hören – davon könnten sich manch hochpreisigere Geräte eine Scheibe von abschneiden. Auch bei der Tastatur macht der Hersteller alles richtig. Sie fällt wegen der leicht gewachsenen Gehäusemaße minimal größer aus und lässt sich wegen optimalem Druckpunkt und Tastenhub selbst mit dicken Daumen gut bedienen. Das liegt auch an der guten Konturierung der einzelnen Tasten mit ihrer starken Außenwölbung.
Das Display ist nicht nur um 0,4 Zoll auf 3 Zoll gewachsen, sondern auch die Auflösung wurde verbessert. Sie beträgt beim Xperia Mini Pro 480x320 Pixel statt 340x240 Bildpunkte wie beim Xperia X10 Mini Pro. Damit lassen sich keine Raster mehr wie beim Vorgänger erkennen und kleine Inhalte wie Schrift auf Internet-Seiten ist besser lesbar – optimal ist das Surfen aber immer noch nicht, mehr dazu im zweiten Teil unseres Testberichts. Bei der Helligkeit hätte Sony Ericsson ruhig noch etwas zulegen können. Das gilt etwa für den Homescreen - sobald wie in der Bildergalerie die Bravia-Engine die Darstellung bei Farben und Kontrasten nachbessert, gibt es kaum noch Grund für Beschwerden.
5 Megapixel und LED-Blitz, das kennt man schon vom Vorgänger Xperia X10 Mini Pro. Leider wurden beim neuen Smartphone-Modell auch die gleichen Probleme übernommen. Mit der Lichtempfindlichkeit der Kamera des Xperia Mini Pro ist es daher auch nicht weit her, Aufnahmen in schlechter beleuchteter Umgebung werden häufig nicht ganz scharf, da kann auch der Blitz nicht viel dran ändern. Draußen sind die Ergebnisse deutlich besser. Hier kommt die Bildschärfe immerhin auf ein gehobenes Mittelmaß, Farben werden ausreichend intensiv dargestellt. Allerdings ist die Bilddynamik zu schwach ausgeprägt, helle Inhalte überstrahlen deutlich.
Videos können – auch dank des schnelleren Prozessors – mit 720p, also 1.280x720 Pixel, aufgenommen werden. Dabei leidet die Qualität allerdings unter den gleichen Problemen wie bei den Fotos. Immerhin geht der Ton in Ordnung. Insgesamt bietet das Xperia Mini Pro eher eine Schön-Wetter-Kamera von durchschnittlicher Qualität.
Den Player erreicht man schnell über ein kleines Icon in der oberen rechten Display-Ecke des Homescreens. Mit dem Unendlichkeits-Symbol über dem Coverart erlangt man Zugriff auf die Infinity-Funktion, mit der man dann automatisch nach passenden Einträgen bei Youtube, Wikipedia oder Google suchen lassen kann. Der Sound des Players ist sehr ausgewogen und kann mit mehreren Klang-Presets weiter dem eigenen Geschmack angepasst werden. Auch die Lautstärke geht in Ordnung. Leider ist das mitgelieferte Headset schlechter als beim Vorgänger. Es bietet keinen besonders vollen Bass und übersteuert bei hohen Pegeln hörbar.
Das Display ist größer und schärfer als beim älteren Mini Pro, daher kann man sich auch schon mal ein paar Youtube-Clips über den guten Client ansehen, ohne gleich tränende Augen zu bekommen. Ganze Filme wird darauf aber wohl niemand sehen wollen, dafür sind auch 3 Zoll Bildschirmdiagonale zu klein.
Auf der zweiten Seite unseres Tesberichts lest ihr mehr über die Hardware-Leistung, die Benutzeroberfläche und die Telefonfunktionen des Sony Ericsson Xperia Mini Pro.
Stefan Schomberg,
Gesamteindruck 62%
Empfehlung nein
Bewertet am 11.09.2011
| Bewertung Sony Ericsson Xperia Mini Pro | |
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Weiterempfohlen von
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 4 Bewertungen von Areamobile Lesern.
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Du bist nicht dabei?Ich arbeite auch gerade an einem kleinen Review.
Dinge die mir an dem Gerät aufgefallen sind.
Skype mit Verzerrtem Video (nur am Telefon, nicht bei Gegenstelle PC). Display mit Geblichem Farbstich (verglichen mit HTC ChaCha). Display total verpixelt in der Darstellung. Kameras liefern echt Matschiges Bild wie mir scheint. Knarzen bei Videoaufzeichnungen (Evtl. Defekt beim Mikrofon, diesen Fehler haben schon viele gemeldet).
Habe das "kleine" selbst seit einer Woche und muss sagen ich bin wirklich zufrieden.
Hatte auch den Vorgänger den man sich allerdings schön "tweaken" musste ;)
Einzig der "Launcher" ist Standartmäßig wirklich schlecht ;(
Hab noch ein Desire Z und finde das Xperia deutlich schneller ;)