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Autor: Stefan Schomberg 12.03.2015 - 18:00 | 13

Samsung Galaxy A3 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • sehr schickes Design
  • schnell
  • sehr handlich
  • Flops
  • Metall sieht kaum nach Metall aus

Samsung Galaxy A3 Test: Das Einstiegsmodell für die schöne neue Smartphone-Welt von Samsung

Mit Galaxy A3 und Galaxy A5 geht Samsung in der Mittelklasse auf Kundenfang. Die Technik der Geräte ist für gängige Anwendungen ausreichend, das Design rückt in den Vordergrund. Nach dem Galaxy A5 haben wir jetzt die kleinere und günstigere Schwestervariante Galaxy A3 im Test untersucht.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Wie schon das Samsung Galaxy A5 kommt auch das Samsung Galaxy A3 im Test in einer blauen Verkaufsverpackung zum Kunden. Die Überraschung beim Auspacken ist noch einmal ein Stück größer als schon beim A5, denn das kleinere Modell ist mit nur 110 Gramm noch einmal ein Stück leichter. Durch die geringeren Maße und das niedrigere Gewicht ist das Galaxy A3 im Test außerdem noch einmal deutlich handlicher als der große Bruder. Da der Akku nicht entfernt werden kann, werden Nano-SIM- und Speicherkarte seitlich über entsprechende Schlitten eingelegt, die nur mit einem beiliegenden Werkzeug zu öffnen sind und eingeschoben plan mit dem Gehäuse abschließen. Die Verarbeitung ist generell sehr gut.

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy A3

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

Schicke Schnitte

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

Sieht nicht nach Metall aus: Die Rückseite | (c) Areamobile

 

Optisch gleichen sich Galaxy A5 und Galaxy A3 fast komplett, beide Modelle orientieren sich am Galaxy Alpha. Der Rahmen besteht aus Metall, das an den geschliffenen Kanten hochwertig spiegelt, der Rest des Rahmens ist allerdings in der Farbe des restlichen Gerätes lackiert. Dieses Design setzt sich beim kompletten Modell fort, etwa bei den Hardware-Tasten. Das sieht sehr schick aus, allerdings ist das verwendete Metall an vielen Stellen nicht als Metall zu erkennen, sondern erinnert an den oft kritisierten Kunststoff der Vorgänger. Das gilt besonders für die Rückseite. Sie besteht zwar aus Metall, wegen ihrer dicken, nichts desto trotz schicken Lackschicht sieht man das aber nicht. Die Frage, die bleibt, lautet: Sollte das den Nutzer stören, auch wenn es ihm eigentlich gefällt?

Das Samsung Galaxy A3 im Test ist einen Hauch dicker als das A5, bleibt aber ebenfalls unter 7 Millimeter - ein sehr guter Wert, der zum Chic des Gerätes beiträgt. Auch hier steht die Kameralinse einen knappen Millimeter aus dem Gehäuse hervor, aber auch hier ist das nicht weiter schlimm, da die rings um das Modul verlaufende, spiegelglatt polierte Kante einen fließenden Übergang vom Gehäuse zur Kameralinse schafft. Der LED-Blitz und der chromglänzende Lautsprecher sind symmetrisch seitlich der Kameralinse positioniert, ansonsten ist die Rückseite glatt und frei von Verzierungen. Die Front ist typisch Samsung: Unten sieht man den mechanischen Homebutton, der seitliche Rand zwischen Display und Gehäuse ist in Relation etwas breiter als beim A5. Insgesamt ist das Samsung Galaxy A3 ein richtig schickes Gerät, das darüber hinaus auch noch perfekt verarbeitet ist.

Display-Größe und -Qualität

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Super-AMOLED ist auch beim Samsung Galaxy A3 im Test die Display-Technologie der Wahl, die Größe beträgt 4,5 Zoll. Die Auflösung klingt auf dem Papier mit 960 x 540 Pixel erschreckend niedrig, immerhin kommt man aber noch auf eine auf eine Bildschärfe von 245 Pixel pro Zoll (PPI). Das ist weit von Schärfemonstern wie dem neuen Samsung Galaxy S6 entfernt, macht beim Galaxy A3 aber erstaunlich wenig Probleme. Durch die verwendete Pen-Tile-Matrix, bei der weniger Subpixel als bei einer normalen RGB-Matrix zum Einsatz kommen, sinkt die Bildschärfe nominell zwar weiter ab, im Alltag geht das aber noch in Ordnung. Davon abgesehen sind auch die Messwerte gut und bewegen sich in AMOLED-typischen Bahnen: Die Helligkeit ist mit 326 cd/m² etwas niedriger als bei den meisten LCDs, die Delta-E-Werte bei Graustufen und Farben liegen wie immer etwas zu hoch. Beides stört aber im Alltag kaum, ebenso wenig der leichte Gelbstich bei der Darstellung von Weiß. Das gleicht das Display mit satten Farben und tiefem Schwarz wieder aus.

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A3 Displaytest | (c) Areamobile

Hardware und Bedienung

Das Samsung Galaxy A3 ist das kleinste, aber auch das am schwächsten ausgestattete Gerät der aktuellen A-Serie. Entsprechend findet man neben vergleichsweise niedriger Auflösung auch einen Mitteklasse-Chip statt Highend vor, nämlich einen Qualcomm Snapdragon 410. Dessen vier Cortex-A53-Kerne takten mit 1,2 GHz, eine Adreno-306-GPU sorgt für ausreichend schnelles Rendering. Im Gegensatz zum größeren A5-Modell findet man im A3 nur 1,5 GB RAM, wegen der niedrigeren Auflösung läuft aber auch das kleinere Modell so gut wie immer schnell und flüssig. Von der 64-Bit-Fähigkeit des Chipsatzes profitiert das Galaxy A3 nur indirekt über die modernere CPU-Architektur, da statt Android 5.0 Lollipop nur das 32-Bit-System Android 4.4.4 Kitkat installiert ist. Ein entsprechendes Update ist allerdings bereits angekündigt, einen großen Unterschied wird das aber sicherlich nicht machen.

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

Im Alltag ist...

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

...das Galaxy A3 schön...

Samsung Galaxy A3 Unboxing | (c) Areamobile

... schnell und direkt | (c) Areamobile

 

In Benchmarks merkt man kaum Unterschiede zum etwas besser ausgestatteten Galaxy A5. Mit knapp 21.00 Punkte in Antutu oder etwa 4.500 Punkte in 3DMark liegt das kleine Modell mal knapp hinter dem größeren Bruder, mal knapp davor, aber immer weit von der Highend-Klasse entfernt. Im Alltagt dürfte sich aber wohl niemand ernsthaft über zu wenig Leistung beschweren, Hakler oder Ruckler konnten wir im Test zumindest nicht feststellen. Der interne Speicher fällt mit 16 GB ausreichend groß aus, etwas mehr als 11 GB sind davon noch frei. Zusätzlicher Platz kann per Speicherkarte bereitgestellt werden, im Gegensatz zum A5 fasst das Samsung Galaxy A3 im Test aber offiziell nur Karten bis 64 GB. Ein letztes Wort zur Musikleistung des Gerätes: Das In-Ear-Headset und sogar der Lautsprecher klingen wie schon beim Galaxy A5 erstaunlich kräftig und voluminös, bewegt sich auf maximaler Lautstärke aber an der Grenze zum Klirren. Wer zufällig den Finger auf den Lautsprecher legt, dämpft ihn damit auch fast vollständig ab.

Kamera

Samsung Galaxy A3 Originalaufnahme | (c) areamobile

Samsung Galaxy A3 Originalaufnahme | (c) areamobile

Die Hauptkamera des Galaxy A5 bietet eine Auflösung von 13 Megapixel, beim Samsung Galaxy A3 im Test sind es nur 8 Megapixel. Die Auflösung der Frontkamera liegt bei beiden Geräten mit 5 Megapixel gleichauf. Für Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen gibt es einen LED-Blitz, der seine Aufgabe ordentlich erledigt, aber wie fast immer nur im äußersten Nahbereich eine Hilfe darstellt. Die Bildqualität der Hauptkamera ist anständig, auf den ersten Blick sind Bildschärfe und Detailgrad sehr gut. Wer nicht starke Vergrößerungen mit dem A3 ausdrucken will, dürfte keinen Grund zur Beanstandung haben.
Farben werden weitgehend naturgetreu wiedergegeben, Bildrauschen bewegt sich in einem vertretbaren Rahmen und ist bei normalem Licht kaum sichtbar. Die Bilddynamik erlaubt eine vergleichsweise kontrastreiche Darstellung auch bei starken Helligkeitsunterschieden im Bild, auch feine Strukturen gehen dabei nicht völlig unter. Die Auslösegeschwindigkeit ist sehr hoch, der Fokus sitzt meist, aber nicht immer, richtig. Positiv hervorzuheben ist die Frontkamera mit 5 Megapixel, die ordentliche Selfies erlaubt.

Gesprächsqualität und Akku

Telefonie- und Außenlautsprecher machen ihrem Namen alle Ehre, sie sind tatsächlich laut. Das wirkt sich bei Telefonaten positiv aus, die Verständlichkeit von Gesprächspartnern ist selbst in lauterer Umgebung ausreichend. Der Klang ist gut. Zwar könnten es etwas mehr Höhen sein, dennoch sollte es nicht zu Verständigungsproblemen kommen. Am anderen Ende der Leitung sieht das unter Umständen etwas anders aus, hier ist der Klang etwas blechern, wenn auch laut und dadurch noch gut verständlich. Telefonate über den Außenlautsprecher sind deutlich schlechter, besonders störend sind die gelegentliche Aussetzer.
Der Akku des Samsung Galaxy A3 im Test lässt sich wie nicht in Eigenregie austauschen, da das ganze Gerät fest verklebt ist. Der fest eingebaute Kraftspender leistet 1.900 mAh - das ist für so ein kleines Gerät mit moderatem Prozessor und nicht zu hellem AMOLED-Display mit vergleichsweise niedriger Auflösung absolut ausreichend. In unserem Dauertest hält das Galaxy A3 mit 7 Stunden und 35 Minuten sogar etwa 1 Stunde länger als das A5 durch und kommt somit auf einen richtig guten Wert. Zwei Tage Nutzung sind Standard, drei Tage sind bei weniger Nutzung durchaus auch möglich.

Fazit

Das Samsung Galaxy A3 im Test schlägt sich richtig gut: Es ist enorm schick, äußerst handlich und dabei im Alltag auch noch schnell. Die Kamera wird jedem Hobbyfotografen reichen, die Akkulaufzeit ist besonders für so ein kompaktes Gerät sehr gut. Echte Schwachpunkte gibt es nicht. Samsung verlangt aktuell 299 Euro (UVP) ohne Vertrag für das Gerät - dafür gibt es technisch bei anderen Herstellern schon mehr.

Testwertung Samsung Galaxy A3
 
Handlichkeit und Design 95%
Verarbeitung 96%
Sprachqualität 89%
Akkuausdauer 82%
Ausstattung/ Leistung 76%
Kamera 86%
Internet 86%
Musik 89%
Software und Bedienung 95%
Navigation 87%
Gaming und Video 74%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
87%
Zeitwertung
(Stand 22.01.2018)
75%

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Gesamteindruck 80% Empfehlung nein
Bewertet am 31.12.2015

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Bewertung Samsung Galaxy A3
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berechnet aus 1 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 12.03.15 22:11 luiscesar (Youngster)

    Voll teuer

  2. 12.03.15 23:03 foetor (Expert Handy Profi)

    Haha 299 dafür habe ich das S5 neu bekommen (Cash Back Aktion)
    Wer soviel Geld für den schrott ausgibt dem kann man nicht mehr helfen :D

    150€ wären OK

  3. 13.03.15 07:33 jöörg (Member)

    Der Preis wird schon noch fallen. Ich schätze mal in 1-2 Monaten ist er unter 200,-

    Ich hatte das Handy für 2 Tage zum testen und fand es ganz ok, ist ein schönes Gerät für die Hosentasche. Aber wie gesagt war es mir keine 255,- Wert die ich hätte zu diesem Zeitpunkt zahlen müsssen.

  4. 13.03.15 08:56 hungryeinstein (Youngster)

    Wie dieses Gerät trotz Display mit Pentile-Matrix und fest verbautem Akku (wird sonst immer gern stark kritisiert, diesmal taucht keiner der Punkte bei den "Flops" auf) ein sehr gutes Ergebnis einfahren konnte, ist mir absolut schleierhaft.
    Auch die Gesprächsqualität liest sich eher wie guter Durchschnitt.

    Vielleicht sind es nur Formulierungsschwächen, aber dieser Test hinterlässt einen künstlich gepuschten Eindruck.

  5. 13.03.15 10:21 foetor (Expert Handy Profi)

    @areamobile

    Wäre schön wenn ihr auch noch alternativen aufzeigen würdet. Für den Preis bekommt man ja allerhand andere Geräte. Den Preis (obwohl UVP) würde ich auch zu den negativen Punkten zählen weil das was hier Samsung anbietet (Auflösung+Preis) ist eigentlich echt eine Frechheit!

  6. 13.03.15 10:37 chief (Professional Handy Master)

    Fuer die UVP etwas zu teuer aber wenn der Preis faellt (240-250€) geht es wieder.

    Einzig das Display wird einen vor die Entscheidung stellen, schickes/wertiges Geraet oder doch ein Moto G mit dem schaerferen Display.

  7. 13.03.15 10:47 jöörg (Member)

    Der Preis liegt aktuell schon bei ca. 240,-

    Finde ich aber immer noch zu teuer. 180,- wäre ein angemessener Preis. Das Moto E hat eine sehr ähnliche Ausstattung und kostet um die 130,-

  8. 13.03.15 11:05 pixelflicker (GURU)

    Und da wundert sich Areamobile, wenn man ihnen nachsagt, sie würden Samsung gleicher behandeln?
    245ppi waren vor einer Woche noch viel zu wenig, jetzt sind es "erstaunlich wenig Probleme". Soso...

  9. 13.03.15 11:35 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @pixel
    Das A3 schon mal in der Hand gehabt?

  10. 13.03.15 12:51 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Ich finde das Samsung Galaxy A3 absolut gelungen und finde auch das Testergebnis absolut gerechtfertigt.

    Es sieht sehr edel aus, bietet eine äußerst angenehme und handliche Größe und die Materialien sind erstklassig.

    Ich finde gur, dass Samsung das Alugehäuse so lackiert hat, denn damit liegt es noch angenehmer als ein iPhone 5S oder iphone 6 in der Hand und bietet ein guten Grip.

    Eigentlich sollte man meinen, dass Samsung, bis auf den festverbauten Akku, alles richtig gemacht hat, um alle Nörgler zum Verstummen zu bringen...edles Gehäuse und der interne Speicher ist erweiterbar.
    Aber man kann es eben nicht allen recht machen.
    Meiner Meinung reicht die Auflösung bei 4,5 Zoll dicke aus.

    Bei Preis habe ich es schon von Anfang an, wie manch andere hier, auch gesehen.
    Es ist zu teuer...besonders nachdem das Moto E mit fast der gleichen Technik (Prozessor, Displaygröße- und auflösung) vorgestellt wurde.

    Die aktuellen 240 EUR sind schon im Rahmen, doch für 199 EUR könnte es sich zum Kassenschlager mausern.

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