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Autor: Steffen Herget 25.05.2014 - 10:32 | 54

Nokia Lumia 630 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design und gute Verarbeitung
  • Aktuelles OS mit langer Update-Garantie
  • Läuft schnell und flüssig
  • Flops
  • Geringe Displayauflösung
  • Kamera taugt nur für Schnappschüsse
  • nur 512MB RAM

Nokia Lumia 630 Test: Der bunte Hund mit Windows Phone 8.1

Das Nokia Lumia 630 hat keinen unbedeutenden Auftrag, soll es doch der Nachfolger des mit Abstand meistverkauften Windows Phones, des Lumia 520, werden. Die Vorzeichen dafür sind dann auch gar nicht schlecht, denn zum Preis von 159 Euro bringt das Nokia Lumia 630 eine ganze Menge guter Technik mit. Es sind im Test aber auch kleinere Schwachpunkte aufgetaucht.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Dezent zu sein ist nicht die Maßgabe der Smartphone-Designer von Nokia. Das sah man bisher bei allen Lumias und ist auch beim Nokia Lumia 630 im Test nicht anders. Zwei neue Farben gibt es, ein kräftiges Grün und ein knalliges Orange, das schon fast in die Neon-Richtung geht. Wer es schlichter mag, sollte zu Schwarz oder Weiß greifen, auch Gelb ist im Angebot. Das Gute ist: Man muss sich nicht festlegen, denn die Farbe findet sich nur an der austauschbaren Rückseite, von der man sich bekanntlich auch mehrere zulegen und wechseln kann.

Das Gehäuse des Lumia 630 hat Nokia deutlich kantiger gestaltet als beim Lumia 520 und anderen Modellen des vergangenen Jahres. Das Design wirkt nicht nur wegen der Farbgestaltung modern. Die kompakte Größe macht das Smartphone tauglich für die Einhand-Bedienung, mit 9,2 Millimeter und 134 Gramm ist das Lumia 630 zwar weder dünn noch leicht, liegt aber angenehm in der Hand und ist gut ausbalanciert. Die Knöpfe und Anschlüsse liegen an den üblichen Stellen: USB unten, Kopfhörer oben, Lautstärke und Power rechts. Und was ist mit dem Kameraauslöser und den Windows-Schaltflächen unter dem Display? Gibt es nicht, denn sie sind seit Windows Phone 8.1 nicht mehr vorgeschrieben. Nokia setzt komplett auf die Touchscreen-Bedienung. Die Slots für SIM- und Speicherkarte liegen unter der hinteren Abdeckung und sind nur zugänglich, wenn auch der Akku entfernt wird.

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Nokia Lumia 630

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Knallige, matte Rückseite

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Geöffnet | (c) Areamobile

 

Bei der Verarbeitung zeigt das Nokia Lumia 630 im Test keine wirklichen Schwächen. Das Kunststoff-Gehäuse wirkt robust, die leicht raue Rückseite ist nahezu komplett unempfindlich gegen Fingerabdrücke und auch Kratzer haben es schwer. Kennt man den richtigen Kniff - mit dem Daumen auf die Kamera drücken und dann an einer Ecke zupacken - geht der Deckel problemlos ab, sitzt danach aber bombenfest. Die Knöpfe wirken langlebig und haben einen guten Druckpunkt. Man hat nie das Gefühl, es hier mit einem Smartphone der 150-Euro-Klasse zu tun zu haben.

Display-Größe und -Qualität

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Kein hochauflösendes Display | (c) Areamobile

Das Nokia Lumia 630 hat ein IPS-LCD mit einer Diagonale von 4,5 Zoll. Damit ist es etwas kleiner als aktuelle Flaggschiffe, trifft aber für viele Nutzer den "Sweet Spot", denen die aktuellen Smartphones zu groß sind. Allerdings lässt die Auflösung zu wünschen übrig, denn es werden nur 854 x 480 Bildpunkte dargestellt. Das macht auf dem Papier eine Pixeldichte von 217 ppi - und in der Praxis vor allem dann keinen Spaß, wenn kleiner Text dargestellt wird. Der wird nämlich schnell unansehnlich, manchmal auch ganz und gar unleserlich. Auch sonst lassen sich beim genauen Hinsehehn leicht einzelne Pixel erkennen. Da die Farben, Kontraste und Blickwinkel aber gut sind, stört das beim Betrachten von Bildern und Videos weniger stark. Ärgerlich: Das Nokia Lumia 630 bietet keine automatische Einstellung der Helligkeit, da der Sensor dafür fehlt. Windows Phone hat auch in der Version 8.1 hier keine stufenlose Regelung, sondern bietet nur die drei Optionen niedrig, mittel und hoch an. Die niedrige Helligkeit ist aber tatsächlich so niedrig, dass man sie eigentlich nur nachts unter der Bettdecke gebrauchen kann. Auch mittel ist nicht überragend hell, in der höchsten Stufe ist die Ablesbarkeit aber auch im Sonnenschein möglich.

System: Hardware, Software und Bedienung

In dem neuen Windows Phone kommt ein Quad-Core-Prozessor zum Einsatz, und zwar ein Qualcomm Snapdragon 400 mit 1,2 GHz Taktfrequenz und 512 MB Arbeitsspeicher. Der Chip bringt genügend Leistung mit, um das Smartphone locker und leicht laufen zu lassen, beim Arbeitsspeicher hätte Nokia bzw. Microsoft aber ruhig ein volles Gigabyte spendieren dürfen. Die 512 MB führen nämlich dazu, dass nicht alle Apps lauffähig sind, da mittlerweile einige Programm im Appstore von Windows Phone mindestens 1 GB RAM benötigen, Tendenz steigend. Wer diese Ausstattung nicht hat, kann die entsprechende App nicht herunterladen. Das führt im Test des Nokia Lumia 630 unter anderem dazu, dass kein Messwert des GFXBench genommen werden kann.

Von dem App-Problem abgesehen ist die Leistung des Windows Phones im Alltag aber sehr gut. Der Anwender kann flüssig durch Apps, Menüs und Webseiten navigieren und braucht meist keine Gedenksekunde einzuplanen, wenn eine Anwendung gestartet wird. Auch wenn die Top-Modelle wie das Lumia 1520 noch einmal deutlich schneller laufen, ist eine so flüssige Leistung in dieser Preisklasse alles andere als alltäglich.

Als Betriebssystem kommt auf dem Nokia Lumia 630 das brandneue Windows Phone 8.1 zum Einsatz. Zunächst sollte das Flaggschiff Nokia Lumia 930 das erste Smartphone mit der neuen Software werden, nun hat man sich doch für das günstigere Modell als Pionier entschieden. Im aktuellen Stand läuft das Betriebssystem sauber und flüssig, Abstürze oder ähnliche Dinge waren im Test des Lumia 630 nicht festzustellen. Im Vergleich zur Vorgängerversion bringt Windows Phone 8.1 eine Menge neuer Features mit, herausragend sind das Info-Center, die sehr gut funktionierende Wisch-Tastatur und der nagelneue Internet Explorer 11. Der Browser hat etwa eine verbesserte HTML5-Unterstützung und einen Lese-Modus für sehr textlastige Seiten zu bieten. Das Rendern und Scrollen geht flüssig vonstatten, bei der mit Sunspider gemessen JavaScript-Performance liefert das Lumia 630 mit rund 1.450 Millisekunden aber keinen guten Wert ab.

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Neue Wisch-Tastatur

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Windows Phone 8.1 mit Info-Center | (c) Areamobile

 

Nokia gibt seinen Lumias übrigens eine Update-Garantie von 18 Monaten mit, das heißt so lange werden alle Smartphones mit neuen Windows-Phone-Versionen versorgt. Dieser Zeitraum zählt übrigens nicht von der Vorstellung des Handys, sondern von dem Zeitpunkt, wo es offiziell nicht mehr verkauft wird. Geht man hier von rund einem Jahr aus, macht das schon 30 Monate garantierte Update-Versorgung.

Zusätzlich zum Betriebssystem steht den Kunden beim Lumia 630 natürlich die volle Bandbreite an Diensten von Nokia und Microsoft zur Verfügung. Aus der HERE-Reihe sind Maps und Drive+ vorinstalliert und ermöglichen Offline-Navigation mit Sprachführung weltweit. Andere HERE-Apps wie City Lense oder Bus & Bahn können nachinstalliert werden. Nokia Camera, Microsoft Office, OneDrive, Outlook, OneNote und sind ebenso auf dem Lumia 630 standardmäßig vorhanden wie Bing News und Wetter sowie Xbox Music und Nokia MixRadio. Bloatware im Sinne von zahlreichen fremden Apps gibt es kaum, zudem lassen sich auch die vorinstallierten Anwendungen deinstallieren.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Zum Fotografieren und Filmen steht neben der Standard-Kamera-App vonWindows Phone die deutlich umfangreichere Nokia Camera zur Verfügung. Diese bietet leicht zu bedienende Einstellmöglichkeiten für Fokus, Belichtungszeit, Helligkeit, Weißabgleich und ISO. Besonderen Fokus hat Nokia beim Lumia 630 aber nicht auf die Kamera gelegt. Der Sensor hat eine Auflösung von 5 MP, einen Blitz gibt es ebenso wenig wie einen optischen Bildstabilisator oder eine Frontkamera. Die Blende liegt bei f2.4, die Brennweite bei 28 Millimeter.

Die Bildqualität der Kamera im Lumia 630 kann im Test dann auch nur bedingt überzeugen. Zwar gefällt die Farbdarstellung, doch bei der Belichtung hapert es. Es werden sowohl helle Stellen schnell überstrahlt als auch dunkle Bereiche flott unansehnlich. Die Konraste sind schnell vermatscht und verlieren ihre Details. Bei Videos sieht es ähnlich aus, wobei die Belichtung beim Schwenk vom Hellen ins Dunkle sogar recht flott geändert wird. Die Tonaufzeichnung ist recht feinfühlig. Ein optischer Bildstabilisator wäre natürlich schön, ist in der Preisklasse aber wahrlich nicht zu erwarten gewesen. Insgesamt ist die Kamera des Nokia Lumia 630 im Test als durchschnittlich zu bewerten, für Schnappschüsse reicht es, für mehr aber auch nicht.

Testfoto mit dem Nokai Lumia 630 | (c) Areamobile

Testfoto...

Testfoto mit dem Nokai Lumia 630 | (c) Areamobile

...mit dem Nokia Lumia 630 | (c) Areamobile

 

Musikfreunde dürfen sich beim Nokia Lumia 630 über gleich zwei Streaming-Dienste freuen, die vorinstalliert sind. Das kostenlose Nokia MixRadio bietet eine Menge, wenn man auf die Entdeckung neuer Künstler steht, Xbox Music von Microsoft ist eher eine klassische Musik-Bibliothek mit Offline-Funktion. Schön und gut, da gibt es aber zwei Probleme. Das erste ist, dass Nokia dem Lumia 630 kein Headset mit auf die Reise gibt. Schade, denn die Lumia-Kopfhörer zählten bisher zu den besseren Modellen unter den Gratis-Beigaben der Hersteller. Gravierender ist da schon Problem zwei, der interne Speicher. Der liegt auf dem Papier zwar bei 8 GB, dem Anwender stehen aber nur etwa 3,5 GB davon zur Verfügung. Zum Glück kann das Lumia 630 microSD-Karten mit bis zu 128 GB aufnehmen und verarbeiten.

Der Klang des internen Lautsprecher des Nokia Lumia 630 im Test könnte besser sein. Es fehlen die tiefen Töne, zudem ist die maximale Lautstärke etwas zu niedrig. Zusammen mit dem kleinen und nicht eben hochauflösenden Display bietet sich das Smartphone so nicht unbedingt als mobiles Kino an. Muss es aber in der Preisklasse und Größe auch nicht wirklich, und zum Spielen ist es in aller Regel schnell genug - wenn das Spiel mit dem geringen Arbeitsspeicher zurecht kommt.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Die Sprachqualität des Nokia Lumia 630 ist im Test sehr ordentlich ausgefallen. Die Lautstärke ist für beide Gesprächspartner absolut ausreichend und die Sprache klar und deutlich verständlich. Rauschen ist kaum einmal festzustellen. Verbesserungspotential gibt es noch bei der Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen. Der Lautsprecher dürfte zum Freisprechen etwas lauter sein. Wer die Dual-SIM-Variante des Smartphones kauft, bekommt jeweils zwei Kacheln für Telefonie und SMS angezeigt, die sich allerdings zusammenlegen lassen.

Auf den schnellen LTE-Standard muss der Kunde beim Nokia Lumia 630 verzichten, aber das ist in der Preisklasse derzeit noch nicht ungewöhnlich. Wer LTE unbedingt braucht, kann aber zum 40 Euro teureren Schwestermodell Nokia Lumia 635 greifen, das ebenfalls in den kommenden Wochen erscheinen wird. Das Lumia 630 funkt über HSPA+ mit bis zu 21,6 Mbit/s, im WLAN werden die Standards 802.11 b/g/n unterstützt. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls am Lumia 630 zu finden, allerdings ohne den Low-Energy-Standard. Der Datenaustausch mit einem Kabel läuft über den USB-2.0-Port.

Akku-Laufzeit

Nokia Lumia 630 Unboxing | (c) Areamobile

Unpraktisches Ladegerät | (c) Areamobile

Nokia stattet das Lumia 630 im Test mit einem 1.830 mAh starken Akku aus. Dieser ist nicht fest verbaut und kann vom Anwender nach Herzenslust ein- und ausgebaut werden - löblich. In Sachen Ausdauer macht das Smartphone eine gute Figur, über den Tag zu kommen ist mit dem Lumia 630 kein Problem. Im Video-Dauertest von Areamobile schaffte das Windows Phone etwas mehr als fünf Stunden, für die Größe ein ordentlicher Wert. Unverständlich ist allerdings, warum Nokia dem Lumia 630 ein Netzteil mit fest verbautem USB-Kabel mitgibt, denn so braucht man noch ein Extra-Kabel, um das Lumia 630 zum Laden oder zum Datenaustausch an den PC anzuschließen.

Fazit

Mit dem Lumia 630 hat Nokia bzw. Microsoft den potenziellen Nachfolger des Lumia 520 vorgestellt. Das Smartphone ist modern gestaltet, hochwertig verarbeitet, hat einen ausdauernden Akku und läuft angenehm flüssig. Sicher, Kamera und Display sind keine Luxus-Bauteile, aber zum Preis von 159 Euro ist das Gesamtpaket absolut stimmig, zumal über einen langen Zeitraum Updates garantiert sind und viel praktische Zusatz-Software verfügbar ist. Einzig der geringe Arbeitsspeicher gibt in Sachen Zukunftstauglichkeit ein wenig Grund zur Sorge.

Testwertung Nokia Lumia 630
 
Handlichkeit und Design 85%
Verarbeitung 93%
Sprachqualität 89%
Akkuausdauer 88%
Ausstattung/ Leistung 61%
Kamera 67%
Internet 76%
Musik 92%
Software und Bedienung 83%
Navigation 93%
Gaming und Video 58%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
79%
Zeitwertung
(Stand 23.10.2017)
67%

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Bewertet am 30.05.2014

Alle 2 Meinungen zusammengefasst
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Weiterempfohlen von
100% 
86%
gut

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 2 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 25.05.14 11:50 Androfix (Advanced Member)
    Das Problem

    Das (ein) Problem von Windows Phone ist - Das System ist auf jedem Gerät gleich. Keinerlei Abweichung, auch wenn Nokia gefühlt im Wochentakt neue, bunte Teile auf den Markt wirft.

    Nach einem recht kurzen Aufwärtstrend wird Windows Phone in 1-2 Jahren wieder bei 2-3 Prozent rumdümpeln.

    An die Fans:
    Aber hey, Ihr habt ja jetzt auch ein Benachrichtigungs-Center, soweit ich weiß :) Also es könnte auch anders werden und Windows Phone könnte 2016 auf dem Stand von Android 4.0 sein :)

  2. 25.05.14 12:28 bocadillo (GURU)

    Androfix

    "Das System ist auf jedem Gerät gleich. "
    Genau so kommt man auf Masse. Würde jeder hersteller auf das "nackte Android " setzen wie vom harten Kern der Community gefordert wäre auch alles gleich. Deswegen verstehe ich die Argumentation nicht.

    Es ist nicht das Problem ...sondern ein Pro bei wp
    "lso es könnte auch anders werden und Windows Phone könnte 2016 auf dem Stand von Android 4.0 sein :)"
    Also vollgepfropft mit Funktionen die 90 % der Userschaft eh weder interessiert noch nutzt ?!

    Man was ein Fangeschwätz
    "

  3. 25.05.14 13:16 Surab (Expert Handy Profi)

    Wenn es bisher nicht so viele Macken hätte, hätte ich jetzt wohl ein 1020....

    @ Androfix:
    Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass nicht jeder Android mag? Die User Experience bei WP ist für mich persönlich so viel besser als bei Android. Dass Android momentant das besser funktionierende, umfangreichere und auch vollständigere System ist, nezweifeln wohl die wenigsten. Aber darum geht es nicht immer.....

  4. 25.05.14 13:31 pixelflicker (GURU)

    Also das ist aber schon ganz schön verwirrend. Müsste der Nachfolger des 520 nicht 530 heißen? Werden jetzt 5er und 6er Linie zusammen gelegt? Aber warum haben sie dann die 5er Reihe überhaupt erst eingeführt? Der Unterschied war eh schon immer marginal. Wirkt alles ganz schön Chaotisch und spricht nicht gerade für den Hersteller.

  5. 25.05.14 14:39 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Dem Kommentar von Pixelflicker kann ich mich komplett anschließen.
    Für mich war das Lumia 630 immer der Nachfolger vom Lumia 620.
    Mir war aber von der Präsentation bis heute unklar warum dann der LED-Blitz auf der Rückseite gestrichen wurde.
    Also doch eigentlich ein Lumia 530, was mehr Sinn machen würde. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Lumia 520 das meistverkaufte Lumia-Gerät ist und sich damit einen "Namen" gemacht hat.
    Doch allein das Lumia 625 mit einem 4,7 Zoll-Display hatte eigentlich schon für die komplette Modell-Verwirrung gesorgt, das nun auch nicht so richrig in diese Reihe passen will.

  6. 25.05.14 17:28 Androfix (Advanced Member)
    @ surab

    Ja, nicht jeder mag Android. Vor 4.0 mochte ich es selber nicht. Aber die Marktanteile nach 3 Jahren sagen aber eben auch, dass noch weniger Windows Phone mögen.

    Anfangs fand ich das Konzept gut, aber nach einem Jahr langweilte mich der Bildschirm so dermaßen und dauernd merkt man - auf dies muss man verzichten und das geht nicht und jenes gibt es nicht und xy kommt auch nicht.

    Mal weg von mir - Wenn Leute 400 + x Euro ausgeben für ein Gerät wollen sie auf nichts verzichten müssen. Und das ist nur sehr verständlich.

    In meinem Umfeld sehe ich allerdings eines - Windows Phone kommt bei alten Leuten und Leuten, die Probleme mit Technik haben gut an. Weil es einfach simpel ist. Diese Leute interessieren die wenigen Möglichkeiten des Gerätes weniger.

  7. 25.05.14 17:41 Surab (Expert Handy Profi)

    @ Androfix:
    Ja, das ist richtig. Das ist auch der Grund, warum ich erst mal weg bin von WP. Zu viele Macken und ich wusste nicht, wann da Updates was verbessern würden.

    Aber in Sachen mehr als 400€ für ein Gerät ausgeben zu wollen, steht bei mir persönlich Mokia ganz weit oben im Kurs. HERE mag zwar bald auch für die anderen ordentlich kommen, aber bisher ist es bei WP noch am stärksten und dann noch die 1020 Kamera. Zusammen ersetzt das ein 99€ Navi (oder was das kostet) und einen 100-200€ kompakte immerdabei Kamera.

    Bei Android reizt mich an den Geräten halt auch schon physisch nichts (außer die wasserdichten Xperias) und das OS langweilt mich bzw. gefällt mir einfach nicht...

  8. 25.05.14 18:17 CoolKid (Member)

    "...sondern von dem Zeitpunkt, wo es offiziell nicht mehr verkauft wird. Geht man hier von rund einem Jahr aus, macht das schon 30 Monate garantierte Update-Versorgung."

    Das war mir neu. Ziemlich cool!!

    Frage:
    - Kann das 630 drei Spalten Live Tiles anzeigen?
    - (Hatte es schon woanders gefragt, aber:)
    Kommt es wirklich mit Here Drive PLUS?

    Danke und schöne Grüße!

  9. 25.05.14 22:10 Nuvolari (Advanced Handy Profi)
    @CoolKid

    Jup! Durch WindowsPhone 8.1 können 3 große Kacheln nebeneinander platziert werden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich einige Punkte von Areamobile bestätigen.
    - es fühlt sich echt hochwertig und robust an
    - das Display geht zwar noch in Ordnung ist aber eigentlich eine Beleidigung für die Augen
    - die verbauten 512 MB RAM ist heutzutage einfach zu wenig...selbst für ein WindowsPhone.
    Allein beim Wischen von den Kacheln rüber zur App-Übersicht merkt man Hakler und Ruckler.

    In dieser Preisklasse bist Du mit nem Motorola Moto G einfach besser beraten.
    - ebenfalls 4,5 Zoll-Display ABER mit HD-Auflösung
    - 1 GB RAM für absolut flüssige und ruckelfreie Bedienung
    - ebenfalls 5 Megapixel-Kamera ABER mit LED-Blitz

  10. 25.05.14 22:12 bocadillo (GURU)

    Androfix

    "Vor 4.0 mochte ich es selber nicht. Aber die Marktanteile nach 3 Jahren sagen aber eben auch, dass noch weniger Windows Phone mögen."
    Die nackten Zahlen sagen aber auch das die Auswahl an Androiden schier unendlich ist weil jeder noname Hersteller Androiden bauen kann.
    Das " mögen" kann man mit Marktanteilen allein nivcht belegen. Es gibt genügend "Marke aus Gewohnheit-käufern". Da profituert z.B. Samsung strak davon.

    "Wenn Leute 400 + x Euro ausgeben für ein Gerät wollen sie auf nichts verzichten müssen. Und das ist nur sehr verständlich."
    Nach dem Gerede dürfte ja keiner ein iphone kaufen ;-)
    Mal im ERnst- wer mehr wie 400,- Euro für ein Gerät ausgibt will das
    - es störungsfrei funktioniert
    - es den eigenen Bedürfnissen gerecht wird
    - es für einen selbst beherrschbar ist
    - schick aussieht

    Wenn man was nicht braucht / vermisst verzichtet man auch nicht.

    "In meinem Umfeld sehe ich allerdings eines - Windows Phone kommt bei alten Leuten und Leuten, die Probleme mit Technik haben gut an. Weil es einfach simpel ist. Diese Leute interessieren die wenigen Möglichkeiten des Gerätes weniger."
    Ob Du es glaubsst oder nicht - gerechnet auf alle User ist das aber mit Abstand die größte Personengruppe und somit der größte Markt.

    Die Gruppe derer die nach " allen Möglichkeiten " eines Gerätes gieren lässt mit zunehmendem Alter überproportional nach. Warum- weil einem irgendwann die Frau einen schischen die Löffel gibt wenn man nur an seinem elektronsichem Spielzeug rumdrückt.

    Surab

    Dem kann ich mich nur anschließen- wobei ich die Tage mitansehen mußte wie das rückseitige Glas eines nagelneuen xperia z2 bei einem STurz 70 cm auf Kopfsteinpflaster die spidermanapp installierte.

    coolkid

    Beide Fargen kann ich mit einem klarem Ja beantworten- habe das Gerät mit Dual Sim grad vor mir liegen.

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