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Autor: Stefan Schomberg 23.03.2015 - 08:00 | 30

HTC One M9 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Gute Kamera und Display
  • Sehr schnell
  • Flops
  • CPU-Leistung bricht bei Dauerleistung schnell ein
  • Teurer als Vorgänger bei ähnlicher Leistung

HTC One M9 Test: Das HTC-Flaggschiff hinterlässt zwiespältigen Eindruck

Das neue HTC One M9 sieht auf den ersten Blick wie der Vorgänger One M8 aus, bringt moderate technische Änderungen und kostet mal eben 70 Euro mehr. Reicht das für ein Flaggschiff-Smartphone 2015? Wir haben das HTC One M9 mit der finalen Firmware ausführlich getestet und im Test ein überraschendes Verhalten des Snapdragon 810 erlebt.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Der Mobile World Congress 2015 wurde von zwei Geräten dominiert: Dem Samsung Galaxy S6 (Edge) und dem HTC One M9, um das es hier im Test geht. Während das Samsung-Smartphone schon auf der Handy-Messe Lobeshymnen erntete, erhitzt das One M9 seitdem die Gemüter, denn äußerlich sieht es fast aus wie der Vorgänger, technisch ist es nur teilweise besser als das One M8 und im Handel ist es rund 70 Euro teurer. Zu wenig oder ausreichend für eine neue Gerätegeneration? Irgendwie ist an beiden Argumenten etwas dran.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: HTC One M9

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Die feinen Bohrungen sind noch besser gearbeitet

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

An der Form hat sich nichts geändert | (c) Areamobile

 

Form, Design und Materialien des One-M9-Gehäuses im Test hat HTC vom One M8 übernommen. Erneut setzt der Hersteller auf einen Unibody aus Metall, der besonders auf der Rückseite mit dem eineloxierten HTC-Schriftzug richtig schick aussieht. Allerdings steht beim One M9 die Rückseite samt den Seitenteilen leicht über, so dass eine kleine Stufe entsteht und die Front aufgesetzt wirkt. Von vorne sieht man viel hochwertiges Metall und bemerkt eine makellose Verarbeitung, wenn auch wie beim One M8 die großen Ränder über- und unterhalb des Displays auffallen, die durch die starken Boomsound-Lautsprecher bedingt sind. Platz verschwendet dagegen der breite schwarze Streifen unterhalb des Displays, der vom HTC-Logo geschmückt wird, ansonsten aber keine Funktion zu haben scheint - das haben wir schon beim  Vorgängermodell bemängelt.

Es gibt aber doch leichte Unterschiede, auch wenn die nur im direkten Vergleich der beiden Modelle M8 und M9 auffallen: So ist das HTC One M9 etwas kompakter und hat im Vergleich nur bei der Gehäusedicke zugelegt. In der Länge verkleinert HTC das neue One M9 im Test um knappe zwei Millimeter, in der Breite um etwa einen Millimeter und beim Gewicht spart der Hersteller drei Gramm ein. Das sind alles keine ehrfurchtgebietenden Zahlen, sondern zeigen wohl eher, wie wenig Spielraum HTC bei der Miniaturisierung hatte. Positiv bemerkbar machen sich die etwas geringeren Maße dennoch, etwa beim schmaleren Rand links und rechts des Displays, denn das wirkt frischer und moderner. Bei der Gehäusedicke legt das One M9 im Vergleich zum One M8 minimal, um 0,3 Millimeter, zu - dieser Zuwachs ist beim Halten des Handys in der Hand nicht zu spüren. Dafür steht die 20-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des HTC-Smartphones nicht übermäßig aus dem Gehäuse hervor, sondern schließt fast plan mit der Rückseite ab. Beim Vorgänger ist dies allerdings noch eleganter gelöst: Hier schaut die Linse überhaupt nicht hervor. Die Kameralinse des One M9 ist quadratisch geschnitten, wodurch das Gerät wackelfrei auf der abgerundeten Rückseite liegt.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Hervorragend verarbeitet

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

SIM-Kartenschacht

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Leichte Stufe und zweifarbig | (c) Areamobile

 

Die Form des HTC One M9 im Test ist an den hinteren Seiten etwas kantiger als das hier "weichgespülte" One M8, das sehr angenehm in der Hand liegt. Die leichte Schnittkante, die hinten Rückseite von Seitenteilen trennt, lässt das One M9 markanter und wieder etwas edler und moderner wirken. In der Hand spürt man das auch durchaus, störend sind die Kanten aber nicht. Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist das One M9 nicht einfarbig, sondern HTC versieht die Seiten mit einer dezenten Akzentfarbe. Bei unserem Testgerät ist das ein dezenter Goldton, der sich je nach Blickwinkel kaum vom restlichen Silber in gebürsteter Optik abhebt. Ob das gefällt, ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Eine echte Verbesserung stellt jedoch der rechtsseitige Power-Button dar, den Rechtshänder jetzt im Einhandmodus erreichen, ohne sich dabei die Finger auszurenken. Der IR-Blaster, der beim One M8 in die Power-Taste integriert ist, befindet sich beim One M9 an der Stirnseite unter einer schwarzen Kunststoffabdeckung. Aus ergonomischer Sicht wäre wohl eine Verteilung der zwei separaten Lautstärketasten und des Power-Buttons auf beide Gehäuseseiten des HTC One M9 sinnvoll gewesen, statt alle drei Tasten auf der rechten Seite untereinander anzuordnen. Dann würde man nicht andauernd versehentlich die Lauter-Taste statt der Ein-/Ausschalt-Taste drücken.

Insgesamt haben wir am Design des HTC One M9 im Test kaum etwas auszusetzen. HTC hat ganz bewusst auf den Look des Vorgängermodells gesetzt, denn das bekam beim Launch des Geräts im vergangenen Jahr gute Kritiken. Inzwischen kann man ruhigen Gewissens von "Corporate Design" sprechen: Ein HTC One erkennt man auf Anhieb. Darum erscheint es nur logisch, dass HTC diesen Wiedererkennungswert nicht einfach so aufgibt. Ein solches Festhalten am gefundenen Design beobachten wir ja auch bei Smartphones anderer Hersteller wie Apple, Sony oder bis vor kurzem Samsung. Die Frage ist nur, ob HTC nicht dennoch hätte etwas mutiger sein sollen.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Oben immer noch Kunststoff

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Elegant und schick

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Eckige Kamera, leicht hervorstehend | (c) Areamobile

 

Haben One M7 und One M8 schon Maßstäbe bei der Verarbeitungsqualität gesetzt, so setzt das One M9 im Test sogar noch einen drauf - und zwar durch die sehr filigranen Bohrungen in der Abdeckung der kräftigen Boomsound-Lautsprecher. Übrigens: Das HTC One M9 ist nach IPx3-Standard gegen Feuchtigkeit geschützt. Wasserdicht ist es allerdings nicht - ebenso wenig wie das Samsung Galaxy S6.

Display-Größe und -Qualität

CIE-Farbraum HTC One M9 | (c) Areamobile

CIE-Farbraum HTC One M9 | (c) Areamobile

Höher, schneller, weiter - nicht so bei HTC. Der taiwanische Hersteller setzt für das One M9 im Test erneut auf ein IPS-LCD mit 5 Zoll und Full-HD-Auflösung, also 1.920 x 1.080 Pixel. Mehr braucht es eigentlich auch nicht, schließlich bietet der Screen mit 441 Bildpunkten pro Zoll (PPI) schon eine sichtbar hohe Bildschärfe und mehr Bildpunkte auf dem Display erfordern auch mehr Prozessorleistung und sorgen für höhren Stromverbrauch. Ein Unterschied zu einer 2k-Auflösung und knapp 590 PPI, wie sie das neue Galaxy S6 bietet, ist kaum sichtbar, zumal das AMOLED-Display des Samsung-Smartphones weniger Subpixel bietet und so rechnerisch sogar noch eine etwas niedrigere Bildschärfe hat. 

Beim Sichttest und den Messwerten schneidet das Display des HTC One M9 im Test hervorragend ab. Unschärfe ist nicht zu entdecken, die Blickwinkelstabilität ist hervorragend, auch wenn mit zunehmend flacher werdendem Winkel - wie bei jedem LCD - Abschattung auftritt. Außerdem wird eine leichte Farbveränderung sichtbar, die sich aber nicht störend auswirkt. Die Farbtemperatur des M9-Displays etwas höher als beim Vorgängermodell, und mit einem Kontrast von knapp 750:1 und einer Helligkeit von über 430 cd/m² kann sich der Screen wirklich sehen lassen. Bei den Graustufen liegt er mit einer Abweichung zum Referenzwert von 7,3 Delta E im akzeptablen Bereich, bei der Farbgenauigkeit mit 4,3 Delta E sogar nahe am Optimum.

HTC hat recht: Mehr Pixel braucht man auf 5 Zoll nicht. Kritiker werden dem entgegen halten: Stillstand ist Rückschritt.

Farben HTC One M9 | (c) Areamobile

Farben HTC One M9 | (c) Areamobile

Grautreppe HTC One M9 | (c) Areamobile

Grautreppe HTC One M9 | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Im Vorfeld der Neuvorstellungen auf dem MWC in Barcelona gab es schlimme Befürchtungen: Qualcomms neuer Highend-Prozessor Snapdragon 810 leide unter Hitzeproblemen, was den Release von Smartphones mit diesem Chipsatz verzögern werde, hieß es. An den Berichten über die Performance-Probleme des Snapdragon 810 könnte tatsächlich etwas dran gewesen sein. Samsung hat sich jedenfalls kurzfristig gegen den Snapdragon 810 entschieden und bringt das Galaxy S6 ausschließlich mit dem eigenen Exynos-Chipsatz auf den Markt. HTC vertraut dagegen - wohl auch mangels einer eigenen Alternative - auf den Qualcomm-Chip und muss mit möglichen Konsequenzen leben. Denn der Chip im HTC One M9 wurde in unseren ersten Performance-Tests extrem heiß: Über 55 Grad Außentemperatur maßen wir am HTC-Handy.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Aufgeräumter Homescreen mit intelligentem Widget

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Widgets | (c) Areamobile

 

Per Software-Update hat HTC hier nachgebessert, noch während unser One-M9-Test lief, so das wir die Leistungstests mit dem neuen Flaggschiff-Smartphone wiederholen konnten. Und tatsächlich: Das Software-Update drückt die Temperatur in akzeptable Bereiche. Über 50 Grad Celsius maßen wir in ersten Druchläufen des Grafikbenchmark-Tests GFXBench. Mit der neuen Firmware 1.32.401.214 liegen die Messwerte um gute 10 Grad Celsius niedriger. Auf mehr als kurzfristig 40 Grad Celsius erwärmte sich das HTC One M9 mit aktualisierter Firmware nicht in unseren Tests. Das ist - besonders im Sommer - auch nicht gerade angenehm, aber mit wenigen Grad Celsius Abweichung vergleich mit dem, was auch andere Top-Smartphones an Abwärme produzieren. Ein leichter Temperaturanstieg von etwa zwei Grad Celsius ist aber am One M9 mit Snapdragon 810 im Vergleich zum One M8 mit Snapdragon 801 feststellbar.

Wie hat HTC das Wärme-Management des One M9 mit Snapdragon 810 so schnell verbessert? Die neuen moderaten Temperaturen erreicht HTC offenbar auch durch Heruntertakten der einzelnen Kerne, wodurch die CPUs weniger Strom bekommen und daher eben auch nicht mehr so stark überhitzen. So ein Vorgehen bedeutet in der Regel zwar bessere Akkulaufzeit, aber auch weniger Leistung. Im Falle des HTC One M9 im Test können wir aber teilweise Entwarnung geben: Bei kurzzeitiger Belastung entwickelt der Snapdragon 810 im One M9 nicht so viel Hitze, dass die Leistung durch Senkung der Spannung spürbar einbricht.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Schnellzugriffe dank HTC Sense

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

In allen Lebenslagen flüssig | (c) Areamobile

 

Anders sieht es aus, wenn das One M9 länger herausgefordert wird. Im Test haben wir das One M8 und das One M9 einem regelrechten Benchmark-Marathon unterzogen. Im GFXBench-Einzeltest T-Rex On-Screen glich sich nach etwa 20 Durchgängen die Leistung des One M9 immer mehr der Leistung des One M8 mit Snapdragon 801 an. Ab etwa drei Viertel der Durchgänge war sie nominell kaum noch höher als beim 2014er-Gerät. 

Diagramm zur Hitzeentwicklung HTC One M9 | (c) areamobile

Hitzeentwicklung und Leistung von One M9 im Vergleich mit dem Vorgänger One M8 | (c) AM

Noch eindeutiger ist das anhand des Manhattan-On-Screen-Tests in GFXBench abzulesen. Hier kann der Snapdragon 801 im One M8 die volle Leistung fast über die Hälfte der Zeit halten und verliert dann langsam an Leistung. Der Snapdragon 810 im One M9 schafft das gerade einmal drei Durchgänge, danach fällt die Leistung steil ab und gleicht sich nach etwa der Hälfte der Durchgänge dem älteren und eigentlich klar schwächeren Chip nahezu an. Natürlich sind Benchmarks auch der denkbar fordernste Fall für ein Smartphone im Test. Dennoch halten wir es für durchaus bedenklich, wenn der Snapdragon 810 im HTC One M9 seine Leistung gerade einmal drei Minuten lang bringen kann - noch dazu unterbrochen von längeren Ladezeiten.

Diagramm zur Hitzeentwicklung HTC One M9 | (c) areamobile

Hitzeentwicklung und Leistung von One M9 im Vergleich mit dem Vorgänger One M8 | (c) AM

Die Benchmark-Ergebnisse besagen, dass die Leistung des One M9 relativ schnell einbricht, wenn das Smartphone voll gefordert wird. Volle Leistung wird dem Gerät aber im Alltag kaum abverlangt - und wenn, dann nur sehr kurz. Ein Beispiel: Wir haben das Spiel "Asphalt 8: Airborne" auf dem One M9 laufen lassen - ab der vierten Minute nur noch die automatische 3D-Grafik mit verschiedenen Kamera-Perspektiven - und jede Minute die Temperatur des Smartphones gemessen. Hier zeigen sich zwei Dinge: Einerseits fordert selbst dieses grafisch - für ein Smartphone - anspruchsvolle Spiel die Chips im Vergleich zu Benchmarks recht wenig. Andererseits reicht das trotzdem aus, um die Temperatur des Smartphones kontinuierlich in die Höhe zu treiben. Es dauert allerdings länger, bis die Leistung des One M9 spürbar sinkt - und zwar schneller als es beim One M8 mit Snapdragon 801 der Fall ist. Innerhalb von 20 Minuten Spielzeit kam es bei keinem der beiden HTC-Smartphones zu einem sichtbaren Leistungsverlust, die Reserven beider Qualcomm-Chips in den Geräten sind dafür offensichtlich zu hoch. Zudem gibt es unter realen Spielbedingungen auch immer wieder Abkühlpausen, etwa bei Ladebildschirmen. Im Alltag sollte es zumindest nicht zu wirklichen Problemen führen.

Diagramm zur Hitzeentwicklung HTC One M9 | (c) areamobile

Hitzeentwicklung von One M9 und One M8 | (c) AM

Um es ganz deutlich zu sagen: Für Alltagsanwendungen hat das HTC One M9 Kraft im Überfluss, was sicherlich auch am 3 GB großen Arbeitsspeicher liegt. Das Gerät läuft so gut wie ruckelfrei und flüssig. Auch beim Wechseln vom normalen Homescreen zum optisch, aber nicht inhaltlich veränderten Blinkfeed kommt es mit der neuesten Firmware nicht mehr zu Haklern. Gute Arbeit, HTC!

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Blinkfeed

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

App Drawer | (c) Areamobile

 

HTC Sense 7

Auf dem HTC One M9 im Test ist Android 5.0.1 Lollipop - ein Update auf Android 5.1 hat HTC bereits angekündigt - sowie erstmals die neue Benutzeroberfläche HTC Sense 7 installiert, die dem Anwender noch mehr Personalisierungsmöglichkeiten bietet als die Vorgängerversionen. So kann man sich im vorinstallierten Theme-Store entweder einzeln oder gleich als Paket neue Hintergründe, Icons und Klingeltöne herunterladen. Alternativ bastelt man sich sein eigenes Theme aus geknipsten Fotos, wobei der Theme-Manager versucht, die Oberfläche an das Bild anzupassen. Zusätzlich zu den Standard-Android-Tasten kann man sich auf Wunsch eine vierte On-Screen-Taste einblenden lassen, mit der sich das Display ausschalten oder Zugriff auf automatisches Drehen, Benachrichtigungen und Kurzeinstellungen erreichen lässt. Oder man belegt diese vierte Taste so, dass die Navigationsleiste ausgeblendet wird.

Außerdem gibt es auf dem ersten Homescreen einen intelligenten Ordner. Dabei handelt es sich um ein großes Widget, das in Abhängigkeit vom Aufenthaltsort unterschiedliche Apps bereithält. Das Widget orientiert sich dabei per GPS, Empfehlungen etwa für Restaurants am Mittag oder Abend werden auch per Uhrzeit gesteuert und stammen von Yelp. Derzeit kann man nur zwischen "Zuhause", "Unterwegs" und "Arbeit" unterscheiden, da HTC Sense so einfach wie möglich gestalten wollte, so HTC-Manager Fabian Nappenbach. Je nach Feedback aus der Nutzer-Comunity könnte das zukünftig auch erweitert werden. HTC betont, dass dabei keine personenbezogenen Daten gesammelt werden.

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Einstellungsmenü

HTC One M9 Unboxing | (c) Areamobile

Browser | (c) Areamobile

 

Beibehalten hat HTC die Motion-Launch-Geste, mit der bei Doppeltipp auf das deaktivierte Display der Screen wieder aktiviert wird - das erspart den Druck auf die Taste, auch wenn das beim Vorgängermodell mit dem umständlicher zu erreichenden Power-Button noch hilfreicher war. Außerdem gibt es auch für das neue HTC One das interessante Dot-View-Case, bei dem durch zahlreiche filigrane Löcher Grundinformationen wie verpasste Anrufe oder Nachrichten stromsparend auch durch das geschlossene Cover angezeigt werden können.

Bei der restlichen Hardware ist das HTC One M9 im Test gut dabei, an Bord sind LTE Cat6, WLAN-ac, Bluetooth 4.1, MHL 3.0, NFC und ein Infrarotsender zur Steuerung der heimischen Musikanlage. Der interne Speicher ist von 16 auf 32 GB gewachsen, die Erweiterbarkeit per micro-SD-Karte ist aber nach wie vor gegeben - ein Vorteil im Vergleich zum Samsung Galaxy S6. Die Boomsound-Lautsprecher im neuen M9 sind übrigens grundsätzlich die gleichen wie im M8, allerdings spendiert HTC ihnen jetzt zwei Profile - einmal zum Musikhören und außerdem für Spiele und Videos („Theater"). Damit klingt der Sound jetzt vielleicht noch einen Tick voller.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

So schick die Vorgänger HTC One M7 und One M8 auch waren - die Ultrapixel-Kameras sorgten für hitzige Diskussionen. Hier sollten große Pixel für eine bessere Bildqualität sorgen. Wichtig dafür ist jedoch auch die Zahl der Pixel. Und davon bieten die Ultrapixel-Kameras von One M7 und One M8 nicht ausreichend, damit Anwender ohne Qualitätsverlust ihre Schnappschüsse vergrößern und ausdrucken oder am PC ausschneiden können.

Originalaufnahme HTC One M9 | (c) areamobile

Testaufnahme mit der Kamera des HTC One M9 | (c) AM

Beim One M9 hat HTC die Ultrapixel-Hauptkamera "degradiert" und vorne als Selfiecam eingebaut, während hinten ein neues Modul mit 20 Megapixel und einem Sensor mit 1/2,4 Zoll verwendet wird. Die Brennweite der Hauptkamera liegt bei etwa 28 Millimeter. Der Sensor ist etwas kleiner als etwa in Sony-Geräten mit 20 Megapixel, aber wegen der höheren Auflösung natürlich deutlich größer als bei der Ultrapixel-Kamera des Vorgängermodells. Leider ist die Blende im Vergleich zum One M8 von f/2.0 auf f/2.2 verkleinert worden, sie nimmt also weniger Licht auf. Außerdem bietet die 20-Megapixel-Kamera des One M9 keinen optischen Bildstabilisator. Welcher Chip genau als Hauptkamera dient, verrät HTC nicht. Laut Hersteller ist die neue Hauptkamera besser für Außenaufnahmen geeignet, die Ultrapixel-Kamera dagegen besser für Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen.

Im Vergleich zur Duo Camera des One M8 mit Ultrapixel-Technologie ist die Bildqualität von Aufnahmen bei gutem Licht, die mit der 20-Megapixel-Kamera des One M9 geschossen wurden, deutlich besser. Aber an die Kamera-Qualität der neuen Top-Smartphones anderer Hersteller kommt sie nicht heran - da sind wir uns schon vor einem direkten Vergleich sicher. Knackpunkt ist die Bildschärfe unserer Testaufnahmen mit der Kamera des HTC One M9. Das bezieht sich vor allem auf sehr feine Strukturen, denen es an der nötigen Zeichnung fehlt. Auf den ersten Blick wirken Aufnahmen dadurch einfach nicht so richtig knackscharf, wie man es von einer hochwertigen 20-Megpixel-Kamera erwarten würde. Nicht schlecht, aber eben auch nicht brillant, wie man es von einem echten Top-Smartphone erwartet.

Abseits dessen begeistern bei Tageslicht gemachte Testaufnahmen durchaus mit guter Ausleuchtung und Bilddynamik, natürlichen Farben und zwar in einigen dunklen Bereichen leicht wahrnehmbarem, aber insgesamt sehr moderatem Bildrauschen. Nach Vergrößern der Aufnahmen bemerkt man je nach Lichtsituation leichte Farbsäume und die Zeichnung von feinen Details lässt bisweilen zu wünschen übrig. Bei unserem Testgerät verstärkte sich das vor allem zur rechten oberen Ecke hin. Nicht ganz so feine Einzelheiten werden hingegen auch in der Vergrößerung noch gut abgebildet. Ein echtes Schärfeproblem gibt es also nicht, zumal HDR-Aufnahmen sogar schärfer als normale Bilder aussehen. Vielleicht sorgt hier mehr Kontrast für einen besseren Eindruck.

Originalaufnahme HTC One M9 | (c) areamobile

HDR-Testaufnahme mit der Kamera des HTC One M9 | (c) AM

Bei schlechten Licht nimmt die generelle Bildschärfe überproportional schnell ab und das Bildrauschen verstärkt sich zusehends. Details gehen hier stärker verloren als etwa bei einem iPhone 6 Plus mit optischem Bildstabilisator. Auch andere Geräte ohne OIS, etwa ein Samsung Galaxy S5, liegt hier knapp vor dem HTC One M9 im Test. Das neue Firmware-Update hat hier zwar etwas Besserung gebracht, liefert aber immer noch kein vollständig zufriedenstellendes Ergebnis ab. Der Blitz besteht aus einer bläulichen und einer gelblichen LED, die zusammen für realistischere Belichtungsszenarien sorgen sollen. Geregelt ist er nicht, zu nahe Objekte werden also überstrahlt. Insgesamt funktioniert er aber ansonsten ganz gut - akzeptabel nämlich wie gewohnt nur auf sehr kurze Distanz bis zu zwei Metern. Unter solchen Lichtverhältnissen punktet die Ultrapixel-Frontkamera, die hier die besseren Ergebnisse liefert. Zudem ist sie im Vergleich zu ihrem Einsatz als Hauptkamera im One M8 jetzt mit einer Brennweite von knapp 27 Millimetern etwas weitwinkliger.

Originalaufnahme HTC One M9 | (c) areamobile

Testaufnahme mit der Kamera des HTC One M9 | (c) AM

Mit dem One M9 geschossene Fotos sind gut, Videos sehen aber noch besser aus. Im Gegensatz zum Vorgänger beherrscht das HTC One M9 nicht mehr nur Full-HD-Aufnahmen, sondern 4k. Die sind allerdings auf sechs Minuten Länge begrenzt, da das den Prozessor richtig anstrengt und das One M9 dabei warm wird. Solche Videos sind scharf und detailreich, der leichte Mangel, der bei Fotos stört, fällt wegen der ständigen Bewegungen hier nicht auf. Stattdessen gefällt der gute und naturgetreue Sound, der von drei Mikrofonen aufgenommen wird. Leider sind die auch sehr windempfindlich und nehmen schnell auch leichte Brisen als halben Sturm auf.

Bei der Bedienung fällt als erstes die hohe Bediengeschwindigkeit des HTC One M9 im Test auch bei der Kamera auf. Die Kamera-App startet in unter einer Sekunde, manuelles Fokussieren per Fingertipp, Auslösen und Speichern des Bildes dauert jeweils deutlich weniger. Nur das Fokussieren bei schlechtem Licht dauert relativ lang, das kennt man aber auch von anderen Geräten. Manuell können bei gutem Licht etwa zwei Fotos pro Sekunde in höchster Auflösung geknipst werden. Hält man den Finger auf dem virtuellen Auslöser, verdoppelt sich diese Zahl locker. Anschließend kann man einzelne Bilder dieser Serie markieren und löschen, nur der Rest wird übernommen. Das hilft beim Ordnunghalten.

Beim und nach dem Fotografieren bietet das One M9 obendrein auch noch zahlreiche Anpassungs- und Verschönerungsmöglichkeiten. Mit der Bokeh-Funktion lassen sich schicke automatische Bilder mit Tiefenunschärfe wie mit einer DSLR erstellen. Das funktioniert sehr gut und sieht nicht einfach nur wie schlecht gemalt aus. Im Nachhinein kann man schon von anderen Geräten bekannte Effekte wie das Gesichtsmorphing, Rahmen oder animierte Bilder nutzen, außerdem ganze Themes und Zoes, also mit Musik untermalte Kurzvideos, die automatisch mit Überblenden und Effekten versehen werden. Zu den zahlreichen neuen Filtern gehören auch Überlagerungen, also kunstvolle Versionen von Bild-in-Bild. Hier dürfte für alle Nutzer etwas dabei sein, auch wenn die den Großteil der Funktionen vermutlich gar nicht dauerhaft verwenden werden.

Originalaufnahme HTC One M9 | (c) areamobile

Testaufnahme mit der Kamera des HTC One M9: Bokeh-Funktion  | (c) AM

Insgesamt bietet die Kamera des One M9 eine sehr ordentliche Leistung, die aber noch Spielraum nach oben per Firmware-Update hat. Übrigens: Auf UFocus und Dimension Plus verzichtet HTC beim One M9 - UFocus wurde durch eine automatisierte Bokeh-Funktion ersetzt, die zwar keine manuellen Eingriffe mehr ermöglicht, aber überraschend gute Ergebnisse auch ohne die zweite Kamera des M8 liefert. Die "3D-Wackelbilder" Dimension Plus dürfte wohl wegen ihrer eingeschränkten Nützlichkeit und Qualität niemand vermissen.

Akku-Laufzeit

Der Akku des neuen HTC One M9 ist im Vergleich zum Vorgänger von 2.600 mAh auf 2.840 mAh leicht erstarkt, im Alltag macht sich das aber kaum bemerkbar. Hielt das M8 in unserem Dauer-Videotest 4 Stunden und 5 Minuten durch, so kommt das HTC One M9 auf 4 Stunden und 17 Minuten. Im Alltag, also wenn nur selten viel Leistung abgerufen wird, schlägt sich das neue Gerät hingegen besser. Daher sollten zwei Tage für normale Nutzer problemlos drin sein. Etwas lang fällt hingegen die Ladezeit eines komplett leeren Gerätes aus, mit 2,5 Stunden dauert das eine gefühlte Ewigkeit.

Die Gesprächsqualität ist hingegen kaum zu beanstanden: Gesprächspartner klingen angenehm deutlich, laut und naturgetreu. Rauschen ist kaum zu vernehmen, die Umgebungsgeräusche werden sehr gut gefiltert. Da es auch keine nennenswerten Empfangsprobleme gibt, kann das Kapitel Gesprächsqualität beim HTC One M9 mit gutem Gewissen mit "sehr gut" überschrieben werden.

Fazit

Einen so zwiespältigen Eindruck wie das HTC One M9 hinterlässt selten ein Topgerät in unseren Tests. Es wirkt schick und edel wie das M8, sieht aber eben auch fast genauso aus - fehlender Mut oder eine selbsbewusste Entscheidung von HTC? Der Prozessor des One M9 ist zweifelsfrei stärker als derjenige im One M8, aber wenn es hart auf hart kommt, gilt das für einen nur sehr überschaubaren Zeitraum. Beim Display wagt HTC gar Stillstand und schiebt Logik vor - mehr braucht man angeblich nicht. Das stimmt zwar grundsätzlich und das Display ist auch ziemlich gut. Aber viele Nutzer des One M8 würden sich das bestimmt wünschen, denn auf dem Papier hat die Konkurrenz einfach mehr zu bieten und niemand will das Gleiche nochmal kaufen, wenn es potentiell bessere Alternativen gibt. Auch eine spürbar längere Akkulaufzeit wäre gut gewesen. Bei der Kamera gibt es wohl den größten Fortschritt. Die einfache 20-Megapixel-Knipse des One M9 ohne OIS macht im Test zumindest bei gutem Licht klar bessere Bilder als die beiden Vorgänger-Ones, sie begeistert aber nicht. Die Selfiecam des M9 überzeugt mit guten Aufnahmen auch noch bei schlechterem Licht.

Unsere Prognose: Im Vergleich mit anderen neuen Flaggschiff-Smartphones dieses Jahres wie etwa dem Samsung Galaxy S6 wird es das HTC One M9 richtig schwer haben. M8-Besitzer haben keinen Grund zum Wechsel, erst für One-M7-Nutzer lohnt sich das. Und auch wenn es sicherlich Geschmackssache ist, wirkt das S6 doch wesentlich frischer und dynamischer. Stillstand ist eben manchmal wirklich Rückschritt.

Weitere Informationen zum HTC One M9:

Testwertung HTC One M9
 
Handlichkeit und Design 74%
Verarbeitung 100%
Sprachqualität 91%
Akkuausdauer 88%
Ausstattung/ Leistung 93%
Kamera 88%
Internet 99%
Musik 98%
Software und Bedienung 99%
Navigation 92%
Gaming und Video 94%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
93%
Zeitwertung
(Stand 18.11.2017)
81%

Unsere Wertung im Detail

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Alle 2 Meinungen zusammengefasst
Bewertung HTC One M9
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 2 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 23.03.15 09:19 bocadillo (GURU)
    Genau so

    Hatte ich es auch eingeschätzt.

    Ein sicherlich nicht schlechtes Gerät - aber gegen s6 , lg g4 ubd die kommenden huaweis ubd Co stark überfordert .

  2. 23.03.15 09:43 foetor (Expert Handy Profi)

    Schade hätte mir mehr von der Kamera erhofft, aber scheinen die Befürchtungen wahr zu werden, dass diese auch nicht so dolle ist.

    Warum keine 8/13 Ultrapixel? Ich glaube das wäre doch top gewesen..

    Der Sensor könnte evtl. von Toshiba kommen

    "Although it isn't officially cited in the specs sheet, the 10:7 aspect native aspect squarely points towards a Toshiba sensor."
    http://www.gsmarena.com/htc_one_m9-review-1230p8.php

  3. 23.03.15 10:21 N73Willi (Handy Profi)

    @foetor

    Ich finde die Kamera gar nicht zu übel, Ultrapixel wird bei einem Geräte das auf Design setzt nicht im dem Umfang machbar sein...Denn wenn die Pixelzahl sich verdoppelt oder gar verdreifacht...dann muss auch der Sensor im gleichen Umfang wachsen, sonst hat man wieder eine Stauchung auf engsten Raum, wie bei jeder anderen Handycam... ;)

  4. 23.03.15 10:42 foetor (Expert Handy Profi)

    @N73Willi

    Naja also ganz schlecht ist sie auch nicht nur sie ist halt die schlechteste von den Highend Geräten. Wenn man mal den Baum anschaut (sieht fast keine Details) oder das Bild von der Straße, man erkennt fast nicht das Nummernschild von dem rechts parkendem BMW 1er.

    Man muss halt denken, dass es das Flaggschiff für 1 Jarh ist und bis dahin kommen noch bessere Sensoren raus und wenn es schon jetzt nicht der Brüller ist wird es von Tag zu Tag einen größeren Abstand zur Konkurenz geben

  5. 23.03.15 10:57 sottil (Handy Profi)

    Die Konkurrenz wird immer besser und zahlreicher, da hätte HTC einfach viel risiko-freudiger sein müssen. So werden sie es schwer haben. Das M9 wirkt jetzt schon etwas altbacken, mit dem Preis müssen sie deutlich runter, sonst ist der Zug abgefahren.

  6. 23.03.15 10:59 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @foetor: "Warum keine 8/13 Ultrapixel? Ich glaube das wäre doch top gewesen.."
    >>Jap seh ich auch so, allerdings ist der Sensor eigentlich gut dimensioniert. Da ist irgendwas anderes im Argen. Ein paar Sachen könnte man noch mit Software fixen, aber HTC steht weiterhin mit der Kamera auf Kriegsfuß.

  7. 23.03.15 12:00 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    @ Sottil:
    "Die Konkurrenz wird immer besser und zahlreicher, da hätte HTC einfach viel risiko-freudiger sein müssen. "

    ==> Risikofreude muß man sich aber auch leisten können.…

  8. 23.03.15 12:59 homeend (Advanced Handy Profi)

    Sehe das eher anders herum. Wer außer Apple und Samsung kann sich Mutlosigkeit beim Design leisten? Wobei selbst Samsung ja da nur mit Einschränkungen.

  9. 23.03.15 13:00 pixelflicker (GURU)

    Bisher gab es immer einige Wochen nach Release ein Softwareupdate, das die Kamera nochmal stark verbessert hat. Ich denke das wird auch diesmal wieder so kommen. Das Fazit dürfte also sein, dass man hier ein sehr solides Flagschiff sieht, das im Prinzip nur deswegen ein Problem hat, weil sich Samsung endlich mal getraut hat vom Plastik weg zu kommen. Das M9 dürfte trotzdem alles andere als eine schlechte Wahl sein. Hätten sie den schwarzen Balken endlich weg bekommen, sähen die Reaktionen schon wieder ganz anders aus.

    Der Test hinterlässt bei mir einen zwiespätigen Eindruck. Im Text ist die Rede davon, dass das Display sehr gut wäre und eine höere Auflösung keinerlei Sinn ergeben hätte, zumal die Subpixel-Auflösung immer noch höher ist als bei Samsung. Im Fazit ist es eher so formuliert, als wäre das von htc eine Ausrede. Das gefällt mir nicht so gut, zumal viele nur das Fazit lesen und so einen falschen Eindruck vom Test bekommen.

    Weiterhin steht im Test, AM hätte den schwarzen Balken schon bei den Vorgängermodellen kritisiert. Beim M8 ist mir das klar, aber was gab es da beim M7 zu kritisieren? Der Kritikpunkt er wäre Funktionslos passt da ja nicht, weil dort Tasten waren und im Test von Damals kann ich beim Besten Willen nichts dazu finden. Wäre schön, wenn Areamobile das aufklären könnte.

  10. 23.03.15 14:25 Jokill (Advanced Member)

    @Pixelflicker: Etwas subjektive Autorenmeinung rutscht bei einem Smartphonetest halt immer rein, da jetzt jede Halbsatzformulierung auseinander zu nehmen wäre doch etwas mühsam. Die Formulierung mit dem schwarzen Balken des Vorgängermodells(en) wurde scheinbar schon angepasst.

    Insgesamt ein gutes Gerät... für mich persönlich aber komplett uninteressant, obwohl in den nächsten Monaten ein neues Top-Smartphone ansteht. Werde mit diesem klobigen, schweren Design der Ones nicht warm. Zwar alles recht hochwertig, aber gleichzeitig nicht filigran/effizient genug.

    Auch schade klingt das mit den lauten Windgeräuschen. Das kann mMn schon recht deutlich stören, falls die wirklich so empfindlich sein sollten

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