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Autor: Tobias Czullay 19.04.2014 - 14:00 | 17

Sony Xperia Z2 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Vollendetes Xperia-Design
  • Sehr gutes, großes Display
  • Wirksame Geräuschminimierung gut für das Musik-Erlebnis
  • Flops
  • Kamera-Aufnahmen nur durchschnittlich

Sony Xperia Z2 Test: Das beste Sony-Flaggschiff aller Zeiten

Das Sony Xperia Z2 bildet die Nachhut für die Flaggschiff-Saison in diesem Frühjahr. Unverkennbar sind die Anleihen an die Vorgänger, doch was steckt unter der Haube? Wir haben das Smartphone schon ausführlich ausprobieren können und verraten euch, ob sich das Warten wirklich lohnt - in unserem Test des Xperia Z2.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Vor etwas mehr als einem Jahr präsentierte das japanische Hifi-Urgestein Sony mit dem Xperia Z sein erstes richtiges Superphone. Nur ein halbes Jahr später folgte mit dem Xperia Z1 der Nachfolger, jetzt haben wir es mit dem Xperia Z2 bereits mit einem weiteren Ableger zu tun. Rein äußerlich hat sich in diesem einen Jahr erst einmal recht wenig getan, denn auch das Flaggschiff anno 2014 spricht unverkennbar die Design-Sprache der Vorjahres-Modelle. Wirklich revolutionär ist das flach-kantige Äußere in der dritten Auflage nun wahrlich nicht mehr, mit dem aktuellen Feinschliff hat Sony sein Vorzeige-Smartphone dafür aber trotzdem zum schönsten Xperia Z machen können, das es bislang gab.

Sony Xperia Z1 gegen Xperia Z2 | (c) Areamobile

Das Sony Xperia Z2 (rechts) ist nur unwesentlich länger als das Xperia Z1 | (c) Areamobile

Sony Xperia Z1 gegen Xperia Z2 | (c) Areamobile

Die Rückseite des Xperia Z2 (rechts) ist abermals aus Glas | (c) Areamobile

 

Wieder sind Vorder- und Rückseite mit einer Glasoberfläche versehen und wieder sind beide fürchterlich anfällig für Fingerabdrücke. Aber: Sony hat auf die hautenge Folie verzichtet, die bei den Vorgängern zwar Schutz gegen das Zerbersten des Displays lieferte, allerdings im Laufe der Zeit doch arg verkratzte. Die ließ sich nur mit viel Aufwand von den Glasflächen abziehen und erleichterte das Sony-Smartphone auch gleich noch um das Sony-Logo. Einen Kratzschutz bietet die Glasoberfläche des Xperia Z2 natürlich trotzdem, gepaart mit einem weiteren Vorteil: Ein hoffnungslos mit Fingerabdrücken übersätes Display lässt sich nun leicht am Hosenbein wieder abwischen - die Fettfinger vom Xperia Z1 mit und ohne Schutzfolie wieder loszuwerden erforderte da noch eindeutig mehr Aufwand.

Die Verarbeitung des Smartphones ist mit jener der Vorgänger vergleichbar und damit auch auf entsprechend hohem Niveau - nichts knarzt, wackelt oder steht unnötig ab. Das gilt auch für die Abdeckungsklappen über dem USB-Anschluss sowie den Einschüben für Micro-SIM- und microSD-Karten, die sich für den Unterwasser-Einsatz fest verschließen lassen. Wie seine Vorläufer ist nämlich auch das Xperia Z2 nach IP55/58-Zertifizierung gegen eindringendes Wasser bis anderthalb Metern sowie gegen Staub geschützt. Dass sich unter dem Display oder der Rückseite kein Staub anhäufen wird, mag damit zwar gewährleistet sein. Der beim Xperia Z2 nach innen etwas kantigere Gehäuse-Rahmen bietet mit seinem schmalen Spalt zwischen Rahmen und Display allerdings genügend Unterschlupf für Staub oder kleine Sandkörner - anders als noch beim Xperia Z1.

Sony Xperia Z1 gegen Xperia Z2 | (c) Areamobile

Die Anordnung der Tasten hat sich nicht geändert... | (c) Areamobile

Sony Xperia Z1 gegen Xperia Z2 | (c) Areamobile

...dafür aber der Mikrofongrill am unteren Ende (unten: Xperia Z2) | (c) Areamobile

 

Power-Taste und Lautstärkewippe befinden sich wie gewohnt an der rechten Rahmenkante und wurden weder in ihrer Anordnung, noch ihrem Design verändert. Die Power-Taste ragt nun minimal weiter aus dem Gehäuse heraus und lässt sich damit nicht nur besser ertasten, sondern kann auch mit einem stabileren Druckpunkt punkten. Einen haptischen Kamera-Auslöser gibt es beim Xperia Z2 natürlich auch wieder, ebenso wie die nun links angeordnete Öse für eine Trageschlaufe. Ebenfalls auf der linken Seite befindet sich ein Anschluss für Sonys Magnet-Dockingport, über den das Smartphone mit einer optional erhältlichen Dockingstation oder dem auf dem MWC vorgestellten Lautsprecher-Dock BSC10 verbunden werden kann.

Da für den Magnet-Anschluss eine etwa 3 Millimeter tiefe und 2 Zentimeter lange Aussparung in den Aluminium-Rahmen gefräst wurde ist, befindet sich an dieser Stelle die nunmehr einzige scharfe Kante des Xperia Z2. Dort, wo sich am unteren Ende des Xperia Z1 noch ein Gitter vor dem Mikrofon befand, sind nun drei kleine Löcher gebohrt. Gute Entscheidung, denn zumindest bei mir schneidet sich bei längerer Nutzung des Xperia Z1 die scharfe Einfassung unangenehm in den stützenden kleinen Finger.

Display-Größe und -Qualität

Obwohl Sony mit Xperia Z und Xperia Z1 für Design, Verarbeitung und Leistung weitgehend gute Bewertungen einheimsen konnte, kristallisierte sich doch schnell ein Makel heraus, der für Ernüchterung sorgte: die Darstellungsqualität der Displays. Zwar stellen auch sie wie bei der Konkurrenz 1.920 x 1.080 Pixel dar, das jedoch entschieden zu blass und mit wenig stabilen Blickwinkeln. Mit dem Xperia Z1 Compact vom vergangenen Februar hat der Hersteller das Ruder dann endlich herumreißen und beweisen können, dass auch Sony-Displays für Qualität stehen können. Diesen Trend setzt Sony mit dem Xperia Z2 fort, nun auch auf einer Diagonale von 5,2 Zoll.

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Das Display des Xperia Z2 ist sehr gut | (c) Areamobile

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Das Smartphone wirkt insgesamt weniger klobig als der Vorgänger | (c) Areamobile

 

Trotz einer im Vergleich zu den beiden Vorgängern vergrößerten Display-Diagonale bleibt die Full-HD-Auflösung unangetastet - das ergibt eine unmerklich niedrigere Pixeldichte von 424 PPI. Scharf ist der Bildschirm aber natürlich trotzdem geraten, von Stufenbildung oder unschönen Ausfransungen keine Spur. Obwohl der Hersteller den Bildschirm vergrößert hat, ist das Xperia Z2 nur 3 Millimeter höher, sogar einen Millimeter schmaler und 10 Gramm leichter als sein Vorgänger. Insbesondere zu den Seitenrändern ist der Rahmen schmaler geworden und zum unteren Ende hat Sony etwa jene 3 Millimeter mehr Display spendiert, die in der Länge des Gehäuses hinzugekommen sind. Das kommt nicht nur einer noch größeren Bedienfläche zugute, sondern hat tatsächlich auch eine Auswirkung auf das Erscheinungsbild des Telefons: Es wirkt schmaler und weniger klobig als noch das Xperia Z1.

Deutlich besser als zuvor sind Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität. Waren die auf Xperia Z und Xperia Z1 dargestellten Farben verhältnismäßig fahl und legte sich schon bei nur wenig spitzeren Blickwinkeln ein Grauschleier über das Bild, sind die Farben des IPS-Displays des Xperia Z2 nun kräftig und äußerst stabil im Blickwinkel. Einen besseren Farbumfang und ein gleichmäßiger ausgeleuchtetes Display erreicht Sony durch die Kombination von blauen LEDs mit grünem und rotem Phosphor - "Live Color LED" nennt das der Hersteller. Einen übersatten AMOLED-Bildschirm darf man freilich nicht erwarten, dafür aber gleichermaßen lebendige und realistische Farben. Gegen das bei der Inbetriebnahme leicht zu warm eingestellte Display lässt sich der manuelle Weißabgleich in den Einstellungen verwenden.

System: Hardware, Software und Bedienung

Das User Interface hat Sony für das Xperia Z2 kaum angetastet. Wer Xperia Z1, Xperia Z1 Compact oder Xperia Z Ultra sein Eigen nennt, der ist mit dem Kitkat-Update bereits in den Genuss eines leicht veränderten Xperia UI gekommen - anders sieht das beim neuen Flaggschiff auch nicht aus. Da sind ein neues Live-Wallpaper, das bei Berührung des Bildschirms seine Farbe ändert, neue Partikeleffekte beim Entsperren des Geräts sowie eine umgestaltete Statusleiste mit einem separaten Reiter für Schnelleinstellungen. Mit "What's New" bietet uns Sony einen etwas anderen Feedreader an, der sich wie Google Now mit einer Wischgeste vom unteren Bildschirmrand zur Mitte aufrufen lässt. Darin werden allerdings keine Nachrichten angezeigt, sondern neue Angebote aus Sonys Medien-Diensten Music und Video Unlimited, sowie dem PlayStation Store. Keine solche Werbeplattform, dafür aber einen waschechten Feedreader bietet Sony ja bereits mit Socialife an - auch für andere Xperia-Smartphones.

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Das Xperia UI ist nicht anders als auf anderen Xperia-Smartphones mit Android 4.4 Kitkat | (c) Areamobile

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

In der Statusleiste sind die Schnellzugriffe zu finden und können personalisiert werden | (c) Areamobile

 

Aber auch ein paar exklusive Features finden sich auf dem Xperia Z2, darunter auch ein Pendant zu LGs Knock-on. Um das Gerät per Doppeltipp aus dem Tiefschlaf zu holen, muss die Funktion allerdings erst explizit in den Einstellungen aktiviert werden. Weitere Gesten für schnelle App-Zugriffe wie sie beispielsweise HTC mit Motion Launch beim One M8 anbietet, liefert Sony für den Lockscreen nicht. Durch die "Intelligente Anruffunktion" kann der Nutzer allerdings über Bewegungen des Geräts darüber entscheiden, was mit einem eingehenden Anruf geschehen soll. Führt er das Handy ohne weitere Eingaben ans Ohr, wird er angenommen, legt er es mit dem Display nach unten auf den Tisch wird automatisch stumm gestellt und beim Schütteln wird der Anrufer abgewiesen.

Mit aktivierter "Intelligenter Gegenlichtsteuerung" bleibt auch das Display so lange eingeschaltet, wie der Nutzer das Smartphone Hand hält - auch dann, wenn keine Berührung am Touchscreen erfolgt und eigentlich der Wechsel in den Ruhezustand ansteht. Das funktioniert anders als bei Smart Stay von Samsung aber nicht durch das Tracken der Augen, sondern über die Lage- und Lichtsensoren des Geräts. Liegt das Xperia Z2 flach auf dem Tisch und man schaut drauf, bleibt der Bildschirm daher nicht an, sondern schaltet sich in der zuvor festgelegten Zeit aus.

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Sony stattet das Xperia Z2 mit viel Zusatz-Software aus | (c) Areamobile

Wie bei anderen Smartphones aus der Xperia-Serie hat Sony eine recht große Auswahl an Apps vorinstalliert. Dazu zählen neben den gängigen Google-Apps die Medien-Anwendungen Walkman, PlayStation Mobile und Video Unlimited, als auch ein Sony-Reader für E-Books, TrackID, und Sony Select. Über letztere Anwendung können neuerdings auch andere Themen für das Xperia UI heruntergeladen werden - einige davon sind kostenlos, andere nur gegen Bezahlung erhältlich. Außerdem sind mit Box, Pixlr Express, Vine, Path und der MobiSystems Office Suite 7 diverse Anwendungen von Drittanbietern installiert und mit der Navigon-App von Garmin als auch dem Xperia Wisepilot hat Sony sogar gleich zwei Probierversionen für kostenpflichtige Navigationssoftware auf das Xperia Z2 gepackt. Google Maps ist selbstverständlich auch mit an Bord.

Die Bedienung des Xperia Z2 verläuft weitgehend flüssig, kleine Mikroruckler schleichen sich aber vor allem dann ein, wenn das beim Gerätestart eingestellte Live-Wallpaper verwendet wird. Das ist vor allem deshalb ungewöhnlich, weil nicht nur ein Snapdragon 801 mit vier 2,3-GHz-Kernen sondern zusätzlich 3 GB Arbeitsspeicher verbaut wurden. Auch gängige Benchmarks wie Antutu, Quadrant oder 3DMark zeigen unser Testgerät nicht in bester Form: In nahezu allen Tests schneidet das Xperia Z2 minimal schlechter ab als das Xperia Z1 Compact. Im Alltagsgebrauch fällt das freilich nicht auf, Apps öffnen sich rasend schnell und wie auch beim Samsung Galaxy S5 ist kaum eine Verzögerung zu registrieren. Damit bleibt eigentlich alles beim Alten, denn schon das Xperia Z1 bot hinsichtlich der Performance keine Angriffsfläche für Kritik.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Immer noch zweischneidig: Die Kamera

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Die Kamera des Xperia Z2 löst mit bis zu 20,7 Megapixel auf | (c) Areamobile

Die Kameras der höherpreisigen Xperia-Smartphones sind seit jeher ein zweischneidiges Schwert. Ein Vorteil ist der stets anwesende haptische Kamera-Auslöser, der sich ja mittlerweile von vielen anderen Android-Smartphones verabschiedet hat. Auch die Kamera-Anwendung ist verhältnismäßig übersichtlich gestaltet, trotz der vielen Modi und Einstellungsoptionen. Die Bildqualität kann hingegen nicht immer überzeugen, Fotos von Xperia Z oder Xperia Z Ultra wirken oft matschig und fahl. Anders beim Xperia Z1, das einen 1/2,3 Zoll großen Exmor-RS-Sensor mit einer Auflösung von 20,7 Megapixel bietet. Dieser Sensor steckt nun auch wieder im Xperia Z2, allerdings mit einigen Erweiterungen.

Dazu zählt zum einen die Möglichkeit Videos in 4K-Auflösung aufnehmen zu können, zum anderen der sogenannte Timeshift-Modus, durch den 720p-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde erstellt und diese in Zeitlupe wiedergegeben werden können. Mit der Movie-Creator-Anwendung kann nach erfolgter Aufnahme bestimmt werden, wann die Verlangsamung einsetzen und wann sie wieder enden soll - ein Zeitraffer kann nicht eingestellt werden. So wirklich überzeugen kann die Slow-Motion-Wiedergabe des Xperia Z2 allerdings nicht, denn tatsächlich ruckeln die verlangsamten Passagen eines solchen Films spürbar - auf dem Smartphone, auf dem Rechner. Auch mit normaler Bildwiederholrate aufgenommene Videos können auf bis ein Achtel der eigentlichen Geschwindigkeit gedrosselt werden, das Ergebnis ist wegen der Schlieren und Ruckler allerdings ungenießbar.

Die Aufnahmen in 4K-Auflösung sind hingegen recht ansehnlich - vorausgesetzt, man verfügt über die potente Abspielhardware. Auf dem Smartphone wird ein solch hoch aufgelöstes Video jedenfalls ohne Performance-Probleme wiedergegeben. Während der Video-Aufnahme ist es des Weiteren möglich, gleichzeitig ein Foto vom Geschehen zu knipsen, dann eben allerdings nur mit 8 Megapixel. Eine zusätzliche Speicherkarte sollte man für die 4K-Videos aber stets parat haben, denn 5 Minuten Film belegen mal eben 2 GB Speicherplatz. Die Audioqualität der Videos geht in Ordnung, für Klangfetischisten bietet Sony als Erweiterung ein externes Stereo-Mikrofon für den Kopfhörereingang des Smartphones an.

Sony Xperia Z2 Kamera-Test | (c) Areamobile

Fotos weisen ein sichtbares Grundrauschen auf | (c) Areamobile

Sony Xperia Z2 Kamera-Test | (c) Areamobile

Die Bilddynamik ist richtig gut | (c) Areamobile

 

Die Bildqualität der Fotos des Xperia Z2 ist - wie auch beim Vorgänger - eher durchwachsen. Als positiv ist das sehr gute Kontrastverhältnis hervorzuheben. Zwar tendiert das Smartphone dazu, helle Szenen etwas dunkler zu zeichnen, anders herum kommt es so aber auch kaum zu ausgebrannten hellen Bereichen. Auch der Weißabgleich arbeitet effizient und vermeidet in den meisten Fällen störende Farbstiche. Nicht ganz so überzeugend ist die Bildschärfe der Aufnahmen. Leider sind nämlich auch gut belichtete Fotos mit einem - vor allem in der Original-Ansicht - wahrnehmbaren Grundrauschen versehen, das in dunklen Bereichen noch deutlicher hervorsticht. Unabhängig davon werden weit entfernte Objekte mitunter recht matschig gezeichnet.

Um bei den 27 Millimetern Weitwinkel-Brennweite nicht nur auf den Zu-Fuß-Zoom angewiesen zu sein, lässt sich der Bildausschnitt beim Xperia Z2 auch ganz ohne Zoom-Ojektiv und dank des großen Kamera-Sensors verlustfrei vergrößern. Dabei wird der Ausschnitt vergrößert auf dem gesamten Sensor abgebildet, d.h. bei einem 3-fachen Zoom sind statt der 20,7-Megapixel-Auflösung nur noch 8 Megapixel drin. Apropos Megapixel: Ist es beim Xperia Z1 erst seit einem Update möglich, auch im 16:9-Format Aufnahmen mit mehr als 8 Megapixel zu knipsen, ist das beim Xperia Z2 bereits out of the box möglich. So werden dann 15,5 Megapixel erreicht. Einen optischen Bildstabilisator bietet die Kamera des Xperia Z2 wieder nicht, dafür aber wie gewohnt einen digitalen Bewegungsausgleich. Über das Drücken des haptischen Kamera-Auslösers gelangt man jederzeit und auch aus dem Sperrbildschirm in die Kamera-Anwendung - allerdings wird dabei stets die "Überlegene Automatik" mit voreingestellten 8 Megapixel gestartet. Uns störte schon beim Vorgänger-Modell, dass die zuletzt in der App verwendeten Modi und Einstellungen nur beim Start aus dem Android-Menü bereitstehen.

Sony Xperia Z2 Kamera-Test | (c) Areamobile

Bei dunklen Aufnahmen gehen weitere Details verloren | (c) Areamobile

Sony Xperia Z2 Kamera-Test | (c) Areamobile

"Background Defocus" stellt auch Gegenstände unscharf, die es nicht sein sollten (hier: Kerze) | (c) Areamobile

 

Die Sony-typischen Kamera-Erweiterungen wie AR-Effekt oder Bildverfremdungs- und Färbungsfilter sind natürlich auch beim Xperia Z2 wieder mit an Bord, ebenso wie ein Pendant zu HTCs UFocus oder Nokia Refocus. Background Defocus nimmt eine Bilderreihe mit unterschiedlichen Schärfenebenen auf, die per Schieberegler eine nachträgliche Einstellung der Unschärfe auf dem Foto erlaubt. Leider ist der Effekt nur selten überzeugend, denn die Unschärfe sickert häufig auch in solche Bereiche des Bildes, die eigentlich scharf bleiben sollten. Häufig funktioniert Background Defocus auch gar nicht erst, nämlich dann, wenn die Kamera für eine Ebene keinen Fokus findet. Das erfährt der Nutzer aber erst nach der Aufnahme. Abgesehen davon bleibt Vieles wie gehabt, auch das Interface der Kamera-App kennen wir von anderen Xperias.

Die Paradedisziplin: Musik

Wie gewohnt legt Sony auch beim Xperia Z2 viel Wert auf ein möglichst umfangreiches Angebot für den besten Medien-Konsum. Da sind die Video- und Album-Apps, aber eben auch die Walkman-Anwendung und die verschiedenen Sound-Profile, die unter dem Markennamen ClearAudio+ zusammenlaufen und die Wiedergabe aus Kopfhörern und externen Lautsprechern optimieren. Zusätzlich bietet ein umfangreicher Equalizer verschiedene Presets und manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Als i-Tüpfelchen für alle Audiophilen lässt sich die Tonausgabe über den USB-Port an einen externen Digital-Audio-Konverter weiterleiten.

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

Die Geräuschreduzierung der Kopfhörer ist innovativ und funktioniert dabei noch sehr gut | (c) Areamobile

Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer hören auf die kryptische Bezeichnung MDR-NC31EM  und zeichnen sich durch eine Besonderheit aus: Sie können auf Basis der Antischall-Technologie niederfrequente Geräusche aus der Umgebung herausfiltern und ermöglichen so einen ungestörten Musikgenuss. Umgebungsgeräusche werden dabei durch in den Kopfhörern eingebaute Mikrofone erfasst und anschließend vom Audiochip des Smartphones ausgewertet und neutralisiert. Die digitale Geräuschminimierung (DNC) ist derzeit exklusiv dem Xperia Z2 sowie dem Xperia Z2 Tablet vorbehalten. Dank der integrierten Mikrofone sind die Kopfhörer aber auch mindestens doppelt so groß geraten wie herkömmliche Ohrhörer und erinnern in ihrer Form verblüffend stark an eine klingonische Laserwaffe. Entsprechend fest sitzen sie auch im Gehörgang und prügeln kräftig auf das Trommelfell ein. Nicht nur ist der Klang während der Musikwiedergabe gleichermaßen wuchtig und klar, auch in unmittelbarer Entfernung vorbeifahrende Züge haben damit kaum mehr eine Chance, mit ihrem Radau bis ans Ohr vorzudringen. Hut ab Sony, bei der ersten Begegnung auf dem Mobile World Congress wollte sich da bei mir noch keine wirkliche Begeisterung einstellen.

Sony Xperia Z2 Unboxing | (c) Areamobile

In einem unscheinbaren Schlitz am Kopfende verbergen sich eine LED-Leiste sowie ein zweiter Lautsprecher | (c) Areamobile

Übrigens: Dank der in die Hörer integrierten Mikrofone ist zur Freihand-Telefonie auch keine weitere Gegensprechanlage am Kabel erforderlich, stattdessen wird einfach in den Raum hineingesprochen. Das funktionierte in unserem Test zwar recht gut, allerdings wurden am anderen Ende der Leitung die anderen Umgebungsgeräusche als störend empfunden. Ein weiterer Wermutstropfen: Es gibt keine Fernbedienung mehr am Kabel, weshalb zur Annahme eines eingehenden Anrufs stets das Handy gezückt werden muss.

Sony hat das Xperia Z2 außerdem mit zwei externen Lautsprechern versehen, die relativ unauffällig am oberen und unteren Ende der Vorderseite in den Rahmen eingelassen wurden. Die Stereo-Speaker liefern im ClearAudio-Modus einen deutlich besseren und auch lauteren Klang als noch das Xperia Z1 und können es durchaus mit der ein oder anderen Bluetooth-Box aufnehmen. Allerdings klirren die Höhen leicht und die Tiefen wollen nicht so recht durch die dünnen Lautsprecher-Schlitze dringen - das HTC One M8 hat hier in Sachen Soundqualität und Lautstärke die Nase klar vorn.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Bei einem Smartphone liegt ein nicht unwesentlicher Schwerpunkt auf der Nutzung als Telefon - und hier schlägt sich das Xperia Z2 nun nicht von seiner besten Seite. Der Gesprächspartner dröhnt verhältnismäßig blechern aus der Hörmuschel, lässt aber immerhin - trotz hoher Lautstärke - das Gerät selbst nicht mehr in der Hand erzittern. Auch plärrt der Anrufer nun etwas zielgerichteter ins Ohr - beim Xperia Z1 hatte man da noch das Gefühl, dass Unbeteiligte in der Nähe jedes einzelne Wort mithören können. Anders herum gehen ausgehende Anrufe leicht abgehackt und mit wenig natürlichem Klang beim Empfänger ein.

Das Xperia Z2 liefert alle gängigen Schnittstellen, die man von einem Flaggschiff-Smartphone auch erwartet: WLAN ac, HSPA+, LTE Cat.4 für Downloads mit bis zu 150 MBit/s, Bluetooth 4.0, GPS und für den Einsatz im Wohnzimmer Miracast, DLNA, Screen Mirroring sowie MHL 3.0. Über die OneTouch-Funktion kann das Smartphone per NFC mit anderen NFC-fähigen Geräten gekoppelt werden, darunter Fernseher, Kopfhörer oder auch Android-Smartphones.

Akku-Laufzeit

Der Akku des Xperia Z2 bietet mit einer Nennleistung von 3.200 mAh mehr Saft als das Samsung Galaxy S5 mit 2.800 mAh oder das HTC One M8 mit 2.600 mAh, ist aber auch leicht größer geraten als der 3.000-mAh-Akku des Vorgänger-Modells. Schon das Xperia Z1 brachte es bei recht ausgiebiger Nutzung locker auf anderthalb bis zwei Tage, und das ist beim Xperia Z2 auch nicht anders. Täglich zwei Stunden Zugfahrt durch diverse Funkzellen samt Internet-Surfen und Musik-Hören, Display auf voller Pulle und mit Ausnahme von Bluetooth keine einzige Funkverbindung gekappt - beide Sony-Handys bringen mich ohne Strom-Entzugserscheinungen durch den Tag. Und zur Not gibt es ja auch noch den Stamina-Stromsparmodus, mit dem WLAN- und Internetverbindung gekappt und nicht benötigte Anwendungen einfach ausgeschaltet werden. Anrufe und SMS gehen natürlich auch weiterhin ein und von der Deaktivierung ausgenommene Apps können sogar selbst festgelegt werden.

Fazit

Sonderlich außergewöhnlich scheint das Xperia Z2 ja erst einmal nicht zu sein, angesichts der Funktionsfülle mit denen Samsung und HTC vorfahren. Das neue Vorzeige-Smartphone von Sony hat keinen Fingerabdrucksensor, keinen Pulsmesser, keinen zusätzlichen Belichtungsmesser, keinen Co-Prozessor und selbst ein Infrarot-Sender für die Steuerung von Hifi-Geräten ist wieder nicht mit dabei. Aber, ein schlechtes Smartphone ist das Xperia Z2 deswegen noch lange nicht! Nur wird am aktuellen Flaggschiff eben ein ums andere Mal der Schwerpunkt deutlich, den Sony auf seinen Geräten setzt: Das Smartphone selbst ist Lifestyle, nicht unbedingt der - bei der Konkurrenz ohnehin mitunter aufgesetzte und oft wenig alltagstaugliche - Funktionsumfang des Geräts. Das Xperia Z2 will der durchgestylte Knotenpunkt für den vollendeten Highend-Medienkonsum sein und gleichzeitig Produzenten dieser Medien mit guter Hardware glücklich machen.

Und das dürfte es auch, denn das neue Flaggschiff ist schon ein richtiger Kracher. Nicht nur haben wir es hier mit dem schönsten Xperia-Smartphone zu tun, auch der Bildschirm ist endlich dem eines teuren Highend-Smartphones würdig. Ob Besitzer eines Xperia Z oder Xperia Z1 auf das Xperia Z2 umsatteln sollen, ist da eine andere Frage. Zumindest in Sachen Leistung sind auch die beiden Vorläufer noch immer stark genug und während das Xperia Z1 das Update auf Android 4.4 Kitkat ja bereits erhalten hat, ist das Xperia Z dann endlich ab Mai an der Reihe. Auch die Kamera ist nur bedingt besser als jene des unmittelbaren Vorgängers, bietet nun aber eine Videofunktion mit 4K-Auflösung. Richtig neu sind die digitale Geräuschminimierung und die Stereo-Lautsprecher - doch ob das als Kaufgrund ausreicht, muss jeder für sich entscheiden. So bleibt als Fazit: Das Xperia Z2 ist das beste Sony-Flaggschiff, das es je gab und - wenn man auf die Spezialfunktionen verzichten kann - auf einer Höhe mit dem Samsung Galaxy S5 und dem HTC One M8.

Zum Weiterlesen

Testwertung Sony Xperia Z2
 
Handlichkeit und Design 78%
Verarbeitung 97%
Sprachqualität 89%
Akkuausdauer 89%
Ausstattung/ Leistung 95%
Kamera 88%
Internet 99%
Musik 98%
Software und Bedienung 95%
Navigation 90%
Gaming und Video 93%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
92%
Zeitwertung
(Stand 20.10.2017)
78%

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Alle 3 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Sony Xperia Z2
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 19.04.14 14:57 Jackthehype (Advanced Member)

    Ich freue mich gleich auf die Kommentare hier :D

    Das Beste aus meiner Sicht am Z2 sind wohl die Kopfhörer mit Rauschunterdrückung. Das will ich bei jedem Smartphone irgendwann haben :)
    Die 3GB bringen wohl nix, wenn man von Benchmarks und den kleinen Rucklern so liest.
    Kamera ist leider wie zuvor technisch spitze und die Software verbockt das wohl. Aber das HTC M8 ist da momentan auch kaum besser, rein auf die Software betrachtet.
    Aber schön zu sehen, das das Z2 auch gute Speaker hat. Ist aus meiner Sicht die richtige Entwicklung.

  2. 19.04.14 15:21 SONYXPERIA

    Sony bietet das bessere Gesamtpaket, aber ist mit 92% bewertet gegenüber den anderen zwei? Kann ich areamobile noch ernst nehmen?

  3. 19.04.14 15:31 RedJohn (Youngster)

    Also ich find das Z2 gut und der Test wird dem meiner Meinung nach auch gerecht.

    Das große Manko ist und bleibt halt leider, dass Sony es irgendwie schafft aus einer eigentlich sehr guten Kamera (relativ) schlechte Bilder rauskommen zu lassen.
    Dass es nicht unbedingt am Sensor liegt zeigt zumindest der Vergleich zwischen Xperia Z und Galaxy S4, beide mit 13MP Sony Exmor RS Sensor.

    Das Z2 wird vermutlich mein nächstes Smartphone (wenn es noch im April bei Amazon verfügbar ist...).
    Hat alles was ich bei meinem S4 vermisse: Wasser-/Staubdicht, Stereo-Frontlautsprecher, Kamerabutton, mehr RAM (man glaubt es kaum aber bei mir starten Apps oft neu, da sie wohl durch das "intelligente RAM Management" aus dem Speicher geschmissen wurden), größerer Display und Akku.
    Was will man mehr :D

    Nur über die Kamera mach ich mir sorgen, bei Dunkelheit wird das Z2 ohne Zweifel besser sein als mein S4, da ist das Bild wirklich nur noch schwarz, aber bei Tageslicht? Ich hab da so meine Bedenken zwecks Schärfe, aber gut.


    @Tobias Czullay/Areamobile:
    Habt ihr auch ein Bild in voller Auflösung (20MP) vom Z2 hochgeladen? Oder bin ich zu blöd das zu finden ^^



    Edit:
    @SONYXPERIA:
    Also laut Zeitwertung hat das HTC One jetzt auch "nur" noch 92%, die 93% des Galaxy S5 versteh ich aber absolut, rein von der Hardware bietet das in gewisser Weise halt am meisten.

    Aber trotzdem hoch lebe das Xperia Z2, sofern es denn noch verkauft wird :D

  4. 19.04.14 17:48 IFA (Advanced Member)

    also ich werde mir höchstwahrscheinlich auch das Z2 kaufen. Warum

    -Akku 3200 ein Traum
    -5.2 Zoll Display mehr ist nicht gut
    -display anscheinend besser geworden
    -3GB Ram
    -micro Sdkarte erweiterbar
    -kamera Bildstabilisator TOP
    -Knock on/off

    Wenn das LG G3 kein 5.5 Zoll wäre und ein microsd hätte wäre ich bei LG geblieben. ...

    Aber mal schauen, ich bin eigentlich absolut gufrieden mit meinem LG G2

  5. 19.04.14 19:29 89marco89 (Advanced Handy Profi)

    Ich warte /hoffe) auf ein Z2 Compact...

  6. 19.04.14 21:18 IFA (Advanced Member)
    naja mal schauen

    also ich werde mir höchstwahrscheinlich auch das Z2 kaufen. Warum

    -Akku 3200 ein Traum
    -5.2 Zoll Display mehr ist nicht gut
    -display anscheinend besser geworden
    -3GB Ram
    -micro Sdkarte erweiterbar
    -kamera Bildstabilisator TOP
    -Knock on/off

    Wenn das LG G3 kein 5.5 Zoll wäre und ein microsd hätte wäre ich bei LG geblieben. ...

    Aber mal schauen, ich bin eigentlich absolut gufrieden mit meinem LG G2

  7. 20.04.14 02:36 Slightly Biased (Member)

    Mir ist auch etwas fraglich, warum das Z2 mit größerem Akku, dem wohl besten Akkuschonmodus in Form des Stamina-Mode, der hier nicht richtig erklärt wird, da man ihn dauerhaft laufen lassen kann und eben nicht nur "zur Not" schlechter sein soll als das S5. Und wo die 4% bei Video und Gaming her kommen ist mir genauso fraglich wie die gleiche Wertung bei der Kamera.
    Kurz gesagt: Auch wenn es nur 1% ist finde ich es ein Unding, dass das Z2 unter dem S5 bewertet wurde...

  8. 20.04.14 09:29 Dr.H.Odensack (Member)

    Ist doch klar, Samsung ist halt das "Maß aller Dinge"!
    Akku auch besser weil er kleiner ist und und und, Samsung bezahlt halt genug für Werbung und damit es überall ganz oben steht.

  9. 20.04.14 11:36 Slightly Biased (Member)

    Auch sehr geil: Beim Z2 wird geschrieben, dass es durchwachsen ist, beim S5, dass es sich "absolut sehen lassen kann", beide bekommen 88%

    Vergleicht man die Aufnahmen beider Geräte von euren Testshots sind die Vorteile beim Z2 nicht von der Hand zu weisen, denn das erwähnte Grundrauschen hat das S5 genauso, nur das Z2 viel mehr Details.
    Das One fällt ohnehin hinten durch, da kann man nämlich gar nicht so nah ran zoomen, dass man das rauschen erkennt ;)
    Schaut man sich Bilder vom Z2 und vom One bei selber größe an ist auch hier das Z2 deutlich vorne. Nicht umsonst hat es das Pureview 808 bei dxgo abgelöst.

    Aber wem erzähl ich das eigentlich man hat ja die massiven Werbebanner von Samsung gesehen, kein Wunder, dass es wieder überbewertet wird...

  10. 20.04.14 19:58 pixelflicker (GURU)

    Wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre. Ich hoffe doch auch, dass das S5 das beste Samsung Flagschiff aller Zeiten ist und das One M8 das Beste von htc. Alles andere wäre ja unsinnig.

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