Testüberblick Sony Ericsson Xperia Arc S
| Zeitwertung Im Detail |
Wertung am 26.05.2013 |
79% (gut) |
| Community- wertung |
7 Meinungen |
71% Empfehlungen |
87% (sehr gut) |
Im September stellte Sony Ericsson das Xperia Arc S vor, das neue Flaggschiff des Herstellers. Was sofort auffällt: Das Modell sieht dem Xperia Arc zum Verwechseln ähnlich, das Sony Ericsson erst im März dieses Jahres in den Handel brachte. Auch technisch sind die beiden Modelle bis auf den stärkeren Prozessor fast identisch. Und mit der Auslieferung des Updates auf Android 2.3.4 Gingerbread ist das Betriebssystem des Xperia Arc ebenfalls auf Augenhöhe mit dem Xperia Arc S.
Lediglich beim Preis gibt es Unterschiede. Während das Xperia Arc mittlerweile für teilweise unter 300 Euro erhältlich ist, kann das Arc S für etwa 350 Euro vorbestellt werden. Es ist erst ab Oktober im Handel erhältlich. Ob sich der Aufpreis von 50 Euro lohnt oder ob der Griff zu dem älteren Modell besser ist, klären wir im Sony Ericsson Xperia Arc S Test.
Äußerlich lässt sich das Sony Ericsson Xperia Arc S im Test nicht von seinem Verwandten Xperia Arc unterscheiden. Das gilt sowohl für das Aussehen als auch für die Verarbeitung. Beim Display und beim Lieferumfang konnten wir ebenfalls keine Unterschiede entdecken. Für die Details verweisen wir deshalb an dieser Stelle auf den Testbericht des Arc.
Wie das Arc hat auch das Sony Ericsson Xperia Arc S den Exmor-R-Fotosensor mit 8 Megapixel Auflösung. Im Test sorgt er für eine kurze Auslöse-Verzögerung und wenig Bildrauschen, selbst bei Nachtaufnahmen. Wie das genau funktioniert und wo die Grenzen sind, haben wir bereits beim Test des Xperia Arc beleuchtet.
Foto-Vergleich der Farbwiedergabe vom Xperia Arc S (unten links) und Xperia Arc (oben rechts) | (c) areamobile.de
Fotovergleich Bilddynamik beim Xperia Arc S (unten links) und Xperia Arc (oben rechts)| (c) areamobile.de
Sony Ericsson hat beim Xperia Arc S den neuen Chipsatz MSM8255T von Qualcomm verwendet, der einen Prozessortakt bis zu 1,5 Gigahertz erlaubt. Im Arc steckt dagegen der MSM8255, der ebenfalls von Qualcomm produziert wird. Dessen Prozessor ist aber nur bis 1 Gigahertz spezifiziert. Bis auf den stärkeren Prozessor, der im Xperia Arc S 1,4 Gigahertz schnell ist, soll es aber keine weiteren Unterschiede zwischen den Plattformen geben, so zumindest Wikipedia. Bei Qualcomm ist der MSM8255T dagegen nicht zu finden. Der Arbeitsspeicher ist mit 512 Megabyte ebenfalls gleich groß.
Das Unternehmen verspricht alleine mit der höheren Prozessorleistung eine Beschleunigung des gesamten Systems um etwa 25 Prozent im Vergleich zum Xperia Arc. Der Tempo-Schub wird im Sony Ericsson Xperia Arc S Test durch unsere Benchmarks bestätigt, selbst nach dem Update des Arc auf die aktuelle Firmware Android 2.3.4 erzielte das Arc S Punktzahlen, die etwa ein Viertel höher sind. Allerdings ist der Leistungszuwachs im Alltag kaum zu erkennen. Schon das Xperia Arc reagiert sehr flüssig auf alle Eingaben durch den Nutzer. Lediglich beim Starten von Programmen oder bei der Darstellung von 3D-Spielen macht sich die stärkere CPU des Arc S bemerkbar - zumindest im direkten Vergleich.
Vergleich: Das Xperia Arc S (lo.) und das Xperia Arc (re.) im Antutu-Benchmark | Screenshot: areamobile.de
Vergleich: Das Xperia Arc S (re.) und das Xperia Arc (li.) im Quadrant-Benchmark | Screenshot: areamobile.de
Vergleich: Das Xperia Arc S (li.) und das Xperia Arc (re.) im Vellamo-Benchmark | Screenshot: areamobile.de
Das Sony Ericsson Xperia Arc S kommt bereits mit Android 2.3.4 auf den Markt, der neuesten Version des Google-Betriebssystems für Smartphones. Sony Ericsson hat sie mit eigenen Funktionen wie Timescape, Wisepilot oder eine Office-Suite erweitert. Mehr dazu gibt es im Testbericht zum Xperia Arc. Neu hinzugekommen ist eine 3D-Option für die Kamera. Sie errechnet 3D-Bilder aus Schwenkaufnahmen, die auf entsprechend ausgestatteten Fernsehern betrachtet werden können. Dazu gibt es einen Datenmonitor und Sony Ericsson hat das Sozialnetzwerk Facebook noch tiefer in sein System integriert. Allerdings liefert der Hersteller Android 2.3.4 und seine Neuerungen derzeit auch als Update für das Xperia Arc aus.
Gesprächspartner klingen wie beim Xperia Arc sehr laut und basslastig, die Verständlichkeit ist im Test aber hervorragend. Der Arc-Nutzer wird dagegen vom anderen Teilnehmer etwas blechern wahrgenommen, zu Verständnisproblemen führt das aber nicht. Die bringt eher das Freisprechen mit sich - während der Arc-Nutzer die Angerufenen noch sehr gut verstehen kann, beklagten sich die Teilnehmer am anderen Ende der Leitung in unserem Test über zu geringe Lautstärke.
Der Akku des Sony Ericsson Xperia Arc S ist mit 1500 mAh so stark wie beim Arc und kommt auf nahezu identische Laufzeiten. Im Klartext bedeutet das: Wer Exchange nutzt und täglich stundenlang im Netz surft, bei Facebook aktiv ist und noch dazu viel Musik hört und telefoniert, muss das Smartphone täglich mit Strom versorgen. Ansonsten hält der Akku auch gut zwei Tage durch.
Der Geschwindigkeitsvorteil des Sony Ericsson Xperia Arc S macht sich im Test vor allem in Benchmarks oder im Grenzbereich wie bei 3D-Spielen bemerkbar. Wer sein Smartphone vor allem für Telefonate, Musik, Videos und Internet verwendet, kann sich den Aufpreis sparen und zum Xperia Arc greifen. Vor allem Fans von 3D-Spielen, die auch das letzte aus dem Smartphone herausholen, sollte besser das Xperia Arc S wählen. Die Wahlmöglichkeit ist allerdings Gerüchten zufolge zeitlich begrenzt. Angeblich lässt Qualcomm die Produktion des Chipsatzes für das Xperia Arc auslaufen. In absehbarer Zeit wird das ältere Modell deshalb wohl vom Markt verschwinden.
Rene Melzer,
Gesamteindruck 95%
Empfehlung ja
Bewertet am 12.12.2012
| Bewertung Sony Ericsson Xperia Arc S | |
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Weiterempfohlen von
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 7 Bewertungen von Areamobile Lesern.
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Du bist nicht dabei?"Primärquelle?"
Du erwartest doch nicht wirklich, dass sich bei AM noch mit Smartphones auseinandergesetzt wird? Vielleicht jetzt beim neuen Ei nimmt man sich die Zeit.
hmm.. beim vellamo komme ich mit meinem ein jahr alten nexus s auf 905 punkte und liege damit laut auswertungsübersicht sogar vor dem htc sensation.. beim quadrant komme ich auf mehr als das doppelte an punkten nämlich 3153..
ich denke das hier viel besser gewesen wäre das android os zu optimieren anstatt augewischerei mit neuer hardware zu betreiben.. die taktfrequenz ist nicht alles wie man sieht, denn mein nexus s läuft auf 1 ghz.. was passiert dann erst wenn ich es auf 1.44 ghz hochtakte? ;-)
man sollte sich mit dem "optimieren" von android aber erstmal auseinandersetzen... ich würd nämlich mal stark annehmen, dass du einen custom rom drauf hast und die werden nämlich von den rom köchen auf die benchmarks hin optimiert... DAS ist allerdings augenwischerei, da eine optimierung auf benchmarks nicht auch eine optimierung auf normale apps hin bringt.... selbst das alte X10 was schon andertalb jahre alt ist schafft mit einem optimierten rom im quadrant über 2700 punkte, dennoch ist dieser in der alltäglichen benutzung langsamer als das Arc mit stock firmware...
"Bis auf den stärkeren Prozessor, der im Xperia Arc S 1,4 Gigahertz schnell ist, soll es aber keine weiteren Unterschiede zwischen den Plattformen geben, so zumindest Wikipedia."
Primärquelle?