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Autor: Stefan Schomberg 03.10.2014 - 13:00 | 47

Samsung Galaxy Alpha Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design
  • Enorm handlich, leicht und flach
  • sehr gute Kamera
  • sehr schnell
  • hervorragende Verarbeitung
  • Flops
  • hoher Kaufpreis
  • Keine Erweiterung per Speicherkarte

Samsung Galaxy Alpha Test: Schöner und schneller als das Galaxy S5

Schöner und schneller als das Galaxy S5 zeigt sich das Samsung Galaxy Alpha im Areamobile-Test. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein am Samsung-Smartphone mit Metallrahmen. Stärken und Schwächen des Galaxy Alpha beleuchten wir im ausführlichen Test.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Die Top-Smartphones der vergangen Jahre hat Samsung fast ausschließlich in Plastik gekleidet - oder in "hochwertiges Polycarbonat", wie es im PR-Sprech heißt. Viele Nutzer hat das wenig bis gar nicht gestört, aber gerade Gegner der Marke nahmen diesen Umstand immer wieder zum Anlass zur Häme. Mit dem Galaxy Alpha scheint Samsung geradezu trotzig auszurufen: "Können wir woooohl!" und bringt ein Smartphone, dessen augenscheinlichstes Merkmal ein Rahmen aus echtem Metall ist, der noch dazu schick angeschliffen ist, wodurch die Schliffkanten blitzblank spiegeln. Diese Technik machte spätestens HTC beim One (M7 und M8) salonfähig und sie verfehlt auch beim Alpha ihre Wirkung nicht: Das Modell sieht dadurch tatsächlich gleich deutlich hochwertiger als etwa das Galaxy S5 aus, das einen Metallrahmen nur vorspielt.

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy Alpha

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Feiner Rahmen mit perfekter Verarbeitung

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Ultraflach und superleicht | (c) Areamobile

 

Wer genau hinsieht, bemerkt beim Rahmen des Samsung Galaxy Alpha noch ein anderes Detail. Er ist an den langen Seiten etwas schmaler als an Stirn- und Fußseite - ein kleines, aber feines Designelement, durch das es sich ein winziges Stückchen von anderen Geräten mit ähnlichem Rahmen abhebt. Außerdem wird er auf der Stirnseite für den 3,5-Millimeter-Anschluss und auf der Fußseite für den Micro-USB-Anschluss etwas breiter, wodurch das an sich eher strenge Design etwas aufgelockert wird. Streng, aber gleichzeitig auch gediegen. Zumindest, solange man nicht näher auf die weitere Materialwahl eingeht. Denn durch die eckigen Formen wirkt das Samsung Galaxy Alpha im Test durchaus sehr kühl und edel. Damit erinnert es von der Grundform auch deutlich an das Samsung Galaxy S2, das mit kühler Linienführung überzeugte. Dazu passen auch grob die Maße. Das Gehäuse des Samsung Galaxy Alpha ist zwar wegen des größeren Displays knapp länger, aber sogar minimal schmaler und sogar deutlich dünner.

Die Bautiefe des Galaxy Alpha ist ohnehin eine nähere Betrachtung wert: 6,7 Millimeter sind ein Spitzenwert, der zum insgesamt hochwertigen Qualitätseindruck im Test beiträgt. Tatsächlich hat Samsung die Werte hier kaum geschönt, die 6,7 Millimeter haben sich auch bei unserem Nachmessen bestätigt. Allerdings steht die Kameralinse bis auf etwa 8,2 Millimeter hervor, also knapp 2 Millimeter aus dem Gehäuse. Da die Linse aber zum Gehäuse hin sanft abgerundet ist, fällt das weder in der Tasche, noch beim Einstecken negativ auf. Und auch beim Gewicht passt der Vergleich zum Galaxy S2, der Unterschied beträgt mit 115 Gramm gerade einmal 1 Gramm. Ist das Samsung Galaxy Alpha also eigentlich nur der legitime Nachfolger des damals überragenden Galaxy S2? Bei der Qualität hat das neue Samsung-Smartphone auf jeden Fall die Nase klar vorne - obwohl hier auf der Rückseite wieder Kunststoff verwendet wird.

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Schick oder billig?

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Die Rückseite ist griffig und hochwertiger als beim S5

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Die Kamera steht aus dem Gehäuse | (c) Areamobile

 

Und der erinnert leider viel zu sehr an das Galaxy S5. Leider? Sicherlich bietet dieser Werkstoff Vorteile wie bessere Durchlässigkeit für Funkwellen, den günstigeren Preis und niedrigeres Gewicht als Metall und ist viel griffiger. Ein iPhone 6 wirkt zwar insgesamt klar hochwertiger als das Samsung Galaxy Alpha, dafür ist es in etwa so rutschig wie ein eingeölter Aal. Außerdem hat Samsung versucht, die Ähnlichkeit zum Galaxy S5, das ja auch nicht bei allen Nutzern gut ankommt, durch ein feineres Muster zu veredeln. Statt groben Kuhlen wie bei einem Golfball sind in die Rückseite des Samsung Galaxy Alpha im Test filigrane Kreuzchen eingearbeitet. Damit wirkt die Rückseite tatsächlich deutlich edler als noch beim Galaxy S5, allerdings passt der Kunststoff - bei allen Vorteilen - nicht so recht zu einem Designhandy. Dafür lässt sich der dünne Kunststoff abnehmen, so kommt man an den wechselbaren Akku heran. Wasserdicht wie noch das Galaxy S5 ist das Galaxy Alpha nicht. Außerdem fühlt sich das Handy im Test in der Hand auch nicht ganz so hochwertig wie ein iPhone 6 an, denn dafür ist es zu kantig, beinahe teilweise schon scharfkantig.

Die gesamte Verarbeitung des Samsung Galaxy Alpha ist makellos, Spaltmaße oder gar ein #Gapgate gibt es nicht. Auch die Tasten sind hervorragend eingelassen, nichts wackelt oder rappelt. Druckpunkt und Tastenhub von Lautstärkewippe und Powerbutton sind vorbildlich, nur beim Home-Button des Galaxy Alpha hat es Samsung mit dem Druckpunkt übertrieben. Hier ist der benötigte Kraftaufwand zu hoch und das Knackgeräusch beim Drücken klingt im Test nicht übermäßig hochwertig.

Display-Größe und -Qualität

Display-Vergleich | (c) am

Farbraum | (c) am

4,7 Zoll und 1.280 x 720 Pixel - das klingt ganz nach Mittelklasse statt Highend. Tatsächlich reicht das aber mit 312 Pixel pro Zoll aus, um im Alltag keine Unschärfen aufkommen zu lassen. Einzelne Pixel muss man auf dem Display des Samsung Galaxy Alpha im Test schon gewissenhaft suchen, allerdings fällt ein hauchfeines Raster auf, wie man es von einer Pentile-Matrix kennt. Aufgewertet wird das ganze wieder durch den Hinweis, dass Samsung ein Super-AMOLED-Display eingebaut hat, das wie gewohnt sehr gute Schwarzwerte mit nicht mehr messbarem Kontrast und leuchtenden Farben bringt. Das führt aber wie fast immer zu relativ ungenauer Farbwiedergabe. Mit einer durchschnittlichen Abweichung bei Graustufen von 24,4 Delta E und 39 Delta E bei Primär- und Sekundärfarben liegt das Display des Galaxy Alpha weit stärker daneben als ein ordentliches LCD. Dabei sollte man aber auch beachten, dass die Abweichungen vom Ideal normalerweise vom mneschlichen Auge nicht zu erkennen sind. Erst in direktem Vergleich zu einem optimal kalibrierten Display fallen Abweichungen über die auf Wunsch hohe Farbsättigung hinaus auf. Allgemein werden AMOLED-Displays hingegen meist als lebendiger angesehen.

Display-Vergleich | (c) am

Grautreppe | (c) am

Display-Vergleich | (c) am

Primär- und Sekundärfarben | (c) am

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Eigentlich scharf genug, aber Pentile | (c) Areamobile

Die Helligkeit des Displays des Samsung Galaxy Alpha ist mit 340 cd/m² eher durchschnittlich. Dank der guten Ablesbarkeit auch bei flachen Blickwinkeln und der hervorragenden Entspiegelung der Display-Oberfläche bringt das aber auch unter freiem Himmel und eingeschränkt sogar bei direkter Sonneneinstrahlung keine Probleme mit sich. Einzige Einschränkung bei Blickwinkelfragen: Sobald man das Display des Galaxy Alpha mehr als 20 oder 30 Grad aus der normalen 90-Grad-Position im Verhältnis zum Auge bringt, tendiert der normalerweise etwas zu warme, also gelbliche Grundton des Screens ins Bläuliche.

System: Hardware, Software und Bedienung

Samsung geht immer mehr dazu über, statt auf Fremdchips auf selbst produzierte Prozessoren zu setzen. Ein Beleg für diese These ist nach Modellen wie dem Galaxy Note 3 Neo und dem Galaxy Tab S nun auch das Galaxy Alpha im Test. Darin steckt der Exynos 5430, der als erster Octa-Core-Chip im 20-Nanometerverfahren hergestellt wurde. Er beinhaltet vier kräftige Cortex-A15-Prozessoren mit 1,8 GHz Taktfrequenz, denen vier einfachere Cortex-A7-Kerne mit je 1,3 GHz zur Seite stehen. In diesem von ARM big.LITTLE genannten Prinzip sollen die großen Kerne für ausreichende Leistung bei aufwändigen Apps sorgen, während die kleineren CPUs für Alltagsaufgaben zum Einsatz kommen und dabei Strom sparen. Zur Not können dank Heterogeneous Multi Processing (HMP) auch alle Kerne gleichzeitig oder in jeder beliebigen Kombination verwendet werden. 2 GB RAM sind an den Chipsatz angebunden.

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Handlich und enorm schnell

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Schneller Browser

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Tastatur | (c) Areamobile

 

Waren ältere Exynos-Prozessoren leistungstechnisch nicht immer ganz auf Augenhöhe mit den Produkten von Qualcomm, so scheint das zumindest beim Exynos 5430 der Vergangenheit anzugehören. Im Alltag reagiert das Samsung Galaxy Alpha im Test stets direkt und ohne Verzögerung. Insgesamt gefällt uns das noch etwas besser als beim Samsung Galaxy S5, bei dem es wie bei fast allen Android-Geräten immer mal wieder eine kurze Gedenk(milli)sekunde gibt. Natürlich ist ein Test nur eine Momentaufnahme und nicht unbedingt mit der späteren Alltagsnutzung gleichzusetzen. Im Vergleich zu einem Galaxy S5, das bereits seit längerer Zeit in der Redaktion im Einsatz ist und entsprechend auch eine größere Anzahl an Apps und Multimediadateien verwalten muss, verhielt sich das Samsung Galaxy Alpha im Test aber meist noch eine Spur agiler.

In Benchmarks bestätigt sich dieser subjektive Eindruck. Schafft das Galaxy S5 etwa im Antutu-Test "nur" etwa 35.500 Punkte, so kratzt das Galaxy Alpha knapp an der 50.000er-Marke - das ist mal eine Ansage. Auch bei Vellamo Metal wird der Unterschied sichtbar. Das Galaxy S5 schafft hier knapp 1.200 Punkte, das Galaxy Alpha kommt auf 1.550 Punkte. Beim in die Jahre gekommenen Quadrant-Test liegt das Galaxy S5 zur Abwechslung sogar knapp vorne und im 3DMark-Benchmark hängt das Galaxy S5 das Galaxy Alpha sogar recht deutlich mit 18.700 zu 12.700 Punkten ab. Da auch im GFXBench das Galaxy S5 mit 27,5 zu 12,9 Bildern pro Sekunde klar vorne liegt, lässt darauf schließen, dass die Exynos-CPU zwar stärker als der Snapdragon 801 im Galaxy S5 ist, die Grafikeinheit Mali T628 kann aber nicht mit der Adreno 330 des Qualcomm-Chips mithalten. Insgesamt gibt es derzeit und auch auf absehbare Zeit mit Ausnahme von Benchmarks keine App, die das Galaxy Alpha in Verlegenheit bringen könnten. Vom Sparkurs, den man noch beim Display zu sehen glauben konnte, ist zumindest beim Kapitel Chipsatz kaum etwas bis nichts zu sehen.

Als Betriebssystem verwendet Samsung Android 4.4.4 Kitkat, darüber liegt die aktuelle Version der Hersteller-eigenen Nutzeroberfläche Touchwiz, die bekannte Funktionen wie S-Health, Smart-Stay, Multiwindow und den privaten Modus beinhaltet. Wer das Galaxy S5 schon einmal in der Hand hatte, wird sich gleich zurechtfinden, denn bei der Bedienung gibt es so gut wie keine Unterschiede. Selbst der Fingerabdrucksensor im Home-Button, der im Gegensatz zum iPhone oder dem Huawei Ascend Mate 7 nicht mit einfachem Auflegen des Fingers, sondern mit Drüberstreichen funktioniert, ist wieder präsent - und Samsung muss sich erneut die Frage nach dem praktischen Nutzen gefallen lassen: Nicht, dass der Sensor des Galaxy Alpha nicht funktioniert, aber es gibt längst bessere und vor allem praktischere Lösungen, das Smartphone mit dem eigenen Fingerabdruck zu entsperren.

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Touchwiz-Oberfläche

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Einstellugsmenü

Samsung Galaxy Alpha Unboxing | (c) Areamobile

Android Kitkat | (c) Areamobile

 

An technischen Verbindungsmöglichkeiten bietet das Samsung Galaxy Alpha im Test fast alles, was das Herz begehrt. Dazu gehört natürlich in dieser Preisklasse LTE-Advanced (Modem: Intel XMM726), HSPA+, Dual-Band-WLAN 802.11 b/g/n/ac mit sehr guter Leistung, Bluetooth 4.0, GPS mit Glonass-Unterstützung und vieles mehr. Nur auf DLNA muss man nach Angabe des Herstellers verzichten - seltsam. Das AllShare-Zeichen in der Galerie ist allerdings weiterhin vorhanden. Tatsächlich funktioniert DLNA im Test - warum Samsung das seinen Kunden verschweigt, wollte uns das Unternehmen nicht erläutern. Auch seltsam: Das Samsung Galaxy Alpha bietet keine Möglichkeit, den internen Speicher per Speicherkarte zu erweitern - unverständlich, da der Akkudeckel abgenommen werden kann und sogar der Akku wechselbar ist. Zwar versucht Samsung, diesen Umstand mit immerhin 32 GB internem Speicher zu übertünchen, von dem 24,8 GB frei sind. Aber mehr ist im Fall von Speicher immer besser.

Kamera

Samsung Galaxy Alpha Originalaufnahme | (c) am

Samsung Galaxy Alpha Originalaufnahme | (c) am

Im Samsung Galaxy S5 steckt eine Kamera mit 16 Megapixel und Isocell-Technik, beim Galaxy Alpha sind es nur 12 Megapixel, vorne 2,1 Megapixel. Bei Features und Bedienung der Kameras gibt es kaum Unterschiede zum Galaxy S5, entsprechend gut ist auch die Fotoqualität. Besonders die Bildschärfe und die lebhafte, aber ausreichend naturgetreue Farbdarstellung gefällt, außerdem gibt es kaum Bildrauschen zu bemängeln. Im Automatikmodus werden aber beim Fotografieren mit der Kamera des Samsung Galaxy Alpha im Test schnell helle Bildbereiche überbelichtet, die generelle Dynamik leidet darunter. Abhilfe schafft der HDR-Modus. Videos nimmt das Alpha auch in 4K-Auflösung auf, also mit 3.840 x 2.160 Pixel und Echtzeit-HDR-Funktion. Damit sehen Videos ziemlich beeindruckend aus, mit ruhiger Hand gelingen enorm ausdrucksstarke Sequenzen. Der Ton ist ausreichend realistisch, könnte aber etwas voller sein. Über den Lautsprecher klingt er eher etwas dünn, aber ausreichend laut.

Gesprächsqualität

Für ordentliche Gesprächsqualität setzt Samsung beim Galaxy Alpha im Test unter anderem auf
HD-Voice, das zumindest von den Netzen von Telekom, Vodafone und E-Plus unterstützt wird. Insgesamt schneidet das Galaxy Alpha damit sehr ordentlich ab, denn Gesprächspartner klingen sehr naturgetreu und die Lautstärke ist angenehm hoch. Rauschen wird nur sehr dezent wiedergegeben, störend ist es jedenfalls Fall nicht. Über den Lautsprecher klingen Gesprächspartner naturgemäß etwas blechern, eine Verständigung per Freisprechfunktion ist aber zumindest in ruhigerer Umgebung gut möglich.

Akku-Laufzeit

Ein Octa-Core, der nur von einem Akku mit gerade mal 1.860 mAh mit Strom versorgt wird - das kann ja nichts sein, oder? Doch, das klappt ganz gut. Neben dem - zumindest bei dunklen Bildinhalten - stromsparenden Super-AMOLED-Display setzt Samsung ja auch auf einen Octa-Core in 20-Nanometerfertigung. Das scheint sich auszuzahlen. In unserem Video-Dauertest kommt das Samsung Galaxy Alpha so auf respektable 5:35 Stunden und auch im Alltag macht das Gerät eine akzeptabkle, wenn auch keine überragende Figur. Ein Arbeitstag sollte problemlos drin sein, Normalnutzer kommen auch zwei Tage über die Runden.

Fazit

Ein abgespecktes Galaxy S5 mit Metallrahmen - das war unser erster Gedanke, als wir das Samsung Galaxy Alpha im Test erstmals begutachtet haben. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden Samsung-Smartphones lässt sich zwar nicht abstreiten, schließlich ist das Galaxy Alpha unverkennbar ein Samsung-Gerät mit hauseigener Nutzeroberfläche. Aber das Display des Handys schlägt sich im Test besser als befürchtet und vor allem der Prozessor hat es richtig drauf. Auch bei der Kamera-Qualität des Samsung Galaxy Alpha gibt es nichts zu meckern. Störend finden wir eigentlich nur die mangelnde Erweiterbarkeit der Speicherkapazität und den hohen Kaufpreis für das Gerät von 649 Euro (UVP). Wer auf der Suche nach einem extrem handlichen Top-Smartphone ist und über das nötige Kleingeld verfügt, sollte mehr als nur einen flüchtigen Blick auf das Samsung Galaxy Alpha werfen.

Vielen Dank an 1&1 für die Bereitstellung des Testgeräts. Im Online-Shop von 1&1 gibt es das Galaxy Alpha mit All-Net-Flat-Vertrag für Einmalpreise ab 1 Euro.

Manchmal erwartet man zu viel und wird enttäuscht. Dann wieder wird man plötzlich positiv überrascht. Eine positive Überraschung ist das Galaxy Alpha, das ich mir fast schon als eigenes Gerät vorstellen könnte. Dafür ist es mir aber zu klein und zu teuer. @Samsung: Könnt ihr mir erklären, wie ihr auf diesen Preispunkt gekommen seid?

Persönlicher Kommentar von Stefan Schomberg

Testwertung Samsung Galaxy Alpha
 
Handlichkeit und Design 95%
Verarbeitung 99%
Sprachqualität 94%
Akkuausdauer 79%
Ausstattung/ Leistung 84%
Kamera 88%
Internet 92%
Musik 84%
Software und Bedienung 97%
Navigation 90%
Gaming und Video 89%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
90%
Zeitwertung
(Stand 21.11.2017)
77%

Unsere Wertung im Detail

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 03.10.14 14:00 M.a.K (Handy Master)

    Gleiches Gerät mit 1080p @ 5 Zoll, Speicherkarte, dem 5433 aus dem Note 4 und die UVP wäre kein Thema mehr, allerdings wäre es mal an der Zeit bessere Lautsprecher zu verbauen.

    Ansonsten tolles Gerät und das mit der Rückseite aus Polycarbonat bevorzuge ich ebenfalls, gibt ja genügend Hersteller die da was anbieten um sein Gerät individuell zu gestalten, sogar aus Alu.

  2. 03.10.14 14:19 TheHunter (Gast)

    Ich würde trotzdem das Z3 compact bevorzugen, 200 Euro günstiger etwas dicker und wertigere Optik.

  3. 03.10.14 14:24 M.a.K (Handy Master)

    Auf Idealo liegt der Preisunterschied schon unter 100€ zwischen Z3C & dem Alpha, wobei der Preis des Alpha wohl noch weiter fällt und sich dem Z3C annähern wird.

  4. 03.10.14 15:13 ricecracker (Youngster)

    es ist ein Samsung , es wird wahrscheinlich schnell im Preis sinken.

  5. 03.10.14 15:17 NeRkO20 (Handy Profi)

    Das Alpha müsste unter dem Preis vom z3c, vergleicht man mal die Hardware ist das Samsung Schrott.

  6. 03.10.14 15:40 M.a.K (Handy Master)

    @ NeRkO20,


    erkläre mir mal bitte folgendes:

    Warum ist ein Exynos denn Schrott im Gegensatz zu einem Snaprdagon 801 welcher ja schon auf der 2 Jahre alten Krait-Technik aufbaut und eigentlich schon veraltet ist?

    Warum ist ein Display mit 720p einem Anderen in 720p überlegen?

    Warum sind 2GB Ram besser als 2GB Ram?

    Warum macht die 20MP Knipse von Sony keine Bilder die einem zeigen was man eigentlich von 20MP zu erwarten haben sollte? HDR funktioniert übrigends erst ab 8MP und geringer.


    Das Z3C hat eigentlich nur 2 Vorteile, das sind der erweiterbare Speicher und der bessere Akku. Dafür hat das Alpha 32GB und das Z3C nur 16GB.


    Wo ist denn jetzt der "Schrott" bitte oder war das nur pubertäres Gerede?

  7. 03.10.14 16:06 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    das Alpha mit Z3 Compact zu vergleichen, also bitte...
    das Alpha würde ich eher beim gut betuchten Kunden, das Z3 Compact eher beim Nerd, der Handys zum Herumexpriementieren kauft um damit seine Frickelgelüste auszuleben.
    Sony spricht ja ganz offiziell diese Zielgruppe an, (AOSP)

    Wobei :
    http://www.computerbase.de/2014-10/xperia-z3-compact-mit-problemen-bei-offenem-bootloader/

  8. 03.10.14 16:17 NeRkO20 (Handy Profi)

    Einfach, das Display ist um eine Ecke "dünkler" und pentile.

    Wozu ist dieser Plastikdeckel hinten dran wenn man keine Karte einsetzen kann?

    In meiner Hand liegt das z3c einfach besser in der Hand da nicht so kantig.

    Vorne wieder dieser Spielzeuglook (Geschmackssache)
    Touchwiz (Geschmackssache)

    Besserer Akku beim Z

    Bilder habe ich nicht verglichen

    Verhältnis Display zu Fläche ist beim Z sini tick besser, zumindest optisch, habe nicht nachgerechnet.

    Der Rahmen ist nicht "kalt" wie beim IPhone 5s oder beim grossen z3....Und fühlt sich auch weniger "steif/hart" an als beim z3 oder ip5s.
    Man merkt aber trotzdem das es kein Plastik ist.

    Das Alpha ist einfach zu wenig Flaggschiff wenn man sich den Preis anschaut...

  9. 03.10.14 16:42 M.a.K (Handy Master)

    @ NeRkO20,

    der Preis ist etwas zu hoch angesetzt, der Rest ist doch wie du schon sagtest Geschmackssache wie bei allem was man kaufen kann. Zulegen würde ich mir das Alpha eh nicht, ich warte ja schon auf den großen Bruder.

  10. 03.10.14 17:26 TheHunter (Gast)

    Nicht vergessen, auch der Preis des Z3c wird sinken. Und unter 100Euro Differenz? Also das Alpha sehe ich da bei 570 Euro und das Z3c gibt's für 460 knapp. Wenn die Geräte erstmal überall verfügbar sind, werden die Preise auch noch zügig fallen.
    Und wieso bitte sollen die Geräte nicht vergleichbar sein?! Für wen die gedacht sind ist doch völlig egal, Größe und Leistung sind vergleichbar und das langt. Oder kann man einen Golf jetzt auch nicht mehr mit nem A3 vergleichen, weil der eine 20% teurer ist?!

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