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Autor: Stefan Schomberg 18.06.2015 - 17:52 | 14

Wiko Highway Pure Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Ultraflach und superleicht (+1.0%)
  • edles Design mit Glas und Metall
  • Überraschend guter Akku, Display und Kamera
  • Design ohne zu viele Abstriche
  • Flops
  • Kein erweiterbarer Speicher bei nur 16 GB
  • Preis höher als techn. vergleichbare Phones

Wiko Highway Pure Test: Pure ist der Star

Die Namensgebung hätte auch anders ausfallen können: Nach dem Test der Wiko-Smartphones Highway Star und Highway Pure ist für uns das nur 5,2 Millimeter dicke Pure der eigentliche Star der Smartphone-Reihe des französischen Herstellers. Vor allem das Design des Android-Flachlings spricht uns an, der Akku hält lange durch, und die Mittelklasse-Hardware ist bei gängigen Smartphpone-Anwendungen ebenso flott.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Eine flache Bauform gehört für ein hochwertiges Smartphone zum guten Ton. Viel flacher als beim Wiko Highway Pure geht es dabei kaum: Dessen Gehäuse ist gerade mal 5,2 Millimeter dick. Dabei steht bei diesem Gerät nicht mal das Kameramodul vom Gehäuse hervor. Das Gewicht des Wiko Highway Pure passt zum schlanken Design: Lediglich 98 Gramm wiegt das Android-Smartphone im Test.

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Wiko Highway Pure

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Unglaublich flach: Gerade 5,2 Millimeter

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Gute Tasten | (c) Areamobile

 
Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Von hinten wie vorn: Glas | (c) Areamobile

Als Werkstoff für das schicke Gehäuse des Pure Highway verwendet Wiko fast ausschließlich Gorilla Glass 3 und Metall. Auch die Rückseite des Geräts ist wie beim Samsung Galaxy S6 oder dem Sony Xperia Z3+ von Glas abgedeckt, wohingegen der Rahmen aus Metall ist. Das bringt allerdings auch Probleme mit sich, die gelegentlich das edle Design überschatten dürften: Obwohl das Highway Pure aufgrund des massiven Alurahmens sehr stabil wirkt, riss in unserem Test das Glas des Geräts ohne erkennbare Einwirkung im oberen Bereich. Später gab es dann sogar zahlreiche weitere Sprünge. Das dürfte ein Produktionsfehler sein, zeigt aber auch: Glas ist nicht unbedingt das sinnvollste Material für ein Smartphone.

Zumal es auch immer recht rutschig in der Hand ist. Zumindest für mehr Griff kann man aber immerhin ohne Extrakosten etwas unternehmen: Wiko legt dem Lieferumfang des Highway Pure neben dem typischen Zubehör auch eine Kunststoff-Schutzhülle bei, die auf die Rückseite des Smartphones geklippt wird. Sie wirkt zwar nicht sonderlich hochwertig, scheint aber ihren Zweck zu erfüllen und macht das Smartphone etwas dicker.

Ansonsten macht das Gerät im Test einen guten Eindruck: Das Wiko Highway Pure ist nicht nur einfach enorm dünn, sondern darüber hinaus auch noch richtig gut verarbeitet. Spaltmaße sucht man vergebens, die Übergänge vom clever designten Metallrahmen zum Glas verlaufen fließend. Clever gestaltet deshalb, weil die abgeflachten Kanten matt lackiert sind und so nur ein noch schmalerer Teil des Rahmens auffällig chromglänzend ausgelegt ist. Dadurch wirkt das Gerät noch flacher. Doch das hat auch Nachteile: Der Akku ist natürlich fest eingebaut und statt zwei Kartenschächten für SIM- und Speicherkarte gibt es beim Wiko Highway Pure nur einen Nano-SIM-Schlitten.

Display-Größe und -Qualität

Wiko Higway Pure Display | (c) Areamobile

Wiko Higway Pure Display | (c) Areamobile

Wie schon beim Highway Star setzt Wiko auch beim Highway Pure auf AMOLED als Display-Technologie. Hier ist der Screen aber etwas kleiner, genaugenommen sind es 4,8 Zoll statt 5 Zoll bei gleicher HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel). Der Größenunterschied scheint nicht gravierend, mit 306 Bildpunkten ist das Pure-Display gerade einmal 12 Pixel pro Zoll schärfer. Aber das macht sich im Alltag tatsächlich leicht bemerkbar. Während beim minimal größeren Highway Star das typische Raster wegen der Pentile-Matrix auf den ersten Blick erkennbar ist, muss man beim Highway Pure im Test schon etwas genauer hinsehen. Dann sieht man aber auch hier die gleichen Symptome wie leicht ausgefranste Schrift und bei farbigen Flächen das Raster - aber eben nicht ganz so stark ausgeprägt. Auffällig ist wie schon beim Schwestergerät die starke Abweichung bei den Grauwerten: Von korrekter Darstellung kann hier nicht die Rede sein. Auch die Farben werden nicht ganz exakt angezeigt, hier geht die durchschnittliche Abweichung aber in Ordnung. Für AMOLED typisch hoch ist die Helligkeit (331 cd/m²). Kontraste sind wie von AMOLED gewohnt extrem stark, das Display bietet dadurch sehr gute Schwarzwerte. Insgesamt gefällt uns der Screen des Highway Pure im Test trotz der starken Abweichungen bei Grauwerten, die aber im Alltag ohnehin nicht wahrgenommen werden, sehr gut, zumal er sehr blickwinkelstabil ist.

Display-Test Wiko Highway Pure Farbgenauigkeit | (c) Areamobile

Display-Test Wiko Highway Pure Farbgenauigkeit | (c) Areamobile

Display-Test Wiko Highway Pure Grautreppe | (c) Areamobile

Display-Test Wiko Highway Pure Grautreppe | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Längst setzt Wiko auch auf Chips von anderen Herstellern als Mediatek, etwa von Nvidia oder Qualcomm. Im Wiko Highway Pure steckt ein Snapdragon 410 mit vier CPU-Kernen im dünnen Gehäuse, der dem Gerät zu flüssiger Bedienung verhilft, zumindest im Alltag. Daran dürften auch die 2 GB RAM ihren Anteil haben, denn der Snapdragon 410 ist nicht gerade ein Highend-Chip. Das merkt man in Benchmarks, aber auch bei anfordernden Spielen. In den Durchläufen von Test-Software erreicht das Pure etwa nur 5 Bilder pro Sekunde in GFXBench, das ist recht wenig. Gleiches gilt für 3DMark, hier kommt das Highway Pure im Test nur auf 4.430 Punkte. Zum Vergleich: Das Highway Star mit Mediatek-Octa-Core schaffte hier 13 Bilder pro Sekunde und 9.200 Punkte. Snapdragon-Chips sind offenkundig nicht zwangsläufig besser als welche von Mediatek. 

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Das Pure ist im Alltag...

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

...richtig schnell

Wiko Highway Pure Unboxing | (c) Areamobile

Eigene Tastatur | (c) Areamobile

 

Das alles ändert aber auch nichts daran, dass das Wiko Highway Pure im Test im Alltag absolut flüssig läuft und auch ausreichend direkt reagiert. Da passt die Leistung zum schicken und edlen Aussehen definitiv. Das bedeutet, dass vermutlich 95 Prozent aller potentiellen Käufer mit der Leistung des Pure absolut zufrieden sein werden. Es sei denn, sie gehen anderen Stellen von mehr aus: Wer beispielsweise mit 16 GB (knapp 12 GB frei verfügbar) nicht auskommt, wird am Wiko Highway Pure kein Gefallen finden, denn eine Speichererweiterungsmöglichkeit gibt es bei dem Gerät nicht. Auch auf NFC oder WLAN ac und das 5-Ghz-Band muss man mit diesem Gerät verzichten. LTE ist dafür integriert, Cat-4 erlaubt Downloads mit bis zu 150 Mbit/s - zumindest in der Theorie.

Der Snapdragon 410 im Highway Pure ist übrigens ein 64-Bit-Chip, das Pure wird jedoch mit Android 4.4.4 ausgeliefert - und diese Android-Version ist noch auf 32 Bit beschränkt. Ein Update auf Android 5 soll - wie auch beim Highway Star - kommen, wann verrät der Hersteller wie immer aber nicht. Das könnte natürlich noch etwas dauern. Denn inzwischen setzt der Hersteller mehr als zuvor auf eine eigene Nutzeroberfläche, mit einigen Extra-Apps, veränderten Icons und vor allem einem fehlenden App-Drawer. Das gefällt nicht jedem und der Sinn davon ist auch nicht unbedingt nachvollziehbar: Nutzer legen ihre wichtigsten Apps ohnehin immer auf den Homescreen, da kann man auch gleich alle drauflegen? Kann man machen, muss man aber nicht ...

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Auf dem Papier klingt die Kamera-Hardware des Wiko Highway Pure im Test nicht gerade beeindruckend: Als Hauptkamera fungiert ein Modul mit 8 Megapixel und einfachem LED-Blitz, vorne warten immerhin 5 Megapixel auf Nutzung. Ein Blick auf die Bautiefe des Gerätes mit kaum mehr als 5 Millimeter lässt da das Schlimmste befürchten. Wiko baut aber in seinen Flachmann eine Optik von Sony ein, die trotz vergleichsweise wenig Megapixel erstaunlich gute Bilder macht. Auf den ersten Blick überzeugen Aufnahmen mit guter Schärfe, naturgetreuen Farben und überraschend guter Bilddynamik. Wer sich die Bilder auf einem Monitor anschaut oder später große Abzüge davon machen will, der bemerkt dann aber doch etwas zu niedrige Schärfe und entsprechend leichte Einbußen bei Details, auch werden helle Bildbereiche gelegendlich etwas überstrahlt. Dafür sind Aufnahmen nicht wie so oft ständig zu düster und auch das Bildrauschen verläuft in akzeptablen Bahnen. Übrigens gehört das Highway Pure zu den wenigen Geräten, bei denen einfache Bilder im Automatikmodus besser aussehen als mit HDR.

Originalaufnahme Wiko Highway Pure | (c) Areamobile

Originalaufnahme Wiko Highway Pure | (c) Areamobile

Deutlich schlechter werden Aufnahmen bei geringerem Licht, was für einen zu kleinen Sensor und unzureichende Blendenöffnung spricht. Darunter leidet aber vor allem die Bildschärfe, und das Rauschverhalten steigt. Hier machen sich deutlich teureren Smartphone-Kameras mit optischem Bildstabilisator bezahlt, die dann wesentlich schärfere Bilder erlauben. Videos können beim Pure im Test mit 1.920 x 1.080 Pixel, also in Full-HD, aufgenommen werden. Sie sehen bei ruhigen Bewegungen richtig gut aus, allerdings schleicht sich bei Schwenks minimales Tearing ein, was zu mehr Unschärfe führt als eigentlich vorhanden ist, und der aufgenommene Ton ist etwas dumpf.

Gesprächsqualität und Akku

Beim Telefonieren werden Stimmen klar verständlich, aber etwas dünn übertragen, und die Lautstärke könnte einen Tick höher sein. Längere Gespräche wird man so nicht führen wollen.

Der 2.000 mAh starke Akku im Wiko Highway Pure erweist sich im Test als ausdauernd. In unserem Dauertest, bei dem per WLAN Youtube-Videos bei maximaler Display-Helligkeit gestreamt werden, hielt die flache Flunder zu unserer Überraschung satte 6 Stunden und 3 Minuten durch - besser war bislang kein Wiko-Gerät und auch nur wenige andere Smartphones am Markt knacken die 6-Stunden-Grenze. Das Bild, das sich in unserem Dauertest abzeichnete, setzte sich auch im Alltag fort. Hier dürften Nutzer das Smartphone kaum unter einen vollen Tag Laufzeit bekommen, bei normaler Nutzung sind zwei Tage problemlos drin. In Anbetracht der flachen Bauform ist das ein richtig gutes Ergebnis.

Fazit

299 Euro (UVP) soll das Wiko Highway Pure ohne Vertrag kosten - das ist schon eine ganz schöne Menge, wenn man sich die Hardware des Gerätes anschaut. Denn der Prozessor ist allenfalls Mittelklasse, die Kamera nimmt nur mit 8 Megapixel auf und das Display kann nur einfache HD-Auflösung darstellen. Doch die verwendete Technik ist für gängige Anwendungen absolut ausreichend, Display und Kamera sind sogar ziemlich gut, und der Akku überrascht positiv. Zu beanstanden an dem Gerät ist lediglich die geringe Speicherkapazität, und für ein Update auf Android 5 müssen Käufer auf die Aussage des Herstellers vertrauen. Wir meinen: Besser ausgestattet ist zwar das Highway Star, aber der eigentliche Star der neuen Wiko-Smartphones ist das Highway Pure.

Testwertung Wiko Highway Pure
 
Handlichkeit und Design 97%
Verarbeitung 91%
Sprachqualität 88%
Akkuausdauer 78%
Ausstattung/ Leistung 72%
Kamera 86%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Ultraflach und superleicht" (+1.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+1.0%
Internet 90%
Musik 78%
Software und Bedienung 91%
Navigation 85%
Gaming und Video 75%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
86%
Zeitwertung
(Stand 18.10.2017)
75%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 18.06.15 19:23 FabiQ82 (Newcomer)

    Wie kann ein Gerät dessen Glas ohne äußere Einwirkung von selbst reisst die Note Gut bekommen???

  2. 18.06.15 19:30 Gorki (Advanced Handy Master)

    ... und die so weit ich das mitbekommen habe, den Geräten kein Majorupdate verpassen. "Ein Update auf Android 5 soll - wie auch beim Highway Star - kommen, wann verrät der Hersteller wie immer aber nicht. Das könnte natürlich noch etwas dauern." Denn dabei wird es sehr wahrscheinlich bleiben.

  3. 18.06.15 19:33 mcRebe (Advanced Member)

    @FabiQ82: Das AM-Bewertungsschema ist sowieso grausam. Übersetzt ist "gut" gerade so befriedigend - sprich unterdurchschnittlich.

    Das Gerät hat aber auch seine positiven Highlights. Nur schade, dass der Prozessor & die Cam etwas schwach sind --- erklärt aber die längere Akkulaufzeit.

  4. 18.06.15 19:34 niko2010 (Member)

    Wieso sollte jemand 299 Euro für mittelmäßge Technik ausgeben? Da hole ich mir für weniger Geld ein neues Galaxy S4 mit besserer Technik. Das HTC One m7 ist auch neu für weniger Geld zu haben, und stellt das Wiko locker in den Schatten.

  5. 18.06.15 19:52 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @Fabi
    Wie würdest du denn das Sony Xperia Z3 Compact bewerten? Mangelhaft, weil das Glas da genauso einfach so platzen kann (und ist!)...?

    @Gorki
    Woher kommt dieses Wissen? Vielleicht macht Wiko das so, weil sonst ständig irgendwelche Nutzer nerven, weil das angekündigte Datum schon 5 Stunden überzogen ist...?

    @mcrebe
    Wo steht denn, dass die Kamera schwach ist?

    @niko
    Weil das M7 doppelt so dick ist vielleicht. Und die Kamera auch nicht besser. Warum kauft man sich ein iPhone?

    mfg

  6. 18.06.15 20:28 FabiQ82 (Newcomer)

    Ja Stefan, ich würde so etwas selbstverständlich mit in die Bewertung einbeziehen. Was nützt einem das tollste Smartphone wenn das Glass von selbst reisst, oder es entgegen der Behauptung doch nicht wasserdicht ist wie sicherlich etliche Xperia Z User schmerzvoll erfahren mussten.

    Bei Auto Tests wird es doch auch so gemacht, da kann das technisch beste Auto vorfahren, Mercedes, Golf, Porsche, egal was. Wenn im Test der Motor platzt bekommt der Wagen ein Ungenügend, egal zu was er technisch zu leisten im Stande ist bzw wäre.
    Warum nicht auch bei Smartphones?

    Für sowas kann man doch nicht ernsthaft eine Empfehlung aussprechen?!?!Gegebenenfalls muss man das Gerät entsprechend abwerten, mit dem Hersteller in Kontakt treten und wenn dieser dann Interesse am guten Ruf seiner Geräte hat wird er ein zweites Gerät zur Verfügung stellen welches dann entsprechend nachgetestet werden sollte.

  7. 18.06.15 22:13 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Und wenn es nichts nachzutesten gibt, weil das zweite Gerät vor Fertigstellung des Tests da war und völlig in Ordnung ist...? Soll ich dann deiner Meinung nach nächstes mal einfach alles niederschreiben, weil es ja sein könnte, dass alle Geräte dieses Typs kaputt gehen...? Oder soll ich lieber (wie bei anderen Herstellern wie Apple oder Sony) davon ausgehen, dass normalerweise ohne äußere Einwirkung keins dieser Geräte einfach so kaputt geht - es sei denn, es gab halt mal einen Produktionsfehler?

  8. 19.06.15 00:32 FabiQ82 (Newcomer)

    Fühl dich bitte nicht persönlich angegriffen, ich finde eure Arbeit super und ich finde auch das ihr sie super macht. Ich teste selbst smartphones und schreibe hier und da mal Testberichte dazu. Ich weiß wie schwer und was für ein schmaler Grat das manchmal sein kann.
    Es betrifft auch nicht nur euch sondern ich finde das generell bei allen smartphones tests zu wenig darauf eingegangen wird.

    Aber ich bin der Meinung, man kann nicht einfach hingehen und sagen, och jo, das ding ist zwar nach ner woche von selbst kaputt gegangen, aber ansonsten war es ja eigentlich ganz supi, also kriegt es mal ein Gut. Das geht doch nicht, sowas kenne ich von keinen anderen Produkttests! Wenn ein Mixer getestet wird, oder eine Mikrowelle, oder eine Waschmaschine oder ein Auto und das Ding geht nach kürzester Zeit ohne Fremde Einwirkung von selbst kaputt dann schreiben die das auch und das Teil bekommt ne schlechte Note. Bei Smartphones ist das aus mir unerklärlichen Gründen nie so?!

    Ihr testet doch dieses eine Gerät, und nicht die was weiß ich wieviele Millionen anderen Geräte dieses Typs, und wenn dieses Gerät dann im test kaputt geht dann kann ich dem Teil doch keine Empfehlung und ein Gut aussprechen nach der Divise die anderen werden schon halten...

  9. 19.06.15 07:55 Gorki (Advanced Handy Master)

    @ Stefan, ich kenne zumindest zwei Wiko-Nutzer. Keiner von beiden hat ein Majorupdate erhalten. Standen beide Geräte auf 4.2.x und blieben auch dabei. Kurioserweise kauften Beide nun sich unabhängig voneinander ein P8Lite ;).

  10. 19.06.15 10:18 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @Fabi
    Das sehe ich anders. Wenn ein Hersteller ein paar 100K Geräte ausliefert ist es völlig normal, dass welche davon defekt sind. Wenn ich jetzt genau so ein Gerät bekomme kann ich doch nicht behaupten, dass alle Geräte dieses Typs defekt sind. Genau das würde ich aber mit einer Abwertung tun. Und du sagst doch selbst, dass man dann mit einem anderen Gerät nachtesten muss - genau das haben wir doch getan ;)

    @Gorki
    Das einzige Gerät, bei dem bislang von einem Majorupdate mWn bei Wiko die Rede war, war das erste Highway (auf 5.0). Und da ist es auch gekommen. Für Wax und Rainbow gab es auch Updates (von 4.2 auf 4.4) Irgendwelche Einsteigergeräte bekommen keine großen Updates, sondern nur Bugfixes, da behauptet Wiko aber auch nichts anderes. Was für Geräte hatten deine Bekannten denn?

    mfg

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