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Autor: Stefan Schomberg 17.10.2012 - 11:45 | (18)

Sony Xperia T Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Klasse Sound
  • Gutes Display
  • Detailreiche Kamera
  • Flops
  • Preis (UVP) zu hoch
  • Kein echtes Topmodell
  • Zu wenig Unterschiede zu Geschwistermodellen

Sony Xperia T Test: Das Bond-Phone im Praxis-Test

Sony hat auf der IFA 2012 mehrere Smartphones und ein Tablet gezeigt. Eines der Mobiltelefone ist sogar vom britischen Geheimdienst erprobt – zumindest im Film nutzt James Bond das Xperia T. Aber ist das Bond-Phone ein echtes Top-Smartphone? Wir haben uns das Sony Xperia T im Test genauer angesehen.

Design, Verarbeitung und Display

Sony Xperia T, Xperia V und Xperia J - das waren die auf der IFA gezeigten Smartphone-Modelle von Sony. Wer soll sich bei so ähnlichen Namen die Geräte merken können? Noch dazu, wo sie auf den ersten Blick optisch auch noch fast identisch sind. Zum Glück hat das auch der Hersteller erkannt und wird im nächsten Jahr seine Namensstrategie überdenken - die Klarnamen kommen zurück, das bestätigte uns Sony erst kürzlich, allerdings nur für bestimmte Smartphone-Serien. Mehr wollte der Hersteller uns leider noch nicht verraten.

Hoffentlich bringt Sony dann auch mal ein echtes Top-Smartphone auf den Markt. Nicht, dass das Xperia T nicht klasse wäre, aber eine klare Aussage, ob nun das Xperia T oder doch eher das Xperia V das Spitzenmodell ist, konnte auch Sony nicht eindeutig tätigen. Kein Wunder, schließlich bietet das Xperia V den schnellen Datenstandard LTE (als Eselsbrücke könnte man sich das V wegen LTE als "Velocity", also englisch für "Geschwindigkeit", merken) und ist gegen Spritzwasser geschützt. Beides fehlt dem Xperia T, dafür verfügt dieses Gerät über das klar größere Display - das klingt etwas halbgar.

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

Im Test: Sony Xperia T

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

Schick und praktisch: Die gebogene Rückseite und der Kameraauslöser

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

Die Rückseite ist schlicht, das Design insgesamt austauschbar | (c) Areamobile

 

Für sich gesehen macht das  Sony Xperia T im Test eine gute Figur. Es liegt wegen der sanften Rundungen gut in der Hand und die vergleichsweise weiche Oberflächenstruktur der Rückseite fühlt sich angenehm an. Außerdem ist die Rückseite leicht gebogen - das kennt man noch von den Xperia-Arc-Modellen und sah bei denen schon gut aus. An deren elegantes Erscheinungsbild kommt das neue Xperia T aber nicht ganz heran. Denn das Bond-Phone ist deutlich dicker, es misst im Bereich der Kamera sogar etwas mehr als 12 Millimeter, im mittleren Bereich pendelt es sich bei etwa 9,3 Millimeter ein. Auffällig: Der Kunststoff um die Kameralinse ist deutlich erhaben, während das Linsenglas darunter sichtbar zurückfällt. Das hilft einerseits dabei, Kratzer auf der Linsenoberfläche zu vermeiden, andererseits verschenkt Sony so anscheinend auch viel Platz.

Beim restlichen Design des Sony Xperia T gibt es im Test ansonsten nicht viel zu meckern - außer, dass es zu unaufgeregt und beliebig wirkt. Legt man die drei neuen Geräte Xperia J, V und T nebeneinander vor sich auf den Tisch, lassen sie sich erst auf den zweiten Blick voneinander unterscheiden. Bei der Verarbeitung gibt es beim Xperia T hingegen nur wenig zu bemängeln: Wegen des Unibodys aus Kunststoff werden micro-SD und Micro-SIM über von außen erreichbare Einschübe eingelegt, die von einer kleinen Schutzklappe bedeckt werden. Diese Klappe schloss zwar bei unserem Testgerät zuverlässig, allerdings fiel sie mit leichten Spaltmaßen auf, die nicht zur sonstigen guten Qualität passen. Außerdem klingt die Rückseite hohl, wenn man drauf klopft. Bei einem 550 Euro teuren Unibody-Gerät erwartet man da einfach mehr.

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

Eine der wenigen Öffnungen am Gerät: Der Kopfhörerausgang...

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

...und die Schutzklappe für die Karteneinschübe | (c) Areamobile

 

Dafür entschädigt das Display mit guter Helligkeit und glasklarer Bildschärfe. Es misst knapp 4,6 Zoll und verfügt über eine Auflösung von 1.280x720 Pixel, das sind 319 Pixel pro Zoll. Damit spielt das Xperia T derzeit in der Topliga der Smartphones ganz weit oben mit. Trotz Bravia-Engine kommt das T-Modell aber bei der Farbsättigung nicht an die Super-AMOLEDs der Konkurrenz heran.

Kamera, Musik, Multimedia und Video

13 Megapixel - was für eine seltsame Zahl, schließlich gab es bis jetzt überwiegend Handycams mit 8 oder 12 Megapixel. Beim Sony Xperia T ist das anders. Gleich geblieben ist aber der Hersteller des Kamerachips, Sony setzt wieder auf einen Exmor-R-Chip aus eigener Herstellung, der sich durch hohe Lichtausbeute auszeichnet. Gute Wahl, denn die Bildqualität kann sich sehen lassen - entsprechend der hohen Megapixel-Zahl beinhalten Aufnahmen viele Details, die Bildschärfe stimmt. Allerdings kann die Bilddynamik nur bedingt überzeugen, oftmals werden einzelne Bildbereiche überbelichtet, Details gehen dadurch partiell verloren. Insgesamt liegt das Xperia T bei der Fotoqualität in etwa auf Augenhöhe mit dem Vorgänger Xperia S; an das deutlich ältere Nokia N8 kommt es aber in den meisten Fotobereichen trotz 1 Megapixel mehr Auflösung nicht ganz heran.

Auch bei Videos liefert das Xperia T im Test gute Ergebnisse ab, kann aber nicht bis ins Detail überzeugen. Das liegt im Wesentlichen an den gleichen Problemen wie bei Fotos: Die Dynamik schwächelt auch hier. Dafür liefert das Xperia T guten Sound, wenig Rolling-Shutter-Effekt und konstante Bildwiederholungsraten von knapp 30 Bildern pro Sekunde. Ein nettes Feature: Der Entstehungsort von Aufnahmen kann später entweder auf Google Maps nachverfolgt werden oder auf einer hübsch annimierten 3D-Weltkugel. Letzteres macht sich natürlich viel besser, wenn man tatsächlich Fotos an verschiedenen Orten weltweit geknipst hat - was wohl auf die meisten Nutzer eher weniger zutreffen dürfte.

16 Gigabyte Speicherplatz warten intern auf ihre Belegung, davon etwas mehr als 10 Gigabyte für Musik und Videos. Über Speicherkarten lässt sich noch mehr Platz schaffen. Das lohnt sich, denn der Klang ist richtig gut - auch mit dem mitgelieferten Headset. Denn dank der vielen Presets und des manuellen Equalizers inklusive ClearBass-Schieberegler lässt sich der Sound individuell an den eigenen Geschmack anpassen. Hinzu kommen außerdem noch drei Raumklangmodelle (Studio, Club und Konzertsaal), die bereits vom Xperia Ion bekannt sind. Damit lässt das Xperia T auf Wunsch das Bassmonster, aber auch den filigran-Künstler heraushängen. Leider patzt Sony beim Lautsprecher. Er klingt mit und ohne xLoud-Technologie gequält und ist viel zu leise.

Das merkt man auch bei Videos, die man am besten ebenfalls mit Headset genießen sollte. Oder man zeigt die Display-Inhalte gleich auf einem entsprechenden Fernseher an, allerdings benötigt man dazu ein spezielles MHL-Kabel, denn auf einen MicroHDMI-Ausgang verzichtet Sony nämlich beim Xperia T. Dafür lassen sich Bildinhalte auch gleich kabellos an ein entsprechendes Gerät senden, allerdings funktioniert derzeit entweder die Darstellung auf dem Gerät oder auf dem Fernseher - nicht gleichzeitig. Das so genannte DLNA-Mirroring, bei dem auf einem kompatiblen Fernseher gleichzeitig die Inhalte wie auf dem Smartphones gezeigt werden, wird erst im Laufe des Jahres per Update nachgeliefert. Bis dahin machen sich Videos aber auch auf dem knackigen Display gut.

System: Hardware und Bedienung

Sony baut in das Xperia T erneut "nur" einen Dual-Core-Prozessor ein. Im Gegensatz zum kürzlich getesteten Xperia Ion steckt im Bond-Phone aber die neueste Generation der Qualcomm-Snapdragons: Der Krait S4. Er leistet zwar ebenfalls 1,5 Gigahertz, hat dafür aber die etwas stärkere Adreno-225-GPU. Beides sorgt dafür, dass es abgesehen vom Homescreen keine Ruckler mehr gibt. Auch dort liegt es nicht an mangelnder Leistung der Hardware, sondern es hakt immer dann minimal, wenn sich eines der schicken Widgets just beim Bildschirmwechsel aktualisiert - vielleicht sollte Sony das einfach unterlassen und nur dann nachladen, wenn der Homescreen gerade nicht bewegt wird. Ansonsten verläuft das Scrolling butterweich. Das gilt auch für den Browser, der trotz Flash nahezu immer flüssig bedienbar ist.

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

Die Bedienung ist...

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

...überall flüssig, obwohl...

Sony Xperia T Test | (c) Areamobile

...nur Android 4.0 installiert ist - ein Update folgt später | (c) Areamobile

 

Und das gilt erst recht für so nette Effekte wie das Zoomen in der Bildergalerie. Gemeint ist nicht das typische Vergrößern von Fotos, sondern der Schritt davor: Nämlich die Thumbnail-Ansicht, in der die Aufnahmen in verkleinerter Darstellung monatsweise sortiert angezeigt werden. Dort kann man die Größe der Thumbnails in sieben Schritten anpassen, in dem man die vom Vergrößern oder Verkleinern von Bildern bekannte Scherengeste mit zwei Fingern macht - von ganz klein bis Vollbild. Dabei wirbeln die Miniaturansichten wild und absolut flüssig durcheinander. Und auch wenn das nur einen sehr eingeschränkten Nutzfaktor hat, so zeigt es doch, dass die Entwickler sich Mühe gegeben haben, dem Gerät etwas einzigartiges zu geben - mit Erfolg!

Im Alltag schlägt sich das Sony Xperia T also äußerst passabel, in Benchmarks kann das Dual-Core-Gerät gegen die Quad-Core-Elite wie das Samsung Galaxy Note 2 dann aber nicht ganz bestehen.

Benchmark Sony Xperia T Samsung Galaxy Note 2
Quadrant 4.742 Pkt 6.083 Pkt
Vellamo HTML5 1.763 Pkt 1.837 Pkt
Vellamo Metal 619 Pkt 628 Pkt
Antutu 7.034 Pkt 13.671 Pkt
Nenamark2 60,1 fps 58,1 fps


Ansonsten bietet das Sony Xperia T altbewährte Tugenden. Dazu gehört die einfache, aber in praktischen Dingen vereinfachte Nutzeroberfläche samt sehr guter Einbindungen für soziale Netzwerke wie Facebook. Und auch bei der restlichen Software geizt Sony nicht. So findet man den Barcode-Scanner NeoReader, das Sicherheits-Tool McAfee Security und die Navigationslösung Wisepilot for XPERIA bereits vorinstalliert auf dem Gerät. Das ist auf der einen Seite löblich, schließlich bietet Sony dem Käufer des Xperia T so kostenlosen Mehrwert, andererseits ist das bei dem reichhaltigen kostenlosen Angebot aus dem Play-Store von Google eigentlich gar nicht nötig - viele Nutzer wollen keine Extra-Software "aufs Auge gedrückt bekommen". Halb so wild: Sony erlaubt die Deinstallation aller nicht für den Betrieb relevanten Programme. Übrigens: Wer beim Schreiben von Textnachrichten Punkt und Komma auf der virtuellen Tastatur vermisst, der kann das in den Einstellungen ändern. Warum das nicht voreingestellt ist, bleibt allerdings ein Rätsel.

Telefonfunktionen und Akkulaufzeit

An der generellen Gesprächsqualität gibt es eigentlich nur wenig zu meckern. Die Verständlichkeit auf beiden Seiten der Leitung geht voll in Ordnung, nur etwas mehr Höhen hätten ruhig sein dürfen. Dafür stimmt die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen, die auch Telefonate in etwas lauterer Umgebung ermöglicht. Enttäuschung herrscht erneut beim Lautsprecher. Er klingt dumpf und matschig und ist viel zu leise. Die Freisprechfunktion sollte man daher nur im äußersten Notfall nutzen.

Der Akku schlägt sich halbwegs passabel - mehr aber auch nicht. Sony packt nur einen Energiespender mit 1.700 mAh in das Unibody-Gehäuse und der ist für die gebotene Ausstattung mit dem großen Display etwas knapp bemessen. Bei mäßiger Nutzung kommt man zwar auf knapp 2 Tage, wer das Xperia T aber fordert, ist schon nach einem halben Tag auf Nachschub aus der Steckdose angewiesen. Das ist - gerade, weil der Akku nicht wechselbar ist - zu wenig.

Sony Xperia T im Test: Fazit

Nach dem Test des Sony Xperia T stehen wir wie vor dem Test vor dem Smartphone: indifferent. Ist das Xperia T nun ein Topmodell, ein Mitläufer oder ein Verlegenheitsprodukt? Die Antwort liegt vermutlich irgendwo in der Mitte. Das Sony Xperia T ist gut, keine Frage. Aber im Alltag ist es trotz leistungsfähigerer Hardware insgesamt bei der Punktewertung nicht besser als das wenige Wochen zuvor auf den Markt geworfene Xperia Ion - im Gegenteil. Und das macht das Fazit zum Test des Sony Xperia T so einfach wie ernüchternd: Der im Film ständig mit technischen Highend-Spielzeugen bedachte Agent 007 würde sicherlich nicht zum "Bond-Phone" greifen, sondern seinen Blick nach anderen Modellen schweifen lassen, denn gerade im Bereich des geforderten Verkaufspreises von 550 Euro (UVP) gibt es einfach bessere Smartphones.

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Testwertung Sony Xperia T
 
Handlichkeit und Design 80%
Verarbeitung 93%
Sprachqualität 84%
Akkuausdauer 73%
Ausstattung/ Leistung 86%
Kamera 86%
Internet 94%
Musik 87%
Software und Bedienung 89%
Navigation 90%
Gaming und Video 83%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
87%
Zeitwertung
(Stand 25.10.2014)
79%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 17.10.12 12:04 89marco89 (Handy Profi)

    Ich bin absolut ein Sony Junge, jedoch bin ich anderer Meinung was den Sound angeht. Der war für mich immer nur mittelmass. Auch bei meinem Xperia P. Wenn ich da mal richtig was krachen lassen will mit meinen grossen Kopfhörern, naja, besonders laut wirds nicht...

    Vielleicht sind eure Testgeräte nicht EU Geräte und dadurch eventuell nicht abgerigelt, gut möglich... kenne dies beim iPhone. Kauf man sich das gute Stück hier, hat es nur ca. 70% der ürsprünglichen Lautstärke... 30% sind ganz schön viel, ist aber irgend eine Richtlinie der EU...

    Aber dies führt dazu, das Leute sich genau aus diesem Grund das iPhone aus den Staten bestellen, kenne da welche.

  2. 17.10.12 12:06 Bosancero (Handy Profi)

    Xperia 007 wäre der passende Name gewesen aber gut.
    Bericht ist toll aber ich weiß nicht on Sony sich mal anschaut, was die Kunden haben wollen.
    @AM Tipp: HTC j alias butterfly

  3. 17.10.12 12:10 Hangwire (Member)

    @marco: guter Sound hat nichts mir hoher Lautstärke zu tun... ganz im Gegenteil. Wenn selbst bei geringer Lautstärke noch die tiefen Töne klar zu hören sind - dann ist es guter Sound.
    Das hängt aber nicht nur vom Gerät ab. Auch der Musikplayer und die Kopfhörer machen ein großes Stück aus.

  4. 17.10.12 12:21 TEAM28 (Advanced Member)

    Man hat so das Gefühl, dass das Xperia T nur rauskommt, weil ein neuer Bond Film draußen ist :)
    Xperia Skyfall oder Xperia 007 wären wirklich passendere Namen gewesen

    Was ich einfach nicht verstehe... warum schafft es Sony nicht eine geschmeidige Benutzeroberfläche zu entwickeln.
    Auch beim Xperia S meiner Freundin, kann ich nur lachen, wenn es bei fast jeden wischer ruckelt, weil irgendwelche Widgets laden...
    Selbst ein Galaxy S2, dass knapp 1 1/2 Jahre alt ist, läuft flüssiger als das sogenannte Bond Phone, wobei das ja nur Marketing ist... James Bond würde wirklich nicht auf ein Sony zurückgreifen...

    Das Design ist ebenfalls meiner Meinung nach nicht gelungen... Vorne sieht es langweilig und nach nichtssagend aus und der Rücken wurde vom Arc geklaut... super Leistung!

    550€ empfinde ich ebenfalls als viel zu hoch... da man das S3, One X und 4x HD bereits für 480€ bekommt... ok, das XT wird in kürze günstiger aber selbst bei einem Preisunterschied von nur 50€ würde ich eines der 3 oben genannten Smartphones dem XT vorziehen...

    Naja Sony wird schon wissen, was sie tun... und 2 Monate später wird sowieso der Nachfolger angekündigt werden...

  5. 17.10.12 12:26 TEAM28 (Advanced Member)

    Was ich noch vergessen habe, ist natürlich der schwache Akku, der sich nicht austauschen lässt...

    Und 87% halte ich für viel zu hoch.. hätte eher 82% gegeben... da meiner Meinung nach das iPhone 5 insgesamt, dass bessere Modell gewesen wäre...

  6. 17.10.12 12:29 Laborant (Expert Handy Profi)

    "Und 87% halte ich für viel zu hoch.. hätte eher 82% gegeben... da meiner Meinung nach das iPhone 5 insgesamt, dass bessere Modell gewesen wäre... "
    "besser" ist Relativ. Der AM Bericht prüft vor allem die Hardware und lässt nur wenig Subjektives einfliessen - ists eben besser als das iPhone. Na und? Muss nun jedes Non-High-End-Gerät zwangsläufig unter 85% angesiedelt sein, nur weil das iPhone nicht besser war?

  7. 17.10.12 12:43 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    mit der UVP gebe ich areamobile recht... die ist echt etwas hoch angesetzt... das Xperia S war damals mit 499€ UVP echt konkurrenzfähig aber beim T ist das einfach zu viel....

    was ich aber nicht verstehe ist, wieso jetzt scheinbar der Homescreen wieder ruckelt.... ich habe es auf der IFA bereits ausgiebig getestet und da hat wirklich GARNICHTS geruckelt... einzig die verspielte widget übersicht hat nen winzigen hakler verursacht ansonsten war alles butterweich....

    und der vergleich zum Galaxy S2 hinkt... wenn ich mein Xperia S sehe, ruckelt das auch nur wenn ich zwischenzeitlich große Programme offen hatte und dann das erste mal wieder homescreens wechsle... und das ist beim Galaxy S nicht anders... nach dem ersten mal durchscrollen läuft das auch butterweich....

    außerdem kann ich auch dieses "das und das ist besser" gerede nicht verstehen...
    ich kaufe zum Beispiel Sony wegen der Software und nicht wegen der Hardwareleistung... der Adreno 225 ist für spiele lange ausreichend.... die S4 Krait CPU hat mehr als genug power für eine ganze weile...

    inzwischen sind wir nämlich schon längst am selben Punkt angekommen wie bei den PCs... am PC ist für produktives arbeiten schon seit gut 4 oder 5 jahren kein Hardware-Upgrade mehr erforderlich.... jedenfalls nicht für alltagssachen... nicht einmal für neue Betriebssysteme ist eine neuere Hardware erforderlich seit Windows Vista.... und ähnlich dürfte das hier im Handysektor auch sein... Geräte auf denen ICS läuft und alle zugehörigen apps, verkraften auch JellyBean und auch noch die nächste Android Generation... es muss also nicht zwingend die neueste Hardware sein und die meisten wissen am ende eh nicht was sie damit anfangen sollen :P

    aber ich schweife schonwieder ab...

    Mal zum Punkt... das gerät ist etwas zu teuer! Da stimm ich zu.... ist aber ein gutes Upgrade und eigentlich der echte Arc Nachfolger (was soll denn bitte sony am eigenen Arc Design klauen???)... Es stimmt zwar dass sony dieses jahr irgendwie etwas alles durcheinander würfelt und die Linie fehlt die sie letztes jahr hatten, aber ich finde sehr wohl, dass man das T als High-End einstufen kann... und wie gesagt dabei geht's nicht nur um die Hardware!

  8. 17.10.12 13:44 TEAM28 (Advanced Member)
    @black-dragon

    Wenn schon der Sony Fan schlechthin etwas Kritik ausübt, dann muss ja einiges schief gelaufen sein ;)

    1. Was nützt mir die stärkste oder eine gute Hardware, wenn die Software nicht harmoniert... Das Ruckeln kenn ich ja nur zu gut beim Xperia S. Wenn man das Gerät aus dem Standby Modus holt und beim Homescreen nach links oder rechts wischt, ruckelt es absolut... weil auf einmal Daten beim Timescape runtergeladen werden usw... und das Problem hat Sony immer noch nicht hinbekommen...

    2. Der schwache und nicht austauschbare Akku...
    1700mAh sind doch eindeutig zu wenig... und dann kann man nicht mal gegen einen stärkeren Akku austauschen...

    3. Verarbeitung... auch die Verarbeitung ist im Xperia T nicht sooo gut... die Rückseite besteht auch lediglich aus billigen Plastik... beim S3 und Note 2 wird da ständig gemotzt und hier wird kein Wort verloren... nunja gibt auch genügend andere Schwäche, dass das XT besitzt.

    4. Apropo PC´s... Sonys Xperia Serie spiegelt im Grunde die Vaio Serie im Notebook Markt wieder...
    Schick verpackt, mit schwacher technischer Ausstattung zu einem viel zu hohen Preis...

  9. 17.10.12 15:04 mcRebe (Member)
    89% lol.

    wenn ich mir so das fazit durchlese und dann auch noch meine k.o.-kriterien (nicht-wechselbarer-und-dann-noch-schwacher akku, kein lte) hinzuaddiere, frage ich mich ernsthaft warum es nicht deutlich abgewertet wurde.
    87% [sehr gut] klingen nach einem topmodell, was es selbst im vergleich zu den anderen sony modellen (V oder Ion) nicht ist!

  10. 17.10.12 16:57 Kleinesgrünesmännchen (Member)

    Ihr seid echt putzig!

    Wenn das kein echtes Topmodell ist: was ist dann ein S3?
    Bzw. bitte klärt mich auf welche Features das S3 mehr hat oder ws es- noch besser- mehr kann?????

    Und zu wenig unterschiede zu den "Schwestermodellen?" Was bitte ist dann der unterschried zwischen all den HTCs oder lustigerweise zwischen einem iPhone4s und einem iPhone 5? Oder S3 zum S3 mini??!?!?!!?

    Zu hoher Preis? Haben die 4,6 Zoll HTCs nicht 599,--? Und das S3?? Oder Note?

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