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Motorola Defy Plus Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • staub- und wasserdicht
  • gutes Display
  • guter Klang beim Telefonieren
  • hervorragende Tastatur und viele sinnvolle Zusatzanwendungen
  • Flops
  • lahmer Prozessor
  • schlechte Kamera
  • bassloser Musikplayer
  • fummelige Knöpfe an der Hülle

Motorola Defy Plus Test: Das Outdoor-Smartphone an seine Grenzen gebracht

Das Motorola Defy Plus ist ein Outdoor-Handy mit Smartphone-Qualitäten, bewirbt der Hersteller das Telefon. Das klingt schon einmal vielversprechend. Doch worauf muss man zugunsten der wasser- und staubdichten Hülle des Defy Plus verzichten? Wir haben das Outdoor-Smartphone auf seine Grenzen getestet.

Verarbeitung und Display

Das Motorola Defy Plus ist das zweite wasser- und staubgeschützte Smartphone des Herstellers nach dem erfolgreichen Defy (ausgesprochen: Diefei). Das Display ist mit 3,7 Zoll etwas größer als beim iPhone 4S von Apple, trotzdem ist das Defy+ mit einer Höhe 107 Millimeter kleiner, wenn auch mit 13,4 Millimeter gut 4 Millimeter dicker. Das Motorola Defy Plus macht im Test einen sehr handlichen Eindruck. Motorola spezifiziert das Defy Plus mit der Schutzklasse IP67. Das Telefon ist demzufolge gegen eindringenden Staub abgedichtet und verkraftet sogar zeitweiliges Untertauchen. Sollte es also mal aus Versehen in eine Pfütze fallen, wäre das nicht gleich das Aus für das Motorola-Smartphone.

Motorola Defy Plus Test

Motorola Defy Plus: Funktioniert auch unter Wasser | (c) Areamobile

Wie der Vorgänger ist das Motorola Defy Plus vorwiegend in stabiles Plastik gehüllt, das es vor Staub und Feuchtigkeit schützt. Auch die seitlich angebrachten Anschlüsse für Kopfhörer und Micro-USB-Stecker haben dicke Abdeckungen aus Gummi und Kunststoff, die nicht so schnell kaputt gehen - alles sitzt fest. Die Spaltmaße hätten aber etwas kleiner sein können, darin sammelt sich schnell Dreck. Der Akkudeckel ist außen leicht angerauht, was dem Motorola Defy Plus im Test eine gute Griffigkeit verleiht. Er wird mit einem Riegel verschlossen, der ebenfalls aus Kunststoff besteht. Dieser hält den Deckel zuverlässig am Platz, ist aber so schwergängig, dass man seine Fingernägel zum Öffnen und Schließen einsetzen muss.

Motorola Defy Plus Test: Verarbeitung

Motorola Defy+: Dicke Kunststoff-Abdeckungen schützen die Eingänge | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Gehäuse

Motorola Defy+: Das Display besteht aus kratzfestem Glas mit Antifett-Beschichtung | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Bedienung

Motorola Defy+: Der Ein-/Ausschalter ist kaum erfühlbar | (c) Areamobile

 

Die Lautstärketasten sind gut erfühlbar, sitzen aber bei unserem Motorola Defy Plus im Test etwas locker in der Verankerung. Der Ein- /Aus-Schalter wirkt da deutlich stabiler, ihn zu erreichen ist jedoch Fummelarbeit. Er schaut kaum über das Gehäuse und ist dazu noch direkt neben der Abdeckung für die Kopfhörer und hinter einer Kante angebracht, so dass man ihn auch nicht sieht, wenn man das Handy in der Hand hat. Er ist die einzige Möglichkeit, das Handy aus dem Standby zu wecken, da die Menütasten berührungsempfindlich sind und bei abgeschaltetem Display nicht funktionieren. Also ist man häufig mit dem Finger auf der Suche nach ihm.

Die Vorderseite des Motorola Defy Plus besteht aus sehr kratzfestem, sogenannten Gorilla Glass der Firma Corning, das mit einer fettabweisenden Beschichtung versehen ist. Dadurch haften am Touchscreen auch nach längerem Gebrauch kaum Fingerabdrücke und Fettschlieren. Das Display bietet satte Farben, eine große Schärfe und ein tiefes Schwarz. Außerdem zeigte das Motorola Defy Plus im Test eine hohe Blickwinkelstabilität, wenn auch bei großen Winkeln die Leuchtkraft abfällt. Die Anzeige ist nur mäßig hell beleuchtet und spiegelt stark. Bei indirektem oder Kunstlicht stört das zwar kaum, draußen in der Sonne macht aber die Kombination beider Eigenschaften das Lesen von Inhalten schwer.

Motorola Defy Plus Test Display

Motorola Defy Plus: Die Display-Helligkeit im Vergleich zum Sony Ericsson Xperia Arc und iPhone 4S | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Display

Motorola Defy Plus: Bei hohen Betrachtungswinkeln verliert das Display deutlich an Leuchtkraft | (c) Areamobile

 

Prozessor und Komponenten

Der  1-Gigahertz-Prozessor des Motorola Defy Plus ist nach Angaben des Herstellers 25 Prozent schneller als beim Defy. Als Betriebssystem hat das Unternehmen außerdem die optimierte Android-Version 2.3 Gingerbread installiert. Im Alltag ist von dem Geschwindigkeitsvorteil aber nur wenig zu merken. Schon beim Wechsel zwischen den Homescreens oder beim Scrollen im App-Menü ist ein leichtes Ruckeln erkennbar. Im Browser steigern sich diese Hänger nochmals und Flash-Inhalte bringen den Prozessor ordentlich ins Schwitzen. Selbst nach einem Update auf die neue Version des Flash-Players spielte das Motorola Defy Plus im Test die Clips nicht flüssig ab.

Motorola Defy Plus Test Speicher

Motorola Defy Plus: 1 Gigabyte interner Speicher und eine 2-Gigabyte-Karte bieten für den Start genügend Platz| (c) Areamobile

Dafür hat das Motorola Defy Plus 1 Gigabyte internen Speicher, der mit microSD-Karten um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden kann. Eine 2-Gigabyte-Speicherkarte ist bereits im Lieferumfang enthalten. Damit hat der Nutzer bereits zum Kauf 3 Gigabyte Speicher, die er mit Musik, Fotos oder Apps füllen kann.

Wie bei Android-Smartphones üblich ist das Motorola Defy Plus außerdem mit A-GPS, Wlan, Bluetooth, einem digitalen Kompass und einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Das GPS des Defy+ benötigte in unserem Test etwa 10 bis 20 Sekunden, bis zur ersten Positionsermittlung. Mit eingeschalteter Internetverbindung konnte das Defy Plus im Test fast sofort die eigene Position ermitteln. Wlan und Bluetooth funktionierten beim Motorola Defy Plus Test wie erwartet, boten aber keine Überraschungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Smartphones mit Android-Betriebssystem kommt das Motorola Defy Plus ohne Frontkamera für Videotelefonate aus. Die rückseitige Kamera hat eine Auflösung von 5 Megapixel, ist mit einem leistungsstarken LED-Fotolicht ausgestattet, Bildstabilisator und einem Touch-Autofokus, der das Objekt scharf stellt, auf den das Fokus-Viereck im Sucher mit dem Finger geschoben wird.

Motorola Defy Plus Test Ausstattung

Motorola Defy Plus: 5 Megapixel und starker LED-Blitz klingen vielversprechend | (c) Areamobile

Außerdem gibt es eine Reihe von Aufnahme-Modi und Effekte für Kamera und Videorekorder, die durch einen Fingerdruck auf den Sucher hervorgeholt werden können. Dazu hat Motorola dem Defy Plus umfangreiche Optionen zur Nachbearbeitung von Fotos und Videos spendiert. Bei Fotos gibt es die Möglichkeit, von Größe und Ausrichtung über verschiedene Effekte bis hin zu Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung so ziemlich alles zu ändern. Bei Videos kann der Nutzer Titel hinzufügen, einzelne Bilder herausnehmen, Anfang und Ende trimmen sowie die Tonspur entfernen.

Motorola Defy Plus Test Kamera

Motorola Defy Plus: Schon bei guten Aufnahmebedingungen war deutliches Rauschen erkennbar | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Bilddynamik

Motorola Defy Plus: In dunklen Bereichen ist schnell schwarzer Einheitsbrei | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Kamera

Motorola Defy Plus: Fotos wirken sehr unscharf | (c) Areamobile

 

In unserem Test zeigte das Motorola Defy Plus jedoch eine merkliche Auslöseverzögerung. Über eine Sekunde vergeht zwischen dem Drücken des Knopfes und der Aufnahme des Fotos. Auch die Fotos eignen sich mehr für Spaß- und Partyfotografie als für großflächige Abzüge. Motive verfransen an den Kanten, selbst bei guten Aufnahmebedingungen ist deutliches Rauschen sichtbar und die Bilddynamik ist äußerst gering. Noch schlimmer wird das Rauschen, wenn bei Dunkelheit fotografiert wird. Da helfen auch das Blitzlicht und die Aufnahmemodi nicht.

Motorola Defy Plus Test Kamera Blitz

Motorola Defy Plus: Der starke Blitz leuchtet locker zwei Meter weit | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Kamera Nacht Blitz

Motorola Defy Plus: Nachtaufnahme im Automatikmodus mit Blitz | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Kamera Nacht

Motorola Defy Plus: Nachtaufnahme im Automatikmodus ohne Blitz | (c) Areamobile

 

Die maximale Videoauflösung beträgt 640x480 Pixel. Das ist im Vergleich zu anderen Modellen, die mittlerweile sogar Filme im HD-Format 1.080p erlauben, vergleichsweise wenig. Die Aufnahmen erfolgen mit 23,59 Bildern pro Sekunde im Format H.264. Der Ton wird in Stereo aufgenommen und in das AAC-Format komprimiert. Die Videos des Motorola Defy Plus sind im Test genauso schlecht wie die Fotos. Sie wirken unscharf und verrauscht, bei schnellen Schwenks sieht man ein deutliches Stottern. Der Ton kommt dagegen sehr klar rüber.

Dieser Eindruck bestätigt sich beim Telefonieren. Gesprächspartner sind deutlich zu hören, auch die Lautstärke ist nicht zu beanstanden. Der integrierte Lautsprecher bietet ordentlich Reserven. Das positive Ergebnis wurde nur durch einen etwas blechernen Klang getrübt, der auch beim Musikhören deutlich bemerkbar ist. Das Problem ist anscheinend der Audio-Chip des Defy+. Denn zwar sind die mitgelieferten Kopfhörer nicht die besten, aber auch mit Studio-Equipment konnte in unserem Test des Motorola Defy Plus kein befriedigendes Ergebnis erzielt werden.

Motorola Defy Plus Test Lieferumfang

Motorola Defy Plus: Große Kopfhörer und nichts dahinter | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Akku

Motorola Defy Plus: Der Akku füllt fast die gesamte Rückseite des Smartphones aus | (c) Areamobile

 

Das Motorola Defy Plus hat einen 1.650 mAh starken Akku. Damit schafft es das Smartphone, durchschnittlich zwei bis drei Tage am Stück durchzuhalten. Bei unserer sehr intensiven Benutzung im Test des Defy Plus war er nach eineinhalb Tagen leer. Ein sehr guter Wert, andere Smartphones müssen nach jedem Arbeitstag zurück an die Steckdose.

Anwendungen und Anpassungen

Das Defy Plus ist von Motorola mit einer Vielzahl an zusätzlichen Anwendungen und Einstellungen aufgerüstet. Einige davon sind äußerst praktisch, andere nerven nur. Außerdem leidet dadurch manchmal die Übersichtlichkeit. Gut gelöst hat der Hersteller unter anderem den Zugang zu den Optionen zum Sparen von Strom und Daten. Dafür gibt es in den Einstellungen einen Akku- und einen Datenmanager, die zwar nicht besonders ausgefeilt sind, aber intuitiv bedient werden können.

Außerdem hat Motorola einen globalen Posteingang integriert, der sowohl SMS als auch E-Mails und Benachrichtigungen aus sozialen Netzwerken zusammenfasst. Dieser ist in die App “Nachrichten” integriert, was aber nur die Hilfe verrät. Dem E-Mail-Client, wo sie sonst zu finden ist, fehlt dafür diese Funktion. Als Tastatur verwendet Motorola die Lösung von Swype, die richtig gut ist. Eingaben werden fast immer richtig erkannt, die Autokorrektur spinnt kaum rum und durch die vollständige Zweitbelegung der Tasten sind auch alle häufig gebrauchten Sonderzeichen immer im Blickfeld.

Motorola Defy Plus Test Datenmanager

Motorola Defy Plus: Einfach bedienbarer Daten- und Akkumanager | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Sozialnetzwerke

Motorola Defy Plus: Ein Posteingang für SMS, E-Mail und Sozialnetzwerke | (c) Areamobile

Motorola Defy Plus Test Tastatur

Motorola Defy Plus: Auf der Swipe-Tastatur lässt es sich hervorragend tippen | (c) Areamobile

 

Weitere erwähnenswerte Anwendungen sind der Task-Manager, der File-Manager, der erweiterte Musikplayer mit Musikerkennung, integriertem Radio und Musikvideo-Suche oder ein DLNA-Client für die Übertragung von Medieninhalten auf kompatible Fernseher oder Stereo-Anlagen. Doch einige zusätzliche Anwendungen wie "Nachrichten" oder das Programm "Soziale Netzwerke" funktionieren im Motorola Defy Plus Test nicht oder nur teilweise ohne den herstellereigenen Dienst Motoblur. Die App Nachrichten etwa verweigerte die Integration von Sozialnetzwerken in den globalen Posteingang und einige E-Mail-Konten mussten per Hand eingerichtet werden. Die Software "Soziale Netzwerke" konnte gar nicht benutzt werden, ein Klick darauf leitete immer auf den Einrichtungsassistenten für Motoblur.

Andere Funktionen wie die Motorola-Widgets oder der Daten- und Akkumanager funktionieren dagegen auch ohne die Einrichtung von Motoblur fehlerfrei. Doch das fanden wir erst nach langem Herumprobieren heraus, denn Motorola selbst erklärt weder beim Einrichten des Defy Plus noch im beiliegenden Handbuch, welche Vorteile der Nutzer von Motoblur hat.

Motorola Defy Plus Test: Fazit

Das Motorola Defy Plus bietet im Test eine gute Qualität bei Grundfunktionen. Es hat einen guten Klang bei Telefonaten, einen kräftigen Akku, schnelles GPS und alles, was man zum Surfen im Internet, für E-Mails und seine Sozialnetzwerke benötigt. Der Prozessor wirkt aber trotz hoher Leistungsangaben recht schwach und bei Multimedia-Anwendungen patzt das Gerät. Weder die Kamerafotos noch Videos oder die Musikqualitäten des Motorola Defy Plus konnten im Test überzeugen. Auch beim Design und der Materialauswahl war der Hersteller nicht besonders einfallsreich, dafür ist das Defy Plus aber auch ein echtes Outdoor-Handy und robust und handlich.

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Testwertung Motorola Defy Plus
 
Handlichkeit und Design 55%
Verarbeitung 79%
Sprachqualität 85%
Akkuausdauer 72%
Messaging 89%
Ausstattung 71%
Kamera 39%
Internet 84%
Musik 64%
PIM und Sozialnetzwerke 78%
Bedienung 78%
Programme 91%
Navigation 80%
Gaming und Video 71%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
74%
Zeitwertung
(Stand 20.05.2013)
69%

Unsere Wertung im Detail

Rene Melzer,

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Bewertet am 01.01.1970

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 25.11.11 12:37 polli69 (Handy Profi)
    Wasserdicht schadet nich

    Ich finde das Defy+ hat was. wer ein Ourtdoor Handy sucht und auf die Kamera nicht viel Wert legt ist mit dem Gerät sicher gut bedient. Ganz neidisch bin ich auf den Staub und "Wasserschutz". Ich bin mit meinem Iphone mal in einen Platzregen gekommen und hatte kein Unterstellmöglichkeit. Ich glaube, dass diese geschützten Handys in zukunft ein breiteres Publikum finden werden. Auch Samsung, Apple und HTC sollten sich der Problematik mal annahemen bei ihren HHighend Geräten.

  2. 25.11.11 12:53 Thomas2605 (Newcomer)

    Habe den direkten Vergleich zwischen Defy und Desire mit CM7.1 und muss sagen das mich das Defy ziemlich begeistert.
    Läuft deutlich flüssiger wie das Desire

    Bitte mehr solche Handys.

    Einzige Alternative ist noch das neue Razr

  3. 25.11.11 15:44 Murdo (Handy Profi)

    @Thomas:

    Aber beide mit CM, oder? In Erfahrungsberichten wurde selten die flüssige Bedienung erwähnt.

  4. 25.11.11 22:30 Silver Harlequin (Member)
    Akkuausdauer nur 72%?

    Ähm, wie kommt dies schlechte Wertung von Akkuausdauer? Vor allem, wie steht die Wertung beim iPhone zum Vergleich (wenn man schon Smartphones vergleicht)?

  5. 04.01.12 14:40 wohli2000 (Youngster)
    Displaygröße

    Zitat:
    "Das Display ist mit 3,7 Zoll etwas größer als beim iPhone 4S von Apple,..."

    Wer rechnen kann ist klar im Vorteil. Zwar ist die Diagonale nominell 0,2 Zoll länger. Da das Display aber schmaler ist, als zB beim Galaxy ace oder dem zu unrecht mit dem defy+ verglichenen iPhone 4S, ergibt sich eine kleinere Displayfläche.
    Die Bedienbarkeit der Tastatur des Defy+ ist ungleich unkonfortabler, als beim iPhone 4 (nutze beide Geräte).

    Also: Diagonale ist nur ein Maßstab, wenn man das gleiche Seitenverhältnis zu Grunde legt.

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