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Autor: Steffen Herget 09.10.2014 - 18:10 | 14

Nokia Lumia 830 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Sehr gute Kamera
  • Flüssige Performance
  • Starker und wechselbarer Akku
  • Schick und robust
  • Speicher erweiterbar
  • Flops
  • Für die Eckdaten etwas zu hohe UVP
  • Extrem rutschige Vorderseite

Nokia Lumia 830 Test: Das "bezahlbare Flaggschiff" überzeugt

Microsoft versucht mit dem Nokia Lumia 830 die Quadratur des Kreises zu erreichen: ein bezahlbares Flaggschiff-Smartphone, wie man selber sagt. Das neue Windows Phone spielt preislich deutlich unterhalb der Top-Liga, soll aber trotzdem mit der Oberklasse konkurrieren. Warum das tatsächlich verblüffend gut funktioniert, zeigen wir im Test des Nokia Lumia 830.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Lange setzte Nokia bei den Windows Phones einzig und allein auf Polycarbonat als Material, erst mit dem Lumia 925 und später dem Lumia 930 kam auch Aluminium zum Einsatz. Das neue Nokia Lumia 830 ist nun bereits das dritte Windows Phone mit Alu-Rahmen, und in Sachen Design erscheint dieser hier wie eine Mischung der beiden Vorgänger und sieht sehr ansprechend aus. Auch die Knöpfe an der rechten Seite sind aus Aluminium gefertigt und wirken langlebig. Oben und unten ist der Rahmen an zwei Stellen durch Kunstoff-Stege unterbrochen. Die in die Oberseite gefrästen Löcher für den Kopfhörerausgang und den USB-Port sind innen ebenfalls mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen. Die Verarbeitung lässt hier keine Wünsche offen. Mit 8,5 Millimeter und 150 Gramm ist das Lumia 830 in den Ausmaßen sehr angenehm geraten.

Die Rückseite des Lumia 830 im Test kommt dann zumindest wahlweise wieder in den knalligen Farben der Nokia-Saison daher. Neben Weiß und edlem Schwarz - hier ist dann auch der Rahmen dunkel eingefärbt - stehen Orange und Grün zur Wahl. Beide Farben sind echte Hingucker und stechen aus dem Smartphone-Einerlei heraus. Anders als beim Lumia 930 kann man beim Lumia 830 die Rückseite allerdings abnehmen, um darunter den Akku und die Schächte für die Nano-SIM und die microSD-Karte zu erreichen. Die Kamera ist, ähnlich wie beim Lumia 1020, von einem scharzen, kreisrunden Element umschlossen, das hier aus Glas besteht und kaum aus der Rückseite heraus ragt. Die Kante der hinteren Abdeckung könnte etwas nahtloser in den Rahmen übergehen, aber das ist dann auch schon der einzige kleine Mangel an der Verarbeitung des Lumia 830.

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Nokia Lumia 830

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Rückseite

Nokia Lumia 830 im Vergleich mit Nokia Lumia 930 | (c) Areamobile

Vergleich mit Lumia 930 | (c) Areamobile

 

An der Vorderseite schafft Nokia den Übergang vom schützenden Display-Glas - Gorilla Glass 3 - zum Metallrahmen extrem sauber und flüssig, Spaltmaße sind kaum zu sehen oder zu erfühlen. Eines ist allerdings auffällig: Die kratzfeste Glas-Oberfläche über dem Display ist extrem rutschig. Das macht beim Bedienen mit den Finger Spaß und sorgt auch dafür, dass kaum Fingerabdrücke zurück bleiben. Wer sein Lumia 830 allerdings auf das Display legt, sollte darauf achten, dass die Oberfläche komplett eben ist. Im Test hat sich das Smartphone zweimal selbständig gemacht und ist einmal von einer rund ein Meter hohen Kommode - auf der es über eine Stunde lang lag und nicht angefasst wurde - gerutscht und auf Holzboden gefallen, einmal von der Heizung auf Fliesenboden, ebenfalls ohne Zutun. Immerhin: Spuren haben beide Stürze keine hinterlassen, obwohl der Absturz auf die Fliesen durchaus heftig war. Robust ist es also, das Lumia 830.

Display-Größe und -Qualität

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Display Großaufnahme | (c) Areamobile

Das Display des Nokia Lumia 830 ist ein IPS-LCD-Panel mit ClearBlack-Technologie. Die Displaydiagonale beträgt 5 Zoll, die Auflösung 1.280 x 720 Pixel, also HD, aber kein Full-HD. Damit reicht der Bildschirm im Test in Sachen Bildschärfe nicht ganz an die Oberklasse heran. Die Schwarztöne könnten etwas tiefer sein, die Blickwinkelstabilität minimal besser - von der Seite betrachtet wird das Bild rasch etwas dunkler, die Farben verzerren aber nicht. Insgesamt ist das Jammern auf ziemlich hohem Niveau, denn in der Praxis macht das Display des Lumia 830 eine durchaus gute Figur. Von kleinen Texten und Grafiken abgesehen reicht die Auflösung aus, die Farben sind sehr natürlich und die Helligkeit ausreichend hoch. Das Messgerät zeigt ordentliche 428 cd/m² an. Bei der Messung der Farbechtheit besticht das Display des Lumia 830 sowohl bei der Grautreppe als auch den Primär- und Sekundärfarben mit extrem niedrigen Delta-E-Werten. Die Abdeckung des RGB-Farbraums ist sehr exakt, der Kontrast von gemessenen 718:1 guter Durchschnitt. Trotz der fehlenden Full-HD-Auflösung, die bei der Smartphone-Elite mittlerweile Standard ist, hat das Nokia Lumia 830 im Test ein durchaus gutes Display zu bieten. In den Systemsteuerungen lassen sich zudem viele Werte und auch die drei Helligkeitsstufen an den eigenen Geschmack anpassen.

Display-Test Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

Abdeckung RGB-Farbraum | (c) Areamobile

Display-Test Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

Niedrige Delta-E-Werte | (c) Areamobile

Display-Test Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

Kontrast 718:1 | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Bei der restlichen Hardware wird hingegen nicht so richtig deutlich, warum beim Nokia Lumia 830 der Begriff "Flaggschiff" verwendet wird. Ein Qualcomm Snapdragon 400 mit 1,2 GHz RAM und 16 GB Speicherplatz - von denen dem Anwender knapp 11 GB zur Verfügung stehen - sind jetzt nicht unbedingt das, was man sich bei Spec-Vergleich unter Highend vorstellt. Entsprechend fallen auch die Benchmark-Werte eher dürftig aus, etwa bei den gemessenen 1.235 Millisekunden von Sunspider oder 4,2 Frames pro Sekunde im T-Rex-Offscreen-Test von GFXBench.

Doch schnöde Laborwerte geben keine verlässliche Auskunft auf die Leistung im Alltag, und die ist beim Nokia Lumia 830 im Test beinahe tadellos. Alles flutscht schnell und flüssig, Ruckler und Ladepausen sind kaum zu bemerken. Nur ab und an einmal, wenn viele Anwendungen parallel geöffnet sind, geht man ein Klick nur mit kurzer Verzögerung über die Bühne. Im Allgemeinen ist die Performance des Lumia 830 aber ausgezeichnet - und ist das nicht genau das, was man von einem Flaggschiff-Smartphone erwarten darf?

Das Nokia Lumia 830 ist ein Windows Phone und kommt mit der Version 8.1 des aktuellen Betriebssystems daher. Das Cyan-Update von Microsoft läuft bereits auf dem Lumia 830, das Denim-Update von Nokia ist bislang nicht eingetroffen. Eines ist klar: Windows Phone ist in vielen Dingen anders als Android oder iOS, und der Umstieg von einer anderen Plattform erfordert eine gewisse Zeit zum Akklimatisieren. Mit der Wischtastatur WordFlow, dem Info-Center für Benachrichtigungen und Kleinigkeiten wie eigenen Hintergrundbildern für die Kacheloberfläche ist das System aber in Sachen Funktionsumfang mittlerweile auf der Höhe. Das Nokia Lumia 830 bringt mit Glance Screen, also der Anzeige von Informationen auf dem Display des gesperrten Handys, ein Feature mit, das viele Nutzer liebgewonnen und beim Lumia 930 schmerzlich vermisst hatten.

Die Software-Ausstattung ist insgesamt eine Stärke der Lumias. Mit Office, OneNote und OneDrive stehen drei wirklich praktische Helfer im Alltag bereit. Dazu kommen die Navi-Apps der Here-Reihe, allen voran Here Maps. Der Konkurrent von Google Maps punktet unter anderem mit dem Speichern von Regionen oder ganzen Ländern - Deutschland benötigt gut 700 MB Speicherplatz - auf dem Gerät. Damit ist die Turn-by-Turn-Navigation komplett offline möglich. Here Drive+ ist für die Autofahrer gedacht, Here Transit für den öffentlichen Nahverkehr. Zugverbindungen sind mittlerweile in Here Maps integriert. Im Windows Phone Store findet sich bei den Apps langsam aber sicher alles, was Rang und Namen hat, auch wenn neue Apps meist etwas später auf die Microsoft-Plattform adaptiert werden. Über 320.000 Anwendungen sind in dem Store momentan zu finden. Das ist zwar zahlenmäßig nur rund ein Drittel des Angebotes von Google und Apple, sollte aber jedem Anwender mehr als genug Auswahl bieten. Etwas Bloatware ist auf dem Nokia Lumia 830 auch vorinstalliert, etwa das Cewe Fotobuch, die App von n-tv und einige weitere, das lässt sich aber alles deinstallieren. Mit seinen internen Sensoren dient das Lumia 830 zudem wie die aktuellen Flaggschiffe auch zum Aufzeichnen der täglichen Bewegung, eine entsprechende App ist mit "Gesundheit & Fitness" vorinstalliert.

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Windows Phone 8.1

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Info-Center

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Viel Software | (c) Areamobile

 

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Bei der Kamera des Nokia Lumia 830 macht Microsoft erneut gemeinsame Sache mit Carl Zeiss und baut eine 10-Megapixel-Optik mit Pureview-Technologie ein, die über einen Single-LED-Blitz, einen BSI-Sensor und einen optischen Bildstabilisator verfügt. Die Blende liegt bei f2.2, die Brennweite beträgt 26 Millimeter. Die Frontkamera mit gerade einmal 0,9 Megapixel hat man dafür sehr stiefmütterlich behandelt, ein bisschen mehr wäre hier schon schön gewesen - es muss ja nicht gleich die 13-Megapixel-Knipse des HTC Desire Eye sein. Die Kamera-App von Nokia ist mittlerweile bewährt und vor allem bei denjenigen Anwendern beliebt, die gerne manuelle Einstellungen vornehmen. Beim Lumia 830 gibt es derzeit allerdings nicht die Möglichkeit, RAW-Bilder aufzunehmen oder die Bildgröße zu verändern, lediglich die Wahl zwischen den Formaten 4:3 und 16:9 steht zur Verfügung. Als Alternative dient die Kamera-App von Windows Phone, die weniger manuelle Optionen, dafür verschiedene Bildmodi und andere Grundfunktionen mitbringt.

Neben der reinen Kamera-App hat Nokia noch eine ganze Menge weiterer Anwendungen für Foto-Freunde im Gepäck. Da geht es von der Album-Ansicht Storyteller über den Selfie-Verschönerer Glam Me bis hin zu Refocus oder der Bildbearbeitung mit Lumia Creative StudioDas Angebot von Nokia und Microsoft für den Anwender ist hier durchaus löblich und lädt zum Herumspielen und Ausprobieren ein.

Testfoto mit dem Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

Die Kamera...

Testfoto mit dem Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

...des Lumia 830...

Testfoto mit dem Nokia Lumia 830 | (c) Areamobile

...überzeugt | (c) Areamobile

 

In Sachen Bildqualität überrascht die Hauptkamera des Nokia Lumia 830, und zwar positiv. Trotz der geringeren Auflösung sehen die Fotos sogar noch ein bisschen besser, ein wenig natürlich aus als beim ebenfalls schon sehr guten Lumia 930. Die Kontraste sind scharf, die Bilddynamik ausgezeichnet und die Farbwiedergabe sehr natürlich. Farbsäume sind nur selten zu entdecken. Das geringe Bildrauschen ist unter anderem darauf zurück zu führen, dass das Lumia 830 im Automatik-Modus den ISO-Wert nur so weit wie absolut nötig hoch regelt, mehr als ISO 800 - bis zu ISO 3200 ist möglich - stellt das Handy auch in geschlossenen Räumen selten ein. Nicht eben herausragend ist der LED-Blitz des Lumia 830, der zudem nur eine Reichweite von rund 2 Meter besitzt. Video-Aufnahmen wissen dann wieder zu gefallen, der Bildstabilisator hilft zittrigen Händen und die Tonqualität gefällt ebenso wie das Bild.

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Durchschnittlicher Lautsprecher | (c) Areamobile

Mit dem guten Display hat das Lumia 830 schon einmal eine Voraussetzung für eine ansprechende Multimedia-Leistung geliefert. Beim Klang des internen Lautsprechers fehlt es ein bisschen an Bass, an Körper, auch die maximale Lautstärke dürfte etwas höher sein. Die Tatsache, dass der Lautsprecher nach hinten abstrahlt, hilft hier auch nicht gerade weiter. Schade: Ein Headset liefert Nokia erneut nicht mit, hier muss sich der Anwender anderweitig behelfen. Ein Kopfhörer mit Kabel dient auf Wunsch als Antenne für das UKW-Radio. Das Angebot an digitalen Inhalten ist bei Microsoft mittlerweile in etwa auf einer Höhe mit der Konkurrenz, Musikfreunde dürfen sich bei Nokai Mix Radio zudem über einen unterhaltsamen Radio-Dienst mit Offline-Funktion freuen. Das Angebot an Spielen ist mit Titeln wie FIFA15 oder Modern Combat 5 mittlerweile ebenfalls ansehnlich, so dass das Lumia 830 unterwegs einen guten Spielkamerad abgibt.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Zu den Stärken des Nokia Lumia 830 im Test zählt die Sprachqualität. Das Smartphone von Microsoft bietet beiden Gesprächspartnern einen sehr guten und natürlichen Klang an, die Verständigung ist ausgezeichnet. Die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen funktioniert ausgezeichnet, auch Rauschen ist nicht merklich zu hören. Beim Telefonieren über den internen Lautsprecher zieht dessen mangelnde Lautstärke das Ergebnis ein wenig nach unten, insgesamt ist die Qualität aber auch hier gut.

Drahtlose Datenverbindungen erledigt das Nokia Lumia 830 von Microsoft im Test unter anderem über LTE Cat4 mit bis zu 150 Mbit/s, auch HSPA+ mit bis zu 42,2 Mbit/s wird unterstützt. Das WLAN-Modul des Smartphones bietet die Standards 802.11 a/b/g/n samt Kanalbündelung, der neue ac-Standard ist nicht an Bord. Dafür gibt es Bluetooth 4.0 und NFC. Apropos WLAN: Die Funktion "WLAN-Optimierung", die Windows Phone neuerdings anbietet, sollte nur derjenige aktivieren, der genau weiß, was er da macht. Das Lumia 830 verbindet sich dann nämlich automatisch mit offenen WLAN-Hotspots, die es findet, und teilt auch ungefragt die E-Mail-Adresse mit, wenn diese zum Login benötigt wird. Außerdem lassen sich die eigenen WLAN-Netze für Kontakte aus Skype, Outlook und Facebook freigeben, wenn diese auch ein Windows Phone benutzen. Beide Features sollte man nur aktivieren, wenn man das unbedingt möchte.

Akku-Laufzeit

Nokia Lumia 830 Unboxing | (c) Areamobile

Wechselbarer Akku | (c) Areamobile

Unter der knallgrünen Rückseite versteckt das Nokia Lumia 830 einen - löblich! - wechselbaren Akku mit einer Kapazität von 2.200 mAh. Damit ist der Energiespender auf Lithium-Ionen-Basis gut gerüstet, um lange abseits der Steckdose durchzuhalten, denn der im Vergleich zur Oberklasse schwächere Prozessor und das 720p-Display sind nicht nicht allzu hungrige Bauteile. Im Alltagstest zeigt sich das Nokia Lumia 830 tatsächlich als extrem ausdauernd, zwei Tage sind mit einer Akkuladung auch bei reger Benutzung des Smartphones locker drin. Auffällig jedoch: In unserem Video-Dauertest über WLAN schaffte das Lumia 830 gerade einmal durchschnittliche 4:06 Stunden. Der Grund hierfür ist beim Display auszumachen, das in diesem Test auf voller Helligkeit läuft und dabei offenbar deutlich mehr Energie verbraucht als im Automatik-Modus. Um den Akku aufzuladen, muss das Handy dann entweder an das USB-Kabel angeschlossen oder auf eine Qi-Ladeschale gelegt werden. Letzteres dauert etwas länger, ist aber sehr komfortabel und erspart dem Anschluss ständige mechanische Belastung.

Fazit

Als das Nokia Lumia 830 zur IFA in Berlin präsentiert wurde, war die Enttäuschung so manchem Besucher anzumerken. Kein neues Highend-Smartphone hatte Microsoft da vorgestellt, sondern technisch gesehen eher gehobene Mittelklasse. Im Test zeigt das Lumia 830 dann aber, dass diese Technik nicht nur für alle Belange ausreicht, sondern als angenehmen Nebeneffekt den Preis unten und die Akkulaufzeit oben hält. Die sehr gute Kamera, die flüssige Performance und praktische Dinge wie der Wechsel-Akku und der Speicherkartenslot machen das Lumia 830 zur harten Konkurrenz für teurere Luxus-Smartphone, allen voran das Lumia 930 aus dem eigenen Haus. Aber auch für diejenigen, die nach einer Alternative zu einem iPhone oder Android-Handy suchen, sollte das Lumia 830 auf dem Zettel stehen.

Die Bezeichnung Flaggschiff trifft beim Lumia 830 zwar nicht ganz den Kern der Sache, überzeugt hat mich das Smartphone trotzdem. Es bietet überall Technik, die mindestens als "gut genug" durchgeht, meistens sogar mehr, etwa bei der Kamera, dem Akku oder der Arbeitsgeschwindigkeit. Das Datenblatt-Wettrennen kann man mit dem Lumia 830 zwar nicht gewinnen, aber ein gutes Smartphone bekommt man auf jeden Fall. Der Preis muss sich allerdings noch ein bisschen weiter nach unten einpendeln, derzeit kostet schließlich das Lumia 930 - immerhin das eigentlich Flaggschiff - bereits deutlich weniger.

Persönlicher Kommentar von Steffen Herget

Testwertung Nokia Lumia 830
 
Handlichkeit und Design 84%
Verarbeitung 97%
Sprachqualität 96%
Akkuausdauer 86%
Ausstattung/ Leistung 74%
Kamera 90%
Internet 90%
Musik 94%
Software und Bedienung 87%
Navigation 97%
Gaming und Video 69%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
86%
Zeitwertung
(Stand 20.10.2017)
74%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 10.10.14 10:06 Omen66 (Member)

    Komisch. Hardware Austastung wird immer aufs Auge gedrückt. Was beim alltag nicht bemerkbar macht.

  2. 10.10.14 10:40 MiWa (Youngster)

    Es ist ja wohl die absolute Krönung, es als Negativaspekt anzukreiden, dass das Display glatt ist.

    Ich schreibe hier echt selten und bin meist auch mit den Tests soweit zufrieden. Ich frage mich allerdings, was das hier soll?

    Soll es ein rutschfestes Display sein, dass dennoch keinerlei Fingerabdrücke annimmt und welches dennoch strahlend und klare Farben bietet?

    Mal ehrlich, sein Smartphone bewusst auf das Display zu legen ist doch eine vollkommen sinnfreie Aktion. Um einen Anruf lautlos zu stellen, drehe ich mein Xperia Z2 auch mal kurz um, ich lagere es aber nicht längere Zeit auf dem wichtigsten und dennoch sensibelsten Bauteil.

    Respekt für diesen Minuspunkt!!!!

  3. 11.10.14 22:18 habbl

    Die Funktion "WLAN-Optimierung" ist Super.Wenn man durch die Stadt geht ist man bei jedem Hotspot automatisch eingeloggt.

    Wer bei der Konfiguration dieses Tools seine eigen E-Mail-Adresse und Telefonnummer angibt ist selber schuld.

  4. 11.10.14 22:48 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @MiWa: o.O Wow, da würde ich tatsächlich gerne mal ein Statement von AM hören. Vorderseite glatt als Minuspunkt ist mir auch schleierhaft. Die Vorderseite muss ja wohl auch keinen Grip haben und eigentlich ist es sogar von Vorteil, wenn diese glatt ist.

    Stattdessen sollte man mal die "WLAN-Optimierung" als Negativpunkt anführen, wenn das denn so stimmt wie im Test beschrieben. Das ist schon ne starke Nummer, wenn das nicht ordentlich dokumentiert wird. (falls es eine Warnung gibt, ist es natürlich keinen Minuspunkt wert)

  5. 13.10.14 10:13 mViper
    Highend...

    "...Im Allgemeinen ist die Performance des Lumia 830 aber ausgezeichnet - und ist das nicht genau das, was man von einem Flaggschiff-Smartphone erwarten darf?..."

    Quasi alle Windows Phones laufen flüssig, da Windows Phone nicht sonderlich Hardwarehungrig ist.
    Sind jetzt Alle Windows Phones (auch wenn bei den günstigeren Modellen schlechtere Kameras, weniger Speicher (dafür meist per Speicherkarte erweiterbar), schlechtere Displays verbaut sind) ein "Flaggschiff"?

    ;-)

  6. 17.10.14 02:42 editor (Newcomer)
    Na Klar ist es ein Highendsmartphone

    ..oder gibt es irgendetwas, was mit einem doppelt so teuren Gerät besser geht?Im Gegenteil!
    Diese Testberichte sind eh nicht ernst zu nehmen.Sie liefern nur einen groben Anhaltspunkt .Und würde MS mehr sponsoring betreiben, sähe die Sache schon anders aus.
    Die Frage lautet:Was erwarten denn die Leute die ein Highendsmartphone" so dringend brauchen.(für ihr Ego!?).
    Und dann die nächste Frage.Was kann das 830 nicht, was ein "Highendsmartphone" auch kann.
    Nein, es kann mehr als viele "Highendsmartphones" auch wenn sich unwissende durch Benchmarks blenden lassen.Villeicht läuft Crysis 4 nicht ganz so flüssig, daß will ich nicht abstreiten lol.Aber diese Smartphone schlecht zu machen, ist lächerlich.Kids, mit schlechtem Ego.

  7. 17.10.14 08:06 Heisenberg (Gast)

    @IBNAM
    Die WLAN-Optimierung muss man selbst aktivieren und es steht immerhin eine Warnung dran "Nicht alle WLAN-Dienste sind sicher." Könnte aber für meinen Geschmack deutlicher sein.

  8. 17.10.14 08:32 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Heisenberg: Ja, dann wäre das ebenfalls keine direkte Nennung bei den "Cons" wert. Obwohl sowas wie "Um das Volumen ihres Datenvolumens zu reduzieren, verbindet sich das Gerät mit allen verfügbaren W-LAN-Diensten. Diese W-LAN-Dienste könnten ein Sicherheitsrisiko darstellen." schon besser wäre, weil bei "W-LAN-Optimierung" hätte ich persönlich an was ganz anderes gedacht und auch mit der Warnung wäre ich vermutlich nicht direkt drauf gekommen was diese Option macht.

    Lange Rede, kurzer Sinn: "Extrem rutschige Vorderseite" ist kein negativer Aspekt eines Smartphones. Das wirkt schon etwas verzweifelt.

  9. 17.10.14 10:07 editor (Newcomer)

    Die Rückseite ist rutschig, wie bei vielen anderen Geräten auch.Somit ist es insgesamt etwas rutschiger.Die Vorderseite ist rutschig ist in der Tat eine lächerliche Aussage.Erinnert an den ADAC lol.

  10. 17.10.14 10:10 editor (Newcomer)

    - belanglos -

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