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Autor: Björn Brodersen 17.04.2013 - 18:02 | (14)

LG Optimus G Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Leistungsfähige Hardware und flüssiges System
  • Guter Musikplayer
  • Zahlreiche Zusatzfunktionen über Optimus UI
  • Viele Daten-/Streaming-Schnittstellen
  • Flops
  • Kamera mit Fokussier-Schwäche
  • Kein microSD-Kartensteckplatz
  • Kein auswechselbarer Akku

LG Optimus G Test: Später, teurer, besser als das Google Nexus 4

Besser nie als so spät, möchte man sagen: Acht Monate nach dem Start im Heimatmarkt kommt das LG Optimus G auch in den deutschen Handel. In dieser Zeitspanne hat sich viel auf Smartphone-Markt getan. Ob es von Areamobile noch eine Kaufempfehlung für das LG Optimus G gibt, lest ihr in diesem Testbericht.

Aus unserer Perspektive erscheint die Vermarktungsstrategie des Herstellers nicht einleuchtend: Im August 2012 stellte LG das Optimus G vor, knappe acht Monate später startet das Gerät unter der Modellnummer E975 im deutschen Handel bei nur einem Mobilfunkprovider. In diesen acht Monaten stand die Smartphone-Entwicklung natürlich nicht still. So kommt es, dass das LG Optimus G zum Start im Heimatmarkt Spitzenklasse bot, sich zum Launch ihn Deutschland aber schon in der zweiten Reihe hinter neuen Top-Geräten mit dem neuen Qualcomm-Chipsatz Snapdragon 600 wie dem HTC One oder dem in knapp vier Wochen verfügbaren Samsung Galaxy S4 einordnen muss. Und doch bleibt das jetzt hierzulande erhältliche LG Optimus G interessant, weil es sich um das (besser ausgestattete) Ausgangsmodell für das Google Nexus 4 handelt, das hierzulande wochenlang die Schlagzeilen im Smartphone-Bereich bestimmte.

Design, Verarbeitung und Display

Die Verwandtschaft des LG Optimus G mit dem Google Nexus 4 lässt sich schon am Äußeren der beiden Geräte ablesen. Zwar unterscheiden sich beide Geräte bei der Gehäuseform optisch durchaus voneinander, die des LG Optimus G ist wie bei den Smartphone-Modellen der Optimus-L-Serie gradliniger, während das Nexus 4 ein rundlicheres Gehäuse hat. Doch Anschlüsse, Tasten, Kameras, Lautsprecher und Markenlogo sind an den jeweils gleichen Stellen platziert und sowohl Vorder- als auch Rückseite der beiden von LG gefertigten Smartphones sind mit Gorilla Glas 2 geschützt und zeigen auf der Rückseite den markanten "Crystal-Reflection"-Effekt, wenn auch auf leicht unterschiedliche Weise. Die neuen "Aufsetzer" für besseren Klang des externen Lautsprechers, die das jetzt von Google ausgelieferte Nexus 4 hat, fehlen dem Optimus G dagegen.

Durch die Außengeraden der Frontseite liegt das LG Optimus G nicht ganz so angenehm in der Hand wie das Nexus 4, auch wenn sich das Gerät glücklicherweise nicht ganz so scharfkantig zeigt wie das ganz in Glas gepackte Sony Xperia Z. Bei einer Display-Diagonale von 4,7 Zoll lässt sich das Optimus G auch nicht mehr mit einer Hand bedienen, ohne das Gerät in der Hand zu jonglieren. Die Verarbeitung der einzelnen Gehäuseteile ist perfekt, Spaltmaße gibt es am Übergang von der rückseitigen Kunststoff-Schale zum Display-Rahmen keine - fast wirkt das Gehäuse wie ein echter Unibody. Nachteil: Eine abnehmbare Rückschale gibt es bei dem Gerät nicht, der Akku lässt sich nicht einfach auswechseln, was manchen Nutzer zu einem früheren Gerätewechsel als eigentlich gewünscht veranlassen könnte. Das Gewicht von 145 Gramm verstärkt den äußeren Eindruck von Haltbarkeit und Hochwertigkeit des Gehäuses.

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

Gehäuse des ...

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

LG Optimus G.

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

 | (c) Areamobile

 

Das 8,5 Millimeter dicke Optimus G ist das erste Smartphone-Modell des Herstellers, bei dem die von LG Display und LG Innotek entwickelte sogenannte Zero-Gap-Touch-Technologie eingesetzt wird. Anders als andere Display-Oberflächen, bei denen es eine Luftschicht zwischen Glasoberfläche und Sensorschicht gibt, liegt hier die Sensor-Schicht aus Indiumzinnoxid direkt auf dem Oberflächenglas. Auf diese Weise kann LG nach eigenen Angaben die Display-Dicke um 0,5 Millimeter reduzieren. Das kapazitive TFT-LCD des LG Optimus G mit einer Diagonallänge von 4,7 Zoll basiert zudem auf der True-HD-IPS-Plus-Technologie von LG Display mit RGB-Matrix und ist fast genauso scharf und kontrastreich wie das Retina-Display des iPhone 5. Es löst 1.280x768 Pixel im 15:9-Format auf und bietet so eine Pixeldichte von 318 PPI, beim 4-Zoll-Display der jüngsten Generation des iPhone sind es 326 PPI. So sind selbst kleine Schriften auf dem Display des LG-Smartphones noch ablesbar.

Auch die Farbdarstellung und die Blickwinkelstabilität gleichen der des iPhone-Displays, nur in Sachen Helligkeit hat das Apple-Handy erkennbar die Nase vorn. Dabei ist der Unterschied auf dem Papier gar nicht so groß: Beim LG Optimus G sind es laut Hersteller 470 Candela pro Quadratmeter, beim iPhone 5 sollen es 500 Candela pro Quadratmeter sein. Zudem wirken weiße Flächen auf dem Display des LG-Handys bläulich und kälter als auf dem iPhone 5.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Das LG Optimus G bringt mit 32 Gigabyte doppelt so viel Speicherplatz für Fotos, Videos und Musik mit wie die größte Version des Google Nexus 4, doch für eine umfangreiche Mediensammlung kann das immer noch knapp bemessen sein. Auslagern der Dateien auf eine wechselbare Speicherkarte ist nicht möglich, denn ein Steckplatz für eine microSD-Karte fehlt dem LG Optimus G ebenso wie dem Google-Handy.

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

Kamera | (c) Areamobile

LG Optimus G im Vergleich mit Google Nexus 4 | (c) Areamobile

LG Optimus G und Google Nexus 4 | (c) Areamobile

 

Die 13-Megapixel-Kamera ist eines der vom Hersteller beworbenen Highlights des Smartphones. Zum Vergleich: Das Nexus 4 ist mit einer 8-Megapixel-Knipse ausgestattet. Die Kamera des LG Optimus G bietet einen (Touch-) Autofokus, ein LED-Fotolicht, viele Einstellmöglichkeiten und Funktionen wie etwa Serien-, Panorama-, HDR- oder Best-Pic- ("Time Catch") Aufnahmen und löst entweder über den eingeblendeten Auslöse-Button auf dem Display, eine der Tasten der Lautstärkewippe oder per Sprachbefehl ("Whiskey!") aus.

Bei Aufnahmen bei hellem Tageslicht mit den Voreinstellungen der Kamera fallen die Bildergebnisse im Test des LG Optimus G durchwachsen aus. Die Kamera kann richtig scharfe Bilder machen - das zeigen einzelne Aufnahmen unserer umfangreichen Bilderserie. Doch offenbar spielt der Fokus nicht richtig mit. Die Mehrzahl unserer Testbilder ist unscharf geraten und zeigt zu den Randbereichen hin Verzerrungen, während die Farben von der Software etwas - aber nicht unangenehm - verstärkt werden und sich das Bildrauschen in Grenzen hält. Bei schlechten Lichtverhältnissen nimmt das Bildrauschen stark zu, mit fortschreitender Dämmerung stößt der Fokus an seine Grenzen und stellt nicht mehr scharf. Aufgrund der so unterschiedlich ausgefallenen Testbilder zeigen wir euch gleich eine ganze Reihe unbearbeiteter Aufnahmen in einer kurzen Bildergalerie.

Testaufnahmen im HDR-Modus zeigen ebenfalls keine guten Ergebnisse. Zwar lassen sich so beispielsweise bei Aufnahmen von schmalen Gassen krasse Helligkeitsunterschiede ausgleichen, die in den dunklen Bildbereichen aufgehellten Bilder wirken aber teilweise wie mit einem Grauschleier überzogen. Bei Videoaufnahmen mit maximal 720p-Qualität kämpft die Kamera mit der Bilddynamik und bei Schwenks treten Tearing-Effekte auf.

Das Musikpaket des LG Optimus G stimmt dagegen: Für das Musikhören hat der Nutzer die Auswahl zwischen dem Android-Standard-Player Google Music mit Zugangsmöglichkeit zu Google Play, der jedoch keine Equalizer-Einstellungen bietet, und einem zweiten vorinstallierten Musikplayer mit Dolby-Mobile-Unterstützung, bei dem der Nutzer den Klang über voreingestellte Profile oder auch manuell nach seinen Wünschen anpassen kann. Zum Lieferumfang des LG Optimus G gehören In-Ear-Kopfhörer der Marke QuadBeat, die klaren und angenehmen, wenn auch etwas dünnen Klang abliefern. Sowohl über über die Kopfhörer als auch über den recht plärrig klingenden Lautsprecher kann der Ton unangenehm laut hochgedreht werden.

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

LG Optimus G Unboxing | (c) Areamobile

Medieninhalte lassen sich dank Standards wie Wlan mit DLNA oder Wifi Direct im Heimnetzwerk streamen. Per Miracast können drahtlos auch Bilder oder Videos auf einen kompatiblen Fernseher übertragen und dort abgespielt werden. Dabei kann man gegebenenfalls auch eine andere Anwendung auf dem Handy-Display laufen lassen als auf dem TV-Bildschirm angezeigt wird. Allerdings schlaucht der Miracast-Einsatz mit Dual Screen Dual Play ganz schön den Akku des LG Optimus G.

System: Hardware, Software und Bedienung

In Sachen Alltags-Performance bewegen sich das LG Optimus G und das Google Nexus 4 auf dem gleichen Level. Schließlich ist der gleiche Chipsatz mit Quad-Core-Prozessor von Qualcomm - der Snapdragon S4 Pro (APQ8064) mit 1,5 Gigahertz und Adreno-320-GPU - in beiden Smartphone-Modellen verbaut und der Arbeitsspeicher hat mit 2 Gigabyte jeweils die gleiche Größe. Das war zum Zeitpunkt des Nexus-4-Starts top. Mittlerweile sind erste Smartphones mit der nächsten Prozessor-Generation von Qualcomm im Markt erhältlich, die eine höhere Taktung der vier Krait-Kerne erlaubt und für eine bis zu 40 Prozent bessere Performance als der Snapdragon S4 Pro sorgen und zugleich stromsparender arbeiten soll.

LG Optimus G im Nenamark2-Benchmark | (c) Areamobile

LG Optimus G im Nenamark2-Benchmark | (c) Areamobile

Allerdings läuft das LG-Handy noch mit Android 4.1.2 Jelly Bean unter einer älteren Android-Version als das Google-Handy, auf der zudem die Hersteller-eigene Benutzeroberfläche Optimus UI installiert ist. Das dem Android-OS aufgestülpte OS bremst das System jedoch nicht aus. Ruckelfreie Bedienung auf den Homescreens, im Hauptmenü oder im Browser und flüssige Darstellungen auch bei Spielen mit aufwändiger 3D-Grafik, die wir im Test des Google Nexus 4 konstatierten, zeichnen auch das LG Optimus G aus. Die gute Performance belegen auch Benchmark-Tests, in denen das LG-Handy mit Android 4.1.2 Jelly Bean größtenteils bessere Ergebnisse erzielt als das Google Nexus 4 im Januar mit Android 4.2. LG hat offenbar ordentlich Software und Treiber optimiert.

Benchmarks LG Optimus G mit Android 4.1 Google Nexus 4 mit Android 4.1 Google Nexus 4 mit Android 4.2
Antutu 17.686 Punkte 17.830 Punkte 17.328 Punkte
Vellamo Metal 644 Punkte 610 Punkte 613 Punkte
Vellamo HTML5 1.681 Punkte 1.200 Punkte 1.383 Punkte
Quadrant 7.046 Punkte 4.905 Punkte 4.916 Punkte
Sunspider 1.555 ms 1.920 ms 1.676 ms
Nenamark2 59,8 fps - -
3DMark 11.138 Punkte - -
Antutu Tester 413 Punkte - -

Die Benutzeroberfläche Optimus UX bietet zu den Android-typischen Google-Diensten wie Google Suche, GMail, Google Maps, Google Play, Google Chrome, Google Now und Youtube spezielle von LG entwickelte Anwendungen. Dazu gehören etwa SmartShare für das Medienstreaming im Heimnetzwerk via DLNA, RemoteCall Service für die Fernwartung, das Übersetzungs-Tool QTranslator, Safety Care mit automatischen Anrufen und der Übermittlung des Standortes im Notfall sowie Privatsphärenschutz zum Unterdrücken von Anruferinformationen wie Name, Nummer und Foto bei einem eingehenden Anruf. Auch ein Polaris-Office-Paket zum Lesen und Bearbeiten von Dokumenten ist vorinstalliert.

Zwei spezielle, von LG auf dem Optimus G vorinstallierte Anwendungen, die auch in die Benachrichtungsleiste integriert sind, verdienen besondere Beachtung: Die weiterentwickelte QSlide-Funktion ermöglicht es zum Beispiel Nutzern, bis zu drei Apps gleichzeitig in verschiedenen Fenstern zu öffnen. Die Transparenz, die Größe und die Position der oben liegenden Fenster können individuell eingestellt werden, so dass die darunter angezeigten Inhalte sichtbar werden. In der Europaversion des LG Optimus G sind weitere Funktionen wie etwa der Videoplayer, der Browser, die Notizfunktion, der Kalender und der Rechner mit QSlide kompatibel.

Die zweite erwähnenswerte App ist die Notiz-Funktion Quick Memo, mit der sich Screenshots, handschriftliche Notizen anlegen lassen und dann abgespeichert oder mit anderen geteilt werden können. Beide Anwendungen lassen sich schnell über das Benachrichtigungsmenü aufrufen und erinnern an das Multi-Window-Feature und Teile der S-Pen-Funktionen auf dem Samsung Galaxy Note. Nur sind sie von LG nicht ganz so schön und weitgehend umgesetzt wie auf den Samsung-Smartlets. Ob das Design des Optimus-UI gefällt, ist Geschmackssache.

Telefon-Funktion, mobiles Internet und Akku-Laufzeit

Die Sprachqualität des LG Optimus G ist nicht berauschend. Zwar verstehen sich bei Telefonaten beide Gesprächspartner klar und deutlich und auch das Hintergrundrauschen wird wirksam unterdrückt, doch den Stimmen fehlt es an Volumen. Besonders blechern klingt der Gesprächspartner über den Lautsprecher des Smartphones. Für mobile Datenübertragungen unterstützt das LG Optimus G neben GPRS/EDGE auch UMTS mit DC-HSPA+ mit Übertragungsraten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Downstream sowie LTE (Long Term Evolution) in den drei in Deutschland genutzten Frequenzbereichen um 800, 1.800 und 2.600 Megahertz mit Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Damit unterstützt das LG Optimus G alles, was die Mobilfunknetze zurzeit hergeben.

LG hat nach eigenen Angaben die Lebenszeit des eingebauten, nicht auswechselbaren Akkus deutlich verlängert. Im Vergleich zu anderen Energiespendern der gleichen Ladungsmenge ist der zusammen mit LG Chem entwickelte 2.100 mAh starke Akku des LG Optimus G etwa 5 bis 6 Prozent kleiner und verträgt eine von 500 auf 800 erhöhte Zahl von Ladevorgängen - letzteres ist eine Steigerung um 60 Prozent. Für eine längere Akku-Laufzeit des Smartphones sollen auch der Prozessor, dessen vier Kerne sich einzeln und unabhängig von den anderen den jeweiligen Erfordernissen anpassen und so effizienter arbeiten können, sowie das True-HD-IPS-Display, dessen Stromverbrauch über die ganze Farbpalette hinweg konstant bleibt, sorgen.

Screenshots von der Benutzeroberfläche des LG Optimus G | (c) Areamobile

Energiespar-Optionen

Screenshots von der Benutzeroberfläche des LG Optimus G | (c) Areamobile

| (c) Areamobile

 

Dazu hat LG Energiesparoptionen implementiert, die der Nutzer bei Bedarf aktivieren kann und die stromfressende Features wie Daten-Verbindungen, Vibrations-Feedback oder Display- und Tastatur-Beleuchtung automatisch abschaltet bzw. herunterregelt, sobald der Batterieladestand unter 30 Prozent sinkt. LG stellt eine Sprechzeit des LG Optimus G von bis zu 15 Stunden oder eine Standby-Zeit von bis zu 335 Stunden in Aussicht. Dabei handelt es sich natürlich um in der Praxis nicht zu erreichende Idealwerte. Im Test hielt das LG Optimus G auch bei intensiver Nutzung locker anderthalb Tage durch, was ein guter Wert ist - ein Dauerläufer wie das Motorola RAZR Maxx oder auch ein günstigeres Gerät wie das Windows Phone Huawei Ascend W1 ist das Gerät damit allerdings nicht.

Fazit

Das LG Optimus G ist die besser ausgestattete Alternative desselben Herstellers zum Google Nexus 4. Das Smartphone mit dem LG-Brand bringt mehr Speicherplatz, bessere-Multimedia-Anwendungen, LTE-Unterstützung sowie mit dem Optimus UI spezielle Extra-Funktionen mit. Allerdings ist es auch deutlich teurer als das Google-Handy: Das LG Optimus G ist seit kurzer Zeit im deutschen Handel erhältlich und wird hierzulande exklusiv von Mobilcom-Debitel und Partnershops wie beispielsweise Media Markt oder Saturn angeboten. Der Startpreis von 599 Euro ohne Vertrag ist mittlerweile auf etwa 470 Euro und somit unter das aktuelle Preisniveau von Sony Xperia Z oder HTC One gesunken.

Wer auf LTE verzichten kann, mit verleichsweise wenig Speicherplatz auskommt oder das klassische Vanilla UI bevorzugt, greift besser zum Google Nexus 4. Dieses Gerät kann im Google Play Store für 299 oder 349 Euro ohne Vertrag - je nach Speichervariante - bestellt werden und bietet für diese Nutzer das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch den starken Preisvorteil rückt das Nexus 4 in unserer Testwertung auch nah an das LG Optimus G heran. Die Spezifikationen von LG Optimus G und Google Nexus könnt ihr mit Hilfe unseres Handyvergleich-Tools im Detail miteinander vergleichen.

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Das LG Optimus G ist eigentlich ein richtig gutes Android-Smartphone. Doch für dieses Gerät kann es von uns keine Kaufempfehlung mehr geben - dafür ist es zu spät herausgekommen und noch zu teuer. Diesen Fehler wiederholt LG offenbar leider auch beim Nachfolgemodell Optimus G Pro mit seinen noch raffinierteren UI-Features. Hoffentlich sehen wir bald mal in Deutschland ein wirklich neues echtes Highend-Smartphone von LG.

Persönlicher Kommentar von Björn Brodersen

Testwertung LG Electronics Optimus G
 
Handlichkeit und Design 84%
Verarbeitung 97%
Sprachqualität 86%
Akkuausdauer 71%
Ausstattung/ Leistung 90%
Kamera 83%
Internet 93%
Musik 85%
Software und Bedienung 97%
Navigation 85%
Gaming und Video 89%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
89%
Zeitwertung
(Stand 21.11.2014)
83%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 17.04.13 19:00 Exynos (Member)

    Das optimus G hätte viel früher zu uns kommen müssen, jedoch finde ich, dass es noch immer ein top Smartphone ist.

    * kein Full HD --> braucht auch kein Mensch. Ist wie bei Kameras mit dem Megapixel-Wahn. Ich finde die 720p Auflösung fast schon positiv -> weniger Stromverbrauch.

    * Der SoC (Snapdragon S4 Pro) gehört ebenfalls zu den Besten. Der s600 im HTC One und Galaxy S4 ist ja eigentlich auch nur ein S4 Pro, welcher nur leicht modifiziert und hochgetaktet wurde (sogar fast selbe Modelnummer APQ8064T)

    Der derzeitige Preis von 470 € geht auch vollkommen in Ordnung, immerhin hat das Optimus G 32 GB Speicher, LTE, 13 Megapixel Kamera.

  2. 17.04.13 19:31 Yukito (Youngster)

    Eigentlich ein gutes Gerät, aber ich glaube nicht dass es sich gut verkaufen wird. Das Nexus ist immer noch die deutlich günstigere Alternative. Und das S3(LTE) wird ab dem Release des S4 bestimmt auch deutlich billiger. Das Optimus liegt einfach zu nah an den Preisen vom One, Z und S4 ohne irgend etwas besonderes zu bieten.

  3. 17.04.13 20:46 homeend (Handy Profi)

    Ein erheblicher Nachteil des G wird die Updateversorgung sein. Das sollte man auch beim Vergleich berücksichtigen. Das Nexus 4 wird sicher mindestens 2 Jahre versorgt, vermutlich sogar länger.

  4. 17.04.13 20:48 huan

    Ist nicht böse gemeint aber von hinten bis vorne ist das eine samsung kopie/nachmache. Das fängt bei der Oberfläche an die aussieht wie beim s3 und hört beim Gehäuse Design auf was aussieht wie beim s2 ^^

  5. 17.04.13 21:33 Exynos (Member)

    @ huan

    Dann sieht aber auch das Samsung Galaxy S2 so aus wie das LG Prada. LG hat sich beim Design vom Optimus G am LG Prada orientiert, das erwähnen die Designer von LG sogar im Interview.

    @Yukito

    Was hat denn das Xperia Z im Vergleich zum Optimus G mehr zu bieten (außer Full-HD) um in der Oberliga mitspielen zu dürfen.

  6. 17.04.13 22:05 SLRyu (Advanced Member)

    Wieder so ein langweiliges Design, sieht aus wie jedes andere Android-Handy das jemals von LG oder Samsung rausgebracht wurde. Einzig HTC tanzt da etwas aus der Reihe. Aber wann hört ihr endlich auf Geräte mir fest verbauten Akkus negativ abzuwerten? Einfach lächerlich sowas!

  7. 18.04.13 01:00 huan

    Sieht trotzdem aus wie ein s2 mit nature Oberfläche^^

  8. 18.04.13 01:10 PC23 (Newcomer)
    Akku / LG Updates

    @SLRyu (Aber wann hört ihr endlich auf Geräte mir fest verbauten Akkus negativ abzuwerten? Einfach lächerlich sowas!)

    --> Überhaupt nicht lächerlich - Akkus haben eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen, ca. 500 (+/-100), egal ob Voll- oder Teilladungen, danach ist es vorbei.

    Ich habe gerade erst wieder ein (DECT-)Fon weggeschmissen - nicht das erste -, da der Akku am Ende war; ein 2,5 Jahre altes MacBook Pro für schlappe 2.500 Euro mit festverbautem Akku, der nun am Ende ist, fliegt hier auch noch rum und ich will nicht alle 2 Jahre neue Geräte kaufen müssen, nur weil der Akku platt ist.

    Abgesehen davon ist es auch nervig, wenn man ganztägig unterwegs ist, dabei Maps oder GoogleLocal etc. nutzt, um was zu finden und dann ohne Saft dasteht.
    Da lobe ich mir mein LG P990, trotz aller Macken kann ich da wenigstens den 9 Euro Ersatzakku einsetzen und es weiternutzen :-)

    Heutige Geräte mit 5" FullHD & Co. saugen entsprechend mehr und umso wichtiger sind kapazitativ große, wechselbare Akkus!

    @LG generell, insbesondere Updates:
    Letzten April, als das Opti G vorgestellt wurde, wollte ich es unbedingt haben, seit Sommer ist es in Fernost verfügbar gewesen, aber jetzt erst hier - zu spät, denn der Nachfolger ist schon auf dem Markt und der ist interessanter.

    LG baut einerseits die besten Geräte (Hardware, Display), hat aber die mieseste Software und noch schlechteren Support, daher sage auch ich: nein, kein LG mehr, nur, wenn sie wieder ein Nexus bauen.
    Mein P990 zickte glücklicherweise nicht so wie manch anderes, aber als es rauskam, hatte es FroYo (2.2), da wurde gerade Android seitens Google von 2.3 auf 4.0 upgegradet... und GB wurde "zum Start" versprochen. Es kam nach 9 Monaten, als sogleich im November 2011 (!!) ICS für das P990 und das P920 angekündigt wurden, dauerte es 13 Monate (!!!) bis es Dezember 2012 tatsächlich kam.
    Das P920 hat es bis heute nicht... nur eine Beta für EuroOpen existiert. Wann war noch Nov. 2011? 1,5 Jahre ohne Update für ihre Flaggschiffe, das ist LG.

    Und das Optimus G startete auch mit ICS, als JB schon da war, ob es je KLP (5.x) erhalten wird, mag ich trotz aller kommenden Versprechen nicht glauben, daher gilt für mich also nach 2 "Top-Geräten" von LG für ihren "Schlüsselmarkt in Europa" die "zeitnah Updates" erhalten sollten: denen glaube ich nichts mehr und so werde ich trotz ihrer überlegenen Hardware anderweitig Ausschau nach einem neuen Gerät halten müssen.

    Eigentlich schade, aber vielleicht kommt ja das nächste Nexus wieder von ihnen oder vielleicht bringt Motorola ja tatsächlich bald das X-Phone. Früher hatten die auch miese Updatepolitik, doch mit Google als neuem Hausherren wird das wohl zukünftig besser.
    Nur LG ist bis heute der von allen LG-Kunden meistgehaßte Hersteller, da sie ihre super Hardware mit mieser Software verkrüppeln und teils mehr als ein Jahr hinter der aktuellen Android-Version liegen - wenn die überhaupt kommt.
    Finger weg. Leider.

  9. 18.04.13 09:37 Yukito (Youngster)

    @Exynos

    Ich bin kein Fan des Z, aber gegenüber dem Optimus bietet es:
    -FullHD
    -edleres Material
    -DockingStation inklusive (wenn man drauf achtet)
    -Playstation Zertifizierung
    -Staub-/Wasserschutz
    -bessere Kamera
    -microSD

    Trotzdem ist es natürlich ein grundsolides gutes Gerät. Aber wenn man keinen "Wow-Effekt" bieten kann, dann muss man halt über den Preis kommen. So wie das Nexus. An das Optimus wird sich doch in 3 Monaten niemand mehr erinnern.

  10. 18.04.13 09:52 pixelflicker (GURU)

    @PC23:
    Ach komm schon, als würdest du ein 2500 Euro Macbook bei dem der Akku kaputt ist weg werfen. Auch fest verbaute Akkus kann man tauschen und bevor ich es weg werfe versuch ich das sogar selber, da stört mich die Gefahr, dass ich es Beschädige dann auch nicht mehr oder ich lass es eben den Hersteller machen. es gibt kaum ein Gerät bei dem sich das nicht lohnt.

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