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Autor: Björn Brodersen 25.09.2014 - 18:00 | 30

Apple iPhone 6 Plus Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Brillantes Display
  • Leistungsfähiger Antrieb
  • Gute Kamera mit optischem Bildstabilisator
  • Hochwertiges Design, flacher Formfaktor
  • Flops
  • Anwendungen teilweise noch nicht verfügbar
  • Kein wechselbarer Akku
  • Hoher Kaufpreis (ab 800 Euro)

iPhone 6 Plus Test: Apples bärenstarkes Phablet hat noch Baustellen

Das iPhone misst sich erstmals mit den ganz Großen: Mit dem iPhone 6 Plus bringt Apple erstmals ein Phablet-Modell in den Handel. Aber ist größer auch gleich besser? Wir sind dieser Frage im Test des Apple iPhone 6 Plus nachgegangen.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Apple hat Änderungen am Design des iPhone vorgenommen, setzt aber auf den bewährten Materialmix aus eloxiertem Aluminium, Glasoberflächen und Kunststoff. Der Alurahmen des iPhone 6 Plus ist von der sehr glatten Rückseite über den Rand gerundet, schließt fast ganz eben mit der Vorderseite der Ummantelung ab und wird von dickeren Kunststoffstreifen für die im Gehäuse verbauten Mobilfunk- und NFC-Antennen durchbrochen. Beim Drüberstreichen mit dem Finger vom Display zum Rand merkt man allerdings, dass der Rahmen sich etwas von der Glasflächen der Vorderseite absetzt. Die seitlichen Hardware-Tasten des iPhone 6 Plus sind etwas anders angeordnet als bei Vorgängermodellen: Der Power-Button sitzt an der rechten Seite in Reichweite des Daumens der Hand, die das Handy hält. Die länglich geschnittenen Lautstärkedrücker und die Stummschalttaste befinden sich wie üblich am linken oberen Rand des iPhone. An der Unterkante des neuen Apple-Handys gibt es nur einen Lautsprecher rechts vom Lightning-Port, beim iPhone 5S rahmten noch zwei Gratings den Lightning-Anschluss ein. In den Home-Button ist wie beim iPhone 5S der Fingerabdrucksensor Touch ID integriert, der bei der Variante in Spacegrau mit schwarzer Display-Einfassung von einem schwarzen Edelstahl-Ring, bei den silbernen und goldenen Anfertigungen mit weißer Frontfläche von einem silbernen Ring eingefasst wird.

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Das Gehäuse des iPhone 6 Plus ist viel länger und breiter als beim iPhone 5S, gleichzeitig aber mit 7,1 Millimetern auch flacher als das Vorgängermodell. Zu flach für die iSight-Kamera: Sie ragt etwas auf der Rückseite hervor. Aufgrund des angeschrägten Linsenrands hakt sie jedoch weder beim Verstauen des Handys in der Hosentasche irgendwo fest, noch stört sie anderweitig bei der täglichen Nutzung. Selbst mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegend wackelt das Handy beim Tippen auf dem Touchscreen kaum. Das Apple-Phablet lässt sich problemlos in einer größeren Hosentasche transportieren und auch noch in einer Hand halten, jedoch nicht mehr bequem einhändig bedienen. Deshalb hat Apple einen Einhandmodus in das System des iPhone 6 Plus integriert: Durch Doppeltippen "rutscht" die Anzeige auf dem Display nach unten, so dass sich beispielsweise mit dem Daumen der Hand, die das Gerät hält, die Icons in der obersten Zeile auf dem Homescreen antippen lassen. Im Test funktionierte das einwandfrei und erleichtert die Bedienung tatsächlich, ohne das Phablet allerdings wirklich gut einhändig bedienbar zu machen.

In Internetforen kursieren Berichte einzelner Anwender, nach denen sich das iPhone 6 Plus nach stundelangem Transport in der Hosentasche verbogen haben soll. Generell sind Phablets anfälliger für Schäden, wenn sie mechanischem Druck ausgesetzt werden. Sie sollten daher keinesfalls in der Gesäßtasche, sondern lieber in der Jacken-, Sakko- oder Handtasche mitgenommen werden. In einer ausreichend großen vorderen Hosentasche sollte es aber normalerweise nicht zu Beschädigungen kommen. Apple hat auf diese Berichte bislang nicht reagiert. Auf leichten Druck mit den Händen an beiden Enden, gibt das Apple-Phablet ein ganz leises Knarzen von sich - ebenso wie ein Samsung Galaxy S5 oder ein OnePlus One. Dabei hat man auch das Gefühl, dass das iPhone 6 Plus einen Hauch nachgibt. Bei ordnungsgemäßer Behandlung sollten Anwender jedoch keine Verformungen des großen iPhone zu befürchten haben. Zur generellen Verarbeitungsqualität lässt sich darüber hinaus nichts Negatives sagen. Da das iPhone 6 Plus zu einem großen Teil aus einem Guss besteht, gibt es kaum Spaltmaße. Lediglich um das Display herum kann man so einen Spalt erkennen, der ist aber extrem gleichmäßig und winzig – hervorragende Arbeit, Apple!

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Allerdings ist das Gerät insgesamt durch das schicke Metall recht rutschig. Es gibt bereits einige Fälle, in denen Nutzern ihr neues iPhone aus der Hand rutschte. Das Risiko, dass es dazu kommt, besteht wegen der sehr glatten Oberfläche, des flachen Gehäuses und des gerundeten Rahmens durchaus beim iPhone 6, allerdings weniger beim größeren und breiter in der Hand liegenden iPhone 6 Plus, bei dem man ohnehin fester zupacken muss. In Zweifel bietet eine Schutzhülle mehr Grip beim Halten und mehr Schutz vor Sturzschäden, auch wenn man damit das schicke Design des Gerätes verdeckt.

Display-Größe und -Qualität

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Das Display des iPhone 6 Plus ist so groß, dass es vom darauf abgelegten iPhone 5S nicht komplett verdeckt wird. Der Bildschirm des Phablets misst 5,5 Zoll in der Diagonale und bietet die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel - so wie beispielsweise das CyanogenMod-Handy OnePlus One, das allerdings etwas kürzer, dafür aber etwas dicker ausfällt. Apple verwendet beim iPhone-Display die sogenannte In-Cell-Technologie, wodurch das Display-Panel flacher ausfällt und die Inhalte direkt unter der Oberfläche zu liegen scheinen, weil die Touch-Funktion direkt in das Display eingearbeitet ist und dadurch eine Glasschicht weniger vorhanden ist.

Die im Vergleich zum Display des iPhone 5S um 88 Prozent gewachsene Anzeigenfläche des iPhone 6 Plus sorgt für mehr Komfort beim Darstellen von Fotos, Abspielen von Videos, Surfen auf Websites, Lesen von E-Books oder beim Tippen auf der virtuellen Tastatur. Das iPhone 6 Plus bietet dem Anwender jedoch nicht nur mehr Bildschirmfläche als alle anderen iPhones, sondern liefert teilweise in den Anwendungen auch mehr Informationen. So werden beispielsweise in der Nachrichten-App die Messaging-Kontakte jeweils mit einem Avatar angezeigt und die Anzeige im Querformat in zwei Bereiche für den Posteingang mit Absender und Betreffzeilen der Nachrichten sowie für den Inhalt der jeweils ausgewählten Mitteilung unterteilt. Dieses Mehr an Informationen gibt es auch für das Mail-Postfach, den Kalender und die Aktien-App. In den Systemeinstellungen können Nutzer auch die Textgröße in Apps, die dynamischen Text unterstützen per Zoom-Schieberegler anpassen oder den Anzeigezoom zum Vergrößern aller Inhalte einschalten.

iPhone 6 Plus im Display-Test | (c) AM

iPhone 6 Plus im Display-Test | (c) AM

iPhone 6 Plus im Display-Test | (c) AM

iPhone 6 Plus im Display-Test | (c) AM

 

Neuerungen für ein iPhone-Display sind nach Aussage außerdem die Unterstützung des kompletten sRGB-Farbraums, ein verbesserter Polarisator und sogenannte Dual-Domain-Pixel für exaktere Farben bei breiteren Betrachtungswinkeln. Bei der Dual-Domain-Pixel-Technologie können leicht verwinkelt angeordnete Subpixel besser Lichtunterschiede ausgleichen. Wie macht sich das in der Praxis bemerkbar? Das Display von iPhone 6 Plus liefert satte Schwarztöne und natürliche Farben und ist mit einem Verhältnis von 1.300:1 wesentlich kontrastreicher als der Bildschirm des 4 Zoll kleinen iPhone 5S (800:1) und mit knapp über 500 gemessenen Candela pro Quadratmeter ebenso leuchtstark. Hervorragend ist die Blickwinkelstabilität des Displays des iPhone 6 Plus: Selbst bei schrägsten Blickwinkeln verändert sich die Farbwiedergabe kaum, während die Anzeige jedoch abdunkelt. Die Schärfe (401 PPI) liegt auf gutem Niveau, erreicht jedoch nicht die von Smartphones mit QHD-Display wie dem LG G3 (534 PPI) oder dem Samsung Galaxy Note 4 (515 PPI) vorgelegten Spitzenwerte, was sich bei der Anzeige von Inhalten, die auf das Display-Format des jeweiligen Smartphones hochskaliert werden müssen, bemerkbar machen kann. Auf weißen Flächen im Browser macht sich ein leichter Blaustich bemerkbar.

Apple iPhone 6 Plus Display-Winkel | (c) Areamobile

Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Der Apple A8 ist ein 64-Bit-Systeme unterstützender Dual-Core-Prozessor mit 1,4 GHz, der vierkernigen Grafikeinheit PowerVR GX6450 von Imagination und Anbindung an 1 GB RAM und einer der ersten Smartphone-Chips, der - in diesem Fall von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) - im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Der Energieverbrauch des Apple A8 soll daher nur halb so groß sein wie beim A7 im iPhone 5S. Im Vergleich zum Vorjahres-iPhone gibt es auf dem iPhone 6 Plus einen größeren Performance-Zuwachs als die um 100 MHz höhere Taktrate aussagt. Apple selbst spricht eine Performance-Steigerung von 25 Prozent bei der CPU und von 50 Prozent bei der GPU und will das iPhone 6 Plus als Spielekonsolen-Ersatz sehen – das haben allerdings auch schon fast alle anderen Hersteller von ihren jeweils neuesten Produkten behauptet. Benchmarks weisen aber in die gleiche Richtung, und in unserem Test lief das System auf dem iPhone 6 Plus schnell und flüssig. Auch grafikintensivere Spiele wie Infinity Blade 3 gibt das Apple-Handy ruckelfrei wieder. Offenbar hat Cupertino auch die von Apple entwickelte, dem A8 zugrundeliegende, von Cyclone abstammende Mikroarchitektur im ARMv8-Design überarbeitet. Zur besseren Eindordnung: Der Apple A7 im iPhone 5S bietet schon so viel Power wie das erste 11-Zoll-Macbook sowie mehr GPU-Leistung als das iPad 4.

Benchmarks (jeweils mit iOS 8) iPhone 6 Plus iPhone 6 iPhone 5S
Geekbench 3 2.919 Punkte 2.902 Punkte 2.465 Punkte
Linpack max. 1.430 Mflop/s max. 1.345 Mflop/s max. 996 Mflop/s
Sunspider 350 ms 376 ms 488 ms
Basemark X (Gaming Performance) 21.572 Punkte 21.306 Punkte 20.797 Punkte
GFXBench 1.080p T-Rex Offscreen 45 F/s 42 F/s 28,7 F/s
§d Mark Ice Stirm Unlimited 17.625 Punkte 17.280 Punkte 14.587 Punkte

Unterstützt wird der A8-SoC vom neuen Motion-Co-Prozessor M8, der nicht nur Daten vom Bewegungssensor, Kompass und Gyroskop erfasst, sondern über das neue Barometer im iPhone 6 Plus auch den Luftdruck und damit Höhenunterschiede errechnet. Das iPhone 6 Plus erkennt, ob der Anwender geht, läuft oder fährt oder wie viele Stufen er erklommen hat.

iOS 8

Mit der neuen Betriebssystemversion iOS 8 hat Apple neue Funktionen und Anwendungen eingeführt, die wir bereits in einer kommentierten Bildergalerie im Vergleich mit iOS 7 vorgestellt haben. Die Benutzeroberfläche von iOS bietet nicht so viele Personalisierungsoptionen wie Android oder Windows Phone und ist auch nicht so flach und übersichtlich wie das Smartphone-OS von Microsoft. Im App-Store listet Apple zurzeit Apps und Spiele, die bereits für die neue iPhone-Generation optimiert sind. Bei anderen müssen Grafiken, Fotos und Texte hochskaliert werden und erscheinen teilweise unscharf. Auch kann es bei nicht für das größere und höher auflösende Display optimierten Anwendungen zu Nutzungsproblemen kommen.

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Tastatur | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Browser | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Homescreen im Querformat | (c) Areamobile

 

Zu den wichtigsten neuen Anwendungen von iOS, von denen allerdings noch nicht alle einwandfrei funktionieren und die für das Zusammenspiel mit Macs oder Macbooks die noch nicht veröffentlichte Betriebssystemversion OS X 10.10 Yosemite voraussetzen, zählen unter anderem:

  • Die vorinstallierte QuickType-Tastatur von Apple liefert jetzt beim Tippen drei Wortvorschläge, merkt sich dafür häufig vom Anwender getippte Wörter und zeigt mehr Sonderzeichen-Tasten an. Auf dem iPhone 6 Plus wird die native Tastatur endlich auch im Hochformat mit ausreichend großen Tastenfeldern dargestellt, dass man sich nicht andauernd vertippt. Außerdem erlaubt Apple unter iOS 8 das Installieren von virtuellen Tastaturen von anderen Herstellern wie Swype oder Swiftkey.
  • Mit der Familienfreigabe in iOS 8 bietet Apple jetzt erstmals Anwendern auf dem iPhone und dem iPad die Möglichkeit, in iTunes gekaufte Inhalte wie Musik, Filme, Videos, Spiele, Apps oder E-Books mit Familienmitgliedern oder anderen nahestehenden Personen zu teilen, ohne dafür Passwörter oder Apple-IDs auszutauschen. Familieneinkäufe können mit einer Kreditkarte bezahlt und die Ausgaben von Kindern direkt auf dem Gerät eines Elternteils bewilligt werden. Auch Standorte, Fotos und ein Familienkalender können über iCloud für bis zu sechs Familienmitglieder freigegeben werden. Außerdem ist es möglich, mit der App "Mein iPhone suchen" nach einem verlegten oder verlorenen iPhone zu fahnden.
  • Zum Sammeln, Aufbereiten von Fitness und Gesundheitswerten hat Apple die Health-App in iOS 8 eingeführt, die auf iPhone 6 und iPhone 6 Plus vorinstalliert ist. Aufgrund eines Fehlers in der Software funktioniert der Datenaustausch zwischen Fitness-Apps und der Health-App noch nicht störungsfrei und so sind bislang nur manuelle Eingabe von Körperdaten wie Geburtsdatum, Geschlecht, Gewicht und Größe möglich. Bis sich auch Tracking- und Fitness-Apps in die Health-App einbinden lassen, ist der Fitness- und Gesundheitsdienst von Apple auf dem iPhone also ziemlich nutzlos. Anlegen lässt sich allerdings der Notfallpass, der Informationen zu bisherigen Erkrankungen, zu Allergien und Unverträglichkeiten, zur Blutgruppe, zur Organspende-Bereitschaft, zur Medikation, zum Hausarzt und zu Kontaktpersonen anzeigen kann und auch vom Sperrbildschirm aus zugänglich ist - so sollen im Notfall Retter schnellen Zugriff auf wichtige Informationen des Patienten erhalten, um richtig helfen zu können. Fraglich ist jedoch, ob diese überhaupt wissen, dass ein Erkrankter oder ein Unfallopfer ein Handy mit solchen Informationen bei sich tragen könnte und danach suchen.
  • Mit iCloud Drive erhalten Nutzer von Apple-Geräten wie iPhone, iPad, iPod Touch, Mac und Macbook sowie von PCs mit Windows 7 oder Windows 8 Zugriff auf Präsentationen, Tabellen, PDFs, Bilder und sonstige Dokumente in iCloud. Allerdings funktioniert dies von Mac-Rechnern nur mit der neuen Betriebssystemversion OS X 10.10 Yosemite, die Apple noch nicht zum Aufspielen freigegeben hat. Von daher sollten iPhone-Nutzer beim Einrichten des Handys dieses Feature vorerst nicht unbedingt aktivieren.
  • Mit der neuen Funktion Handoff wird es im Zusammenspiel von iOS 8 mit OS X 10.10 Yosemite möglich sein, eine Anwendung auf einem iPhone, iPad oder Mac zu beginnen und an einem anderen Apple-Gerät weiterzuführen. Voraussetzung ist, dass beide Geräte beim selben iCloud-Account angemeldet sind. Von den Apple-Apps sind Mail, Safari, Pages, Numbers, Keynote, Karten, Nachrichten, Erinnerungen, Kalender und Kontakte mit Handoff kompatibel. Auch auf dem iPhone eingehende Anrufe lassen sich auf Mac oder iPad, die sich im gleichen WLAN wie das iPhone befinden, annehmen.

Datenschutz

Das iPhone 6 Plus ist wie das iPhone 5S mit einem in den Home-Button integrierten Fingerabdrucksensor ausgestattet. Der Touch ID genannte Fingerabdrucksensor kann die Eingabe eines vierziffrigen Codes zum Entsperren des Bildschirms sowie auch die Eingabe der Apple-ID und des Passworts bei Einkäufen in iTunes ersetzen. Bis zu fünf Fingerabdrücke - auch von verschiedenen Personen - lassen sich im System hinterlegen. Außerdem können die Nutzer in den Systemeinstellungen festlegen, ob der Fingerabdruck-Scan nur zum Entsperren des Bildschirms, nur zum Bestätigen von iTunes-Einkäufen oder für beide Vorgänge genutzt werden soll. Oder man schaltet ihn gleich ganz ab: Es besteht kein Zwang, den Fingerabdrucksensor des iPhone 6 Plus einzusetzen. Er ist vielmehr eine Alternative zur Eingabe von Entsperr-Code und/oder Apple-ID und Passwort.

Touch ID arbeitet auf dem neuen iPhone zuverlässiger und damit benutzerfreundlicher, bescheinigen die Sicherheitsexperten von Lookout nach entsprechenden Tests. Sie führen dies auf eine neue Scanner-Komponente mit höherer Auflösung sowie den größeren Scan-Bereich zurück. Dennoch bietet der Fingerabdrucksensor des iPhone 6 Plus keinen zuverlässigen Schutz. Ihn auszutricksen, erfordert jedoch Know-how, Geduld und eine wirklich gute Kopie des Fingerabdrucks, so Mark Rogers, ehemaliger Hacker und Principal Security Researcher bei Lookout. Er moniert auch, dass es keine zusätzlichen Einstellungen gibt, mit denen Nutzer die Sicherheit erhöhen können, wie etwa eine Time-out-Funktion mit obligatorischer Eingabe eines Zahlenkennworts nach Ablauf der Zeit. Im Areamobile-Test funktionierte Touch ID auf dem iPhone 6 Plus mit mehreren hinterlegten Fingerabdrücken einwandfrei.

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Touch ID | (c) Areamobile

Apple verstärkt außerdem den Schutz der persönlichen Daten der Nutzer des iPhone 6 Plus, das ja mit Apple Pay zur Geldbörse und mit der Health-App zur Sammelstelle von Fitness- und Gesundheitsdaten werden soll. Die auf dem Gerät verschlüsselten Daten werden künftig mit einem aus Passwort oder PIN sowie der Geräte-ID abgeleiteten Schlüssel gesichert, auf den Apple nach eigenen Angaben keinen Zugriff hat, so dass der Hersteller nicht einfach von Strafverfolgungsbehörden aufgefordert werden kann, solchen Nutzerdaten herauszugeben - es sei denn, sie sind in iCloud abgelegt. Weitere Schutzmaßnahmen, die Apple auf seiner Website beschreibt, sind eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von FaceTime und iMessage, die Mailverschlüsselung mit S/MIME, die Zwei-Wege-Zertifizierung von iCloud, optionales VPN im WLAN, die automatische Blockierung von Drittanbieter-Cookies durch den Safari-Browser sowie das Vorschreiben einer Datenschutzstrategie für Apps, die auf Healthkit zugreifen. Google hat bereits angekündigt, nachzuziehen und mit Android L die Datenverschlüsselung auf Smartphones und Tablets standardmäßig zu aktivieren.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Bei der rückseitigen iSight-Kamera des iPhone 6 Plus hat sich im Vergleich zum iPhone 5S nicht so viel verändert, wie manche im Vorfeld erwartet hatten: Apple setzt auch bei der neuen iPhone-Generation auf einen Bildsensor mit (Touch-) Autofokus, 8 Megapixel Auflösung und 1,5 Mikrometer großen Pixel, eine f/2.2-Blende, ein aus fünf Linsen bestehendes Objektiv mit Abdeckung aus Saphirglas sowie einen doppelten LED-Blitz ("True Tone"). Neuerungen sind der Bildsignalprozessor (ISP), der unter anderem das sogenannte Focus-Pixel-Verfahren für schnelleres Fokussieren bei Foto- und bei Videoaufnahmen unterstützt, sowie iOS-8-Anwendungen wie ein Selbstauslöser, Panoramabilder mit bis zu 43 Megapixel, ein automatischer HDR-Modus (bei dem immer ein normales und ein HDR-Foto zusammen aufgenommen werden) sowie ein Zeitraffer-Modus. Außerdem bietet das iPhone 6 Plus als bislang einziges iPhone-Modell einen optischen Bildstabilisator für Fotoaufnahmen, was Verwackler bei schlechten Lichtverhältnissen minimiert.

Gute Kamera-Smartphones anderer Hersteller bieten mittlerweile weitaus höhere Auflösungen als das Apple-Handy - das Samsung Galaxy S5 hat beispielsweise eine 16-Megapixel-Kamera an Bord, das Nokia Lumia 930 eine 20-Megapixel-Kamera und das Nokia-Lumia-1020 sogar eine 41-Megapixel-Kamera. Dennoch schlägt sich das iPhone 6 Plus in unserem Kamera-Vergleichstest hervorragend. Das Fokussieren gelingt dank des Focus-Pixel-Verfahrens mit dem iPhone 6 Plus rasend schnell. Für das Scharfstellen auf einen ausgewählten Bildbereich wird wie beim Galaxy S5 zusätzlich automatisch ein Phasenvergleich vorgenommen statt einer Kontrastmessung mit ständiger Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Fokusmotors wie beim Nokia Lumia 930. Es werden also für das Fokussieren nicht nur die Kontraste der Objektkanten gemessen, sondern auch, wie unkoordiniert bzw. phasenverschoben das Licht auf dem Sensor eintrifft. Das Ergebnis: Das iPhone 6 Plus und das Samsung Galaxy S5 stellen unmittelbar scharf und lösen im Bruchteil einer Sekunde aus. Das Nokia Lumia 930 braucht dazu rund zwei Sekunden Zeit.

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Kamera | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Kamera | (c) Areamobile

Apple iPhone 6 Plus Unboxing | (c) Areamobile

Sucherbild | (c) Areamobile

 

Unter Tageslicht geschossene Testfotos mit der iSight-Kamera des iPhone 6 Plus fallen fast so scharf und detailliert wie von der Kamera des Galaxy S5 aufgenommene Fotos. Besser noch als der Isocell-Kamera des Samsung-Smartphones gelingt Apples iSight-Kamera auf dem iPhone 6 Plus die Farbwiedergabe: Die Aufnahmen wirken weder zu fahl, noch zu kräftig, stattdessen aber farbenfroh und realistisch und ziemlich akkurat belichtet. Der Weißabgleich sorgt dafür, dass so gut wie keine störenden Farbstiche auftreten. Eine manuelle Belichtungskorrektur können Anwender direkt auf dem Display des iPhone 6 Plus vornehmen: Durch längeres Halten des Fingers auf dem Bildschirm mit dem Sucherbild öffnen sich der viereckige gelbe Fokus-Rahmen sowie das Belichtungssymbol (gelbe Sonne); solange diese sichtbar sind lässt sich die Belichtung durch Wischgeste auf dem Display nach oben (heller) oder nach unten (dunkler) ändern - das ist praktisch und funktioniert auch bei Videos. Ansonsten bietet das neue iPhone aber ebenso wie die Vorgängermodelle kaum manuelle Kamera-Einstellmöglichkeiten.

Fallen die Testaufnahmen mit iPhone 6 und iPhone 6 Plus unter hellem Tageslicht gleich gut aus, so liefert die Kamera des Phablets dank des optischen Bildstabilisators unter schlechteren Lichtbedingungen die besseren Bildergebnisse ab. Die Aufnahmen zeigen weniger Bildrauschen und feinere Details, weil beim 4,7 Zoll großen iPhone 6 ohne OIS die Software die Belichtungszeit und den ISO-Wert hochregelt. Das iPhone 6 Plus bietet damit eine der besten derzeit im Handel erhältlichen Smartphone-Kameras für Schnappschüsse und Urlaubsfotos und setzt neue Maßstäbe bei der automatischen Belichtung und dem Weißabgleich. Nähere Eindrücke von den Kameras von iPhone 6 Plus, Samsung Galaxy S5 und Nokia Lumia 930 und damit angefertigten Bildern liefern wir euch im entsprechenden Testbericht.

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

Testbilder, aufgenommen ... | (c) Areamobile

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

... mit der Kamera des ...

iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

... iPhone 6 Plus | (c) Areamobile

 

Videos und Frontkamera

Videos lassen sich mit der Kamera des iPhone 6 Plus in Full-HD-Qualität (1.080p) mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, außerdem ist der Slo-Mo-Modus für Zeitlupenaufnahmen von 120 auf bis zu 240 Bilder pro Sekunde erweitert worden. Für die Stabilisierung sorgt bei Bewegtbildaufnahmen nicht der optischen Bildstabilisator, sondern Software.

Die Facetime-Kamera mit einer Auslösung von 1,2 Megapixel hat eine größere Blende (f/2.2) als am iPhone 5S und soll laut Apple bis zu 81 Prozent mehr Licht einfangen. Der Video-Codec H.265 soll das Datenvolumen verringern bei Facetime-Video-Chats, die in HD-Qualität (720p) möglich sind. Für Selfies steht auch bei der Frontkamera der neuen iPhone der Selbstauslöser bereit, der im Burst-Modus zehn Mal auslöst und das jeweils beste Bild heraussucht.

Musik

Der Musikplayer des iPhone 6 Plus bietet vergleichsweise guten Klang, sowohl über die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer, als auch über den Lautsprecher. Die Bässe sind satt, Höhen recht klar, ohne zu verzerren. Allerdings klingen die BoomSound-Stereo-Lautsprecher des HTC One M8 noch etwas dynamischer und druckvoller als der Lautsprecher des iPhone 6 Plus. Über einen Equalizer können Anwender des Apple-Phablets in den Systemeinstellungen den Sound nach ihrem Wunsch anpassen.

Speicher

Wie bei Apple-Handys üblich bietet das iPhone 6 Plus keine Speichererweiterung per microSD. Apple versieht das Phablet jedoch mit bis zu 128 GB Speicherplatz - doppelt so viel wie anfangs auf dem iPhone 5S zur Verfügung stand. Die speichergrößte Ausgabe des iPhone 6 Plus kostet jedoch 999 Euro ohne Vertrag. Bei erster Aktivierung des Geräts mit 128 GB Speicherkapazität stehen dem Anwender 113 GB zur freien Verfügung. Die Einstiegsvarianten für 799 Euro kommt mit 16 GB Speicherkapazität – das ist aber dann doch etwas wenig Platz.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Im iPhone 6 Plus steckt nicht der neueste Gobi-LTE-Chip MDM9x35 von Qualcomm mit LTE-Cat-6-Unterstützung, sondern der seit Juni 2013 verfügbare und vom SoC Snapdragon 800 bekannte MDM9x25, der LTE Cat-4 mit bis zu 150 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream sowie das sogenannte Carrier Aggregation zur Erhöhungen der Datenrate (2 x 10 MHz) und das in Deutschland noch nicht verfügbare Telefonieren über Voice over LTE bzw. VoLTE unterstützt. Es ist das erste Apple-Handy, mit dem mit der ab Werk installierten Software der Zugang zu allen in Deutschland verfügbaren LTE-Netzen gelingt - iPhone 5S und iPhone 5C waren unter iOS 7 noch vom LTE-Netz von E-Plus ausgeschlossen, das iPhone 5 beherrscht nur das von Telekom in Städten und von E-Plus genutzte LTE-1.800. LTE für das bislang nur in drei Städten verfügbare E-Plus-Netz im Bereich um 1.800 MHz müssen Anwender des iPhone 6 Plus allerdings erst in den Systemeinstellungen aktivieren. Im LTE-Speedtest im breiter ausgebauten Highspeed-Netz von O2 registrierten wir vergleichbare Datenraten auf dem iPhone 6 Plus und dem Samsung Galaxy S5.

Im Heimnetzwerk kann über den akuellen Standard WLAN ac auf das Internet zugegriffen werden. Theoretisch beherrscht das Apple-Phablet auch Wifi Calling, durch das man beim Telefonieren nahtlos im Gespräch vom WLAN ins Mobilfunknetz oder vice versa wechseln kann. Wie VoLTE bietet auch dies kein Provider in Deutschland an. Und ebenfalls vorerst ohne Nutzen ist die NFC-Schnittstelle im iPhone 6 Plus, die ganz auf den ab Oktober zunächst nur in den USA verfügbaren Bezahldienst Apple Play ausgerichtet ist. Datenübertragungen oder Koppeln mit anderen Geräten ist hierüber nicht möglich. In den Systemeinstellungen findet sich kein Hinweis auf den Nahfunk des iPhone.

LTE auf dem iPhone 6 Plus aktivieren | (c) AM

LTE auf dem iPhone 6 Plus aktivieren | (c) AM

Die Sprachqualität des iPhone 6 Plus beim Telefonieren im Test über das GSM- bzw. UMTS-Netz ist hoch: Stimmen der Gesprächspartner werden vergleichsweise natürlich übertragen, während Hintergrundrauschen wirkungsvoll unterdrückt wird. Bei Einsatz des Freisprechers war der jeweilige Gesprächspartner zwar etwas blechern, aber klar und deutlich zu verstehen. Die Empfangsqualität des iPhone 6 Plus ist besser als die von Vorgängermodellen, was auch dringend nötig war.

Akku-Laufzeit

Der Reparaturdienstleister iFixit hat beim Auseinandernehmen der neuen Apple-Handys festgestellt, dass im iPhone 6 Plus ein 2.915 mAh starker Energiespender steckt - Apple selbst veröffentlicht solche technischen Specs ja nicht, sondern nennt nur maximal mögliche Akkulaufzeiten. Das Phablet ermöglicht laut Hersteller bis zu 24 Stunden Sprechzeit im UMTS-Modus, 16 Tage Standby, 12 Stunden mobiles Internet via LTE oder im WLAN, 14 Stunden Video-Playback oder 80 Stunden Musikwiedergabe am Stück. Im Videodauertest von Areamobile hält das iPhone 6 Plus bei hellster Display-Helligkeit mit einer Akkuladung 5:21 Stunden durch - eine halbe Stunde länger als das kleinere iPhone 6 mit 1.810-mAh-Akku, aber auch 40 Minuten weniger als das iPhone 5S mit 4-Zoll-Display und 1.560-mAh-Akku unter iOS 7.

Im Alltagseinsatz hält das iPhone 6 Plus länger durch als das iPhone 5S, bis der Akku neu aufgeladen werden muss. Wer mit dem Apple-Phablet täglich einige Telefonate führt, gelegentlich im Internet surft, mobil auf Facebook unterwegs ist und über Messenger chattet sowie einige Apps nutzt, kann sich über zwei volle Arbeitstage Betriebslaufzeit mit einer Akkuladung freuen.

Fazit

Ein brillantes Display, mehr Hardware-Leistung, höhere Fotoqualität, erweiterte Mobilfunk-Unterstützung und längere Akkulaufzeit - das iPhone 6 Plus bietet viele Vorteile im Vergleich mit dem iPhone 5S und animiert damit zu einem Geräte-Upgrade. Allerdings sind die Größe und der Preis des Apple-Handys weitere entscheidende Wahlkriterien: Mit dem 5,5 Zoll großen iPhone 6 Plus macht Apple erstmals Android im Phablet-Segment Konkurrenz und dürfte damit für eine neue Käufergruppe interessant werden, doch die XXL-Smartphones lassen sich nicht mehr mit einer Hand bedienen und das Apple-Phablet kostet je nach Speicherausstattung zwischen 799 und 999 Euro ohne Vertrag.

Im Vergleich mit Android-Phablets punktet das iPhone 6 Plus eher durch seine starke Hardware als durch das Betriebs- und Ökosystem - viele gute Anwendungen gibt es mittlerweile auch für Smartphones mit dem Google-OS. Das Apple-Handy läuft trotz Dual-Core und 1 GB RAM gefühlt mindestens genauso schnell, wenn nicht gar etwas besser als die auf dem Papier stärkeren Androiden.

Schade nur, dass das iPhone 6 Plus aufgrund der Software und aufgrund von strategischen Entscheidungen von Apple sein ganzes Potenzial zurzeit nicht ausschöpfen kann: Die Health-App funktioniert noch nicht, ein erstes Update auf iOS 8.0.1 war fehlerhaft und wurde schnell wieder zurückgezogen, NFC soll erst später geöffnet werden, und der Bezahldienst Apple Pay steht in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung. So wirkt das iPhone 6 Plus im Anwendungsbereich derzeit noch wie eine Baustelle.

Testwertung Apple iPhone 6 Plus
 
Handlichkeit und Design 72%
Verarbeitung 98%
Sprachqualität 94%
Akkuausdauer 84%
Ausstattung/ Leistung 81%
Kamera 89%
Internet 99%
Musik 90%
Software und Bedienung 89%
Navigation 96%
Gaming und Video 79%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
88%
Zeitwertung
(Stand 29.07.2016)
83%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 25.09.14 19:02 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Das iPhone 6 Plus?
    Ach ja...das kannste knicken!

  2. 25.09.14 19:30 Heisenberg (Gast)

    Man muss es halt wie ein rohes i behandeln. ;)

  3. 25.09.14 20:20 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    Genug der Häme, Apple hat ja mit dem 6+ vieles richtig gemacht. Gutes Display, gute Akkulaufzeiten und ein gutes Smartphone rundum, aber was mich immernoch stört ist der fehlende Mehrwert eines solchen Gerätes. Großer Bildschirm schön und gut, aber da fehlen irgendwie Features die für so einen Bildschirm konzipiert sind.

  4. 25.09.14 20:24 Heisenberg (Gast)

    Ob man Phablets allgemein für sinnvoll hält, hat allerdings in einem Test zum 6+ wenig zu suchen. Anscheinend kommt der Formfaktor ja an.

    (Ich weiss, du meintest dass auch nicht, aber ich wollte es trotzdem feststellen ;)

  5. 25.09.14 21:45 peter0815 (Advanced Member)

    Wäre dieses Gerät ein Samsung - was wäre es wert?

  6. 25.09.14 22:35 nohtz (Professional Handy Master)

    "Wäre dieses Gerät ein Samsung - was wäre es wert? "
    -->wie ibnam schon sagte:
    " fehlende Mehrwert eines solchen Gerätes. Großer Bildschirm schön und gut, aber da fehlen irgendwie Features die für so einen Bildschirm konzipiert sind."

  7. 25.09.14 23:10 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @peter0815:"Wäre dieses Gerät ein Samsung - was wäre es wert?"
    >>Das liegt wohl im Auge des Betrachters, aber kosten würde es vermutlich weniger.

  8. 25.09.14 23:28 Frankfurter Knackarsch (Advanced Handy Profi)

    @peter
    warum fragst du? wichtig ist nur,
    bei Samsung lachen die sich jetzt ganz schön schlapp ;)

  9. 26.09.14 07:33 bugi78 (Member)
    Leider nein

    nach 5 Jahren Iphone wird mein nächstes kein IPhone mehr. Die Akkulaufzeit scheint mal wieder unterirdisch zu sein. Die Konkurrenz schafft fast das doppeltenwenn man den Tests Glauben schenken mag. Design? Ist gut, aber man braucht dann doch wieder ne Hülle etc.
    Und dann ballert der Preis rein. Für das Phone bekommt man ein MacBook Air.
    Innovationen sind 0 vorhanden....Fingerprint ist ein NoGo egal auf welchem Device.
    Für 400-500€ ok, aber diese Preise bin ich echt nicht mehr bereit zu bezahlen.

  10. 26.09.14 08:00 Laborant (Expert Handy Profi)

    "Man muss es halt wie ein rohes i behandeln. ;) " --Heisenberg

    Also so richtig in die Pfanne hauen?

    Interessant finde ich beim ganzen: Es kann so viele Gates geben wie es will... gekauft wird es immer noch.

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