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Autor: Stefan Schomberg 22.10.2014 - 18:05 | 25

Samsung Galaxy Note 4 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Bestes Display
  • Herausragende Verarbeitung/Wertigkeit
  • Sehr gute Kamera
  • Äußerst hohe Arbeitsgeschwindigkeit
  • Grandiose Software mit S Pen (+0.8%)
  • Flops
  • Gesprächsqualität und Lautsprecher Durchschnitt

Samsung Galaxy Note 4 Test: Simply the Best! (Update)

Die Note-Reihe ist der Pionier aller modernen Phablets. Wo vorher handliche Geräte mit kleinen Displays im Vordergrund standen, kann sich jetzt selbst Apple nicht mehr dem Wunsch nach großflächigen Screens widersetzen. Doch erfolgreiche Serien tendieren meist dazu, irgendwann nachzulassen. Nachfolger verwässern immer mehr und es kommt der Punkt, an dem sich Fans das Echte, das Original zurück wünschen. Das wird beim Samsung Galaxy Note 4 im Test nicht passieren – dafür ist es einfach zu gut!

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Design wird bei Smartphones immer wichtiger - zumindest wenn man Kundenbefragungen glaubt. Apple macht es vor: Hochwertige Verarbeitung, flache Bauform, schicke Materialien. Samsung kam lange Zeit ohne solche "Extravaganzen" aus, setzte auf Kunststoff, erntete dafür Kritik und verkaufte trotzdem Unmengen an Smartphones. Dennoch hat das Unternehmen inzwischen einen anderen Weg eingeschlagen und legt seit dem Galaxy Alpha zumindest mehr Wert auf edle Materialien und verbessert über diesen Weg auch das Design. Beim neuen Samsung Galaxy Note 4 im Test setzt der Hersteller diese Philosophie fort und wertet das ohnehin eigenständige und im Vergleich zur S-Serie hochwertigere Design weiter auf - durch einen Rahmen aus echtem Metall. In den letzten Jahren hatte Samsung diese Bauteile immer nur aus Kunststoff in Metalloptik erstellt, die zwar zunehmend echter wirkten, spätestens beim zweiten Blick aber ihre wahre Natur offenbarten.

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy Note 4

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Schicke Schliffkante

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Außen lackierter Rahmen | (c) Areamobile

 

Jetzt sieht und spürt man die Extraklasse, die das kühle Metall ausstrahlt, da der Rahmen mit geschliffenen Schnittkanten wie schon bei anderen Geräten wie dem HTC One M8 handwerklich sehr fortgeschritten und damit hochwertig wirkt. Doch der herausragende Eindruck wird noch durch weitere Merkmale hervorgerufen. So ist das Display-Glas nicht einfach wie bei den meisten Smartphones gerade, sondern zu den Seiten hin leicht abgerundet. Das sieht man kaum, spürt es aber bei der Bedienung, sobald man mit dem Finger an den Rand kommt - was wegen der Größe des Gerätes zumindest einhändig schon beinahe einem Kunststück gleicht. Bei unserem schwarzen Testmodell spielt Samsung geschickt mit geschliffenen, also hellen Schnittflächen und dunklem Rahmen. Das setzt sich bei den wenigen Hardware-Tasten fort, die seitlich in den Rahmen integriert sind. Lautstärke-Wippe auf der einen und Power-Knopf auf der anderen Seite sind wackelfrei eingepasst und lassen sich dank optimalem Druckpunkt und knackigem Tastenhub angenehm bedienen. Das gilt auch für den physischen Homebutton unter dem riesigen Display, der im Gegensatz zum Galaxy Alpha jetzt nicht mehr unter zu starkem Druckpunkt leidet.

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Pefekt eingepasste Tasten

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

IR-Sender

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Wieder Lederoptik, noch besser | (c) Areamobile

 

Der edle Look des Samsung Galaxy Note 4 profitiert auch von schmalen Rändern seitlich des Displays und der dünnen Bauform des Gerätes. 8,5 Millimeter sind bei der Gesamtgröße von 153,5 x 78,6 Millimeter durchaus gut proportioniert - das Note 4 wirkt damit zwar nicht ultradünn, aber ist auch weit davon entfernt als pummelig durchzugehen. Pedanten werden anmerken, dass das Note 4 damit in allen Bereichen größer als der Vorgänger ist, selbst das Gewicht ist gewachsen. Aber tatsächlich fallen die wenigen Millimeter und 8 Gramm (jetzt sind es 176 Gramm) nicht weiter ins Gewicht und werden vom wertigeren Eindruck mehr als wett gemacht. Der setzt sich auch auf der Rückseite fort, wo Samsung erneut auf Kunststoff in Lederoptik setzt. Jetzt wirkt die Oberflächenstruktur aber noch echter, während sich das Material weiterhin beinahe wie richtiges Leder anfühlt. Zumindest unsere dunkle Variante ist damit auch angenehm griffig. Auf die falschen Ziernähte des Vorgängers verzichtet Samsung beim Galaxy Note 4. Die Rückseite ist nach wie vor abnehmbar, dann erkennt man natürlich auch, wie labberig sie erneut ist - das tut der Wertigkeit im geschlossenen Zustand aber keinen Abbruch. Stattdessen kann man durch das Abnehmen des Akkudeckels den langen, aber schmalen Akku entfernen und außerdem auf Micro-SIM- und Micro-SD-Karte zugreifen. Dann kommt auch der nach hinten gerichtete, kräftige Lautsprecher zutage. Der Stylus ist wie bei den Vorgängern unten rechts in das Gerät integriert und lässt sich sehr gut greifen und aus dem Gerät entfernen, hält ansonsten aber bombenfest im Note 4. Großartige Änderungen an dessen Design sieht man nicht, er ist erneut aus einfachem Kunststoff gefertigt, der eher zweckmäßig als hochwertig wirkt.

Weitere Auffälligkeiten beim Design fallen eher beim genaueren Hinsehen auf. So wird der Metallrahmen auf Stirn- und Fußseite stellenweise dicker - das ist teilweise dem Design geschuldet, rund um den Kopfhöreranschluss aber eher der Funktionalität. Außerdem bemerkt man bei genauerem Hinsehen auf der Stirnseite einen kleinen dunklen Punkt, hinter dem sich der Infrarot-Sender versteckt. Ebenfalls an dieser Seite angeordnet: Eines der drei Mikrofone, die anderen beiden befinden sich an der Fußseite. Unter der leider erneut leicht hervorstehenden Kameralinse befindet sich außerdem wie beim Galaxy S5 und dem Galaxy Alpha nicht nur der LED-Blitz, sondern auch der Pulsmesser.

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Der Stylus ist wieder integriert

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Die sensible Pen-Spitze ist wechselbar

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

micro-SD und micro-SIM | (c) Areamobile

 

Die schönen neuen Merkmale wie Alurahmen und abgerundetes Display-Glas sehen nett aus, bringen aber auch Nachteile mit sich. Denn während das gerundete Glas schön organisch wirkt, geht es direkt in den kantigen Metallrahmen über, der sich allerdings leider genauso anfühlt, wie er aussieht: Kantig. Dadurch liegt das Note wie schon das Galaxy Alpha nicht mehr ganz so gut und handschmeichlerisch in der Hand wie der Vorgänger. Außerdem scheint sich direkt im Übergang von Glas zu Rahmen minimal Schmutz sammeln zu können. Aber das ist Meckern auf enorm hohen Niveau, auch wenn stellenweise ein Blatt Papier zwischen Glas und Rahmen passt, kann hier von "Gapgate" keine Rede sein. Insgesamt ist das Galaxy Note 4 im Test bei Design und Wertigkeit ein guter Schritt nach vorn.

Samsung Galaxy Note 4 Rahmen | (c) am

Nach einem Metallrahmen sieht das nicht aus, oder? | (c) am

Samsung Galaxy Note 4 Rahmen | (c) am

Nachlackiert | (c) am

 

Kurz vor Ende des Tests, als quasi nur noch der Knopf zum Online-stellen gedrückt werden musste, fiel uns in der Redaktion eine Ungereimtheit auf. Samsung spricht von einem Metallrahmen und besonders wegen der geschliffenen Fräskante sieht er auch so aus. Schaut man allerdings in die Öffnungen im Rahmen hinein - etwa für Kopfhöreranschluss, USB-Port oder S Pen, erkennt man eine hauchdünne farbige Schicht außen, die dann aber sofort hellgrauem Kunststoff zu weichen scheint. Auch wenn man das Gerät geöffnet hat, sieht man innen in Gehäusefarbe lackierte Bereiche. Sollte sich der Metallrahmen etwa nur als hauchdünner Metallüberzug über einem Kunststoffrahmen erweisen? Eine Antwort auf unsere Anfrage bei Samsung steht noch aus.

UPDATE 28.10. um 16:50 Uhr: Mittlerweile haben wir eine Auskunft von Samsung bekommen. Demnach handelt es sich durchaus um einen Rahmen aus Metall, der an Anschlüssen allerdings mit Kunststoff kombiniert wurde, um zu verhindern, dass Metall auf Metall liegt. UPDATE ENDE

Display-Größe und -Qualität

Display-Test Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

Gute Blickwinkel | (c) am

Wie beim Vorgänger verwendet Samsung beim Galaxy Note 4 im Test ein 5,7 Zoll großes Super-AMOLED-Display. Der größte Unterschied: Die Auflösung ist auf 2.560 x 1.440 Pixel angewachsen, was sagenhafte 515 pro Zoll (PPI) bedeutet. Mangelnde Schärfe kann hier also wirklich niemand beklagen, schärfer ist aktuelle nur ein LG G3 mit 534 PPI. Aber auch sonst schlägt sich der Screen überwiegen bravourös. Wie von AMOLED gewohnt brilliert er bei Schwarzwert und Farbsättigung, auch die Ablesbarkeit selbst unter steilen Betrachtungswinkeln ist herausragend. Auffällig ist auch der darstellbare Farbraum, der wie immer bei AMOLED weit über das sRGB-Spektrum hinausgeht und hier fast an AdobeRGB herankommt. Die intensive Farbdarstellung geht aber - ebenfalls wie von AMOLED gewohnt - mit ungenauer Farbwiedergabe einher. Während Graustufen noch halbwegs genau angezeigt werden (durchschnittliche Abweichung 21,3 Delta E), weichen die Primär- und Sekundärfarben deutlich ab (47,6 Delta E). Besonders Grün, aber auch Rot fällt aus den normalen Ungenauigkeiten heraus. Insgesamt ist ein leichter Gelbstich zu erkennen. Die Helligkeit geht mit über 330 cd/m² in Ordnung, Samsung leistet beim Display des Galaxy Note 4 sehr gute Arbeit - vermutlich sogar die beste bislang überhaupt. Im Gesamteindruck gibt es derzeit kein Display, das an den Screen des Note 4 heran kommt.

Display-Test Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

CIE-Farbraum Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

Display-Test Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

Grautreppe Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

Display-Test Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

Farben Samsung Galaxy Note 4 | (c) am

System: Hardware, Software und Bedienung

Das Samsung Galaxy Note 4 im Test ist aktuell eines der stärksten Mobilfunkgeräte auf dem Markt. Für die Leistung sorgt ein Snapdragon 805 von Qualcomm, dessen vier Kerne auf bis zu 2,7 GHz getaktet sind. 3 GB RAM unterstützen die CPU, eine Adreno 420 sorgt für ordentliche Grafik-Performance. Das schlägt sich deutlich in Benchmarks nieder, die im internen (und bis 128 GB erweiterbaren) Speicher von 32 GB abgelegt werden können. 41,6 Bilder pro Sekunde in GFXBench sind Rekord, in den anderen Benchmarks, die in unsere Tests mit einfließen, liegt das Phablet zumindest unter den ersten Geräten am Markt. Insgesamt erreicht das Galaxy Note 4 eine neue Gesamtbestmarke. Dieses Ergebnis bestätigt sich auch im Alltag. "Schneller, weiter, höher" scheint hier erneut das Motto von Samsung zu sein, Ruckler, Hakler oder unnötig lange Ladezeiten gibt es einfach nicht. Oder zumindest so gut wie nicht - der Wechsel in die Kamera-App geschieht schnell und mit kaum nennenswerter Verzögerung. Will man dort in die Galerie wechseln wartet man schon mal 2 Sekunden, gleiches gilt für den Wechsel zurück auf den Homescreen - zumindest, wenn die Kamera nicht noch im Hintergrund schlummert, dann geht alles normal schnell. Hier sollte Samsung noch einmal nacharbeiten. Allerdings steht mit 3 GB RAM genug Arbeitsspeicher zur Verfügung, um Apps einfach nur noch in den Hintergrund zu schicken, statt sie aktiv zu beenden.

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Ultraschnell und...

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

... rattenscharf

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Flüssig in allen Lagen | (c) Areamobile

 

Der größte Unterschied zwischen der Note-Reihe und den meisten anderen Phablets der Konkurrenz: Den S Pen und die dazu gehörende, tief ins System integrierte Software. Die hatte bereits beim Galaxy Note 3 große Fortschritte im Vergleich zu den Vorgängern gemacht und erlaubte etwa, handschriftlich notierte Telefonnummern direkt erkennen und zu Kontakten hinzufügen zu lassen. Jetzt steigert Samsung den Nutzwert allerdings weiter, etwa mit der S Note Fotonotiz. Direkt in der Notiz-App S Note kann man diese Funktion anwählen, um handschriftliche Notizen mit der Smartphone-Kamera abzufotografieren. Anschließend braucht das Note 4 ein paar Sekunden, um die Bildinhalte zu analysieren und gerade auszurichten. Danach kann man die übernommenen Notizen auf dem Smartphone weiter nutzen, als ob sie von Anfang an auf dem Gerät geschrieben worden wären. Das klingt etwa für Vorlesungen interessant - einfach die Tafel oder dem Whiteboard abfotografieren und später bearbeiten. Insgesamt kommt der S Pen bei der Bedienung und den Funktionen jetzt mehr an eine Computermaus heran. So kann man mit ihm jetzt einfacher als zuvor Texte markieren und dann kopieren, mit Bildern funktioniert das ebenfalls. Dank der Smart-Select-Funktion lassen sich mit dem Stift außerdem Bereiche auf dem Display markieren und ausschneiden. Anschließend lassen sich weitere Ausschnitte auf diese Weise ausschneiden und dann gesammelt in eine Notiz einfügen. Das ist etwa bei Web-Suchen sehr praktisch, wenn man mehrere Ergebnisse gleichzeitig übermitteln will.

Außerdem erkennt der S Pen jetzt Druck, Geschwindigkeit und Neigungswinkel beim Zeichnen noch besser. Damit lassen sich nette Effekte bei Zeichnungen und handschriftlichen Notizen erschaffen, zumal nun zu den Stiftarten noch ein Kalligrafiestift hinzugekommen ist, also quasi virtuelle Tinte. Auch das Multi-Window-Feature, das bereits von den Vorgängern bekannt war, wurde erweitert. Apps lassen sich jetzt direkt aus dem Taskswitcher, in dem einzelne Apps inzwischen ähnlich wie bei Android Lollipop als Karteikarten angezeigt werden, nebeneinander öffnen. Leider funktioniert das nach wie vor meist nur mit Samsung- und Google-Apps. Auch Facebook oder WhatsApp unterstützen die Funktion - beide Programme sind vorinstalliert und lassen sich nur deaktivieren, nicht aber direkt deinstallieren.

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Command-Menü

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Der Stylus ist einfach gut ins System integriert | (c) Areamobile

 

Auch die Diktiergeräte-App kann mit einem sinnvollen neuen Feature punkten. In der Interview-Option nutzt das Samsung Galaxy Note 4 so seine Mikrofone auf der Fußseite und das Mikro auf der Stirnseite des Gerätes, um eine bidirektionale Aufnahme zu erstellen. Im Besprechungs-Modus kann das Gerät sogar bis zu acht unterschiedliche Tonquellen erkennen, die sich später auch einzeln ausschalten lassen können. In der Sprachmemo-Funktion kann man hingegen bis zu fünf Minuten Text diktieren, die dann mittels Nuance-Software in Text umgewandelt wird. Die Erkennungsrate ist dabei erstaunlich gut, auch wenn die Aufnahmequalität nicht immer ganz überzeugen kann - an einem professionellen Diktiergerät kommt man als Journalist nach wie vor nur bedingt vorbei. Auch wieder mit dabei: Der Fingerabdrucksensor, der mit dem Galaxy S5 eingeführt wurde. Offensichtlich hat Samsung hier aber nachgearbeitet, denn er funktioniert im Galaxy Note 4 zuverlässiger als noch im kleineren Smartphone, außerdem kann er jetzt neben der Authentifizierung des Samsung-Accounts und des Paypal-Kontos auch zum Web-Sign-In genutzt werden.

Ansonsten setzt Samsung neben Android 4.4.4 Kitkat (ein Update auf Android 5.0 Lollipop wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit demnächst folgen) auf seine eigene Nutzeroberfläche Touchwiz, mit der etwa auch die Sicherheits-Software Knox geliefert wird. Sie ist prinzipiell schon vom Galaxy S5 bekannt, wirkt mit ihren runden Icons vor jetzt weißem Hintergrund beim Galaxy Note 4 im Test aber noch etwas frischer. Hier ist auch wieder der News-Aggregator MyMagazine enthalten, in dem aus wählbaren Themenbereichen grafisch aufbereitet News dargestellt werden. Zudem öffnet ein langer Druck auf die Zurück-Taste wie gehabt eine Leiste mit Apps, die man in der Multi-Window-Ansicht parallel nebeneinander laufen lassen kann. Tippt man diese Apps nur einmal kurz an, statt sie auf den Hauptbildschirm zu ziehen, werden sie in skallierbarer Fenstergröße aufgerufen. Features wie der speziellen Lesemodus, bei dem weiße Hintergründe etwa augenfreundlich gelblich dargestellt werden, wurden auch übernommen. Das gilt auch für Funktionen wie Smart Stay, bei denen das Galaxy Note 4 im Test ständig beobachtet, ob der Nutzer noch auf das Display schaut und es dann ggf. nicht abschaltet - aber diese teils belächelten Funktionen muss man ja nicht nutzen. Insgesamt brennt Samsung beim Galaxy Note 4 ein grandioses Feuerwerk an Features und Funktionen ab, das seinesgleichen sucht.

Kamera

Samsung Galaxy Note Originalaufnahme | (c) am

Samsung Galaxy Note Originalaufnahme | (c) am

Eine Kamera mit 16 Megapixel und LED-Blitz - das ist immerhin etwas mehr als im Vorgänger, der noch mit 13 Megapixel auskommen musste. Genau genommen handelt es sich um eine Kamera mit Sony-Technologie (IMX240), dessen Sensor 1/2,6 Zoll misst und damit fast 15 Prozent größer als herkömmliche 1/3 Zoll-Sensoren ist, die normalerweise in High-End Smartphones zum Einsatz kommen. Die Pixelgröße entspricht bei 16 Megapixeln 1,1 Mikrons. Doch Megapixel, Daten und große Namen sind nicht alles, das weiß auch Samsung. Und spendiert der Kamera seines neuen Phablet-Flaggschiffs einen optischen Bildstabilisator und einige Software-Neuerungen, die eine Mischung aus sinnvollen Erweiterungen und spaßigen Spielereien sind. Wie schon in ähnlicher Form beim Huawei Ascend G7 gibt es jetzt auch beim Samsung Galaxy Note 4 eine Funktion, um Weitwinkel-Selfies zu knipsen. Hier kommt eine Frontkamera mit 3,7 Megapixel zum Einsatz, die mit einer Blende von f/1.9 punkten kann und leichte Weitwinkelaufnahmen erlaubt. Für zusätzliche Weitwinkel-Selfies beginnt man mit dem Mittelteil des Bildes und sobald man das Foto ausgelöst hat, muss man das Note 4 im Test langsam nach links und rechts schwenken. Die Software des Gerätes setzt die drei Teile des Bildes dann zusammen und es entsteht ein weitwinkliges Bild, auf dem man wesentlich mehr als auf einem normalen Selfie sehen kann. Ganz perfekt klappt das aber nicht - abgesehen davon, dass das wesentlich länger als ein einfaches Foto dauert, kommt es manchmal zu Verzerrungen durch die Bewegung bei der Aufnahme. Ein nettes und unter bestimmten Situationen sinnvolles Feature ist es trotzdem, zumal die generelle Qualität für ein Selfie absolut in Ordnung geht.

Zudem kann der Pulsmesser auf der Rückseite als Auslöser für die Frontkamera dienen - einfach einen Finger auflegen und beim Wegziehen knipst die Kamera das Bild. Damit muss man weder die zweite Hand zum Auslösen bemühen, noch verwackelt man ein Bild wegen einer verkrampften Haltung, um irgendwie doch noch den Auslöser treffen zu können. Eher aus der Rubrik "cool aber weitestgehend sinnlos" ist die Funktion, mit der man den Kamerasucher wie ein Fenster verkleinern und über den Homescreen legen kann. Dazu muss man lediglich im Sucher von oben rechts nach unten links streichen, schon kann man im Internet surfen, während man gelangweilt die Familie fotografieren muss - ein anderes, sinnvolleres Szenario wollte uns zumindest nicht einfallen.

Samsung Galaxy Note Originalaufnahme | (c) am

Samsung Galaxy Note Originalaufnahme | (c) am

Alles schön und gut, aber die Qualität von Fotos und Videos muss auch stimmen. Hier muss man aber keine Sorge haben - sie stimmt. Schon beim Galaxy Note 3 waren richtig gute Bilder möglich, das Galaxy Note 4 legt im Test noch mal nach. Bildschärfe und Farbwiedergabe im Normalmodus sind sehr gut, hervorragend ist auch die schnelle Auslösegeschwindigkeit, die vielleicht nicht ganz an das neue iPhone 6 Plus herankommt, aber zumindest nicht weit davon entfernt ist. Im Vergleich zum Galaxy S5 gibt es gerade auch bei schlechteren Lichtverhältnissen einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs beim Auslösen - das war auch nötig. Typisch für Handycams: Die Bilddynamik im Normalmodus geht in Ordnung, kann aber teilweises Überstrahlen nicht verhindern. Das schafft hingegen der schnelle Echtzeit-HDR-Modus sehr gut, auch wenn es hier zu einer leichten Veränderung der Farbdarstellung kommt - typisch HDR. Schlechte Lichtverhältnisse sind schon eher das Metier des Note 4, dafür sorgt der optische Bildstabilisator. Wunder sollte man hier natürlich auch nicht erwarten, natürlich gibt es auch hier Bildrauschen mit abnehmendem Licht. Aber besser als beim Vorgänger klappt das auf jeden Fall.

Auch Videos sehen richtig gut aus, Tearing-Effekte oder sonstiger Unbill erwartet den Nutzer nicht. Dabei erlaubt das Samsung Galaxy Note 4 im Test Aufnahmen mit 3.840 x 2.160 Pixel, die sehen anschließend auf einem entsprechenden Fernseher richtig knackig aus. Hauptunterschied zu einem entsprechenden Camcorder ist dann vor allem die Bildstabilisation: Gut für ein Smartphone, aber natürlich kein Vergleich zu einer hochwertigen Kamera. Beim Ton ist der Unterschied nicht ganz so groß, er überzeugt, klingt lebensecht und natürlich.

Es wurde bereits angedeutet: Die Kamera ist schnell einsatzbereit und löst sehr schnell aus, der Autofokus arbeitet dabei zuverlässig. Allerdings dauert es erstaunlich lang, bis aus der Kamera-App Bilder der Galerie aufgerufen werden, man die App über den Zurück-Button wieder verlassen kann oder das ausführliche Hauptmenü mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten für Foto und Video aufgerufen wird. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, der sich vermutlich per Update beheben lassen wird. Zudem ist nach der Einstellungsflut der Vorgänger die einsteigerfreundlichere Minimalistig bei den verschiedenen Modi überraschend - der Rest wie etwa bei Nokia/Microsoft steht per Download zur Verfügung.

Gesprächsqualität

Alles super, alles toll beim Samsung Galaxy Note 4 im Test? Nicht ganz, leider haben wir einen Wermutstropfen gefunden: Die Sprachqualität. Die ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gerade überragend. Gesprächspartner im Test empfanden wir als etwas zu dumpf, es fehlte Klarheit und Brillanz. Gleichzeitig war aber auch nicht gerade viel Tiefton zu hören - von realistischer Tonübertragung ist man also ein ganzes Stück entfernt. Verständigungsprobleme gibt es aber dank guter Umgebungsgeräuschdämpfung und adäquater Lautstärke nicht. Beim Freisprechen über den Lautsprecher kam es dann noch zu gelegentlichen Aussetzern, was die Verständigung unnötig erschwert und somit verbietet. Das haben wir schon besser gesehen und gehört - etwa beim Vorgänger.

Akku-Laufzeit

Samsung Galaxy Note 4 Unboxing | (c) Areamobile

Schmal, lang und kräftig | (c) Areamobile

Der Kraftspender des Samsung Galaxy Note 4 im Test ist erstaunlich schmal, dafür aber lang geraten. Wie fast immer bei Samsung lässt er sich austauschen - sehr löblich! Im Alltag ist allerdings eher die Leistungsfähigkeit wichtig, die stimmt beim Galaxy Note 4 aber auch. 3.220 mAh sind ordentlich, auch wenn das kaum mehr als beim Vorgänger Note 3 ist. Wer daraus schließt, dass wegen der deutlich gestiegenen Display-Auflösung die Laufzeiten des Note 4 gesunken ist, der irrt glücklicherweise. Im reinen Video-Dauertest bei maximaler Helligkeit (322 cd/m²) schafft das neue Phablet zwar "nur" 6 Stunden und 44 Minuten - das ist eine gute Stunde weniger als der Vorgänger. Aber abgesehen davon, dass in diesem Test nur sehr wenige Smartphones überhaupt über 6 Stunden kommen, liegt das Gerät im Alltag in etwa gleichauf. Zur Not kann man immer noch den Ultra-Energiesparmodus anwerfen - der macht zwar aus dem smarten Phablet ein Dumbphone, indem es außer Telefon- und SMS-Funktion fast alles deaktiviert, immerhin ist man so noch einige Zeit erreichbar. Insgesamt dürften auch Heavyuser den Akku des Galaxy Note 4 im Test kaum innerhalb eines Arbeitstages leer bekommen, bei normaler Nutzung sind gut zwei bis drei Tage drin. Das ist auch einer der größten Vorteile im Vergleich zum iPhone 6 Plus, das hier deutlich weniger Durchhaltevermögen zeigt. Das Apple-Gerät ist auch nicht so schnell aufgeladen wie das Note 4: Dank Schnellladetechnik von Qualcomm schafft das Gerät fast eine halbe Akkuladung in 30 Minuten, ganz voll ist es in etwa anderthalb bis zwei Stunden.

Fazit

Man kann von Samsung halten was man will - die haben es einfach drauf! Das Galaxy Note 4 im Test ist das beste Note aller Zeiten, was natürlich keine große Überraschung ist. Aber es ist derzeit wohl auch das beste Phablet auf dem Markt. Grandioses Display, berauschende Arbeitsgeschwindigkeit, famoses Software-Paket und herausragende Akkuleistung - besser geht es derzeit nicht. Dabei haben wir noch das schicke Design unterschlagen und die wirklich tolle Kamera. In unseren Augen gibt es derzeit nur drei Punkte, die dazu führen könnten, sich das Note 4 nicht zu kaufen: Der hoher Preis (749 Euro UVP) wird einige Interessenten abschrecken, die Größe ebenfalls. Und dann vielleicht noch die Sprachqualität, wobei das übertrieben wäre. Für alle anderen bedeutet das: Kaufen, kaufen, kaufen - ein besseres Phablet gibt es derzeit nicht!

Mit jedem neuen Topgerät kommt der Punkt, wo ich mir denke: "Mehr geht eigentlich gar nicht". Geht doch - das Note 4 ist der beste Beweis dafür. Auch wenn ich persönlich inzwischen weg von dem Zwang bin, immer das beste Smartphone haben zu müssen, fasziniert mich das Note 4 ganz außerordentlich. Well done, Samsung!

Persönlicher Kommentar von Stefan Schomberg

Testwertung Samsung Galaxy Note 4
 
Handlichkeit und Design 64%
Verarbeitung 97%
Sprachqualität 88%
Akkuausdauer 91%
Ausstattung/ Leistung 97%
Kamera 90%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Grandiose Software mit S Pen" (+0.8%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+0.8%
Internet 99%
Musik 88%
Software und Bedienung 98%
Navigation 90%
Gaming und Video 97%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
93%
Zeitwertung
(Stand 23.09.2017)
82%

Unsere Wertung im Detail

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 22.10.14 18:44 M.a.K (Handy Master)

    Der Lautsprecher ist das einzige was mich nervt. Samsung hätte ihn wie beim Note 3 einfach am unteren Gehäuserahmen lassen sollen. Damit hat man mehr Spielraum in der Gehäusetiefe was wiederum mehr Platz für bessere Speaker bietet.

    Als ich gesehen habe wo der Lautsprecher beim Note 4 verbaut wurde habe ich es aber schon geahnt, denn auch das S5 welches den Lautsprecher auf der Rückseite hat bietet leider nur schlechten Sound und das ist bei einem Gerät für 600 - 750€ einfach nicht akzeptabel! Ich bin mir jedenfalls nicht mehr sicher was das Note 4 betrifft und habe da nach so vielen Jahren mit Smartphones von Samsung keine Lust mehr drauf.

  2. 22.10.14 18:54 Bilbus

    Zum Note 3er wesentlich besser, meiner Ansicht nach. Freisprechen ging vorher gar nicht, kaum verständlich.

  3. 22.10.14 19:00 M.a.K (Handy Master)

    @ Bilbus,

    das Note 3 war zwar nicht besonders gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Freisprechen war kein Problem im Vergleich zum S5 eines Kollegen bei dem dann Rätselraten angesagt ist. Da das Note 4 den Lautsprecher auch auf der Rückseite hat und Areamobile ihn wohl zurecht bemängelt hat wird es wohl so sein wie beim S5, grausam!

  4. 22.10.14 19:16 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Uff! Nachm Vergrößern und genauerem Hinsehen fällt auf, dass der "geschliffene" Kante im Rahmen, wie eingesetzt wirkt, ebenfalls aus Kunststoff besteht und mit einer entsprechenden Oberfläche versehen wurde.

    Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann ist das echt peinlich...bei einem so überragenden Gerät.

  5. 22.10.14 19:25 Der_pruegeL (Member)

    Ist das ding also besser als das Iphone6+ ?
    Habe ich das so richtig aus dem test raus gelesen ?

    Naja war ja abzusehen das es so kommt. Und die schrift erkennung per Foto gefällt mir richtig gut und freu mich dann auf das note5.

  6. 22.10.14 19:26 AchJa (Gast)

    Die Wertung war hier abzusehen, aber ein Telefon für den Preis, dass bei Gesprächsqualität und Lautsprecher nur Durchschnitt ist, ist wohl nicht Samsungs ernst? Da Fragen die sich noch warum die Absatzzahlen rückläufig sind?
    Achja und das schicke Design sieht auch nur von vorn gut aus. Bei der Rückseite bleibt sich Samsung treu!

  7. 22.10.14 19:41 Bilbus

    Ich hatte Note 2 und 3. Gesprächsqualität, Lautstärke und Verständlichkeit sind besser als beim Vorgänger. Software wesentlich besser, weniger überladen und praxisnahe.

    Vorwerfen tue ich das dies nicht auf alte Geräte umgesetzt wird. Richtig gelungen das ganze Gerät.

  8. 22.10.14 22:21 Noticed (Handy Master)

    "Genau genommen handelt es sich um die Kamera des Smartphone-Primus Galaxy S5 mit Isocell-Technik"

    Nope, es ist ein Sony Sensor verbaut.

  9. 23.10.14 09:21 Klosterbruder (Youngster)

    Noticed: Auch nicht. Es ist ein Sony-Sensor verbaut, nicht das fiktive Produkt "Sony Sensor". Nee, keine Korinthenkackerei, sondern die einzige Möglichkeit, zwischen echter Bedeutung und Eigennamen zu unterscheiden.

    Stefan: Ich habt die Kamera jetzt aber nicht nur anhand der beiden unglücklichen Beispielfotos bewertet, oder?
    Wäre schön, wenn noch ein echter Test folgte.
    Und noch schöner wäre es, wenn dieser Test NICHT von Tobias Czullay durchgeführt würde, der einen seltsamen Hang dazu zeigt, Bildausschnitte so zu wählen, dass stets das iPhone 6 gut dabei wegkommt. Man merkt ihm seine Apple-Affinität einfach zu sehr an, als dass man seine Tests ernstnehmen könnte.

    Was mir bei diesem Testbericht fehlt:
    - Wie DUNKEL kann man das Display einstellen? Hell ist ja schön und gut, aber wenns einem beim Lesen im Bett die Augen ausbrennt, hat man damit auch nicht viel gewonnen.
    - Unter welchen Bedingungen führt Ihr Eure Dauervideotests aus, bei welcher Helligkeit, mit welcher Videoquelle (interner Speicher, SD-Karte, WiFi etc.)? Das kann IMMENSE Unterschiede bewirken.
    - Wird der Schreibzugriff auf die SD-Karte durch Drittanbieter-Apps wie nach mit den üblichen Google-Zwangsvorgaben gesperrt oder liefert Samsung das Note 4 mit korrigierter platform.xml-Datei aus, die den Schreibzugriff wieder ermöglicht? Das ist nicht ganz unwichtig, da man sonst Root braucht, um die SD-Karte wieder beschreiben zu können.
    Ich verstehe eh nicht, dass diese Gängelung mit dem Zweck, Nutzer zum Einsatz der Google-Cloud-Dienste zu zwingen, nicht in jedem Testbericht als absolutes Negativkriterium bemängelt wird.
    Wenn gemeckert wird, bewegen sich die Hersteller. Wenn man schweigt, ändert sich nix.
    - Kann man den Knox-Quatsch abschalten? - Knox macht Samsung zu Zwangsung. Vor allem beim Einsatz im Ausland und wenn man das Gerät rooten möchte.
    - Wie intensiv sind Bloatware-Belästigungen, lässt sich Bloatware deinstallieren, zumindest deaktivieren?
    Unerwünschte Software, die Prozessorleistung, Akku und Mobildaten sinnlos verbrät, ist ein ständiges Ärgernis, dem man wieder nur mit Root zuleibe rücken kann.

    Hübsch wäre es auch gewesen, zu erwähnen, dass Root-Zugriff bereits möglich ist. Allerdings wird dabei jedoch noch der Flash-Zähler erhöht, die "eFuse" ausgelöst.
    Ein Gerät ohne Root ist wie ein Neuwagen, bei dem man das Radio nicht abschalten kann, das ständig Werbung mit hoher Lautstärke in den Fahrgastraum plärrt.

  10. 23.10.14 10:10 Tobias Czullay (areamobile.de)

    Ist das dein Ernst? Apple-Affinität? Ich? Ok, das hat mir als Android-User und stolzer Besitzer keines einzigen Apple-Geräts wirklich noch keiner nachgesagt. Ach ja, und es stimmt nicht - dass das iPhone 6 eine geile Kamera hat aber schon :P.

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