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Autor: Björn Brodersen 20.11.2014 - 18:15 | 35

BlackBerry Passport Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Breitere Display-Anzeige
  • Hardware-Tastatur mit Touch-Erkennung
  • Großer Schnittstellen-Umfang
  • Lange Akku-Laufzeit
  • Hervorragende Sprach- und Sound-Qualität
  • solides, wertig wirkendes Gehäuse
  • Flops
  • Mittelmäßige Kamera
  • Mageres Angebot an Blackberry-Apps
  • Akku nicht wechselbar

Blackberry Passport Test: Surfen, Lesen, Tippen im Quadrat

Das 600 Euro teure Blackberry Passport ist doppelt ungewöhnlich: Es ist eines der selten gewordenen Smartphones mit echter Volltastatur und bietet außerdem einen quadratisch geformten Touchscreen. Wie sich diese Kombination und die anderen Features des Blackberry Passport in der Praxis bewähren, haben wir im Test untersucht.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung des Blackberry Passport

Das Blackberry Passport ist ein Smartphone mit Format: Es hat ein quadratisches Display mit 4,5-Zoll-Diagonale und darunter eine nur dreizeilige echte, kapazitive QWERTZ-Tastatur. Äußerlich hat der Reisepass mit den bisherigen Tastatur-Smartphones mit Blackberry 10 OS, dem Q10 und dem Q5, so nur wenig gemein. Das Passport ist mit 93 Millimetern um die Hälfte breiter als das Q10 und lässt sich damit natürlich abhängig von der Handgröße - gerade noch mit einer Hand festhalten. Für verrenkungsfreie Touchscreen-Eingaben im Einhandmodus ist das 9,3 Millimeter dicke Gerät jedoch zu breit. Die Lautstärketasten sowie die Stummschalt- bzw. Blackberry-Assistant-Taste an der rechten Seite sind mit dem Daumen der das Handy haltenden Hand gut zu erreichen, der auf der Oberkante sitzende Power-Button ist es nicht - besser wäre eine seitliche Positionierung links. Das Gewicht von 196 Gramm kommt mir angesichts der Größe des Geräts eher passend als ungewöhnlich hoch vor.

Blackberry Passport | (c) AM

Im Reisepass-Format: Blackberry Passport | (c) AM

Bei der Entwicklung des Passport-Designs hat sich Blackberry nach eigenen Angaben von der Form und Größe eines Reisepasses und von moderner Architektur inspirieren lassen. Die bislang dominierende rechteckige Form von Smartphones bezeichnet das Unternehmen im eigenen Blog als mögliches Hindernis für Innovationen. "So wie der Reisepass ein universelles Symbol für Mobilität und die Inspirationsquelle für die Größe und den Formfaktor dieses Geräts ist, ist dein Blackberry Passport deine Eintrittskarte, um die Tür zu neuen Möglichkeiten zu öffnen", wirbt der Hersteller blumig für das Gerät. Der I-Träger- oder auch Doppel-T-Trägerrahmen aus Edelstahl, der sich außen an den Seiten breiter, an Ober- und Unterseite schmaler um das Gehäuse zieht, sorgt im Inneren für Stabilität und ist gleichzeitig Teil des Paratek-Antennensystems des Smartphones. Kernstück der vom Blackberry Z30 bekannten Antennen-Technologie von Paratek, einem von Blackberry übernommenen Unternehmen, ist ein ParaScan genanntes, patentiertes Verfahren zur adaptiven Leistungsanpassung (US-Patent-Nr. 8217731 B2).

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Blackberry Passport | (c) AM

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Slots für microSD und Nano-SIM | (c) AM

Rahmen-Konstruktion des Blackberry Passport | (c) Blackberry

Rahmen-Konstruktion | (c) Blackberry

 

Das Blackberry Passport hinterlässt im Test einen sehr solide verarbeiteten und hochwertigen Eindruck: Unebene Spaltmaße sind nicht zu erkennen, alles past perfekt zusammen - das hatten wir angesichts der bisherigen Erfahrungen mit den höherwertigen Blackberry-10-Smartphones auch nicht anders erwartet. Die zu den Kanten hin gerundete Rückschale besteht bei unserem schwarzen Testgerät aus glasfaserverstärktem Kunstharz, das zum Teil aus recyceltem Material hergestellt sein soll. Sie hat eine sich angenehm anfühlende, rutschfest mattierte Oberfläche und gibt auf Druck keinen Millimeter nach. Allerdings zeigt sie deutlich sichtbar die Fettspuren von den Fingern. Der Micro-USB- bzw. -HDMI-Anschluss sitzt mittig an der Unterseite des Gehäuses, seitlich davon liegen die Lautsprecher, während Kopfhörer mit handelsüblicher 3,5-Millimeter-Klinke oben am Gerät eingestöpselt werden - so kann das Gerät beim Musikhören problemlos in der Hosentasche transportiert werden.

Display und Tastatur des Blackberry Passport

Das von kratzfestem Gorilla Glass 3 geschützte TFT-LCD-Panel löst 1.440 Pixel x 1.440 Pixel auf, was eine Pixeldichte von 453 Bildpunkten pro Zoll ergibt - ein Schärfe-Wert, der knapp über den 441 PPI eines 5 Zoll großen Full-HD-Displays liegt. Das Display des Blackberry Passport zeigt sich im Test als reflektionsarm und als kontrastreich, mit 530 cd/m² ist es zudem richtig schön hell. Bei der Farbtreue überzeugt das Blackberry Passport mit ähnlich guten Werten wie das iPhone 6.

Displaytest des Blackberry Passport | (c) Areamobile

Blackberry Passport im Display-Test: Farbraumabdeckung | (c) Areamobile

Displaytest des Blackberry Passport | (c) Areamobile

Blackberry Passport im Display-Test: primär- und Sekundär-Farben | (c) Areamobile

Displaytest des Blackberry Passport | (c) Areamobile

Blackberry Passport im Display-Test: Grautreppe | (c) Areamobile

In den Systemeinstellungen können Anwender nicht nur die Helligkeit des Bildschirms und per Weißabgleich-Funktion die Farbtemperatur regulieren, sondern auch die Farbsättigung manuell einstellen - je nach Geschmack und jeweils mit sichtbaren Veränderungen. Praktisch: Da alle Seiten des Bildschirms gleichlang sind, kann man getrost die Drehsperre für das Display aktivieren, die je nach Haltung des Geräts automatisch die Display-Anzeige passend umschaltet. Der Lichtsensor passt die Display-Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an und lässt sich vom Anwender nicht ausschalten.

Blackberry Passport im Display-Test: Blickwinkelstabilität | (c) Blackberry

Display-Test: Blickwinkelstabilität | (c) Blackberry

Das breitere Display - nicht größere, denn es bietet insgesamt etwas weniger Anzeigefläche als das des Z30 - des Blackberry Passport zeigt je nach Anwendung mehr Inhalt oder Inhalte größer an als die Bildschirme im Hochkant-Format und macht so häufig seitliches Scrollen überflüssig: So stellt es beispielsweise in E-Books, Dokumenten, E-Mails und auf Webseiten rund 60 Zeichen und damit etwa 20 mehr als herkömmliche Smartphones dar. Das kommt ungefähr dem Richtwert für die Zeilen-Zeichenzahl in herkömmlichen Büchern nahe, wobei es hier natürlich je nach Buchformat, Satzspiegel, Typo und Schriftgröße zu Unterschieden kommt. Beim Lesen oder Bearbeiten von Dokumenten, beim Termin-Check im Kalender oder beim Surfen im Internet ist die breitere Anzeige ebenfalls von Vorteil. In bestimmten nativen Anwendungen wird der zusätzliche Platz auch für zusätzliche Funktionen genutzt: Im Blackberry Hub können etwa Symbole zum Verwalten von E-Mails eingeblendet werden, mit denen sich eingegangenene Mitteilungen gleich archivieren oder löschen lassen. In anderen Anwendungen wie Kontakten, BBM Messenger oder dem Musikplayer nutzt Blackberry das Mehr an Platz leider nicht für ein Mehr an Informationen oder an Funktionalität. Für das Anzeigen von Fotos oder das Abspielen von Videos im 4:3- bzw. 16:9-Format ist das Passport-Display nicht besonders geeignet: Hierbei müssen Nutzer des Quadrat-Smartphones einen dicken schwarzen Streifen ober- und unterhalb des Bildes hinnehmen.

Blackberry Passport | (c) Blackberry

Rückseite | (c) Blackberry

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

3 Tastenreihen | (c) AM

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Quadratisches Display | (c) AM

 

Tastatur

Das Blackberry Passport ist nach dem Q10 und dem Q5 das dritte Blackberry-10-Smartphone mit einer echten Hardware-Tastatur. Im Gegensatz zu den anderen Keyboards besteht die QWERTZ-Tastatur des neuen Geräts aus nur drei Reihen. Auf Umschalttasten verzichtet Blackberry bei der Klaviatur des Passport, die Leertaste ist in den dadurch freigewordenen Platz eine Reihe höher gerutscht. Bei Eingaben werden die mechanischen Drücker jeweils um mindestens eine Reihe an virtuellen Tasten auf dem Touchscreen für Satzzeichen, Ziffern oder Symbole erweitert. Die Zusammenstellung der Touchscreen-Buttons ändert sich je nach geöffneter Anwendung. Ein Beispiel: Die grundlegende Reihe von Touchscreen-Tasten besteht aus Satzzeichen wie Komma, Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Doppelpunkt und Semikolon sowie des @123-Buttons, in einem aktivierten Browser-Fenster werden dagegen Unterstrich, Bindestrich, Doppelpunkt, Schrägstrich, Fragezeichen, Punkt und @123 eingeblendet.

Die Hardware-Tasten sind leichtgängig und zeichnen sich durch einen klaren Druckpunkt aus. Das Tippen auf dem Blackberry Passport ist jedoch gewöhnungsbedürftig, denn während man mit den beiden Daumen auf der schmalen Tastatur am unteren Ende des Geräts herumdrückt, muss man weiter oben mit den Zeige- oder Mittelfingern das Smartphone stabilisieren. Großbuchstaben und Umlaute können alternativ zu den Software-Buttons durch langes Drücken der Hardware-Tasten eingegeben werden.

Clou der Passport-Tastatur ist jedoch, dass auch die Hardware-Tasten kapazitiv sind - so wird sie zum Quasi-Touchpad. Anwender können darauf Funktionen wie die Texterkennung und passende Wortvorschläge sowie das Löschen von Text, das punktgenaue Bewegen des Cursors oder das Scrollen in Listenmenüs per Wischgeste nutzen. Wenn man das erst einmal drauf hat, erleichtert es das Schreiben auf dem Blackberry Passport sehr. Oft verwendete Phrasen braucht man teilweise gar nicht mehr eintippen, sondern kann sie komplett über die Abfolge der "dazulernenden" Wortvorhersage in das Textfeld schnippen. Kippt man das Handy um 90 Grad, kann die Tastatur an der Seite zum Scrollen per Wischen genutzt werden - etwa für den Schnelldurchlauf durch die Nachrichten im Blackberry Hub.

Funktionen des Blackberry Passport | (c) Blackberry

Display-Regler | (c) AM

Funktionen des Blackberry Passport | (c) Blackberry

Erweiterte Interaktionen | (c) AM

Funktionen des Blackberry Passport | (c) Blackberry

Tastatur mit Touch-Buttons | (c) AM

 

System: Hardware, Software und Bedienung

Angetrieben wird das Blackberry Passport von einem Quad-Core-Prozessor des Typs Snapdragon 801 (MSM8974-AA) von Qualcomm, der mit bis zu 2,2 GHz getaktet ist, die Adreno-330-GPU an Bord hat und 3 GB RAM adressieren kann. Als Betriebssystem ist die neue Version Blackberry 10.3 OS vorinstalliert. Top-Smartphones haben inzwischen einen stärkeren Antrieb als das Passport, benötigen jedoch softwarebedingt auch größere Rechenleistung. Blackberry liefert wie Apple beim iPhone alles aus einer Hand und kann so besser optimieren. Im Alltag bleibt das Blackberry Passport durch ein flüssig laufendes System und sich zügig öffnende Apps unauffällig - gut so.

Im Benchmark Geekbench 3, der die Performance von Prozessor mit einem aktivierten Rechenkern und allen Kernen sowie des Arbeitsspeichers bewertet, schneidet das Passport mit 798 Punkten im Single-Core- und 2.527 Punkten im Multi-Core-Modus ab. Damit liegt das neuen Blackberry-Smartphone zwar deutlich hinter dem iPhone 6 (1.627 bzw. 2.923 Punkte), aber mit noch mehr Abstand vor dem Blackberry Z10 (471 bzw. 919 Punkte). Im Sunspider-Test, der die die Javascript-Fähigkeiten des Geräts misst, ergibt sich ein ähnliches Bild: Das Blackberry Passport liegt mit 857 Millisekunden hinter dem iPhone 6 (376 Millisekunden) und vor dem Blackberry Z10 (1.269 Millisekunden).

Das Betriebssystem Blackberry 10.3 OS

Das Blackberry Passport ist bislang das einzige Smartphone, das mit der neuen Betriebssystemversion Blackberry 10.3 OS läuft. Wie bereits berichtet liefert der kanadische Hersteller für ältere Blackberry-10-Smartphones wie Z30, Z10 und Q10 frühestens Anfang 2015 ein Update auf Blackberry 10.3.1 OS bereitstellen. Neue Anwendungen und Funktionen von Blackberry 10.3 sind die Synchronisations-Software Blackberry Blend, die Sprachsteuerung Blackberry Assistant, Sofortaktionen im Blackberry Hub, einen Besprechungsmodus in der Kalender-App sowie automatische Vorschläge in der Kamera-App.

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Peek-Geste | (c) AM

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Active Frames und Apps | (c) AM

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Apps in der Blackberry World | (c) AM

 

Außerdem erlaubt Blackberry 10.3 OS die Installation nicht nur von Apps aus der Blackberry World, sondern auch Android-Apps aus dem Amazon App Shop. So kann man beispielsweise das quadratische Display-Format mit der Kindle-Reader-App von Amazon noch bessern zum Lesen von E-Nooks nutzen. Der Zugang zur Download-Plattform ist auf dem Smartphone vorinstalliert, Nutzer müssen jedoch einen Amazon-Account einrichten.

Mit Blackberry Blend können Anwender am PC oder einem Tablet auf ihre geschäftlichen und privaten E-Mails, Kontakte, Kalender, Multimedia-Dateien, Dokumente und ausgewählte Apps auf dem Blackberry-10-Smartphone zugreifen. Die Verbindung wird dabei per Kabel oder alternativ über das Mobilfunknetz hergestellt - das Passport muss dafür also nicht mal in der Nähe des PCs bzw. Laptops liegen. Auch das Öffnen eines Browsers mit einer sicheren Verbindung zum Anzeigen von privaten Informationen vom Intranet eines Unternehmens ist möglich, wenn das Passport mit Blackberry Enterprise Service 10 verknüpft ist.

Über den Blackberry Assistant können Nutzer per Test- oder Sprachbefehl den Wecker stellen, Apps öffnen, Aufgaben, Erinnerungen oder Kalendereinträge erstellen, Weghinweise oder Wetterprognosen abfragen, Anrufe tätigen oder mit anderen per SMS, E-Mail, BBM oder über soziale Netzwerke wie Facebook kommunizieren. Blackberry Assistant hilft zudem bei der Suche auf dem Gerät oder im Internet nach bestimmten Begriffen, auf Wunsch auch nur auf bestimmten Websites wie etwa Amazon, Bing, Youtube oder Wikipedia. Bei Eingaben über die Tastatur bleibt auch der Assistenzdienst stumm - so kann er auch in Meetings zum Einsatz kommen. Wenn die  Anforderungen über ein Bluetooth-fähiges Gerät wie ein Headset gesprochen, antwortet Blackberry Assistant mit Informationen und Anweisungen - so muss man beispielsweise beim Autofahren nicht auf den Bildschirm des Passport blicken. Auf Scherzfragen reagiert der Blackberry Assistant nicht, persönliche Annäherungsversuche ignoriert er ebenfalls - ein humorloser Geselle. Zuverlässig ist die Spracherkennung, so lange man sich an die vorgegebenen Befehlsmuster hält. "Wie ist am kommenden Samstag das Wetter in Berlin?", funktioniert beispielsweise. "Regnet es hier morgen?", führt aber auch zur passenden Auskunft.

Blackberry Assistant auf dem Passport | (c) AM

Blackberry Assistant auf dem Passport | (c) AM

Weitere ausgewählte neue Features von Blackberry 10.3 im kurzen Überblick:

  • Blackberry hat in der Version 10.3 das Design der Benutzeroberfläche etwas überarbeitet. In den mit Blackberry 10 OS installierten Apps werden für die Aktionsleiste am unteren Bildschirmrand Farben verwendet, um die nächste bzw. die nächstbeste Aktion hervorzuheben. Die Symbole für die wichtigsten Aufgaben bleiben in der Aktionsleiste sichtbar. In manchen Apps wie etwa dem Adobe Reader wird die Aktionsleiste beim Scrollen ausgeblendet, damit die Inhalte in Vollbildansicht erscheinen.
  • Durch einmaliges Tippen können Sie mit BlackBerry Hub Sofortaktionen Nachrichten schnell in der Anzeige des BlackBerry Hub sortieren und verwalten. Im BlackBerry Hub können Sie auch gesendete E-Mail-Nachrichten ablegen, festlegen, wie oft ein IMAP-Konto mit Ihrem BlackBerry -Gerät synchronisiert wird, sämtliche Anlagen in einer E-Mail- Nachricht durch einmaliges Tippen speichern, den Text der ursprünglichen E-Mail-Nachricht beim Antworten löschen und automatisch den Entwurf einer E-Mail-Nachricht speichern, wenn Sie den BlackBerry Hub verlassen. Der BlackBerry Hub wurde aktualisiert, sodass die Relevanz der vorgeschlagenen Kontakte nun höher ist. Der BlackBerry Hub schlägt Kontakte vor, die mit dem E-Mail-Konto, von dem aus Sie die E-Mail-Nachricht senden, verknüpft sind und mit denen Sie innerhalb der letzten 60 Tage kommuniziert haben.
  • Die Kalender-App verfügt jetzt über eine Tagesordnungsansicht und eine Besprechungsmodus-Funktion. In der Tagesordnungsansicht können Anwender ihre Termine und Aufgaben für die Woche anzeigen. Der Besprechungsmodus ändert automatisch das Benachrichtigungsverhalten des Blackberry Passport, wenn das Gerät erkennt, dass der Nutzer in der Kalender-App eine Besprechung oder ein Ereignis geplant hat. Dafür kann man beispielsweise alle Benachrichtigungen deaktivieren oder nur Benachrichtigungen zu eigehenden Telefonanrufen zulassen. Nach dem Besprechungsende werden für die Benachrichtigungen wieder die normalen Einstellungen aktiviert. Die Kalender-App ist in Blackberry 10.3 OS enger mit der Blackberry-Remember-App integriert: Eine in der Kalender-App erstellte Aufgabe wird auch in der Remember-App angezeigt.
  • Neue Gesten: Mit zwei Fingern wird in einer geöffneten App das Menü für die Schnelleinstellungen heruntergezogen. Außerdem kann man jetzt die Optionen im Einstellungen-Menü neu anordnen. Außerdem im Menüpunkt Erweiterte Interaktion einstellbar: Smartphone bei Anheben von einer Oberfläche aktivieren oder bei Umdrehen stummschalten oder Wechsel in den Standby-Modus, wenn das Handy mit dem Display nach unten hingelegt wird.
  • Sicherheit: Anwender können auf dem Blackberry festlegen, was in Benachrichtigungen auf dem Lock-Screen angezeigt wird. Man kann beispielsweise die Einstellungen so ändern, dass nur der Name des Absenders einer Nachricht angezeigt wird, die Betreffzeile und andere Details der Nachricht dagegen nicht.

Datenschnittstellen

Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Blackberry Passport neben UMTS mit HSPA+ auch LTE, für den Internetzugang und das Medienstreaming im Heimnetzwerk beherrscht es WLAN-ac im 5-Gigahertz-Band oder WLAN-n im 2,4-Gigahertz- und 5-Gigahertz-Band mit Wifi Direct und Miracast. Beim Funkempfang zeigt sich das Passport in bestechender Form - hier punkten Blackberry-Smartphones ohnehin traditionell. Weitere Datenschnittstellen an Bord sind Micro-USB 2.0 für das Laden oder Synchronisieren des Geräts mit On-the-Go-Funktion zum Anschließen einer externen Festplatte, HDMI-out (im USB-Anschluss und nur mit Slim-Port-Adapter verwendbar), Bluetooth 4.0 LE für Drahtlos-Übertragungen im Nahbereich, NFC zur Kommunikation zwischen Blackberry-Smartphones und anderen Geräten mit aktivierter NFC-Schnittstelle oder zur Nutzung von mobilen Bezahlsystemen sowie GPS zur Nutzung standortbezogener Dienste wie Karten und Navigation.

Der Karten- und Navigationsdienst Blackberry Maps erscheint im Vergleich zu Google Maps, Apple Karten oder Nokia Here als unausgereift. Satelliten-Ansichten oder 3D-Renderings der Karten stehen zum Beispiel nicht zur Verfügung. Blackberry Maps zeigt aber Verkehrinformationen an, berechnet Routen anhand der aktuellen Verkehrslage und liefert die Weghinweise auf Wunsch auch per Sprachausgabe.

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

13-MP-Kamera | (c) AM

Blackberry Passport Unboxing | (c) Areamobile

Kamera-Menü | (c) AM

Video-Playback auf dem Blackberry Passport | (c) Blackberry

Video-Playback | (c) AM

 

Die Kamera des Blackberry Passport im Test

Die Foto-Qualität ist Schwachpunkt aller zuvor gelaunchten Blackberry-10-Smartphones. Das Blackberry Passport verspricht mit der rückseitigen 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus, großer Blende (f/2.0), optischem Bildstabilisator, einfachem LED-Blitz sowie Videoaufnahmen in Full-HD-Qualität mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde bessere Ergebnisse beim Fotografieren und Filmen. Mit Blackberry 10.3 OS sind auch ein nativer Panorama-Modus sowie die Möglichkeit, Time-Shift-Aufnahmen zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu bearbeiten, neu hinzugekommen. Bei Fotos können Anwender zwischen den drei Formaten 1:1, 4:3 und 16:9 wählen, wobei nur im 4:3-Format die volle Pixelzahl (4.160 x 3.120 Pixel) ausgeschöpft wird, sowie zwischen den Aufnahmemodi Automatik, Aktion (für Bewegtbilder), Nacht (für dunkle Umgebungen), Strand oder Schnee (Kompensierung des Lichts von großen hellen Flächen) und Whiteboard (zum Abfotografieren von Dokumenten oder Schildern) mit den jeweiligen Voreinstellungen.

Bildformate der Kamera des Blackberry Passport im Verhältnis: 16:9, 4:3 und 1:1 | (c) AM

Bildformate der Kamera des Blackberry Passport im Verhältnis: 16:9, 4:3 und 1:1 | (c) AM

Im Gegensatz zur Kamera des Blackberry Z10 mit der Betriebssystemversion 10.2 bietet die Knipse des Passport einen selektiven Fokus, so dass man sich den Punkt im Motiv zum Scharfstellen selbst heraussuchen kann. Auf der anderen Seite löst die Kamera des Blackberry Passport aber auch nicht bei Berührung eines beliebigen Punkts auf dem Displays aus, sondern nur bei Drücken auf den Auslöse-Button. Weiterer Unterschied zum Z10: Während eines Videodrehs mit dem Passport kann man gleichzeitig Schnappschüsse anfertigen.

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des Blackberry Passport | (c) AM

Testfotos: Übersättigte Farben, "matschiger" Baum | (c) AM

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des Blackberry Passport | (c) AM

Lichter brennen schnell aus | (c) AM

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des Blackberry Passport | (c) AM

Innenaufnahme | (c) AM

 

Die gute Nachricht: Die Kamera des Blackberry Passport ist die bislang beste auf einem Blackberry-Smartphone. Die schlechte Nachricht: Die Kamera des Blackberry Passport überzeug tim Test nicht vollends. Teilweise ist zwar auf den Testfotos eine feine Zeichnung zu sehen, doch Farben werden übersättigt wiedergegeben, mittige und schattige Bereiche erscheinen häufig rauschig und Lichter brennen bei kontrastreichen Situationen schnell aus. Für bessere Bilddynamik kann zumindest der HDR-Modus hinzugeschaltet werden. Für Videotelefonate, BBM-Video-Chats oder Selfies steht eine 2-Megapixel-Frontkamera bereit.

Testfoto, aufgenommen mit der Kamera des Blackberry Passport | (c) AM

Testfoto: bei solchen Motiven sollte HDR hinzugeschaltet werden | (c) AM

Der 32 GB große interne Speicher des Blackberry Passport kann zur Ablage von Fotos, Videos Musik, Dokumente oder andere Daten per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Apps und Spiele lassen sich nicht auf die wechselbare Speicherkarte auslagern. Für das Wechseln der microSD-Karte - oder der Nano-SIM-Karte - wird der obere schmale Einsatz der Rückseite abgehoben.

Gesprächs- und Sound-Qualität des Blackberry Passport

Von außen gar nicht vollständig sichtbar: Vier speziell angeordnete Mikrofone sorgen im Blackberry Passport für eine hervorragende Sprachqualität. Stimmen werden in beide Richtungen ohne hörbares Hintergrundrauschen mit sehr natürlichem, klaren und "nahen" Klang übertragungen - das sorgt für richtigen Wohlfühl-Sound für das Ohr beim Telefonieren. Hintergrundgeräusche werden dabei nicht unterdrückt, überlagern aber nicht störend das Gespräch. Auch bei Nutzung des Lautsprechers, etwa damit in einem Meeting andere mithören können, sind die Gesprächspartner am anderen Ende klar und deutlich zu verstehen.

Blackberry hat nach eigenen Angaben das mit Blackberry 10.2 OS auf dem Blackberry Z30 eingeführte, dort aber nur BBM-Chats unterstützende "Natural-Sound"-System jetzt auch für klassische Mobilgespräche eingeführt: Die vier integrierten Mikrofone und die proprietäre Akustik-Engine passen dabei unter anderem sowohl für den Passport-Nutzer, als auch für den jeweiligen Gesprächspartner die Audio-Pegel dynamisch je nach Umgebungsgeräuschkulisse und nach Abstand des Handys zum Ohr an. Für die Tonausgabe sitzen an der Unterkante des Blackberry Passport zwei recht kräftige Stereo-Lautsprecher, die auch beim Abspielen von Musik oder Videos für schön klaren lauten - aber wie auf Smartphones gewohnt dünnen - Sound sorgen.

Die Akku-Laufzeit des Blackberry Passport

Der 3.450 mAh starke Li-Ionen-Akku im Blackberry Passport ist fest verbaut und kann vom Nutzer nicht einfach ausgewechselt werden. Der Hersteller gibt für das Gerät bis zu 14 Stunden Sprechzeit im GSM-Netz oder bis zu 24 Stunden im UMTS-Netz an. Bis zu elf Stunden Video-Playback oder bis zu 91 Stunden Musikwiedergabe sollen mit dem Blackberry Passport möglich sein. In unserem Videotest zeigte sich das Blackberry-Smartphone als wahrer Dauerläufer - nach knapp sechs Stunden Videoschleife mit höchster Display-Helligkeit war die Akku-Ladung erst auf 30 Prozent gesunken. Das ist jedoch kein Wunder: Schließlich lassen sich Videos nur mit breiten schwarzen Streifen ober- und unterhalb des Bildes abspielen. Auch bei intensiver Nutzung läuft das Passport nicht Gefahr, mit einer Akku-Ladung nicht einen ganzen Arbeitstag durchzuhalten.

Einen Energiesparmodus, der automatisch bestimmte Anwendungen abschaltet, sobald dem Akku der Saft auszugehen droht, bietet Blackberry 10.3 OS nicht. Nutzer des Blackberry Passport können aber bei Bedarf manuell ins System eingreifen und im App-Manager unter "Geräte-Monitor" überprüfen, welche Anwendungen zum jeweiligen Zeitpunkt viel Akkuleistung, Gerätespeicher oder CPU-Ressourcen verbrauchen und diese App sowie alle damit verbundenen Prozesse beenden.

Fazit

Das Blackberry Passport richtet sich nicht nur an Business-Anwender, sondern an alle, die viel unterwegs auf dem Smartphone lesen, arbeiten oder Mitteilungen schreiben. Die Extra-Fläche Display in der Breite und die kapazitive Hardware-Tastatur liefern hierfür einen echten Mehrwert. Das Schnittstellen-Repertoire für Datenübertragungen ist umfangreich, das System läuft schnell und flüssig, das Bedienkonzept mit den speziellen Wischgesten ist ausgefeilt, und das Gehäuse wirkt edel, robust und fein verarbeitet. Dazu kommen beim Blackberry Passport im Test eine sehr gute Akku-Ausdauer und eine hervorragende Sprach- und Sound-Qualität. Und man kann sich sicher sein, dass das ungewöhnlich breite Smartphone in der Hand die Blicke der Umstehenden auf sich zieht.

Schwächen hat das Reisepass-Smartphone jedoch auch: Die Kamera kann mit den Knipsen von iPhone 6, Galaxy S5 oder Lumia 1020 nicht mithalten, die Frontkamera eignet sich höchstens für BBM-Video-Chats, und beim mageren App-Angebot in der Blackberry World ist keine Besserung in Sicht - die Notlösung Amazon App Shop spricht Bände. Es erleichtert nur, was sowieso schon möglich war: das Installieren von Android-Apps auf dem Blackberry.

Themen: Smartphone
Testwertung BlackBerry Passport
 
Handlichkeit und Design 62%
Verarbeitung 99%
Sprachqualität 99%
Akkuausdauer 87%
Ausstattung/ Leistung 92%
Kamera 83%
Internet 98%
Musik 85%
Software und Bedienung 88%
Navigation 78%
Gaming und Video 93%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
88%
Zeitwertung
(Stand 24.10.2017)
75%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 20.11.14 18:25 EcoWin (Advanced Handy Profi)

    Yeah, 1 Prozentpunkt mehr, als das iPhone 6 ;-P

    Nein, ich finde das BB Passport außerordentlich verlockend, aber das BB Classic warte ich auf jeden Fall erst noch ab!

  2. 20.11.14 19:00 chief (Professional Handy Master)

    @AM
    " das 12,8 Millimeter dicke Gerät "

    Das Passport ist nur 9,3mm dick :)

    @Björn

    Schade, dass du meine Hinweise zur Tastatur aus dem Hands-On nicht hast einfließen lassen.

    Mir gefällt aber, dass ihr es mit dem Z10 (zb. Kamera) seinem Funktion (bedingt OS10.2) vergleicht. Weiter so!

    @Eco

    Noch eine Wochen. Dann wird bestellt :D

  3. 20.11.14 19:19 Björn Brodersen (areamobile.de)

    Hallo chief -

    danke für den Hinweis zur Angabe der Dicke, da bin ich wohl beim Schreiben durcheinander geraten.

    Deine Hinweise zur Tastatur habe ich gesehen, aber der Testbericht ist nicht der richtige Ort, um alle Gesten und Funktionen der Tastatur vorzustellen.

    Beste Grüße und viel Spaß mit dem Handy!

    Björn

  4. 20.11.14 19:48 benthepen (Advanced Handy Master)

    Cooler Bericht. Finde es ausgesprochen interessant. Muss es mir mal in echt anschauen. Was mich aber wirklich stören würde, ist der fette Balken oben und unten bei Videos. Das ist ein echtes Manko. Zum lesen allerdings echt top. Es sieht auch auf den Bildern so verdammt hochwertig aus.
    Ich glaube aber, das man trotz der physischen Tastatur, lieber über die Tasten streicht, statt drückt, oder?

  5. 20.11.14 20:36 Capuano (Advanced Member)

    Sehr guter Test! :-)
    Kleine Anmerkung, dass Porsche Design P´9983 wird auch bereits mit 10.3 ausgeliefert;-)
    Ein Energiesparmodus kommt übrigens auch mit 10.3.1

  6. 20.11.14 21:00 peter0815 (Handy Profi)

    ein Phone für die anderen

  7. 20.11.14 21:03 chief (Professional Handy Master)

    @Björn
    "Deine Hinweise zur Tastatur habe ich gesehen, aber der Testbericht ist nicht der richtige Ort, um alle Gesten und Funktionen der Tastatur vorzustellen. "

    Mhhh.... das riecht nach einem AM Spezial ;)

    Und auch getestet? Geht nochmals um einiges schneller und besser von der Hand, oder?

  8. 20.11.14 22:28 Laborant (Expert Handy Profi)

    Allmählich lernt mein Passport gar Schweizerdeutsch :D Die Tastatur ist der Hammer.

    Und schöner Test! Mein Kompliment!

    Man sticht mit einem Passport schon raus... vor zwei Wochen habe ich jemandem, der sein nagelneues iPhone 6+ grinsend auf den Tisch legte, die Show gestohlen. Ich weiss... ich werde in der Hölle schmoren. Aber dort ists schön Warm :)

  9. 21.11.14 06:43 spider1981 (Newcomer)

    Ad Laborant: geniale Meldung!! Hahahaha geht mir ähnlich. Sehen uns dann am also dort hahahah

    Bin auch sehr zufrieden mit meinem Passport und dachte nie dass mir die Dimensionen so schnell nicht mehr auffallen. Hab gestern wieder ein BlackBerry z10 in der Hand gehalten und dachte : woow is das schmal hahahaha krass

    Ich hätte gerne ne 9 bei der Prozentbewertung gesehen aber okay hahahaha Freu mich aber dass hier doch einige eingefleischte SmartphoneExperten ein Passport ihr eigen nennen. Also spricht das schon auch für dieses Handy mit Tasten, im Zeitalter des reinen Touchscreens.

  10. 21.11.14 08:15 MasterHoop (Youngster)

    Schöner Testbericht, das Device gefällt mir einfach und euch also anscheinend auch...

    Ich würde mir echt noch ein Test wünschen, der die Schreibgeschwindigkeit vergleicht. Onscreen WindowsPhone und Qwertz Hardware des Blackberry. Was ist wirklich produktiver? Das wäre top.

    Und weiß jemand, wie es sich mit Produktivität-Apps wie z. B. Trello und auch Social Media Sharing Clients, wie Buffer oder Hootsuite verhält, gibt es die auf dem Passport?! Interessant wäre auch, ob man SkyDrive nutzen kann und der Umzug inkl. der Microsoft Services einfach möglich ist. (Habe aktuell ein Lumia) LG mH

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